Senegal: Tiere

Säugetiere

In freier Wildbahn sind Tiere im Senegal leider nur noch relativ selten anzutreffen, da die Landwirtschaft und die zunehmende Besiedlung ihren Lebensraum immer mehr einschränken. Der stark forcierte Holzeinschlag macht der Tierwelt ebenfalls zu schaffen. Die Population der Elefanten hat sich etwas erholt gezählt und weniger als 200 Löwen. Beide findet man am Oberlauf des Gambia River und im Niokolo-Koba-Nationalpark. Etwas stärker verbreitet sind Affenarten wie Meerkatzen, Paviane und Schimpansen. Auch Flusspferde, Wasserbüffel, Gazellen, Antilopen und Warzenschweine leben im Land. Giraffen, die vor 100 Jahren in der Ferlo-Savanne stark verbreitet waren, findet man heute nur noch im Bandia-Reservat. Dafür mussten sie aus Südafrika importiert werden. Andere seltene Saugetiere sind Dromedare, Schakale, Stachelschweine, der Wüstenfuchs (Fennek) und Hyänen.

Schimpansen
Der Gemeine Schimpanse (Pan troglodytes) gehört zur Gattung Schimpanse (Pan) in der Familie der Menschenaffen (Hominidae). Das schimmernde, kurzhaarige Fell der Schim-pansen ist dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Gesicht, Ohren, Handflächen und Fußsohlen sind unbehaart und bei jungen Tieren rosa bis weiß gefärbt. Im Laufe des Älterwerdens werden diese Stellen dunkler, bis sie beim erwachsenen Tier schließlich schwarz sind. Ihre Arme sind länger als die Beine. Die langen Finger mit gegenüber gestelltem Daumen bilden eine Kletterhand. Körperlänge und –Höhe betragen 60 bis 80 cm, aufgerichtet 120 bis 130 cm. Die Männchen können ein Gewicht von 75 kg erreichen. Die Weibchen sind kleiner, zierlicher und leichter und werden nur bis zu 50 kg schwer. In freier Wildbahn werden Schimpansen 45 bis 50 Jahre alt, in Gefangenschaft sogar 60 Jahre. Sie leben als echte Baumtiere und gewandte Kletterer ausschließlich in waldreichen Gebieten, die von Grasflächen durchsetzt sein dürfen. Außerdem findet man sie in tropischen Regenwäldern in einer Höhe von bis zu 3.000 m. Auf dem Erdboden bewegen sie sich auf allen vieren, auf die Fingerknöchel stützend, geschickt fort. Hierzu schwingen sie die Beine durch die aufgestützten Arme hindurch und erreichen dadurch ein ansehnliches Tempo.

Flusspferde
Das Flusspferd (Hippopotamus amphibius) wird auch, nicht korrekt, als Nilpferd bezeich-net, obwohl man die Tiere nicht mehr am Nil findet. Die an Land recht schnellen Tiere sind äußerst gefährlich und für zahlreiche Todesfälle verantwortlich

Reptilien (ohne Schlangen)

Seltene Reptilien sind fast alle hiesigen Schildkrötenarten. Etwas häufiger stößt man auf Krokodile, Leguane und Warane.
Die hier vorkommende Krokodile sind:

Nilkrokodil
Das Nilkrokokodil (Crocodylus niloticus) gehört zur Gattung der Krokodil (Crocodylus) in der Familie der Echten Krokodile (Crocodylidae). Das Nilkrokodil wird, je nach Unterart, durchschnittlich etwa 3 bis 5 m lang, die Vertreter der madagassischen Unterart sollen sogar eine Länge von 6 m erreichen können. Durchschnittlich werden sie dabei 250 kg schwer. Alte, voll ausgewachsene Tiere können in seltenen Fällen sogar ein Gewicht bis zu 600 kg erreichen. Die Tiere haben eine flach gedrückte Gestalt mit kurzen, gedrungenen Extremitäten, die spitze Krallen tragen und an den Hinterfüßen zwischen den Zehen Schwimmhäute besitzen. Der Körper endet in einem langen und kräftigen Schwanz. Dieser ist seitlich abgeflacht und dient als Ruderschwanz zur Fortbewegung im Wasser. Der massige Kopf mit der langen Schnauze trägt 64 bis 68 kegelförmige Zähne.

