Afrikas Tiere - Liste

Säugetiere

Afrikanischer Elefant      Afrika, Afrikanische Elefant 
Berberaffen
Berggorilla      Gorilla
Bonobos      Afrika, Afrikanische Elefant 
Breitmaulnashorn,
Weißes Nashorn
      Afrika, Nashorn,
Büffel (Afr. Büffel)      Afrika, Afrikanische Büffel  
Buntbock      Buntbock  
Dianameerkatze      Dianameerkatze
Dromedar      Dromedar
Elanantilope      
Erdmännchen      Afrika, Erdmännchen
Eurasischer Fischotter      Eurasischer Fischotter
Flusspferd       Flusspferd
Gepard (Jagdleopard)        Gepard (Jagdleopard)
Giraffe         Giraffe
Gnu (Antilope, Streifengnu)      Afrika, Gnu (Antilope, Streifengnu)
Hyänenhunde
Impala, Schwarzfersenantilope      Impala, Schwarzfersenantilope
Kap-Borstenhörnchen      Afrika, Afrikanische Borstenhörnchen
Karakal      Afrika, Karacal
Kirkdikdik      Afrika,Kirkdikdik
Kudu      Afrika, Kudu
Kuhantilope      Afrika, Kuhantilope
Leopard      Leopard
Löwe      Löwe
Mangust      Afrika, Mangust
Okapi, Waldgiraffe      
Oryx Gazella, Spießbock        Oryx Gazella, Spießbock
Östliche Vollbartmeerkatze         Östliche Vollbartmeerkatze
Paviane      Afrika, Paviane
Rappenantilope       Rappenantilope
Schabrakenschakal       Schabrakenschakal
Schimpanse       
Spitzmaulnashorn      Spitzmaulnashorn
Südafrikanischen Seebären      Afrika, Robbe
Südliche Grünmeerkatze      Afrika, Robbe
Thomson-Gazelle      Thomson Gazelle
Tüpfelhyäne      Tüpfelhyäne
Wahlberg-Epaulettenflughund      
Warzenschwein      
Zebra      Zebra

 

Reptilien

Agama (Agama Lebretoni)      Agama 
Chameleon       Afrika, Chameleon  
Echse       Afrika, Echse  
Eidechse       Afrika, Eidechse 
Gecko       Afrika, Gecko
Nilkrokodil        Nilkrokodil
Nilwaran       Afrika, Nilwaran
Stumpfkrokodil      Afrika, Stumpfkrokodil 
Wüstenwaran      Afrika, Wüstenwaran 

 

Giftschlangen

 

Ägyptische Kobra       Afrika, Giftschlange, Ägyptische Kobra   
Ägyptische Sandrasselotter 
Arabische Sandrasselotter        
Atlasotter       Afrika, Giftschlange, Atlasotter 
Atroposviper, Bergpuffotter        
Boomslang, Afrikanische Baumschlange        Afrika, Giftschlange, Boomslang
Büschelbrauenotter        
Europäische Eidechsennatter        
Gabunviper        Afrika, Giftschlange, Gabunviper
Gebänderte Kobra        Afrika, Giftschlange, Speikobra
Gehörnte Puffotter        
Gewöhnliche Mamba       Afrika, Giftschlange, Gewöhnliche Mamba 
Gewöhnliche Puffotter       Afrika, Giftschlange, Puffoter
Grüne Mamba       Afrika, Giftschlange, Grüne Mamba
Kapkobra, Naja nivea       Afrika, Giftschlange, Kapkobra
Marokko-Kobra        Afrika, Giftschlange, Marokkanische Kobra

