Afrika

Afrika umfasst ein Gebiet von rund 30,3 Mio. km², was rund 22% der Landfläche der Erde entspricht.

Auf dem Kontinent leben in 54 selbstständigen Staaten rund 1,1 Milliarden Menschen, wobei der Kontinent das höchste Bevölkerungswachstum aller Kontinente besitzt.

Der kleinste Staat des Kontinents ist mit einer Fläche von 11.295 km² Gambia, und der größte war bis zur Unabhängigkeit des Südsudans der Sudan mit einer Fläche von 2.505.813 km². Seit dieser Zeit ist Algerien mit einer Fläche von 2.381.741 km² der flächengrößte Staat Afrikas - dicht gefolgt von der Demokratischen Republik Kongo mit einer Fläche von 2.344.885 km².

Der bevölkerungsreichte Staat ist Nigeria mit über 186 Millionen Einwohnern.

Die größte Insel des Kontinents ist Madagaskar, das eine Fläche von 587.041 km² hat. Nach Indonesien ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat weltweit.

Der längste Fluss des Kontinents ist der Nil mit einer Länge von über 6.500 km, der höchste Berg ist der Kilimandscharo in Tansania mit einer Höhe von 5.895 m und der flächengrößte See des Kontinents ist der Victoriasee mit einer Fläche von 68.000 km².
Die Sahara ist mit 9 Mio. km² die größte Trockenwüste der Erde.

Afrika gilt als die Wiege der Menschheit. Hier wurden die ältesten Spuren des Homo erectus (1,5 Mio. Jahre alt) gefunden, dem vor ca. 250.000 Jahren der Homo sapiens folgte.

Der Kontinent exportiert etwa 70% des Weltmarktanteils an Kakao, 50 % an Diamanten, 25% an Gold und rund 10% an Erdöl. Weitere Exportartikel sind Kaffee, Früchte wie Bananen, Zitrusfrüchte und andere - sowie zahlreiche Tropenhölzer. Der Anteil Südafrikas an der Kohleförderung weltweit beträgt nach China, den USA, Indien und Australien ca. 6%.

Vom 9. bis 11. Juli 2002 fand in der Hauptstadt von Sambia in Lusaka eine Konferenz zur Gründung der Afrikanischen Union (AU) statt. Mit Ausnahme Marokkos gehören mittlerweile alle afrikanischen Länder dieser Union mit Sitz in Addis Abeba/Äthiopien an. Sie ist die Nachfolgeorganisation der am 25. Mai 1963 gegründeten OAU, gegenüber der sie über mehr Rechte verfügt.

Kongo-Konferenz
Vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 fand in Berlin auf Einladung durch Reichskanzler von Bismarck eine Konferenz von 14 Staatsoberhäuptern statt, in denen u.a. die Aufteilung Afrikas unter den Kolonialmächten beschlossen wurde. Die Auswirkungen dieser Konferenz - als Kongo-Konferenz oder auch Berliner Konferenz bezeichneten Übereinkunft sind noch bis heute zu spüren.

Hinweis

Die Einwohnerzahlen der aufgeführten Länder sind meist Hochrechnungen und Schätzungen und daher nur ein ungefährer Anhalt. Zudem verändern sie sich u.a. durch Flüchtlingsbewegungen.
Bei der Angabe haben wir uns auf das Auswärtige Amt in Berlin und auf Auskünfte der Botschaften gestützt.