Die Sinnesorgane sind optimal an ein Leben im und unter Wasser angepasst. Leicht erhöht liegen die verschließbaren Nasenlöcher an der Schnauzenspitze in einer Linie mit den Ohröffnungen, die von beweglichen Hautfalten geschützt sind und den mit einem dritten Lid ausgestatteten Augen. Die Haut besteht aus dicken, rauen Hornschuppen, die neben einer dicken Panzerung auch Schutz vor Austrocknung bietet. Ihre Grundfärbung ist dunkelgrün mit einer unregelmäßigen schwarzen Zeichnung auf dem Rücken und an den Seiten. Der Bauch ist schmutzig-gelb gefärbt. In freier Wildbahn erreicht das Nilkrokodil ein Alter von 50 Jahren, in Gefangenschaft wird es sogar 80 Jahre alt. Die Tiere findet man u.a. am bzw. im Bénoué-Fluss.

Westafrikanisches Panzerkrokodil
Westafrikanische Panzerkrokodile
Das Westafrikanische Panzerkrokodil (Mecistops cataphractus) ist eine afrikanische Art in der Familie der Echten Krokodile (Crocodylidae) innerhalb der Gattung Mecistops. Bis 2018 galt Mecistops cataphractus als einzige Art der Gattung, aufgrund von Unterschieden der DNA und weiterer Merkmale wird es heute als Westafrikanisches Panzerkrokodil vom Zentralafrikanischen Panzerkrokodil (Mecistops leptorhynchus) unterschieden. Diese Krokodilart ist mittlerweile sehr selten geworden. Sie unterscheiden sich auf den ersten Blick nur wenig vom Nilkrokodil. Im Gegensatz zum Nilkrokodil bevorzugen sie Gewässer im trockenen Inne-ren von Afrika, so beispielsweise Oasen in der Sahara mit Gewässern. Sie ernähren sich hauptsächlich von Fischen und Fröschen, aber hin und wieder auch von Vögeln und Kleintieren – jedoch selten von Ziegen oder Schafen Die Tiere fallen durch ihre auffallend schmale und langgezogene Schnauze auf. Sie erreichen eine Länge zwischen 250 in seltenen Fällen bis etwa 400 cm. Die Tiere leben in Flüssen, Seen, Sümpfen und Süßwasserlagunen mit einer dichten Ufervegetation. Ihre Rückenseite ist dunkel-oliv gefärbt. Die Tiere gelten für den Menschen als eher weniger gefährlich.

Nilvaran
Ein interessantes Reptil ist der Nilvaran (Varanus niloticus) in der Familie . Das Tier erreicht eine Länge bis zu etwa 2 m. Die Tiere sind graubraun bis olivbraun gefärbt - mit gelben Augenflecken und Bändern an Kopf, Rücken, Beinen und Schwanz. Der Rücken und die Kehle sind hell mit schwarzen Querstrichen. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Gliederfüßern, Krebsen, kleinen Wirbeltieren, Weichtieren, Eiern und auch aus Aas. Man findet sie bevorzugt in der Nähe von Gewässern - zudem sind sie gute Schwimmer

Schlangen

Afrikanische Hausschlange
Die Afrikanische Hausschlange (Boaedon fuliginosus) ist eine ungiftige Schlangenart, von der es sechs Unterarten gibt. Deren Männchen werden 60 bis 80 cm und die Weibchen 80 bis 100 cm groß.

Afrikanische Speikobra
Die Afrikanische Speikobra (Naja nigricollis) Diese Schlange wird in der Regel zwi-schen 120 bis 150 cm - selten 200 cm lang. Die Färbung der Schlange ist abhängig von der Region ihres Auftretens. Aber üblicherweise ist sie auf ihrer Oberseite einfarbig oliv-braun bis grau-braun oder sogar schwarz gefärbt und kann leicht purpurrot schimmern Dagegen ist ihre Bauchseite gelb bis rötlich gefärbt. An ihrer Kehle besitzt die Schlange ein breites schwarzes Band. Die Schlange ist überwiegend dämmerungsaktiv, während sie sich tagsüber in Termitenbauten, Nagetierhöhlen, hohlen Bäumen und Baumstümpfen oder im Wurzelbereich von Bäumen aufhält.