Namaqua-Zwergpuffotter,
Schneider Zwergpuffotter

        
Nashornviper        
Nubische Speikobra        Afrika, Giftschlange, Nubische Speikobra
Rhinozerosviper        Afrika, Giftschlange, Rhinozeros Viper
Riesenspeikobra        
Ringhalskobra        
Rote Speikobra        Afrika, Giftschlange, Rote Speikobra
Savannenkobra        Afrika, Giftschlange, Savannenkobra
Schwarze Wüstenkobra        
Schwarze Mamba        Afrika, Giftschlange, Schwarze Mamba
Schwarz-weiße Kobra, Weißlippenkobra        Afrika, Giftschlange, Weisslippen Kobra
Stülpnasenotter        Afrika, Giftschlange, Südliche_Stülpnasenotter
Südliche Vogelnatter        
Wüsten-Hornviper        Afrika, Giftschlange, Wüsten-Hornviper, Cerastes cerastes
Zebrakobra, Zebraschlange        
Zwergpuffotter, Peringuey Wüstenotter        

 

Ungiftige Schlangen

 

Felsenpython        
Königspython    Afrika, Giftschlange, Königspython    
Natalpython, Südafrikanischer Python    Afrika, Natalpython

 

Vögel

 

Geier      Afrika, Geier  
Gelbschnabel Toko      Afrika, Gelbschnabel Toko  
Glanzstar      Afrika, Glanzstar  
Flamingo      Afrika, Flamingo  
Helmperlhuhn      Afrika, Helmperlhuhn  
Kronenkranich      Afrika, Südafrika, Kronenkranich  
Kuhreiher      Afrika, Südafrika, Kuhreiher  
Langschwanz-Glanzstar      Afrika, Langschwanz-Glanzstar  
Marabu      Afrika, Marabu  
Madenhacker      Afrika, Madenhacker  
Maskenweber      Afrika, Maskenweber  
Monteirotoko      Afrika, Monteirotoko  
Nilgans      Afrika, Nilgans  
Nimmersatt      Afrika, Nimmersatt  
Papagei      Afrika, Papagei  
Pelikane      Afrika, Pelikane  
Riesentrappe      Afrika, Riesentrappe  
Sattelstorch      Afrika, Sattelstorch  
Schreiadler      Afrika, Schreiadler  
Silberreiher      Afrika, Silberreiher  
Strauß (Afrikanischer Strauß)      Afrika, Afrikanischer Strauß  
Sudandrossling      Afrika, Sudandrossling  
Südlicher Hornrabe      Afrika, Hornrabe  

Insekten

Gottesanbeterin      Afrika, Gottesanbeterin 
Termitenhügel      Afrika,Termitenhügel

Unterwasserwelt

Orca, Große Schwertwal      Große Schwertwal 

Kurzinfos zu Afrika

Afrika umfasst ein Gebiet von rund 30,3 Mio. km², was rund 22% der Landfläche der Erde entspricht.Auf dem Kontinent leben in 54 selbstständigen Staaten rund 1,1 Milliarden Menschen, wobei der Kontinent das höchste Bevölkerungswachstum aller Kontinente besitzt.

Der kleinste Staat des Kontinents ist mit einer Fläche von 11.295 km² Gambia, und der größte war bis zur Unabhängigkeit des Südsudans der Sudan mit einer Fläche von 2.505.813 km². Seit dieser Zeit ist Algerien mit einer Fläche von 2.381.741 km² der flächengrößte Staat Afrikas - dicht gefolgt von der Demokratischen Republik Kongo mit einer Fläche von 2.344.885 km².

Die größte Insel des Kontinents ist Madagaskar, das eine Fläche von 587.041 km² hat. Nach Indonesien ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat weltweit.

Der längste Fluss des Kontinents ist der Nil mit einer Länge von über 6.500 km, der höchste Berg ist der Kilimandscharo in Tansania mit einer Höhe von 5.895 m und der flächengrößte See des Kontinents ist der Victoriasee mit einer Fläche von 68.000 km².
Die Sahara ist mit 9 Mio. km² die größte Trockenwüste der Erde.

Afrika gilt als die Wiege der Menschheit. Hier wurden die ältesten Spuren des Homo erectus (1,5 Mio. Jahre alt) gefunden, dem vor ca. 250.000 Jahren der Homo sapiens folgte.

