USA: Tiere

Säugetiere - im Südwesten

Die meisten Tierarten des Südwestens der USA sind nachtaktiv, was deren Anpassung an die große Trockenheit in der Region darstellt. Einige Säuger haben sich zusätzliche Eigenschaften angeeignet, um möglichst viel Wasser einsparen zu können. Die Kleine Taschenmaus und die Ord-Känguruhratte z.B. entnehmen ihrer Nahrung (Samen etc.) das Wasser und scheiden den Urin als eine Art hochkonzentrierte Paste aus.

Nager sind generell sehr weit verbreitet in dieser Gegend, am häufigsten kommen Backenhörnchen, Präriehunde, Ziesel, Ratten und Mäuse vor. Die Pflanzen des Südwestens spielen für Tiere ebenfalls eine sehr große Rolle, so wohnt die Kaktusmaus in umgestürzten Kakteen und die Pinienmaus hat sich auf die Nusskiefer-Samen spezialisiert.

In den Rocky Mountains sind Murmeltiere weit verbreitet und das Baumstachelschwein hält sich mit Vorliebe in bewaldeten Bergregionen auf. Hier leben auch Pfeif-, Esel- und Schneehasen sowie das Audubonkaninchen, welches offene Ebenen sowie bewaldete Täler bevorzugt.

Zu den Raubtieren gehört der sehr selten gewordene Puma, der zurückgezogen in Felsregionen und Berggebieten lebt. Weitaus häufiger ist der Rotluchs, der aber dennoch sehr selten anzutreffen ist, da er, wie auch viele andere Tiere des Südwestens, nachtaktiv ist. Am bekanntesten sind die Kojoten, die neben gesamt Nordamerika auch in Kanada sowie in Teilen Mittelamerikas vertreten sind. Ihre Fellfärbung variiert zwischen gelbbraun und graubraun, typisch sind aber die weiß abgesetzten Kehle und Brust. Mit einer Körperlänge von ca. 1,10 m und einer Höhe von 50 cm sind Kojoten kleiner als Wölfe. Sie leben in dichten Wäldern sowie in Prärien, wo sie Jagd auf Mäuse und Hasen machen. Vögel und Schlangen sowie Beeren, Früchte und auch Aas stehen seltener auf ihrem Speiseplan.

Im Felsengebirge leben Füchse und Silberdachse, ebenfalls vertreten sind Langschwanzwiesel und Fichtenmarder. Auf Parkplätzen waldreicher Nationalparks kann man gelegentlich sogar auf Großohr- und Rothirsche treffen, der Yellowstone Nationalpark ist bekannt für seine Elchbestände.

Das Stinktier, auch als Fleckenskunk bekannt, ist ebenfalls weit verbreitet. Es lebt in Wäldern, in Stadtparks und auch in Wohngebieten am Stadtrand kann man ihm begegnen. Diese Bekanntschaft kann allerdings schnell unangenehm werden, wenn das Tier meint, sich verteidigen zu müssen. Gegen das stinkende Sekret aus seinen Analdrüsen hilft, wenn überhaupt, nur ein Bad in Tomatensaft. Gelangt das Sekret in Kontakt mit Schleimhäuten, sind Erbrechen und Kopfschmerzen eine mögliche Folge. Bei Kontakt mit den Augen kann es sogar zu einer vorübergehenden Erblindung kommen.

Säugetiere - im Nordwesten

Die Fauna des Nordwestens unterscheidet sich nur unwesentlich von der des Südwestens. Auch hier überwiegen verschiedene Nagerarten wie Erd- und Eichhörnchen, Mäuse und Ratten. Einen wesentlichen Unterschied stellen jedoch die Grizzlybären, deren Bestände, im Gegensatz zu dem beinahe überall vorkommenden Schwarzbären, auf die Hochgebirgsregionen des Nordens sowie auf die Nationalparks Glacier, North Cascades und Yellowstone beschränkt sind. Die wesentlichen Unterschiede zu den Schwarzbären sind das angegraute (engl. „grizzled“) Deckhaar sowie der markant ausgeprägte Schulterbuckel. Der Grizzly hat einen ebenfalls sehr stark ausgeprägten Geruchssinn, so dass Wanderer unbedingt bestimmt Vorsichtsmaßnahen beachten müssen, um die Bären nicht anzulocken.