Staat Fläche in km² Einwohner in Mio. Hauptstadt Bemerkungen
Ägypten 1.001.450 92 Kairo Ägypten ist vor allem bekannt als das Land der Pharaonen und Pyramiden. Im Zuge des "Arabischen Frühlings" kam begannen im Januar 2011 die ersten Demonstrationen, die u.a. zum Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Mubarak und zur Bildung eines Militärrats führten.
Äquatorialguinea 28.051 1,3 Malabo Im Jahr 1963 erhielt das Land seine innere Autonomie und dann am 12. Oktober 1968 seine völlige Unabhängigkeit (von Spanien).
Äthiopien (Abessinien) 1.104.300 100 Addis Abeba Der frühere Kaiser Haile Selassie wurde im Jahr 1974 gestürzt.
Algerien 2.381.741 41 Algier Nach einem grausamen und blutigen achtjährigen Krieg wurde das Land im Jahr 1962 im Vertrag von Evian (Évian-les-Bains/Frankreich) von Frankreich unabhängig. 
Nach der Trennung des Südsudans vom Sudan ist Algerien der flächengrößte Staat Afrikas.
Angola 1.246.700 26 Luanda Am 11. November 1975 erlangte das Land seine Unabhängigkeit (von Portugal). 
Aber kurz darauf brach ein bis zum Jahr 2002 währender Bürgerkrieg vor allem zwischen den ehemaligen Befreiungsbewegungen MPLA, UNITA und FNLA aus. 
Dabei unterstützten zeitweilig bis zu 50.000 kubanische Soldaten die marxistische MPLA.
Benin 112.622 9,1 Porto Novo (Regierungssitz in Cotonou) Bis zum Jahr 1975 hieß das Land Dahomey. Bereits am 1. August 1960 erhielt das damalige Dahomey seine Unabhängigkeit (von Frankreich)
Botswana, Botsuana 582.000 2,5 Gaborone Das Land, im südlichen Afrika gelegen und ohne Zugang zum Meer, erlangte am 30. September 1966 seine politische Unabhängigkeit (von Großbritannien).
Burkina Faso 274.200 18 Ouagadougou Das sehr arme, aber relativ friedliche Land erlangte am 5. August 1960 seine Unabhängigkeit (von Frankreich).
Burundi 27.834 11,5 Bujumbura Von 1885 bis 1918 war es Teil von Deutsch-Ostafrika. Später fiel es Belgien, von dem es am 1. Juli 1962 seine Unabhängigkeit erhielt:
Demokratische Republik Kongo 2.345.410 80 Kinshasa Das frühere Zaire wurde am 30. Juni 1960 unabhängig (von Belgien)
Dschibuti (Djibouti) 23.200 0,89 Dschibuti Am 27. Juni 1977 erlangte das Land seine Unabhängigkeit, nachdem ihm bereits im Jahr 1972 von Frankreich eine weitgehende Selbstverwaltung zugestanden worden war.
Elfenbeinküste 322.461 25 Yamoussoukro, Reg. Sitz: Abidjan Das Land erlangte am 7. August 1960 seine volle Unabhängigkeit (von Frankreich).
Eritrea 124.000 5,9 Asmara Nach einem rund 30jährigen Bürgerkrieg erklärte Eritrea am 24. Mai 1993 seine Unabhängigkeit und trennte sich damit aus der Abhängigkeit von Äthiopien.
Gabun 267.667 1,7 Libreville Das Land, am Atlantik gelegen, erlangte am 17. August 1960 seine Unabhängigkeit (von Frankreich).
Gambia 11.295 2 Banjul Gambia ist der flächenmäßig kleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent (ohne die Inselstaaten). Das am Atlantik gelegene Land erlangte seine politische Unabhängigkeit am 18. Februar 1965 (von
Großbritannien), es wird (bis auf die Küste) vollständig vom Senegal umschlossen.
Ghana 238.537 28 Accra Das Land besitzt eine ca. 540 km lange Küste zum Atlantik. Es wurde am 6. März 1957 unabhängig und gleichzeitig Mitglied im Commonwealth.
Guinea 250.158 13 Conakry Das am Atlantik liegende Land erlangte am 2. Oktober 1958 seine politische Unabhängigkeit (von Frankreich). Der erste Staatspräsident war Sékou Touré (1922-1984 in den USA).
Guinea-Bissau 36.125 1,9 Bissau Das am Atlantik liegende Land erklärte am 24. September 1973 seine Unabhängigkeit von Portugal, die dann am 10. September 1974 anerkannt wurde.
Kamerun 475.442 25 Yaoundé Dieses am Atlantik gelegene zentralafrikanische Land erlangte am 1. Januar des Jahres 1960 seine politische Souveränität (von Frankreich).
Kap Verde 4.033 1,1  Praia  Der Inselstaat im Zentralatlantik besteht aus neun bewohnten Inseln.
Kenia 580.367 50 Nairobi Dieses ostafrikanische am Meer gelegene Land erreichte am 12. Dezember 1963 seine politische Unabhängigkeit (von Großbritannien). In dem Land befinden sich zahlreiche Nationalparks.
Komoren 1.862 0,8 Moroni Die Komoren, gelegen im Indischen Ozean zwischen Mosambik und Madagaskar, umfassen drei der vier Hauptinseln des Komorenarchipels.
Lesotho 30.355 2,3 Maseru Das Königreich Lesotho ist eine Enklave auf dem Gebiet Südafrikas. Seine politische Unabhängigkeit erlangte das Land am 4. Oktober 1966 (von Großbritannien).
Liberia 111.370 4,8 Monrovia Das am Atlantik gelegene Land ist das am zweitlängsten unabhängige Land Afrikas. Es wurde bereits am 26. Juli 1847 ein souveräner Staat.
Libyen 1.775.500 6,5 Tripolis Das Land wurde seit 1969 faktisch von Muammar al-Gaddafi regiert. Im Februar 2011 begannen Demonstrationen gegen seine Herrschaft. Am 15. Februar 2011 wurde Gaddafi erschossen. Es entstand ein nationaler Übergangsrat.
Madagaskar  587.041 30 Antananarivo Nach Indonesien ist Madagaskar der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Erde. Er liegt vor der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean.  
Malawi 118.484 18 Lilongwe Malawi ist ein Binnenstaat in Südost-Afrika. Am 6. Juli 1964 erlangte das Land seine politische Unabhängigkeit von Großbritannien.
Mali 1.240.192 17 Bamako Mali ist ein Binnenstaat, dessen Fläche etwa zur Hälfte aus Wüste besteht (Sahara). Es ist eines der ärmsten Länder weltweit. Dennoch ist das Miteinander der Menschen sehr friedlich. Am 22. September 1960 wurde das Land unabhängig (von Frankreich).
Marokko 459.000 35 Rabat Königreich im Nordwesten des Kontinents.
Mauretanien 1.030.700 3,5 Nouakchott Islamische Präsidialrepublik. Seit der Unabhängigkeit 1960 (von Frankreich) wechselnde Militärregime an der Macht, zurzeit regiert ein "Militärrat für Gerechtigkeit und Demokratie", der demnächst Wahlen stattfinden lassen will.
Mauritius 2.040 1,3 Port Louis Mauritius liegt östlich von Madagaskar im Indischen Ozean.
Mosambik 799.380 28 Maputo Das Land liegt in Südost-Afrika am Indischen Ozean. Am 25. Juni 1975 erlangte es seine politische Unabhängigkeit (von Portugal).
Namibia 824.292 2,3 Windhuk Das frühere Deutsch-Südwestafrika, bekannt u.a. durch den Völkermord an den Hereros im Jahr 1904 durch deutsche Kolonialtruppen.
Niger 1.267.000 18,5 Niamey Das Land ist ein Binnenstaat im Norden Afrikas. Es grenzt im Norden an Algerien und Libyen. Das Land ist eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Seine politische Unabhängigkeit erlangte das Land am 3. August 1960 (von Frankreich).
Nigeria 923.768  186 seit 12.12 1991 Abuja Das Ölland im Westen Afrikas mit christlichen und muslemischen Bewohnern. Unabhängig seit dem 1. 10. 1960 
Republik Kongo 342.000 4,5 Brazzaville Die Republik Kongo wurde am 15. August 1960 unabhängig (von Frankreich).
Ruanda 26.340 11,4 Kigali Hier fand im Jahr 1994 die Ermordung von nahezu 800.000 Tutsis durch Hutumilizen ohne Eingreifen der UNO statt.
Sambia 752.614 16 Lusaka Das im südlichen Afrika gelegene Land erlangte am 24. Oktober 1864 seine politische Unabhängigkeit (von Großbritannien).
Sao Tomé und Príncipe 1.001 0,195 Sao Tomé Der Inselstaat liegt im Golf von Guinea vor der Küste Afrikas. Sao Tomé ist nach dem Heiligen Thomas benannt. Principé ist die Insel des Prinzen.
Senegal 196.190 15,2 Dakar Das am Atlantik liegende Land umschließt Gambia. Es wurde am 20. August 1960 politisch unabhängig (von Frankreich)
Seychellen 455 0,093 Victoria Die Seychellen sind ein Inselstaat im Indischen Ozean.
Sierra Leone 71.740 7,3 Freetown Das Land gehört mit zu den weltweit am wenigsten entwickelten Ländern. Es liegt im nördlichen Afrika am Atlantik. Seine politische Unabhängigkeit erhielt das Land am 27. April 1961 (von Großbritannien).
Simbabwe 390.580 15,6 Harare Simbabwe ist das frühere Rhodesien. Der ehemalige Freiheitskämpfer Robert Gabriel Mugabe (geb. 1924) ist seit 1987 Staatspräsident und dabei, das Land wirtschaftlich, politisch und moralisch zu ruinieren.
Somalia 637.657 11,4 Mogadischu Bekannt durch die Erstürmung der entführten Lufthansamaschine "Landshut" in Mogadischu im Jahr 1977 durch die Grenzschutztruppe GSG 9.
Südafrikanische Republik 1.219.090 55 Pretoria Im Jahr 1994 wurde die Apartheid abgeschafft und am 9. Mai des Jahres Nelson Mandela zum Präsidenten gewählt.
Sudan ca. 1.850.000 40,3 Khartoum Der frühere flächengrößte Staat Afrikas liegt in Nordostafrika am Roten Meer. Nach der Unabhängigkeit am 9. Juli 2011 des Südsudans musste er diese Spitzenposition an Algerien abtreten.
Südsudan, Republik 619.000 - 644.000 11,5 Dschuba (Juba) Der Südsudan erlangte am 9. Juli 2011 infolge des Referendums vom 9.1. 2011 bis zum 16.1. seine Unabhängigkeit vom Sudan
Swasiland 17.364 1,4 Mbabane (Regierungssitz in Lobamba) Das absolutistische Königreich Swasiland erlangte am 6. September 1968 seine politische Unabhängigkeit (von Großbritannien).
Tansania 945.087 50 Dodoma (Regierungssitz in Dar es Salaam) Hier befindet sich der höchste Berg Afrikas, der Kilimandscharo, außerdem der berühmte Serengeti-Nationalpark mit einer Fläche von 14.763 km2.
Togo 56.785 7,8 Lomé Von 1884 bis 1914 war das Gebiet als Togoland deutsches Schutzgebiet. Am 27. April 1960 erlangte das Land seine politische Unabhängigkeit (von Frankreich).
Tschad 1.284.000 13,5 N'Djamena Dieser mitten in Afrika gelegene und im Norden an Libyen grenzende Staat erhielt am 11. August des Jahres 1960 seine politische Unabhängigkeit (von Frankreich).
Tunesien 164.150 11,3 Tunis In dem Land befindet sich das frühere Karthago (beim heutigen Tunis), das im Jahr 146 v. Chr. von den Römern vollständig zerstört wurde. Im Dezember 2010 begann in Tunesien die Jasminrevolution. Am 14. Januar 2011 verließ Staatsoberhaupt Ben Ali das Land. Ministerpräsident Ghannouchi bildete drei Tage später eine Übergangsregierung.
Uganda 241.040 35 Kampala Der bekannteste Politiker des Landes ist ohne Zweifel Idi Amin (1924-2003). Nachdem er sich im Jahr 1971 an die Macht geputscht hatte, ließ er ca. 300.000 Menschen ermorden, und das unter teilweise barbarischen Umständen. Im Jahr 1979, nachdem Exilugander und tansanische Truppen das Land erobert hatten, flüchtete er über den Irak nach Saudi Arabien, wo er in einer komfortablen Villa am 16. August 2003 verstarb.
Zentralafrikanische Republik 622.984 5 Bangui Am 13. August des Jahres 1962 erlangte das Land seine volle Souveränität (von Frankreich).

