Japanisches Meer, Ostmeer

Das Japanische Meer ist ein Randmeer des Pazifiks und liegt zwischen den japanischen Inseln und dem Festland (Korea und Russland). 
Die Verbindungen zum Pazifik sind die Koreastraße im Süden, die Tsugaru-Straße zwischen Honshu und Hokkaido (Japan) und die La-Pérouse-Straße zwischen den Inseln Hokkaido (Japan) und Sachalin (Russland).

Die Namensgebung des Japanischen Meeres ist umstritten. Die Bezeichnung Japanischen Meer wird in Japan und Russland verwendet. In Nord- und Südkorea jedoch wird diese Bezeichnung abgelehnt und die Regierungen setzen sich international für die Bezeichnung "Koreanisches Ostmeer" bzw. "Ostmeer" ein.
Weitere Vorschläge der südkoreanischen Regierung zur Benennung des Meeres sind: Meer des Friedens, Meer der Freundschaft oder Meer der Versöhnung.

Fläche, Ausdehnung und Tiefe
Das Meer umfasst eine Fläche von 1.048.950 km².
Begrenzt wird das Japanische Meer im Süden durch die japanischen Inseln und im Norden durch die Küsten Nordkoreas und Russlands. Im Westen wird das Meer durch Nord- und Südkorea begrenzt und im Osten durch die japanischen Inseln und Sakhalin.

Aufgrund dieser eingeschlossenen Lage des Japanischen Meeres fällt der Tidenhub sehr gering aus.
Das Meer hat eine durchschnittliche Tiefe von ca. 1.753 m. Die tiefste Stelle des Japanischen Meers liegt 3.745 m unter der Wasseroberfläche.

Anrainerstaaten
Folgende Staaten besitzen eine Küste zum Japanischen Meer:

Wirtschaft
Der bedeutendste wirtschaftliche Aspekt des Japanischen Meeres (Ostmeeres) ist der Fischfang. Daraus ergeben sich jedoch auch politische Konflikte, wie etwa der Streit Südkoreas und Japans um den Liancourt-Felsen.
Außerdem werden in der Region des Japanischen Meeres Erdöl- und Ergasvorkommen vermutet