Im Gegensatz zum Südwesten kommt hier auch der Weißwedelhirsch vor, der aber ansonsten in ganz Nordamerika verbreitet ist. Im Westen kommt der Maultierhirsch vor, und in den Wäldern der Hochflächen der Rocky Mountains lebt der Wapitihirsch, der wegen seiner englischen Bezeichnung „elk“ häufig für einen Elch gehalten wird. Die tatsächlichen Elche, im englischen „moose“, leben in Sümpfen und dem Weidedickicht der Rocky Mountains.

Am bekanntesten ist aber dennoch der Bison, der zusammen mit den Präriehunden und Kojoten die Prärie bewohnt. Zu den schnellsten Tieren der Welt gehört der Gabelbock (auch als Pronghorn-Antilopen bekannt), der ebenfalls in Präriegebieten in Montane, Wyoming, Colorado und Utah lebt. Nachdem ihre Bestände bereits stark gefährdet waren, steigen sie durch zunehmende Schutzmaßnahmen wieder.

Sehr selten und sehr scheu ist der in den Bergregionen lebenden Puma, den man auch unter dem Namen Berglöwe kennt. Im pazifischen Nordwesten leben Luchse, die wegen ihres Fells nach wie vor gejagt werden, sowie die Rotluchse, die weitaus häufiger vorkommen.
In den Hochgebirgen leben Dickhorn- und Dallshafe, sowie die weißen Schneeziegen.

 

Säugetiere - im Nordosten

Nur langsam erholen sich die Populationen pelztragender Tiere wie dem Luchs und dem Nerz wieder. Sie leben wie die Füchse, Marder und Iltisse in unzugänglichen Gebirgsregionen. Zu den weit verbreiteten Säugern gehören Taschenmäuse und –ratten, Eichhörnchen und Streifenhörnchen sowie Murmeltiere und Hasen. In den Wäldern Neu-Englands soll der Dachs wieder heimisch sein, und Stachelschweine laufen einem auch immer häufiger über den Weg.

In den Gebirgen grasen Weißwedelhirsche, Maultierhirsche und die großen Wapitis auf den Lichtungen, sie sind jedoch sehr scheu und lassen sich daher nur schwer aus der Nähe beobachten.
Die Biberpopulationen kann man leicht an den Biberwiesen und Dämmen erkennen, Fischotter leben an Bächen, Flüssen und Seen.

Säugetiere - im Südosten

Im Gegensatz zu anderen Regionen der USA gibt es den Weißwedelhirsch im Südosten des Landes nur noch in einzelnen Rückzugsgebieten und in Nationalparks. Ebenfalls selten ist das Opossum, Gürteltiere, der Silberdachs, Füchse und der Rotluchs. Recht häufig kommen dagegen Waschbären sowie verschiedene Hörnchenarten vor. In abgelegenen Gebieten soll es noch Pumas und Panther geben, und Biber, Fischotter und Bisamratten fühlen sich an Flüssen und Seen besonders wohl.

Erstaunliche, aber auch sehr gefährdete Tiere leben in flachen Küstengewässern und an Wasserläufen. Die Manatis, die auch als Seekühe bezeichnet werden, grasen hier die Unterwasserweiden ab. Es sind langsame, dunkelbraune Säugetiere mit einer charakteristischen spatelförmigen Schwanzflosse. Die Manatis haben einen kleinen Kopf mit einer sehr wulstigen Oberlippe und sind kurz behaart. Sie sind tagaktiv, gesellig und oft in Herden lebend.

Reptilien - ohne Schlangen

Südwesten
Gewaltig und mindestens ebenso gefährlich ist die giftige Gila-Krustenechse. Sehr häufig sind Chuckwallas, Glattechsen (Skinke), Rennechsen und Leguane, von denen die Gitterschwanz-, Halsband- und Wüsten-Stachelleguane am bekanntesten sind.
Die hier noch lebenden Wüstenschildkröten stehen unter strengem Naturschutz.

Nordosten
Recht häufig kommen Sumpf-, Landkarten-, Geier-, Moschus- und Schnappschildkröten vor. Dennoch braucht man meist ein gutes Auge, um sie zu erkennen. Bemerkenswert sind die in den Feuchtgebieten lebenden Gefleckten Furchenmolche und die bis zu 20 cm großen Ochsenfrösche, die in Nordamerika heimisch sind.

Südosten
Sehr zahlreich vertreten ist der bis zu 6 m lange Mississippi-Alligator, der in Süßwasserfeuchtgebieten entlang der Flüsse, Seen, in Sumpfgebieten und im Marschland lebt. Weitaus seltener ist dagegen das Amerikanische Krokodil, welches man auch als Spitzkrokodil kennt. Es lebt zurückgezogen in Brackwassergebieten, die schwer zugänglich sind. Schildkröten sind von den Stränden durch Touristen größtenteils vertrieben worden.
Zu den häufigsten Amphibien gehören Riesensalamander, Schwanzlurche, verschiedene Laubfroscharten sowie der große Ochsenfrosch.