 

Inseln und Inselstaaten

Kanaren (gehören politisch zu Spanien) Fläche: 7.447 km2,
Einwohner: 1,9 Mio.,
Verwaltungssitze: Von Las Palmas de Gran Canaria werden die östlichen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote verwaltet. Von Santa Cruz de Tenerife aus die westlichen Inseln Teneriffa, La Palma und El Hierro.
Kap Verde Hauptstadt: Praia, Fläche: 4.033 km2, Einwohner: 418.000.
Komoren Hauptstadt: Moroni, Fläche: 1.862 km2, Einwohner: 715.000
Madagaskar Hauptstadt: Antananarivo, Fläche: 587.041 km2, Einwohner: 17 Mio.
Mauritius Hauptstadt: Port Louis, Fläche: 2.040 km2, Einwohner: 1,2 Mio.
Réunion, gehört zu Frankreich Hauptstadt: Saint Denis, Fläche: 2.517 km2, Einwohner: 767.000
Sankt Helena, gehört zu Großbritannien Hauptort: Jamestown., Fläche: 414 km2, Einwohner: 7500
Seychellen Hauptstadt: Victoria, Fläche: 455 km2, Einwohner: 82.000
Madeira im Atlantik, gehört zu Portugal Hauptstadt: Funchal, Fläche: 794 km2, Einwohner: 270.000
Mayotte, gehören zu Frankreich Hauptstadt: Mamoutzou, Fläche: 374 km2, Einwohner: 186.000

CFA-Franc

Der CFA-Franc bzw. Franc CFA (FCFA) ist in den 14 afrikanischen Staaten die offizielle Währung, die früher Kolonien von Frankreich waren. Zu Kolonialzeiten stand die Abkürzung für Colonies Francaise d'Afrique. Heute steht die Abkürzung in den Ländern der UEMOA für Franc de la Communanté Financiére d'Afrique. In den Ländern der CEMAC steht dieselbe Abkürzung für Franc de la Coopération Financiére en Afrique Central. Die UEMOA (Union économique et Monétaire Ouest Africaine) ist die Abkürzung für die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion, der die folgenden Länder angehören:

