Ostchinesisches Meer

Das Ostchinesische Meer ist ein Randmeer des Pazifiks und grenzt im Westen an China, im Norden an Südkorea, im Osten an die südlichen Teile von Japan im Osten und im Süden an Taiwan. Im Norden wird es durch die Koreastraße vom Japanischen Meer - und im Süden durch die Straße von Formosa vom Südchinesischem Meer  getrennt. 

Das Meer nordwestlich zwischen der Koreanischen Halbinsel und der Volksrepublik China ist das Gelbe Meer. Das Ostchinesische Meer, das Südchinesische Meer sowie das Gelbe Meer zusammen bilden das Chinesische Meer.

Fläche und Wasertiefe
Das Ostchinesische Meer umfasst eine Fläche von 1,25 Millionen km².
Das Ostchinesische Meer hat seine maximalen Tiefe im Okinawagraben etwa 2.720 m unter der Wasseroberfläche.
Die durchschnittliche Tiefe des Meeres beträgt  rund 275 m. Damit ist das Ostchinesische Meer ein Schelfmeer.

Anrainerstaaten
Folgende Staaten besitzen eine Küste zum Ostchinesischen Meer:

Flüsse
Die folgenden größeren bzw. bekannten Flüsse münden in den Indischen Ozean bzw. seine Nebenmeere. In alphabetischer Reihenfolge:

Name des Flusses Länge in km Mündung des Flusses Quelle des Flusses
Huai  1.078 Bei Huaian (China)
33° 32' N / 119° 07' O
Im Tongbai-Gebirge (China)
Jangtse  6.380

Bei Shanghai
31° 20' 45'' N / 121° 50' 25'' O

Am Gangjajubugletscher (China)
33° 28' N / 91° 11' O

Konflikte
Als möglicher zukünftiger Wirtschaftsfaktor gelten die Erdölvorkommen in der Region. Diese führen jedoch zu Streitigkeiten zwischen den Anrainerstaaten, wie das Beispiel des Socotrafelsen und der darum bestehende Disput zwischen Südkorea und China zeig