Schlangen - nicht giftig

Südwesten
Die weit verbreitete Bullennatter ist an viele verschiedene Vegetationstypen angepasst, man kann sie sowohl in Wüsten und Halbwüsten wie auch in Berglandschaften und Kiefernwäldern antreffen. Ebenfalls harmlos ist die Rote Kutscherpeitschennatter, die sich überwiegend im offenen Gelände aufhalten. Gelegentlich kommen sie aber auch in Gebieten mit lichtem Wald vor.

Nordosten
Sehr zahlreich vertreten sind hier Nattern und Ottern.

Südosten
Zu den harmlosen Exemplaren gehören die Gelbe Erdnatter sowie die Strumpfbandnatter, wobei letztere eine der häufigsten Schlangenarten in den USA ist. Sie fühlt sich in feuchten Habitaten wie an Seen, Flüssen, Bächen und Sümpfen besonders wohl. In den Everglades in Florida hat sich die Abgottschlange (Boa constrictor) massiv ausgebreitet und bildet eine große Gefahrfür die dortige Tierwelt.

Gifttiere - einschließlich Giftschlangen

Südwesten
In den Wüstengebieten leben verschiedene giftige Skorpionarten, aber auch die Tarantel kommt hier vor. Sie gehört zu den Wolfsspinnen, wird 3 – 5 cm groß und ist hellbraun gefärbt, mit einer dunklen Zeichnung auf dem Rücken. Die nachtaktive Spinne lebt in Höhlen und Baumspalten. Interessant ist, dass sie ihre Beute nicht im Netz fängt, sondern aktiv auf die Jagd geht. Auf dem Speiseplan stehen dann Eidechsen und kleinere Nagetiere. Der Giftstachel stellt für den Menschen eine nur geringe Gefahr dar, wobei sich die Symptome nach einem Biss fast immer nur lokal äußern. Es kann zu mäßigen bis leichten Schmerzen sowie zu lokalen Entzündungen mit Rötungen, Juckreiz und Schwellungen kommen. Verbreitet ist die Tarantel zudem im Mittelmeergebiet, den Tropen, Subtropen und in Südosteuropa.

Weitaus gefährlicher ist aber die Gila-Krustenechse, die in der Sonora-Wüste ihr Zuhause hat. Die im Englischen als "Gila-Monster“ bezeichnete Echse hat eine schwarz-rosa marmorierte Zeichnung und erreicht im Durchschnitt Längen von 70 cm. Auffällig sind ihr dicker Schwanz, der als Fettreserve dient sowie der recht massive Körperbau. Wird die Echse gereizt oder fühlt sie sich bedroht, warnt sie zunächst mit einem Fauchen, und wenn sie es für nötig hält, beißt sie auch zu. Im Gegensatz zu einem Schlangenbiss ist sie dann nur schwer vom Opfer zu lösen.

Lebensgefährlich für den Menschen ist das Gift nicht, der Biss wird aber als sehr schmerzhaft beschrieben. Zudem schwillt die betroffene Extremität an, färbt sich blau und es kann weiterhin zu Schwindel- und Ohnmachtsanfällen kommen.
Zu den giftigen Schlangen gehören die gefährliche Klapperschlange, von der es im Südwesten mehrere Arten gibt, die aber in ganz Nordamerika verbreitet ist sowie verschiedene Kupferkopf-Arten und die Arizona-Korallenschlange, die man im bunten Gestein kaum erkennen kann.
Allergikern sehr gefährlich werden kann die Rote Feuerameise. Ihr Biss ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern durch das Injizieren des Gifts in die Bissstelle kann bei Allergikern eine Schockreaktion ausgelöst werden.

Südosten
Die Klapperschlange ist, wie praktisch in gesamt Nordamerika, auch hier weit verbreitet. Andere ebenfalls giftige Schlangen sind die besonders an stehenden Gewässern häufigen Wassermokassinottern, die Korallenschlange und die Kupferkopfschlange.
Das Gift des an der Golfküste vorkommenden Stachelrochens konzentriert sich auf seine Schwanzspitze, die mit Giftstacheln besetzt ist. Da sich Stachelrochen gerne in den Sand eingraben, werden sie häufig übersehen und können auf diese Weise für den Menschen sehr gefährlich werden, da der Giftstachel durchaus tödliche Verletzungen hervorrufen kann.