 

Die CEMAC (Communauté économique et monétaire de l'Afrique Centrale) ist die Abkürzung für die Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion. Ihr gehören die folgenden sechs Länder an:

Der CFA-Franc ist dabei fest an den Euro gekoppelt, die Werte sind aber für den XAF und XOF verschieden. Für den XOF im Gebiet der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA ) gilt:

 

1 € = 655,957 CFA-Franc

Für den XAF im Gebiet der CEMAC, also in der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion gilt als fester Umrechnungskurs:

1 € = 682,671 CFA-Franc

UNESCO-Welterbestätten von Afrika

Allgemeiner Hinweis

In dieser Rubrik finden Sie die UNESCO-Welterbestätten aller afrikanischer Länder - mit jeweils einer Landkarte, in der die Lage der entsprechenden Welterbestätten eingetragenh sind.
Eine ausfühliche Beschreibung der jeweiligen Welterbestätte können Sie dadurch erhalten, dass Sie auf die entsprechenden Links klicken.

Aegypten

Theben und seine Totenstadt
Theben und seine Totenstadt wurden im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Das islamische Kairo
Das islamische Kairo wurde im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Memphis und seine Totenstadt mit den Pyramiden von Giseh, Abusir, Sakkara und Dahschur
Memphis und seine Totenstadt mit den Pyramiden von Giseh, Abusir, Sakkara und Dahschur wurden im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Die nubischen Denkmäler von Abu Simbel bis Philae
Die nubischen Denkmäler von Abu Simbel bis Philae wurden im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Frühchristliche Ruinen von Abu Mena (Kloster des Hl. Menas)
Die frühchristlichen Ruinen von Abu Mena (Kloster des Hl. Menas) wurden im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Katharinenkloster
Das Katharinenkloster wurde im Jahr 2002 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Wadi Al-Hitan ("Tal der Wale")
Wadi Al-Hitan ("Tal der Wale") wurde im Jahr 2005 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Aequatorialguinea

In Aequatorialguinea gibt es (Stand 2014) keine UNESCO-Welterbestätten

.

Aethiopien

Felsenkirchen von Lalibela 
Die Felsenkirchen von Lalibela wurden im Jahr 1978 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Simien
Der Nationalpark Simien wurde im Jahr 1978 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Fasil Ghebbi in der Region Gonder 
Fasil Ghebbi in der Region Gondar wurde im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Ruinen von Aksum 
Die Ruinen von Aksum wurden im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Tal am Unterlauf des Flusses Awash
Das Tal am Unterlauf des Flusses Awash wurde im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Tal am Unterlauf des Flusses Omo 
Das Tal am Unterlauf des Flusses Omo wurde im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Reliefierte Stelen von Tiya 
Die reliefierten Stelen von Tiya wurden im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. 

Befestigte Altstadt von Harar Jugol 
Die befestigte Altstadt von Harar Jugol wurde im Jahr 2006 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Kulturlandschaft Konso
Die Kulturlandschaft der Konso wurde im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Algerien

Bergfestung Beni Hammad
Die Bergfestung Beni Hammad wurde im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Felsmalereien des Tassili n’Ajjer 
Die Felsmalereien des Tassili n’Ajjer wurden im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbestätten eingetragen.

Tal von M'zab
Das Tal von M'zab wurde im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Römische Ruinen von Djemila
Die römischen Ruinen von Djemila wurden im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Ruinenstadt Tipasa
Die Ruinenstadt Tipasa wurde im Jahr 1982  in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Römische Ruinen von Timgad
Die römische Ruinen von Timgad wurden im Jahr 1982  in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Kasbah (Altstadt) von Algier
Die Kasbah (Altstadt) von Algier  wurde im Jahr 1992  in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Angola

In Angola gibt es (Stand 2014) keine UNESCO-Welterbestätten

Benin

Königspaläste von Abomey
Die Königspaläste von Abomey wurden im Jahr 1985 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botswana

Hügel von Tsodilo mit Felsmalereien
Der Hügel von Tsodilo mit Felsmalereien  wurde im Jahr 2001 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Okavango Delta
Das Okavango Delta  wurde im Jahr 2014 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

 

 

 

 

 

 

BurkinaFaso

Ruinen von Loropéni
Die Ruinen von Loropéni wurden im Jahr 2009 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Dschibuti

In Dschibuti gibt es keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

Elfenbeinkueste

In der Elfenbeinküste gibt es keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

Eritrea

In Eritrea gibt es keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

Gabun

Ökosystem und Relikt-Kulturlandschaft von Lopé-Okanda
Das Ökosystem und die  Relikt-Kulturlandschaft von Lopé-Okanda wurden im Jahr 2007 in die Liste der UNESCO-Weltkultur- und Naturerbestätten eingetragen.

 

 

Gambia

James Island
Das James Island wurde im Jahr 2003 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. 

Megalithische Steinkreise von Senegambia
Die Megalithischen Steinkreise von Senegambia wurden im Jahr 2006 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. Sie sind grenzüberschreitend zum Senegal

Ghana

Festungen und Schlösser der Kolonialzeit an der Volta-Mündung, in Accra, der Zentral- und der Westregion
Die Festungen und Schlösser der Kolonialzeit an der Volta-Mündung, in Accra, der Zentral- und der Westregion wurden im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Traditionelle Bauwerke der Ashanti
Die traditionellen Bauwerke der Ashanti wurden im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen

Guinea

Naturschutzgebiet Nimba-Berge
Das Naturschutzgebiet Nimba-Berge wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen und 1982 erweitert. Es ist grenzüberschreitend zu Liberia.

Guinea Bissau

In Guinea Bissau gibt es keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

  

Kamerun

Tierreservat Dja
Das Tierreservat Dja wurde im Jahr 1987 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Sangha Tri-Nationalpark
Der Sangha Tri-Nationalpark wurde im Jahr 1987 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.
Seit 2012 ist er grenzüberschreitend zur Zentralafrikanischen Republik.

