Bayreuth

Als Richard Wagner sich für Bayreuth als Spielstätte seiner Aufführungen entschied, hatte das Städtchen gerade mal 14.000 Einwohner. Er kaufte mit 12.000 geliehenen Gulden das Gelände auf dem er die Villa Wahnfried errichten ließ, die heute das Richard Wagner Museum beherbergt. Als Zugabe zu diesem zentralen Grundstück schenkte der Magistrat Wagner den Platz auf dem grünen Hügel, der etwas abseits des Zentrums liegt, damit er dort ein Festspielhaus errichten konnte. Die Kosten für dieses Haus beliefen sich auf ungefähre 300.000 Gulden.