Insekten, Spinnen

Rote Feuerameise
Eines der gefährlichsten Insekten ist die aus Brasilien eingeschleppte Rote Feuerameise. Sie hat sich im Süden der USA ausgebreitet und ist hier zu einem großen Allergieauslöser geworden.

Mücken, Zecken, Flöhe
Mücken und Stechfliegen sind nahezu in den USA kaum wegzudenken und praktisch überall vorhanden. 
Besonders im  Sommer sind Stechmücken eine richtige Plage.

Braune Einsiedlerspinne
Die Braune Einsiedlerspinne (Loxosceles reclusa ) kommt vom mittleren Westen bis in den Süden der USA vor. Die Spinnen werden zwischen 6 bis 20 mm groß und sind braun oder gelblich gefärbt
Anfangs nimmt eine gebissene Person den Biss kaum war. Aber nach einigen Stunden setzen Schmerzen ein, die immer stärker werden. Auch Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Muskelschmerzen sind möglich, seltener eine Blutvergiftung.
Auch Nekrosen im Bereich der Bissstelle und sogar Todesfälle kommen vor

Südliche Schwarze Witwe
Die Südliche Schwarze Witwe (Latrodectus mactans) findet man im Südosten der USA und seit den 1920er Jahren auch auf Hawaii. Die männliche Spinne wird 4 bis 7 mm und das Weibchen etwa 8 bis 15 mm groß. Die Spinne ist meist schwarz mit einer roten Zeichnung.
Die Folgen eines Bisses mit der Injektion eines Nervengiftes können krampfartige Bauchschmerzen und Muskelschmerzen sein, die ohne Behandlung tagelang andauern können. Obwohl die injizierte  Giftmenge relativ gering ist, können dennoch Kinder, Kranke und ältere Menschen daran sterben, wenn sie nicht früh genug ein Antiserum bekommen

Nördliche Schwarze Witwe
Die findet man an der Ostküste Nordamerikas und zwar vom nördlichen Florida bis in den Südosten Kanadas vor. Sie lebt in ungestörten Wäldern, in Baumstümpfen und an Steinmauern. Die Weibchen werden zwischen 9 bis 11 mm lang, die Männchen  dagegen nur 4 bis 5 mm. Die Grundfarbe der Weibchen ist schwarz mit einer charakteristischen roten Zeichnung auf der Bauchseite des Hinterleibs
Die Grundfärbung der Männchen ist ebenfalls schwarz, sie haben aber vier diagonale Streifen auf jeder Seite des Abdomens. Ihr Gift ähnelt dem der Südlichen Schwarzen Witwe.

Westliche Schwarze Witwe
Die Westliche Schwarze Witwe (Latrodectus hesperus) findet man Westlichen Schwarzen im äußersten Südwesten Kanadas und über die westlichen Regionen der USA bis nach Mexiko. In den wärmeren Gegenden Kaliforniens, Arizonas und anderer westlicher Bundesstaaten ist die Spinne relativ häufig.
Die Weibchen besitzen eine Länge zwischen 14 und 16 mm. Die Spinne ist hauptsächlich schwarz gefärbt und hat auf dem Rücken einen roten Fleck. Die Männchen dagegen werden nur ca. 8 mm groß. Ihre Farbe reicht von hellbraun bis beige. Auf dem Hinterleib findet man drei diagonale, blasse Streifen.
Der Biss wird anfangs wie in wie ein Pieks empfunden oder gar nicht bemerkt. Erst nach 2 bis 3 Stunden kommt es zu lokalen Schwellungen und Muskelkrämpfen sowie zu Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen, die über 2 Tage lang anhalten können.
Obwohl das Gift der Spinne sehr stark ist, kommt es eher selten zu Todesfällen aber nicht lebensbedrohend.

 

 

Vögel

Südwesten
Raubvögel kommen in den Regionen des Südwestens besonders gehäuft vor, am weitesten verbreitet ist dabei der Präriefalke, aber auch Rabengeier, Truthahngeier und der Steinadler kommen oft vor. Letzterer kann bei einer Körperlänge von 75–90 cm eine Flügelspannweite bis zu 2 m erreichen. In der Ordnung der Greifvögel gehört er zur Familie der Adler.

Die Altvögel haben ein einheitlich dunkelbraunes Fell, wobei nur der Scheitel und der Nacken goldgelb gefärbt sind. Die Jungvögel haben ein großes weißes Feld an der Basis der Handschwingen, sowie einen weißen Schwanz mit einer schwarzen Endbinde. Er ernährt sich von kleineren Säugetieren wie Murmeltieren und Schneehasen, aber seine Hauptnahrungsquelle sind Gämsen- und Rehkitze. Andere Vögel wie Rauhfußhühner stehen ebenfalls auf dem Speiseplan.