 
 

 

Kap Verde

Cidade Velha (Altstadt von Ribeira Grande)
Die Cidade Velha (Altstadt von Ribeira Grande) wurde im Jahr 2009 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

 

 

 

 

 

 

Kenia

Nationalpark Mount Kenya
Der Nationalpark Mount Kenya wurde im Jahr 1997 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen und 2013 um das Lewa-Wildschutzgebiet erweitert.

Nationalpark Lake Turkana mit Sibiloi-Inseln (Fundstätte fossiler Säugetiere) und South Island-Nationalpark
Der Nationalpark Lake Turkana mit Sibiloi-Inseln (Fundstätte fossiler Säugetiere) und South Island-Nationalpark wurden im Jahr 1997 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen und 2001 erweitert.

Altstadt von Lamu
Die Altstadt von Lamu wurde im Jahr 2001 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Kayas (Heilige Wälder) der Mijikenda
Die Kayas (Heilige Wälder) der Mijikenda wurden im Jahr 2008 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Seen des Great Rift Valley
Die Seen des Great Rift Valley wurden im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Fort Jesus in Mombasa
Das Fort Jesus in Mombasa wurde im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Komoren

Die Komoren verfügen über keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

Demokratische Republik Kongo

Nationalpark Virunga
Der Nationalpark Virunga wurde im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Garamba
Der Nationalpark Garamba wurde im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Kahuzi-Biega
Der Nationalpark Kahuzi-Biega wurde im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Salonga
Der Nationalpark Salonga wurde im Jahr 1984 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Okapi-Tierschutzgebiet
Das Okapi-Tierschutzgebiet wurde im Jahr 1996 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Republik Kongo

Sangha Tri-Nationalpark
Der Sangha Tri-Nationalpark  wurde im Jahr 2012 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen. Er ist grenzüberschreitend zur Zentralafrikanischen Republik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesotho

Nationalpark Sehlabathebe
Der Nationalpark Sehlabathebe - Teil der grenzüberschreitenden Welterbestätte "Maloti-Drakensberg-Park"  wurde im Jahr 2000 in die Liste der UNESCO-Weltkultur- und Naturerbestätten eingetragen und 2013 erweitert.

Liberia

Liberia verfügt über keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

Libyen

Ruinen von Leptis Magna
Die Ruinen von Leptis Magna wurden im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Ruinen von Sabratha
Die Ruinen von Sabratha wurden im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Ruinen von Kyrene
Die Ruinen von Kyrene wurden im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Felsmalereien von Tadrart Acacus
Die Felsmalereien von Tadrart Acacus wurden im Jahr 1985 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Altstadt von Ghadames
Die Altstadt von Ghadames wurde im Jahr 1986 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Madagaskar

Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha
Das Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha wurde im Jahr 1990 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Königshügel von Ambohimanga ("Blauer Hügel")
Der Königshügel von Ambohimanga ("Blauer Hügel") wurde im Jahr 2001 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Regenwälder von Atsinanana
Die Regenwälder von Atsinanana wurden im Jahr 2007 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Malawi

Nationalpark Malawi-See
Der Nationalpark Malawi-See wurde im Jahr 1984 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Felsmalereien in Chongoni
Die Felsmalereien in Chongoni wurden im Jahr 2006 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Mali

Djenné, islamische Stadt und vorislamische Städte
Djenné, islamische Stadt und vorislamische Städte wurde im Jahr 1988 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Moscheen, Mausoleen und Friedhöfe von Timbuktu
Die Moscheen, Mausoleen und Friedhöfe von Timbuktu wurden im Jahr 1988 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Felsen von Bandiagara (Land der Dogon)
Die Felsen von Bandiagara - Land der Dogon - wurden 1989 sowohl in der Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten wie auch der -Weltnaturerbestätten eingetragen.

Grabmal von Askia
Grabmal von Askia wurde im Jahr 2004 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

 

Marokko

Medina von Fes
Die Medina (Altstadt) von Fes wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Medina von Marrakesch
Die Medina von Marrakesch wurde im Jahr 1985 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Befestigte Stadt Aït-Ben-Haddou
Die befestigte Stadt Aït-Ben-Haddou wurde im Jahr 1987 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Medina von Meknès
Die Medina von Meknès wurde im Jahr 1996 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Ausgrabungsstätte Volubilis
Die Ausgrabungsstätte Volubilis wurden im Jahr 1997 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Medina von Tetuan (Titawin)
Die Medina von Tetuan (Titawin) wurde im Jahr 1997 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Medina von Essaouira (früher Mogador)
Die Medina von Essaouira (früher Mogador) wurde im Jahr 2001 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Die Portugiesische Stadt Mazagan (El Jadida)
Die Portugiesische Stadt Mazagan (El Jadida) wurde im Jahr 2004 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Rabat – moderne Hauptstadt mit historischem Kern
Rabat – moderne Hauptstadt mit historischem Kern - wurde im Jahr 2012 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Mauretanien

Nationalpark Banc d'Arguin
Der Nationalpark Banc d'Arguin wurde im Jahr 1989 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Karawanenstädte Ouadane, Chinguetti, Tichitt und Oualata in der Sahara
Die Karawanenstädte Ouadane, Chinguetti, Tichitt und Oualata in der Sahara wurden im Jahr 1996 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Mosambik

Insel Moçambique
Die Insel Moçambique wurde im Jahr 1991 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

 

 

 

 

 

Namibia

Felsschnitzereien von Twyfelfontein
Die Felsschnitzereien von Twyfelfontein wurden im Jahr 2007 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Namib-Wüste
Die Namib-Wüste wurde im Jahr 2013 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Niger

Naturparks Aïr und Ténéré
Die Naturparks Aïr und Ténéré wurden im Jahr 1991 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark "W"
Der Nationalpark "W" wurde im Jahr 1996 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Historisches Zentrum von Agadez
Das historisches Zentrum von Agadez wurde im Jahr 2013 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Nigeria

Kulturlandschaft von Sukur
Die Kulturlandschaft von Sukur wurde im Jahr 1999 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Heiliger Hain der Göttin Oshun in Oshogbo
Der "Heilige Hain" der Göttin Oshun in Oshogbo wurde im Jahr 2005 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Réunion

Vulkanlandschaft auf La Réunion - Frankreich
Die Vulkanlandschaft auf La Réunion - zu Frankreich gehörig - wurde im Jahr 2010 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Ruanda

In Ruanda gibt es (Stand 2014) keine UNESCO-Welterbestätten

Sambia

Victoria-Fälle
Die Victoria-Fälle wurden im Jahr 1989 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen. Sie sind grenzüberschreitend zu Simbabwe

São Tomé und Príncipe

São Tomé und Príncipe verfügen über keine (Stand 2014) UNESCO-Welterbestätten.