Der Kontinent exportiert etwa 70% des Weltmarktanteils an Kakao, 50 % an Diamanten, 25% an Gold und rund 10% an Erdöl. Weitere Exportartikel sind Kaffee, Früchte wie Bananen, Zitrusfrüchte und andere - sowie zahlreiche Tropenhölzer. Der Anteil Südafrikas an der Kohleförderung weltweit beträgt nach China, den USAIndien und Australien ca. 6%.

Vom 9. bis 11. Juli 2002 fand in der Hauptstadt von Sambia in Lusaka eine Konferenz zur Gründung der Afrikanischen Union (AU) statt. Mit Ausnahme Marokkos gehören mittlerweile alle afrikanischen Länder dieser Union mit Sitz in Addis Abeba/Äthiopien an. Sie ist die Nachfolgeorganisation der am 25. Mai 1963 gegründeten OAU, gegenüber der sie über mehr Rechte verfügt.

Kongo-Konferenz
Vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 fand in Berlin auf Einladung von Reichskanzler von Bismarck eine Konferenz von 14 Staatsoberhäuptern statt, in denen u.a. die Aufteilung Afrikas unter den Kolonialmächten beschlossen wurde. Die Auswirkungen dieser Konferenz - als Kongo-Konferenz oder auch Berliner Konferenz bezeichneten Übereinkunft - sind noch bis heute zu spüren

Besondere Tier-Regionen

Afrika ist sicherlich für Touristen der spannendste Kontinent, um Tiere in Freiheit beobachten, erleben und fotografieren zu können.
Leider gibt es immer noch sehr reiche Jäger, die für viel Geld auf den Kontinent reisenen, um hier zum Spaß z.B. Löwen oder Elefanten zu schießen. Das sollte unbedingt verboten werden.

Besonders bekannt sind z.B. der 1898 gegründete und heute rund 19.625 km² große Krüger Nationalpark in Südafrika oder das Serengeti - eine rund 30.000 km² große Savannenlandschaft, die sich vom Norden Tansanias, und zwar östlich des Victoriasees, bis in den Süden von Kenia erstreckt. Besonders erwähnenswert ist das etwa 20.240 km² große Okawangodelta im Norden von Bootswana, das seit 2014 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Hier versickert der rund 1.700 km lange Okawanga mitten in der semi-ariden Kalahari. Der Fluss entspringt in Angola auf dem bis zu 2.619 m hohen Hochland von Bié. Das Okawangadelta ist eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete von Afrika.

Am Rande der Serengeti liegt der Ngorongoro - ein so genannter Einbruchkrater in Tansania. Er entstand, als ein Vulkanberg in sich zusammenbrach. Der Boden des Kraters liegt auf einer Höhe von etwa 1.700 m - mit Seitenwänden mit einer Höhe zwischen 400 und 600 m. Der Krater umfasst eine Fläche von 265 km² und gehört seit 1951 zum Nationalpark Serengeti.1979 wurde er auf die UNESCO-Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen und 1981 als Biosphärenreservat ausgezeichnet. Zusätzlich wurde der Krater 2010 zum Weltkulturerbe erhoben.

Das Great Rift Valley – der Große Afrikanische Grabenbruch – recht von Syrien bis nach Mosambik. Die Breite des Grabens liegt zwischen 30 bis etwa 100 km. Der Graben ist während der letzten 35 Millionen Jahren durch die Abspaltung der Arabischen Platte von der Afrikanischen Platte entstanden. Es ist anzunehmen, dass in einigen Millionen Jahren das östliche Afrika vom Rest des Kontinents abgespalten sein wird und eine neue Landmasse bildet, die durch Meerwasser voneinander getrennt sind. Das Great Rift Valley ist die Heimat zahlreicher Tiere, von denen einige endemisch sind, also nur hier vorkommen. So findet man hier beispielsweise Löwen, Hyänen, Paviane, Elefanten, Leoparden, Giraffen oder Geparden In der Sahararegion dagegen findet man nur sehr wenige Tiere, darunter beispielsweise Skorpione und einige Schlangen. Im Folgenden sind die wichtigsten Tiere Afrikas aufgelistet.