Zu den kleineren Vögeln zählen der Dreifarbenkolibri sowie der Kaktuszaunkönig und die Krummschnabel-Spottdrossel, die beide in Opuntien (Feigenkakteen) nisten. Sich ebenfalls einen Kaktus, genauer einen Saguaro, als Kinderstube ausgesucht haben die Goldspechte. Namensgebend ist die gold-gelbe Unterseite des Vogels, die mit schwarzen Punkten besprenkelt ist.

Der Wegekuckuck, ein flugunfähiger und sehr schnell rennender Vogel, war nicht nur Vorbild für den „Road Runner“ im Comic von den Warner Brothers, sondern ist auch der Staatsvogel von New Mexiko. Charakteristisch sind seine langen Beine und der lange Schwanz sowie die kurzen Flügel, mit denen er sich nur kurz in der Luft halten kann.

Die häufigsten im Trockenbusch lebenden Arten sind der Buschhäher, die Helmwachteln, der Lousianawürger und verschiedene Schwalbenarten.

Nordwesten
Der in den Gebirgsregionen lebende Weißkopfseeadler ist das Wappentier und das Freiheitssymbol der USA. Am häufigsten kommen Krähen, Blauhäher, Lerchen, Rauhfußhühner, Präriefalken und Trauerzeisige vor. Zu den weit verbreiteten Wasservögeln gehören neben Möwen und Seeschwalben auch Austernfischer, Kormorane und Flußuferläufer.

Nordosten
Die Vogelwelt ist sehr artenreich, besonders verbreitet sind Wasservögel wie Schwäne, Gänse, Enten, Grau- und Silberreiher, Eistaucher, die man an den Großen Seen beobachten kann, sowie auch Wildtauben, Waldhühner und Fasane. Beinahe ausgerottet ist dagegen der amerikanische Truthahn, den man als Hauptspeise des amerikanischen Nationalfeiertages „Thanksgiving“ besonders gut kennt.

Einige der hier vorkommenden Vögel kommen besonders Europäern sehr bekannt vor, denn Drosseln, Waldsänger, Schnepfen und Spechte sind typisch europäische Arten. Zu den hier heimischen Greifvögeln gehören Habichte, Falken und Adler.

Südosten
Besonders artenreich ist die Avifauna in den Feuchtgebieten wie dem Mississippi-Delta und in Florida, wo sich viele der Vögel zum Brüten einfinden. Hier leben Reiher, Waldibisse, Kraniche, Rosa Löffler sowie Kormorane, Spechte, Waldsänger, Drosseln und Zaunkönige. Die Greifvögel unterscheiden sich nicht besonders von denen anderer Gebiete, hier leben auch Bussarde sowie Truthahngeier und Streifenkäuze.

Wassertiere

In den Küstengewässern des Bundesstaates Washington tummeln sich neben solchen Delikatessen wie Shrimps und Austern auch Muscheln und Thunfische, Schnapper und der Heilbutt. Die Flüsse und Seen sind bekannt für ihre Regenbogenforellen und den Atlantischen Stör, während der Columbia River als Laichplatz für Lachse dient.

Nordosten
Die hauptsächlichen Fischarten der Seen sind Forellen, Lachse, Barsche, Hechte, Karpfen und Schlammfische. Der Ontario- und Eriesee führen beide auch Löffelstöre.
An der Küste Neu-Englands gibt es gelegentlich Wal- und Tümmlerarten, besonders bekannt ist die Küste für den Hummer.

Südosten
Der Mississippi führt viele verschiedene Fischarten, u.a. auch den bis 120 kg schweren Knochenhecht, den Löffelstör, Schlammfische, den Grundbarsch und das Bachneunauge. Das Interessante an dem Bachneunauge ist, dass er die meiste Zeit seines Lebens als Larve verbringt und sich hauptsächlich der Nahrungsaufnahme widmet. Nach 3-4 Jahren entwickelt sich die Larve dann zum erwachsenen Neunauge und konzentriert sich in diesem Stadium auf die Fortpflanzung. Nahrung wird dann nicht mehr aufgenommen.
Delphine lassen sich recht häufig an der Golfküste blicken, allerdings gibt es hier auch Haie und Stachelrochen, die dem Menschen gefährlich werden können.

Im Atlantischen Ozean
In Bearbeitung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Im Pazifischen Ozean