Senegal

Insel Gorée
Die Insel Gorée wurde im Jahr 1978 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Nationales Vogelschutzgebiet Djoudj
Das nationale Vogelschutzgebiet Djoudj wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Niokolo-Koba 
Der Nationalpark Niokolo-Koba wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Insel Saint Louis
Die Insel Saint Louis wurde im Jahr 2000 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Megalithische Steinkreise von Senegambia
Die Megalithischen Steinkreise von Senegambia wurden 2006 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. Sie sind grenzüberschreitend zu Gambia

Sine-Saloum-Delta
Das Saloum-Delta wurde im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Kulturlandschaften der Bassari, Fula und Bedik
Die Kulturlandschaften der Bassari, Fula und Bedik wurden im Jahr 2012 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Seychellen

Aldabra-Atoll
Das Aldabra-Atoll wurde im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Naturpark Mai-Tal
Der Naturpark Mai-Tal wurde im Jahr 1983 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Sierra Leone

Sierra Leone verfügt über keine UNESCO-Welterbesttätten (Stand 2014)

Simbabwe

Mana-Pools-Nationalpark, Sapi und Chewore-Safari
Der Mana-Pools-Nationalpark, Sapi und Chewore-Safari wurden im Jahr 1984 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Ruinenstadt Groß-Simbabwe
Die Ruinenstadt Groß-Simbabwe wurde im Jahr 1986 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Ruinen von Khami
Die Ruinen von Khami wurden im Jahr 1986 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Victoria-Wasserfälle
Die Victoria-Fälle wurden im Jahr 1989 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. Sie sind grenzüberschreitend zu Sambia

Matobo Hills
Matobo Hills wurde im Jahr 2003 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Somalia

Somalia verfügt über keine UNESCO-Welterbesttätten (Stand 2014)

Sudan

Heiliger Berg Dschebel Barkal und archäologische Stätten der Napata-Region
Der heilige Berg Dschebel Barkal und die archäologische Stätten der Napata-Region wurden im Jahr 2003 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. 

Archäologische Stätten der Insel von Meroe
Die archäologische Stätten der Insel von Meroe wurden im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. 

Südafrika

Robben Island
Robben Island wurde im Jahr 1999 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Cradle of Humankind - Die Fundstätten von Sterkfontein, Swartkrans und Kromdraai und Umgebung
Die Fundstätten fossiler Hominiden von Sterkfontein, Swartkrans und Kromdraai und ihre Umgebung wurden im Jahr 1999 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen und 2005 erweitert.

Feuchtgebiet Greater St. Lucia Wetland Park
Das Feuchtgebiet Greater St. Lucia Wetland Park wurde im Jahr 1999 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Naturpark Drakensberg (Qathlamba)
Der Naturpark Drakensberg (Qathlamba) - Teil der grenzüberschreitenden Welterbestätte "Maloti-Drakensberg-Park"  wurde 2000 sowohl in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten wie auch der -Weltnaturerbestätten eingetragen und 2013 erweitert.
Er ist grenzüberschreitend zu Lesotho.

Kulturlandschaft Mapungubwe
Die Kulturlandschaft Mapungubwe wurde im Jahr 2003 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Schutzregion Cape Floral
Die Schutzregion Cape Floral wurde im Jahr 2004 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Vredefort Dome
Vredefort Dome wurde im Jahr 2005 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen. 

Kulturlandschaft Richtersveld
Die Kulturlandschaft Richtersveld wurde im Jahr 2007 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Südsudan

Der Südsudan verfügt über keine UNESCO-Welterbesttätten (Stand 2014)

Swasiland

Swasiland verfügt über keine UNESCO-Welterbesttätten (Stand 2014)

Tansania

Naturschutzgebiet Ngorongoro (Ngorongoro Conservation Area)
Das Schutzgebiet Ngorongoro  wurde 1979 sowohl in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten wie auch der -Weltnaturerbestätten eingetragen.

Ruinen von Kilwa Kisiwani und Songo Mnara
Die Ruinen von Kilwa Kisiwani und von Songo Mnara wurden im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Serengeti
Der Nationalpark Serengeti wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Wildreservat von Selous (Selous-Game Reserve)
Das Wildreservat von Selous wurde im Jahr 1982 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Kilimandscharo 
Der Nationalpark Kilimandscharo wurde im Jahr 1987 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Steinerne Stadt auf Sansibar (Stone Town)
Die steinerne Stadt auf Sansibar wurde im Jahr 2006 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Felsenmalereien in Kondoa
Die Felsenmalereien in Kondoa wurden im Jahr 2006 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Togo

Koutammakou - Land der Batammariba
Koutammakou - Land der Batammariba wurde im Jahr 2004 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

 

 

 

 

 

 

Tschad

Seenlandschaft von Ounianga
Die Seenlandschaft von Ounianga wurde im Jahr 2012 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

 

 

 

 

 

Tunesien

Amphitheater von El-Djem
Das Amphitheater von El-Djem wurde im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Ruinen von Karthago
Die Ruinen von Karthago wurden im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Medina von Tunis
Die Medina von Tunis wurde im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Nationalpark Ichkeul
Der Nationalpark Ichkeul wurde im Jahr 1980 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Punische Stadt Kerkuan und ihre Totenstadt
Die punische Stadt Kerkuan und ihre Totenstadt wurden im Jahr 1985 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen und 1986 erweitert.