Nationalparks, Reservate und Schutzgebiete in Botswana

Chobe-Nationalpark im Okavango-Becken

Botswana hat mit ca. 80.000 Tieren den größten Elefantenbestand Afrikas, davon leben etwa zwei Drittel in diesem Park. 

Er gliedert sich in die Savuti- Marsch, die Linyanti- Sümpfe, die Serondela- Ebene und -Wälder und die Graslandschaft an den Flüssen.

Die jährliche Zebrawanderung bildet einen Anziehungspunkt für verschieden Raubtiere.
In der trockenen Savuti- Marsch leben große Hyänenrudel und Löwen.

Der Chobe-Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark in Botswana gegründet. Heutzutage umfasst er eine Fläche von 10.566 km². Seinen Namen erhielt der Nationalpark nach dem Fluss Chobe, der die nördliche Grenze des Parks bildet.
Der Chobe kommt aus Angola, wo er Kuando River genannt wird. Neben den Elefanten findet man hier Antilopen,  Büffel, Hippos, Löwen oder Krokodile.

Daneben leben hier rund 440 gelistete Vogelarten. Der Park ist ganzjährig über gut ausgebaute Pisten mit Geländewagen befahrbar. Die Provinzhaupstadt Kasane hat sich zum Startpunkt für die meisten Touristen in den Nationalpark entwickelt. Da hier das Vierländereck Sim-Sam-Nam-Bots (SimbabweSambiaNamibia und Botswana) liegt kann man einen Besuch des Parks mit grenzüberschreitenden Safaris z.B. nach Sambia oder Namibia verbinden. Ausgangspunkt für besuche des Parks und der Umgebung ist die Provinzmetropole Kasane im äußersten Nordosten des Landes.

Hinweis
Etwa 12 km von Kasane entfernt liegt der Grenzort Kazungula, von wo aus man nach Simbabwe oder Sambia einreisen kann, um z.B. die ca. 60 km entfernten Victoriafälle zu besuchen.

 

Nxai-Pan-Nationalpark

Der Nxai Pan Nationalpark liegt nördlich des Makgadikgadi-Pans-Nationalpark - am nordöstlichen Rand der Kalahari-Wüste auf halber Strecke zwischen Maun und francistown.

Seinen Namen erhielt der Park von der hakenförmigen Metallstange (= Nxai) , die zum Ausgraben von Springhasen aus ihren unterirdischen Gängen verwendet wurde.

Der Park umfasst eine Fläche von 2.578 km².
In der Umgebung des Parks liegen die Kudiakam Pan, die Nxai Pan und die Kgama Pan. Diese Salzpfannen (pan = Pfanne) gehören zum System der Makgadikgadi-Salzpfannen und sind die Überreste eines großen Sees. In Jahren mit starken Regenfällen können sich die Salzpfannen wieder mit Wasser füllen.

Der Park befindet sich auf der Wanderroute von Tierherden zwischen dem Okavangodelta und dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe oder auch von den Graslandschaften in und in der Umgebung Makgadikgadi-Pans-Nationalpark. Daher sieht man diese Tiere nur zu bestimmten Jahreszeiten.
Während der Regenzeit kommen Spießböcke, Elefanten und Zebras in den Park. Aber Giraffen, Impalas, Kudus, Löffelhunde, Löwen, Schabrackenschakale oder Springböcke kann man hier ständig antreffen. Neben dem

Vogel- Strauß findet der Vogelliebhaber eine große Vogel-Artenvielfalt. eine große Besonderheit sind die über 1.0000 Jahre alten Gruppen von Affenbrotbäumen mit einer Höhe von über 20 m.

 

Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark

Der Kalahari Gemsbok-Nationalpark in Südafrika und der Gemsbok Nationalpark in Botswana wurden 1999 zum Kgalagadi-Transfrontier-Nationalparks zusammengelegt. Der Park erstreckt sich damit über beide zwei Länder und umfasst insgesamt eine Fläche von 42.000 km2.