Gestreifte Hausschlange
Die ungiftige Gestreifte Hausschlange (Boaedon lineatus) erreicht eine Länge zwischen etwa 80 bis 120 cm. Ihr flacher Kopf setzt sich nur schwach vom Hals ab und weist große Augen auf. Die Grundfärbung dieser Art ist sehr variabel und reicht von verschiedenen Brauntönen über Rötlich, Rot, Orange, Zimtfarben, Schwarz, Olivgrün, Dunkelgrün bis Grau. Seitlich zieht sich von der Schnauze je ein heller, weißlicher Streifen über dem Auge bis zum Nacken, häufig auch auf den Vorderkörper hinauf. Die gesamte Unterseite ist zumeist weißlich, kann aber auch perlmuttfarben, gelblich oder bräunlich sein. Man findet sie an Waldrändern, lichten Baumbeständen und in der Savanne.

Gewöhnliche Puffotter
Die Gewöhnliche Puffotter (Bitis arietans) besitzt eine Länge zwischen etwa 1,20 bis maximal 1,90 m. Die Grundfärbung der Schlange ist grau, gelb, hell- bis dunkelbraun oder rötlich. Auf ihrem Rücken befinden sich dunkle Markierungen in V-Form, die hell gesäumt sind. Ihre Schuppen sind stark gekielt. Der Kopf ist groß und dreieckig geformt und meist von brauner Farbe mit hellen Streifen an den Seiten, er setzt sich stark vom übrigen Körper ab. Ihr Schwanz ist hell und dunkel geringelt. Das männliche Tier besitzt da-bei einen längeren Schwanz als das Weibchen. Die Schlange besitzt einen ausgesprochen kräftigen Körper. Sie wirkt daher eher plump und träge, was aber eine verhängnisvolle Täuschung sein kann, da dieses Tier aus jeder Lage blitzschnell nach allen Seiten - auch nach oben - zustoßen kann

Grüne Mamba
Die Grüne Mamba (Dendroaspis viridis) erreicht eine Länge von ca. 1,50 bis ca. 2,70 m. Wie der Name sagt, ist ihr Körper auffallend hellgrün oder auch gelblich gefärbt. Die Schuppenzwischenräume sowie die Schuppenränder können mehr oder weniger schwarz gefärbt sein. Sie lebt auf Bäumen und in Büschen. Ihre Bisse erfolgen daher meist im Gesicht oder dem Nackenbereich. In der Regel ist diese Schlange aber weniger aggressiv und zieht sich in der Regel bei der Annäherung von Menschen meist zurück. Wenn sie aber zubeißt, dann allerdings so schnell, dass ein Ausweichen kaum möglich ist. Diese Schlange gehört in Afrika mit zu den gefährlichsten Gifttieren.

Königspython
Der Königspython (Python regius) ist eine Würgeschlange in der Gattung der Eigentliche Pythons (Python) in der Familie der Riesenschlangen (Boide). Von der Gattung Python gibt es insgesamt 10 Arten. Dieser Python ist relativ klein und misst im Schnitt etwa 1,5 m - in seltenen Fällen 2 m. Das Tier gilt nicht als angriffslustig. Es ist außerdem nur nachtaktiv und sucht sich seine Beute oft "unterirdisch" in den Bauten von Nagetieren und anderen Säugern. Aber im Gegensatz zu den meisten Schlangen flüchtet er bei Gefahr nicht, sondern rollt sich zu einer Art Kugel zusammen sodass sein Kopf und sein Schanz innerhalb dieser Kugel zu liegen kommt. Dieses Verhalten hat ihm - besonders im Englischen - auch die Bezeichnung "Ball Python" eingebracht. Zur Fortpflanzung legt das Tier etwa 5 bis 10 Eier, die gut versteckt etwa 90 Tage lang ausbrütet. Die dann geschlüpften Jungen haben eine Größe von ca. 40 cm.

