Sudan: Tiere

Säugetiere
Der Norden des Sudan besteht vorwiegend aus Wüsten oder Halbwüsten. In der Sahelzone, die sich in südlicher Richtung anschließt, wachsen Dornenbüsche und noch weiter südlich in den Savannengebieten Gras und auch Akazien. Manchmal sind auch vereinzelte Affenbrotbäume zu sehen. Hier gibt s nur wenige Tiere. In den Feuchtsavannen des Südens dagegen leben mehr Tiere.
Insgesamt leben im Sudan u.a. Afrikanische Wildhunde, Antilopen, Büffel, diverse Gazellenarten, Giraffen, Hyänen, Löwen, Paviane, Wüstenfüchse und Zebras. An den Flussufern findet man u.a. Flusspferde. Weitere Tiere, die man im Sudan findet sind:

Breitmaulnashorn
Das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) ist nach dem Elefanten das weltweit größte an Land lebende Säugetier. Es kann vom Kopf bis zum Rumpf bis zu 4 m lang werden, eine Schulterhöhe bis zu 2 m erreichen und bis zu 3.500 kg wiegen. Das auffälligstes Merkmal dieses Nashorns sind zweifelsohne seine beiden Hörner - von denen auch ihr Name stammt. Das vordere Horn überragt dabei das hintere und kann bis 150 cm lang werden. Eine ausführliche Beschreibung des Breitmaulnashorns  finden Sie bei Goruma hier >>>

Elefanten
Bekanntlich unterscheidet man den Afrikanischen (Loxodonta africana und den Asiatischen Elefanten (Elephas maximus). Der Afrikanische Elefant ist größer und hat deutlich längere Ohren als der Asiatische Elefant. Eine ausführliche Beschreibung des afrikanischen Elefanten  finden Sie bei Goruma hier >>>

Flughunde
Die Flughunde (Pteropodidae) sind eine Säugetierfamilie in der Ordnung der Fledertiere (Chiroptera). Die Familie umfasst rund 40 Gattungen mit etwa 200 Arten. Für den Laien ähneln sie den Fledermäusen. Man findet die Tiere in den tropischen und subtropischen Regionen von Afrika - einschließlich Madagaskar und den Seychellen. Weiterhin auf den Malediven, dem südlichen Teil von Asien, in Australien und dem westlichen Ozeanien In Europa findet man mit dem Nilflughund ihn nur in Form des Nilflughundes auf der Insel Zypern. Mit Ausnahme der Rosettenflughunde, orientieren sich die Tiere nicht mit Hilfe des Echolots. Ihre Nahrung ist pflanzlich und besteht vorwiegend aus Blüten, Früchten, Nektar und Pollen, Früchten. Die Flughunde sind vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv, während sie tagsüber in großer Anzahl oft auf Bäumen kopfüber hängend schlafend den Tag verbringen.

Die größten Arten der Flughunde sind der Kalong-Flughund (Pteropus vampyrus), der Goldkronen-Flughund (Acerodon jubatus) und der Indische Riesenflughund (Pteropus giganteus), die eine Kopf-Rumpflänge bis etwa 40 cm - bei einer Flügelspannweite bis etwa 1,70 m - erreichen können.

Flusspferd
Das Flusspferd, auch als Nilpferd bezeichnet, wird als das gefährlichste Säugetier Afrikas angesehen.Es gibt zahlreiche Berichte, dass die riesigen Tiere im Galopp auf Menschen zugerannt sind und sie dabei tödlich verletzt haben. Aber auch Boote wurden von ihnen angegriffen. Wegen seines schmackhaften Fleisches, seiner widerstandsfähigen Haut und seiner Zähne aus Elfenbein, werden die Tiere stark bejagt und gelten in ihrem Bestand als gefährdet. Trotz seines Namens kommt das Tier am Nil und am Nildelta in Ägypten nicht mehr vor. Eine ausführliche Beschreibung des Flusspferds  finden Sie bei Goruma hier >>>

Gepard
Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist sicherlich eine der faszinierendsten Großkatzen überhaupt. Bei der Jagd erreicht er Geschwindigkeiten von 100 bis 120 Stundenkilometern und ist somit das schnellste an Land lebende Säugetier überhaupt. Diese Spitzenleistung ist auch der Grund dafür, dass die Tiere schon seit Jahrtausenden im Dienste des Menschen stehen. Schon die alten Ägypter setzten abgerichtete Geparde zur Jagd ein, weshalb sie auch den Namen Jagdleopard erhielten.  Eine ausführliche Beschreibung des Geparden  finden Sie bei Goruma hier >>>

Karakal, Wüstenluchs
Der Karakal (Caracal caracal), auch als Wüstenluchs bezeichnet, gehört zur Gattung Caracal in der Unterfamilie der Kleinkatzen (Felinae) in der Familie der Katzen (Felidae). Die Tiere erinnern an einen Luchs, nicht zuletzt wegen seiner großen, langen und schwarz gepinselten Ohren. Sie besitzen eine Kopf-Rumpf-Länge zwischen 60 und 70 cm und einer Schulterhöhe zwischen 40 und 50 cm, mit einem im Mittel 30 cm langen Schwanz. Das Gewicht des Männchens beträgt 13 bis 18 kg. Die Weibchen dagegen sind kleiner und leichter.