Der Park beheimatet  Afrikanische Wildkatzen, Gnus, Giraffen, Springböcke, Springhasen, Oryx-Antilopen (Gemsbok), Strauße, Mangusten, Erdmännchen und seine zahreichen Löwen.

Außerdem kommt hier die sehr giftige Kapkobra vor.

Das Bellen der Geckos ertönt zum Sonnenuntergang. der lange geschlossene Grenzübergang nach Namibia (Mata-Mata) ist seit 2007 wieder geöffnet, sodass der gesamte Park erkundet werden kann.
Die Landschaft des Parks ist ausgesprochen wasserarm und große Teile des Park bestehen nur aus Sanddünen.
Während des 1. Weltkriegs installierte  Windräder helfen noch  heute Grundwasser an die Oberfläche zu holen, so dass hier eine Reihe von Tieren leben können.
Zu sehen sind u.a. Springböcke, Spießböcke, Gnus, Kuhantilopen und Elenantilopen, außerdem leben hier ca. 250 Löwen,  Löffelhunde, Tüpfelhyänen und Kronenducker. 
Auch findet man hier rund 30 neu angesiedelte Giraffen.
Es ist möglich auf einer ca. einwöchigen Tour die berühmten Dünenlandschaften der Kalahari und den Wilderness Trail zu befahren. Dazu sind aber Geländewagen mit Vierradantrieb erforderlich. Seit der eröffnung des Trans-Klahari Highways hat sich die Anfahrt erheblich vereinfacht.

 

Makgadikgadi-Pans-Nationalpark

Der im Jahr 1992 gegründete Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegt im Nordwesten des Landes - südlich des Nxai-Pan-Nationalparks und umfasst eine Fläche von 4.87 km2.
Im Westen bildet der Boteti River die Grenze des Parks. Makgadikgadi bedeutet ausgedehntes lebloses Land. Wegen des extremen Wasermangels war das Gebiet so gut wie nie besiedelt.

Der Park gehört zu dem ca. 16.000 km2 großen System der Makgadikgadi-Salzpfannen, zu denen die Kudiakam Pan, Kgama Pan und Nxai Pan im Nxai-Pan-Nationalpark gehören.

Die Salzpfannen sind die Überreste eines großen Binnensees. Bei starken Regenfällen können sich die Salzpfannen wieder mit Wasser füllen. an den Rändern des Boteti Rivers leben Elefanten, Zebras und in einigen Wasserstellen auch Flusspferde. Aber nur zur Regenzeit, wenn die Salzpfannen mit Wasser gefüllt sind, gibt es eine erwähnenswerte Anzahl von Tieren, dann weist der Park auch eine große Vogelartenvielfalt auf.

 

Central Kalahari Game Reserve

Das Central Kalahari Game Reserve umfasst eine Fläche von rund 58.000 km2. Es befindet sich, dem Namen entsprechend, im Zentrum des Landes. Der Park wurde 1961 gegründet und liegt Kalahari-Sandwüste.

Die Landschaft des Parks ist überwiegend flach und mit Büschen, Gras, Sanddünen und großen Bäumen bedeckt.  Vier versteinerte Flüsse, die "versteinert" sind durchziehen das Gebiet - so auch auch das Deception Valley, das sich vor 16.000 Jahren zu bilden begann.
Hier kann man die folgenden Tiere sehen: Giraffen, Schabrackenhyänen, Warzenschweine, Geparden, Wildhunde, Leoparden, Löwen, Streifengnus, Elenantilopen, Spießböcke, Kudus und rote Kuhantilopen.
Hier lebten früher die Basarwa oder San und zogen als nomadische Jäger durch die Region. Infolge von Umsiedlungen sind es heute nur noch einige Hundert.

 

Khutse Game Reserve

Das 1971 eröffnete Khutse Game Reserve (Reservat) umfasst eine Fläche von rund 2.500 km2. Khutse bedeutet in der Sprache der San - Buschmänner in etwa: "Wo du niederknien musst, um zu trinken".