Medina von Sousse
Die Medina von Sousse wurde im Jahr 1988 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Medina von Kairouan (Qairawan)
Die Medina von Kairouan wurde im Jahr 1988 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Ruinen der antiken Stadt Dougga/Thugga
Die Ruinen der antiken Stadt Dougga/Thugga wurden im Jahr 1997 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen. 

Uganda

Urwald von Bwindi
Der Urwald von Bwindi wurde im Jahr 1994 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Ruwenzori-Gebirge
Das Ruwenzori-Gebirge wurden im Jahr 1994 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Gräber der Buganda-Könige in Kasubi
Die Gräber der Buganda-Könige in Kasubi wurden im Jahr 2001 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Zentralafrikanische Republik

Nationalpark Manovo-Gounda St. Floris
Der Nationalpark Manovo-Gounda St. Floris wurde im Jahr 1988 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Sangha Tri-Nationalpark
Der Sangha Tri-Nationalpark  wurde 2012 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen. Er ist grenzüberschreitend zur Republik Kongo

UNO, Vereinte Nationen

Einleitung, Völkerbund

UNO ist die Abkürzing von United Nations Organization -  im Deutschen: Vereinte Nationen.

Es ist nicht verwunderlich, dass eine Organisation, die 193 Staaten als Mitglieder zählt, nur sehr schwer zu Entscheidungen kommt und daher oft ihre Pflichten gröblichst vernachlässigt.

So hatte die UNO beim Völkermord in Ruanda - mit ca. 1 Mio. Toten - oder bei der Ermordung moslemischer Jungen und Männer in Srebrenica - mit ca 12.000 Toten - völlig versagt.
Auch das Morden in Darfur, einer Provinz des Sudan, konnte oder wollte sie nicht unterbinden. Pol Pot in Kambodscha brachte nahezu ein Drittel seiner eigenen Bevölkerung ohne ein Eingreifen der UNO ums Leben.

Die Vorgängervereinigung war der Völkerbund (frz. Société des Nations - engl. League of Nations), der seinen Sitz in Genf hatte und in Erinnerung der Schrecken am Ende des Ersten Weltkriegs gegründet wurde. Er war gegründet worden, um den Frieden für die Zukunft dauerhaft zu sichern. Die Satzung des Völkerbundes  wurde am 28. April 1919 von der Vollversammlung der Friedenskonferenz von Versailles angenommen. In der Satzung fanden sich die Statuten der Monroe-Doktrin die später Teil der  Charta der Vereinten Nationen wurde.

Mit der Ratifizierung am 10. Januar 1920 wurde der Völkerbund offiziell gegründet. Er trat am 15. November 1920 das erste Mal zusammen und wählte Lord Robert Cecil 1923 zu seinem Präsidenten, was er bis zur Auflösung  am 18. April1946 in Paris blieb.

Geschichte der UNO

Die UNO (United Nations Organization) wurde als Nachfolgeorganisation des gescheiterten Völkerbundes am 26. Juni 1945 gegründet, die UN-Charta trat am  24. Oktober 1945 in Kraft.

Im Jahr 2015 hatte die UNO 193 Mitgliedsländer.

Die 51 Gründungsmitglieder waren in alphabetischer Reihenfolge:
Ägypten, Äthiopien, Argentinien, Australien, Belorussische SSR, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Jugoslawien, Kanada, Kolumbien, Kuba, Libanon, Liberia, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Sowjetunion, Südafrika, Syrien, Tschechoslowakei, Türkei, Ukrainische SSR, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Uruguay sowie Venezuela.

Österreich wurde im Jahr 1955 Mitglied der UNO - und 1973 kamen die Deutsche Demokratische Republik (DDR) und die Bundesrepublik Deutschland als 133. und 134. Mitglied hinzu.

Organisation der UNO, Mitgliedsländer, Amtssprachen

Vollversammlung
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen setzt sich aus Vertretern von 193 Ländern zusammem. In der  Vollversammlung hat jeses Beitragsland eine Stimme.
Die Vollversammlung ist ein Forum für die internationale Diplomatie und ein Ort für Debatten über weitreichende Fragen der Weltpolitik
Sie kann unverbindliche Empfehlungen an Staaten oder Vorschläge an das United Nations Security Council (UNSC) - im Deutschen: Sicherheitsrat - aussprechen.
Die Versammlung entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder und verabschiedet den Etat der UNO.
Zudem wählt sie die nichtständigen Mitglieder des UNSC, alle Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (Economic and Social Council, ECOSOC).
Und außerdem wählt die Vollversammlung - auf Vorschlag des Sicherheitsrats - den UN-Generalsekretär, sowie die 15 Richter des Internationalen Gerichtshofs (IGH).

Sicherheitsrat
Der UNO-Sicherheitsrat, United Nations Security Council (UNSC - das mächtigste Organ der Vereinten Nationen - hat fünf ständige Mitglieder, die alle ein Vetorecht besitzen, das sich aus Art. 27 III der UNO-Charta herleitet.
Neben den 5 ständigen Mitgliedern sitzen im Sicherheitsrat weitere 10 nichtständige Mitgliedsländer ohne Vetorecht, von denen jedes Jahr fünf Mitgliedsländer für die Dauer von zwei Jahren neu gewählt werden.
Die konstituierende Sitzung des Sicherheitsrats fand am 17. Januar 1946 statt. Seit 1951 hat der Sicherheitsrat seinen Sitz im  UNO-Hauptquartier, am East River in Manhattan (New York).

Nach Artikel 24 I der Charta der UNO sollen ihm die Mitgliedstaaten "die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“ übertragen.
Im Gegensatz zu anderen UNO-Organisationen kann der Sicherheitsrat Beschlüsse mit Rechtswirkung für die Mitgliedstaaten treffen. Beschlüsse des Sicherheitsrats über Verfahrensfragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern. Beschlüsse des Sicherheitsrats über alle sonstigen Fragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern einschließlich der fünf ständigen Mitglieder

Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates sind:
- Frankreich
- Russland (früher die Sowjetunion)
- die Vereinigten Staaten von Amerika (USA)
- die Volksrepublik China
- das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (UK).