Mali-Kobra
Die Mali-Kobra (Naja katiensis) ist eine Speikobra und kommt sowohl in tropischen als auch in subtropischen Graslandschaften, Savannen und Buschland vor.

Schwarzweiße Kobra
Die Schwarzweiße Kobra (Naja melanoleuca) - eine echte Kobra der Gattung Naja - gilt als ausgesprochen giftig und ist nach der Kapkobra die giftigste afrika-nische Kobra. Außerdem gehört sie mit einer Länge zwischen 2 m bis ca. 2,70 m zu den größten aller Kobras. Die Farbe ihrer Körperoberseite ist in der Regel ein eintöniges braun, aber es gibt auch schwarz gefärbte Exemplare, die von kleinen weißen Flecken bedeckt sind. Die Schläfen und die Bauchseite sind gelb oder weiß - mit oder ohne dunkle Flecken oder Bändern. Sie ist eine schlanke, jedoch sehr kräftige Schlange mit einem kurzen Kopf, der sich nur wenig vom Hals absetzt

Schwarze Mamba
Die Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis) ist die größte und zudem schnellste Giftschlange Afrikas. Zusammen mit den Grünen Mambas gilt sie außerdem als die gefährlichste Schlange Afrikas. Sie erreicht im Mittel eine Länge von 2,50 m mit über 4 m langen Exemplaren. Die Schlange hat an ihrer Oberseite eine oliv-braune oder schwarz-braune Färbung. Die Bauchseite dagegen ist weißlich- grau, olivgrün oder hellbraun- jedenfalls immer heller als die Rückenfärbung und kann teilweise gesprenkelt sein. Ihr Kopf ist lang und hat von oben gesehen die Form eines Sargs, mit relativ großen Augen und runden Pupillen. Die Schwarze Mamba lebt im Gegensatz zu den Grünen Mambas auf dem Boden, kann sich aber auf der Jagd auch schnell auf Bäumen bewegen. Ihre Verstecke wählt sie öfters in verlassenen Termiten- oder Nagetierbauten..

Senegal-Kobra
Die Senegal-Kobra (Naja senegalensis)

Uräusschlange

Die Uräusschlange (Naja haja) - auch als Ägyptische Kobra bezeichnet - gehört zur Gattung der echten Kobras. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem Altägyptischen und bedeutet "die Aufgebäumte bzw. die Hochsteigende". Die Schlange wird in der Regel zwischen 150 bis 200 cm - selten 250 cm - groß. Ihre Färbung an der Oberseite variiert sehr stak und reicht von strohgelb, grau, hell- bis dunkelbraun bis hin zu schwarz-braun. Viele Schlangen sind einfarbig, aber manche auch mit hellen oder dunklen Flecken verse-hen. Die Bauchseiteist grau, graubläulich oder gelblichbraun. Ihr großer Kopf ist keilförmig und setzt sich kaum vom übrigen Körper ab. Ihr Hals be-sitzt ein oder oft auch mehrere graue oder schwarze Querbänder. Die Schlange ist je nach der Jahreszeit tages-, dämmerungs- und nachtaktiv. Ihre Nahrung besteht aus kleinen Säugern (Mäuse, Ratten), Eidechsen, Fröschen oder auch aus anderen Schlangen. Als Kulturfolger dringt sie auch in Hühnerställe ein, um dort Küken zu verspeisen. Zur Fortpflanzung legt sie zwischen 8 bis 20 Eier.

Diese Schlange besitzt eine große historische Bedeutung. Kleopatra (69-30 v.Chr.), die Pharaonin von Ägypten von 51 bis 30 aus dem Geschlecht der Ptolemäer und die zeit-weilige Geliebte von Julius Caesar (100 bis 44 v.Chr.), soll sich mit Hilfe dieser Schlange das Leben genommen haben.