Das Reservat in der Kalahari grenzt im Norden an das Central Kalahari Game Reserve und gehört zu den eher weniger besuchten Reservaten des Landes. Es ist Teil eines alten Flusssystems, das sich in nordöstlicher Richtung bis zum Makgadikgadi See erstreckte. Aber heute sieht man von diesen Flüssen nur noch einige trockene Flussbetten und Pfannen.

Da es praktisch kaum Wasser gibt, leben hier nur die Tiere, die von dem kärglichen Gras leben und das durch die Salpfannen an Mineralien reiche Wasser trank und in der Trockenzeit die Salze leckt. Aber dennoch gibt es das ganze Jahr über eine große Zahl von Springböcken und Straußen zu sehen.

Während und einige Zeit nach der Regenzeit findet man hier Giraffen, Oryxantilopen, Elenantilopen, Kudus, Gnus, Spdringböcke, Steinböcke Grauducker, Löwen, Leoparden, Geparden, Schakale und zahlreiche kleinere Säugetiere sowie zahlreiche Vogelarten.

Die beste Zeit für einen Besuch ist die Zeit nach der Regenzeit, also etwa von Dezember bis April. Es muss berücksichtigt werden, dass dort kein Wasser uoder andere Güter für Besucher gibt, es muss im Ranger Camp erworben werden. Im Reservat leben noch ca. 100 Buschmänner, die wie seit altersher als Jäger umherziehen.

 

Moremi-Game-Reservat

Das Moremi-Game-Reservat  (Moremi-Wildreservat) im Okavango-Delta umfasst eine Fläche von 4871 km2. Er wurde 1963 gegründet, um die Natur in einemTeil des Okavangodeltas zu schützen.

In dem Reservat wechseln sich Mopane-Wäldern, Trockensavannen mit Sümpfen und Grasland ab.  Auch gibt es hier dauerhafte Wasserflächen.

In keinem  Gebiet des südlichen Afrikas ist die Tierdichte so groß wie hier. Nicht zuletzt deswegen gehört das Reservat zu den beliebtesten Besucherzielen Botswanas.

 

 

Mokolodi Nature Reserve

Das Mokolodi Nature Reserve umfasst eine Fläche von nur ca. 30 km2. Das Reservat liegt ca. 15 km südlich der Hauptstadt. Die Landschaft des Reservats ist sehr attraktiv und bietet vielen Tieren sowie einer großen Pflanzenvielfalt eine Heimat. Der Besucher kann hier folgende Tiere erleben:  Impalas, Großen Kudus, braunen Hyänen, Wasserböcken, Warzenschweinen, Bärenpavianen, Steinböckchen, Kronenduckern und Schabrackenschakalen auch zahlreiche besonders aus Südafrika stammende Tierarten wie das Breitmaulnashorn, Berg-Riedböcke, Zebras, Kuhantilopen, Rappenantilopen, Giraffen und Flusspferde. Auch zahme Elefanten und Geparde leben hier.

 

Kavango-Zambezi Schutzgebiet

Das Kavango-Zambezi Schutzgebiet (KAZA) erstreckt sich im südlichen Afrika insgesamt über fünf Länder und zwar neben Botswana noch über Angola, Namibia, Sambia und Simbabwe. Das gesamte Gebiet umfasst eine Fläche von rund 444.000 km² - was rund die Fläche von Deutschland und Österreich ergibt. Das Gebiet ist von Touristen bisher weitgehend verschont geblieben. Aber zunehmend entdecken Naturfreunde  aus aller Welt diese grenzüberschreitende Naturattraktion mit ihrer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt.
Das Schutzgebiet dient besonders folgenden vier Zielen:

  • Dem Erhalt der Artenvielfalt
  • Schaffung von Entwicklungschancen für die lokale Bevölkerung
  • Förderung des Tourismus
  • Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit den Frieden in der Region sichern.

Länder in Afrika, Tiere