Amtssprachen
Die Uno hat sechs Amtssprachen, wobei Deutsch keine der Amtssprachen ist:
Arabisch
Chinesisch
Englisch
Französisch
Russisch
Spanisch

Der Generalsekretär

Der derzeitige UNO-Generalsekretär
Am 21. Juni 2011 wurde die Amtszeit von Ban Ki Moon aus Südkorea von der Generalversammlung der UNO-Mitgliedsstaten einmütig per Akklamation bis zum 31. Dezember 2016 verlängert. Seine neue Amtszeit begann am 1. Januar 2012.
Die bisherigen Generalsekretäre der UNO sind:

Name, Geburtsdatum
Amtszeit Herkunftsland
António Guterres
(geb. 1949)
1.1. 2017 - amtierend Portugal
Ban Ki-moon
(geb. 1944)
2007-2016 Südkorea
Kofi Annan
(geb. 1938)
1997-2006 Ghana
Boutros Boutros-Ghali
(1922-2016)
1992-1996 Ägypten
Javier Pérez de Cuéllar
(geb. 1920)
1982-1991 Peru
Kurt Waldheim
(1918-2007)
1972-1981 Österreich
U Thant
(1909-1974)
1961-1971 Burma (heute Myanmar)
Dag Hjalmar Agne Carl Hammarskjöld
(1905-1961)
1953-1961 Schweden

Tryvge Lie
(1896-1968)

1946-1952 Norwegen

 

Aufgaben der UNO

Die wesentlichen Aufhaben der UNO entsprechend ihrer Charta sind:

  • die Sicherung des Weltfriedens
  • die Einhaltung des Völkerrechts
  • der Schutz der Menschenrechte
  • die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

Sonderorganisationen, verwandte Organisationen

Sonderorganisationen
Unter den Sonderorganisationen der UNO versteht man Organisationen, die über die UN-Charta mit der UNO verbunden sind, aber ihr nicht direkt angehören.
Derzeit gibt es 15 derartige Sonderorganisationen.

Verwandte Organisatien

Diese vier Organisationen - wie beispielsweise die WTO (World Trade Organization = Welthandelsorganisation) kooperieren mittels individuell ausgehandelten Absprachen oder Verträgen mit der UNO.

UNESCO

Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization = Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur ist eine eine der 17 selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen.
Ihren Sitz hat sie in Paris (Frankreich) und wird von einem Generalsekretär geleitet. Im Jahr 2015 hatte die UNESCO 195 Mitglieder und dazu 9 assoziierte Mitglieder. Das sind alle 193 Staaten der UN-Mitgliedsstaaten - mit Ausnahme von Liechtenstein - sowie die nicht in den UN vertretenen Cookinseln, Niue sowie die Palästinensischen Autonomiegebiete.

Der Gründungsvertrag der UNSCO wurde am 16. November 1945 in London von 37 Staaten unterzeichnet und trat am 4. November 1946 in Kraft.
Der erste Generaldirektor war von 1946 bis 1948 Julian Huxley aus dem Vereinigten Königreich. Seit 2009 hat Irina Bokova aus Bulgarien das Amt inne.
Einen deutschen Generaldirektor hat es bisher noch nicht gegeben.
Zu den Aufgaben der UNESCO gehört die Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie von Kommunikation und Information.
Besonders bekannt ist die Organisation durch die jährliche Erweiterung der Liste der UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbestätten.
Die Leitungs-Organe der UNESCO sind die Generalkonferenz, der Exekutivrat und das Sekretariat, an dessen Spitze der jeweilige Generaldirektor steht. Dabei ist die seit 1954 alle zwei Jahre stattfindende Generalkonferenz das oberste Entscheidungs- und Kontrollorgan der UNESCO. In der Konferenz hat jeder Mitgliedsstaat - unabhängig von seiner Größe - eine Stimme
 

Alle Sonderorganisationen

In den folgenden Tabellen sind die 17 selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen tabellarisch dargestellt.

Name der Organisation Abkürzung Sitz Gründung
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO Rom 1945
Internationale Arbeitsorganisation ILO Genf 1946
Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung IBRD Washington D.C. 1945
Internationale Entwicklungsorganisation IDA Washington D.C. 1960
 Internationale Fernmeldeunion  ITU  Genf 1947
Internationale Finanz-Corporation IFC Washington D.C. 1956
Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung  IFAD  Rom 1977
Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO London 1948
Internationaler Währungsfonds  IWF  Washington D.C. 1945
Internationale Zivilluftfahrtorganisation   ICAO  Montreal 1947
Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur UNESCO Paris 1946
Organisation für industrielle Entwicklung UNIDO Wien 1967
Weltgesundheitsorganisation WHO Genf 1948
Weltorganisation für geistiges Eigentum WIPO Genf 1974
Weltorganisation für Meteorologie WMO Genf 1950
Weltpostverein UPU Bern 1947
Welttourismusorganisation UNWTO Madrid 1974

 

Aufname eines neuen Mitgliedlandes

Sofern ein Land - wie z.B. die Palästinenser - neu in den Kreis der UNO-Mitgliedsländer aufgenommen werden will, ist wie folgt vorzugehen:
Es muss ein Antrag beim Generalsekretär gestellt werden. Der gibt den Antrag an den Sicherheitsrat weiter. Von den 15 Mitgliedern müssen neun dem Antrag zustimmen. Sofern dieses Quorum erreicht wurde und von den Vetomächten kein Veto eingellegt wurde, wird der Antrag der UN-Vollversammlung zur Entscheidung vorgelegt. Hier ist für die Aufnahme dann eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

UNO-Sanktionen

Sanktionen der UNO können nur vom Sicherheitsrat der UNO beschlossen werden. Dies können Wirtschaftssanktionen bis hin zu Militäreinsätzen sein.