Vögel

Senegal besitzt eine sehr artenreiche Vogelwelt, da sowohl einheimische wie europäische Zugvögel weitgehend intakte Lebensbedingungen und Nistplätze vorfinden können. Im Djoudj-Nationalpark, dem weltweit drittgrößten Vogelreservat, welches im Mündungsgebiet des Senegal-Flusses liegt, leben schätzungsweise 400 Vogelarten. Sehr häufig zu beobachten sind Pelikane, andere typische Vertreter sind Geier und Perlhühner.

Helmperlhuhn
Das Helmperlhuhn (Numida meleagris) ist der bekannteste Vertreter der Familie der Perlhühner (Numididae)) und die einzige Art der Gattung Numida. Das Verbreitungsgebiet ist Afrika südlich der Sahara mit Ausnahme der Regenwaldgebiete. Eingeführt wurde es u.a. auf die Kapverden und die Karibischen Inseln, Südwest-Arabien und Madagaskar. Die Art Numida meleagris gliedert sich in neun Unterarten. Das Tier besitzt eine Länge von 55 bis 65 cm, bei einem Gewicht von etwa 1,2 bis 1,5 kg. Die Weibchen sind etwas kleiner und ähneln aber sonst den Hähnen. Der Kopf und Hals sind weitgehend ohne Gefieder, die nackte Haut ist bläulich, blauweiß und rötlich gefärbt. Charakteristisch und namensgebend ist der hornfarbene Helm. Das Gefieder ist von schwärzlich-grauer Farbe und mit zahlreichen weißen Sprenkeln gemustert. Die neun Unterarten unterscheiden sich vor allem in der Größe und Färbung der federlosen Hautpartien.

Sudandrossling
Der Sudandrossling (Turdoides plebejus9 gehört zur Familie der Leiothrichidae. Diese Vogelart gliedert sich in drei Unterarten. Der Vogel erreicht mit einer Größe von 20 bis 25 cm etwa die Grüße einer Amsel. Sein wichtigster Lebensraum sind die lichten suptropischen und tropischen Wälder oder Savannen mit einem ausreichenden Busch- und Baumbestand.

Langschwanz-Glanzstar
Der Langschwanz Glanzstar (Lamprotornis caudatus) gehört zur Gattung der eigentlichen Glanzstare (Lamprotornis) in der Familie der Stare (Sturnidae). Die Tiere besitzen eine Länge von maximal 55 cm, bei einem Gewicht von 100 bis 130 g. Etwa 35 cm fallen von der Länge des Vogels auf ihren Schwanz. Sie besitzen - mit Ausnahme der schwarzen Zügel und Ohrdecken –ein bronze-grünes Kopfgefieder. Nacken, Halsseiten, Schultern und Rücken sind glänzend grün, Bürzel und Oberschwanzdecken sind glänzend blau. Die Oberseite der Steuerfedern ist auf einem schimmernden violettem Grund dunkel gebändert, die Unterseite ist schwarzbraun. Mit Ausnahme des äußersten Steuerfederpaares besitzen die Steuerfedern einen blauen Saum. Über die untere Brust und die Flanken zieht sich ein glänzendes Blau, das am Bauch in ein bronzenes Violett übergeht. Die Unterschwanzdecken und die Beinbefiedern sind braun mit einem blauen Schimmer. Die Schwingen sind schwärzlich getönt.

Unterwasserwelt

Im Atlantik vor dem Senegal schwimmen u.a. Barrakudas, Epinephelus – eine Gattung der Zackenbarsche - sowie Thunfische. Auch die hiesige Spezialität Lobster (Hummer) findet man im Meer. Folgende Meeressäuger sind erwähnenswert:
- Blauwale
- Brydewale
- Buckelwale
- Clymene-Delfine
- Große Tümmler
- Schlankdelfine
- Streifendelfine
- Schwertwale
- Zügeldelfine

Ungeziefer

Senegal ist sehr reich an Ungeziefer, aber besonders vorsichtig sollte man bei der weit verbreiteten Anophelesmücke sein. Diese überträgt bei einem Stich die oftmals tödliche Krankheit Malaria. Malaria ist die im tropischen und subtropischen Klima die am weitesten verbreitete Erkrankung, gegen die es noch keinen Impfstoff gibt.

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