New Yorker (Whiskey)

Der New Yorker ist ein Whisky-Drink, der mit Bourbon gemacht wird, aber auch Canadian Whisky oder Ähnliches enthalten kann. Der Klassiker ist recht einfach zuzubereiten, benötigt aber dennoch eine geübte Hand.

Zutaten und Zubehör

  • 5 cl Bourbon / Canadian Whisky
  • 1 Limettenkeil
  • 1-2 Dashes Grenadine
  • Barlöffel
  • Eiswürfel (Cubes)
  • Whisk(e)y-Tumbler

Grenadine-Sirup
Wie dem Namen zu entnehmen ist, wurde dieser Sirup (ursprünglich) aus dem Granatapfel gewonnen. Heutzutage besteht er aber in der Regel aus einer Mischung verschiedener Beeren, wie der Johannisbeere, der Himbeere, der Brombeere oder der Hollunderbeere. Zusammen gemischt mit Vanilleextrakten dient er bei Cocktails sowohl der Farbgebung (intensives Rot) als auch der Aromatisierung. 

Limetten
Limetten gehören in jede Bar, denn sie sind als Cocktails-Bestandteile und Garnitur unentbehrlich. Der Säuregehalt einer Limette, die bei einer durchschnittlichen Größe etwa 4 cl Saft gibt, ist höher als der einer Zitrone. Indes ist der Fruchtzuckeranteil niedriger. Während Zitronen einen Säureanteil von 5% und einen Zuckergehalt von 2% haben, besitzen Limetten 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis von 2:1,5 für Limetten und von 2:1 für Zitronen. Zu beachten ist, dass die Enden der Limette die hauptsächlichen Bitterstoffe der Limette enthalten und daher abgeschnitten werden sollten. Auch gilt: Limetten können niemals durch Zitronen ersetzt werden. 

Whisk(e)y
Whisk(e)y, ein aus Getreide sowie durch Fermentation (= Gärung) und Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk, gehört zu den berühmtesten Spirituosen der Welt. Abgesehen vom kanadischen Whisky besteht er zu 100% aus Getreide, also v.a. aus Gerste, Roggen oder Mais. Je nach Herkunft schreibt man ihn mal als Whisky (Schottland und Kanada) und mal als Whiskey (Irland und USA). Der Name wird aus dem gälischen Ushkebar abgeleitet und bedeutet Wasser des Lebens. Die Verwendung des Begriffes Whisk(e)y ist ein erstes Mal für das 16. Jahrhundert bezeugt. Näheres zum Whisky hier >>>

Zubereitung
Man füllt einen glatten Tumbler bis unter den Rand mit Cubes und gibt den Whiskey darüber. Eine geringe Verwässerung ist erwünscht, damit der Whiskey sein Aroma besser entfalten kann. Nun kommt der Grenadine hinzu. Der Glasinhalt wird stark durchgerührt, bis er eiskalt ist. Zum Schluss spritzt man den Saft des Limettenkeils hinzu und gibt den Keil mit ins Glas.