Long Island Iced Tea

Der Long Island Iced Tea ist ein stark alkohilischer Longdrink, der auf vier Basisspirituosen aufbaut: Weißen Rum, Wodka, Gin und Triple Sec. Er geht auf die Prohibitionszeit (1919-1935) zurück, als man ihn in den Speak-Easies, also den Flüsterkneipen zu serviern pflegte und mit der Cola als Eistee zu tarnen suchte. Die Anzahl an Rezepturvorschlägen zum Long Island Iced Tea ist grenzenlos. Viele fügen bspw. noch etwas Tequila Blanco hinzu. Die unten abgebildete Rezeptur aber ist die Originalversion des Klassikers.

Zutaten und Zubehör

  • 2 cl Rum, weiß
  • 2 cl Wodka
  • 2 cl Gin
  • 2 cl Triple Sec
  • 2 cl Limettensaft, frisch
  • 2 cl Orangensaft
  • Cola als Filler
  • 1 Limettenscheibe als Granitur
  • Eiswürfel (Cubes)
  • Bostonshaker
  • Longdrinkglas / Highballglas

Cola
Cola zählt zu den Kräuterlimonaden und ist Bestandteil vieler Mixgetränke. Zu den berühmtesten Longdrinks und Cocktails mit Cola gehören der Long Island Iced Tea und der Cuba Libre.

Gin 
Gin ist mit Wachholderbeeren und anderen Gewürzen und Kräutern aromatisierter Wodka, wenn man so will.
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Limetten
Limetten sind aus keiner Bar wegzudenken, denn sie sind als Cocktails-Bestandteile und Garnitur unentbehrlich. Der Säuregehalt einer Limette, die bei einer durchschnittlichen Größe etwa 4 cl Saft gibt, ist höher als der einer Zitrone. Indes ist der Fruchtzuckeranteil niedriger. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%. Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1. Zu beachten ist, dass die Enden der Limette die hauptsächlichen Bitterstoffe der Limette enthalten und daher abgeschnitten werden sollten.

Triple Sec
Der Triple Sec ist eine Gattungsbezeichnung für trockene und bittere Orangenliköre. Es gibt ihn von verschiedenen Herstellern wie Le Favori. Er enthält etwa 40 Vol%. 

Rum
Rum ist eine aus Zuckerrohr (Demerara, Bourbon Cane etc.) hergestellte Spirituose, deren Wurzeln in der Karibik liegen, also v.a. in Jamaika und Barbados. Dabei wird aber nicht der Zuckerrohrsaft verwendet, sondern die Melasse, also das Nebenprodukt bei der Zuckerherstellung. Aus Zuckerrohrsaft werden nur der französische Rhum agricole und Cachaça hergestellt. Zuckerrohr wächst in tropischen und subtropischen Klima, also am Äquator. Ursprünglich kam es aus Südostasien und wurde von dort nach Südamerika gebracht. Weiter hier >>> 

Säfte
Man unterscheidet einige Arten von Säften, die gerne unter diesen Sammelbegriff gezählt werden, auch wenn nicht alle wirklich dazugehören. Während Direktsäfte direkt aus der Frucht herausgepresst wurden, müssen Fruchtsäfte einen Fruchtanteil von 100% enthalten. Eine Zuckerzugabe von 15 g/l ist erlaubt. Ein Fruchtnektar nun enthält mindestens 25% bis 75% Fruchtanteil. Und zuletzt die Fruchtsaftgetränke: Sie enthalten einen Fruchtsaftanteil von 6 bis 25%.

Wodka 
Die am meisten konsumierte Spirituose der Welt war uns eine eigene Seite wert. Diese finden Sie hier >>>

Zubereitung
Alle Zutaten – bis auf die Cola – werden in einem mit Icecubes gefüllten Bostonshaker geshakt und in ein mit Cubes gefülltes Longdrinkglas gestrained. Anschließend füllt man den Drink mit Cola auf, bis er das Aussehen von Eistee erhält. Der Drink wird schließlich noch mit einer Limettenscheibe garniert und mit zwei Trinkhalmen serviert. 

Manche Barkeeper füllen die Cola zuerst ins Glas und geben anschließend die geshakten Zutaten hinzu, so dass zwei Schichten und mithin ein interessanterer Farbeffekt entsteht. Es sei jedem selbst überlassen. Bei letzterer Variante besteht aber der Nachteil, dass der Drink nicht mehr wie Eistee aussieht und mithin historisch nicht ganz korrekt ist.