Leopard
Der Leopard (Pathera pardus) kommt in Teilen von Afrika und Asien vor. Die Tiere gehören zur Gattung der Eigentlichen Großkatzen (Panthera) in der Familie der Katzen (Felidae). Die Größe und das Gewicht der Tiere sind sehr unterschiedlich, so sind die waldbewohnenden Leoparden meist kleiner als diejenigen die in eher offenen Habitaten leben. Aber man kann allgemein feststellen, dass sie eine Kopf-Rumpflänge zwischen 90 und 190 cm besitzen – mit einem 60 bis110 cm langen Schwanz und einer Schulterhöhe von 70 bis 80 cm.
Die männlichen Tiere wiegen etwa 40 bis 90 kg, während die Weibchen etwa halb so groß sind und etwa 30 bis 60 kg wiegen. Es sei erwähnt, dass der Schwarze Panther eine Farbvariante des Leoparden darstellt. Bei genauem Hinsehen kann man noch die Flecken erkennen.
Eine ausführliche Beschreibung des Leoparden finden Sie bei Goruma hier >>>
 

Spießböcke
Spießböcke (Oryx gazella) erreichen eine Kopf-Rumpflänge zwischen 180 bis 200 cm, bei einer Schulterhöhe von 115 bis 125 cm. Ihr Schwanz wird 70 bis 90 cm lang und ihr Gewicht reicht von 180 bis 240 kg. Ihre scharfen Hörner erreichen eine Länge bis etwa 1,50 m. Dabei werden die Männchen erheblich größer und auch schwerer als die Weibchen. Ihr kurzhaariges Fell ist cremefarben bis hellbraun gefärbt. Die oberen Bereiche der Extremitäten sowie der untere Bereich der Flanken und oberhalb des Schwanzes sind dagegen dunkelbraun. Dagegen sind die unteren Bereiche der Beine bis auf einige dunkle Flecken weißlich gefärbt. Der lange und schwarze Schwanz endet buschig und erinnert an den von Pferden

Steppenzebra
Das Steppenzebra (Equus quagga) gehört wegen seiner fast witzig aussehenden Streifen mit zu den Lieblingstieren besonders von Kindern. Da es Tier zur Gattung der Pferde (Equus) gehört, wird es zusätzlich von allen Pferdeliebhabern geschätzt.
Zur Gattung der Pferde zählen folgende 6 Arten:
- In Afrika leben Steppenzebras, Bergzebras, Grevy-Zebras und Wildesel.
- In Asien findet man Przewalski-Pferde und Halbesel.
Eine ausführliche Beschreibung der Zebras  finden Sie bei Goruma hier >>>

Reptilien

Die verlinkten Reptilien sind bei Goruma ausführlich dargestellt

Afrikanische Speikobra (Naja nigricollis)

Avicennaviper
Im Englischen wird die Avicennaviper (Cerastes viper) als Sahara Sand  Viper bezeichnet.
Die Schlange gehört zur Gattung der Afrikanischen Hornvipern in der Unterfamilie der Echten Vipern (Viperinae) in der Familie der Vipern (Viperidae). Sie besitzt trotz ihrer Gattungsbezeichnung (Ceraste) und im Gegensatz zu den anderen Arten der Gattung Cerastes meistens keine Hörner über den Augen.

Gewöhnliche Puffotter (Bitis arietans)
 
Jamesons-Mamba

In der Regel wird die sehr giftige Jamesons-Mamba  (Dendroaspis jamesoni) etwa  2 m lang – in seltenen Fällen über 3 m. Sie ist schlank und sehr beweglich. Ihre Farbe ist grün-gelb bis gras-grün, während der Hals, der Bauch und die Schläfen zitronen-gelb sind. Hellere und dunklere Flecken bilden undeutliche, nach hinten verlaufende Querbinden.
Die Jamesons Mamba ist baum- und bodenbewohnend. Man findet sie vor allem in Regenwäldern und in feuchten und warmen Wäldern an Flussufern. Aber man kann sie auch in der Nähe menschlicher Siedlungen, auf Farmland und in den Parks von Städten finden.

Ägyptische Sandrasselotter

Königspython (Python regius)

Nashornviper (Bitis nasicornis)

Schwarz-weiße Kobra, Weißlippenkobra (Naja melanoleuca)

Uräusschlange (Naja haja)

Nilkrokodil (Crocodylus niloticus)

Nubische Speikobra (Naja nubiae)

Rote Speikobra (Naja pallida)

Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis)

Weißlippenkobra (Naja melanoleuca)

Wüstenwaran

Eine ausführliche Beschreibung des Wüstenwarans finden Sie bei Goruma hier >>>