Bloody Mary (Wodka)

Wer die blutige Mary war, die dem Cocktail den Namen gab, bleibt fraglich. Vielleicht war es Queen Mary I. von  England (1516-1558), die viele mit dem Getränk verbinden.
Mary, die Tochter Heinrichs VIII. (1491-1547), ging wegen ihrer blutigen Protestantenverfolgungen in England in die Geschichte ein. Die Farbe des wodkahaltigen Getränks, die durch den Tomatensaft erreicht wird, erinnert ohne Zweifel an die Farbe von Blut. 

Die erste Bloody Mary wurde in den 20er Jahren in ‚Harry's New York Bar’ im berühmten ‚Ritz Hotell’ in Paris von Fernand Petoit gemixt. Dort entbrannte darauf ein Streit um den Namen des neuartigen Getränks. Zunächst wollte man ihn ‚Red Snapper’ taufen, doch das wurde verworfen. Ein Junge soll auf den Namen gekommen sein, um seine Freundin namens Mary zu ehren - es habe sich dabei angeblich um Ernest Hemingway gehalten.
So ungewöhnlich wie der Name ist auch der Geschmack des Cocktails. Vampire sollen mit einer „Bloody Mary“ etwas anderes meinen - aber nur in schlechten Gruselkomödien.
Die Bloody Mary gehört zu den Hang-Over-Drinks (auch Pick me Ups, Painkiller, Corpse Reviver oder Restore Drinks genannt).
Solche Drinks sollen aufgrund ihres hohen Anteils an Energie, Obst und/oder Gemüse die negativen Folgen des übermäßigen Trinkens  kurieren – viele indes mit nur mäßigem Erfolg.

Zutaten und Zubehör

  • 5 cl Wodka
  • 15 cl Tomatensaft
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Spritzer Worcestersauce
  • 1 Spritzer Tabasco
  • Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • Selleriestaude
  • Eiswürfel (Cubes)
  • Longdrinkglas
  • 2 Trinkhalme

Wodka
Der Begriff Wodka von dem russischen Wort Vodka = Wässerchen. Es ist allerdings strittig, ob der Wodka ursprünglich aus Russland oder Polen stammt. Aber in beiden Ländern werden ausgezeichnete Wodkasorten gebrannt und auch- vor allem in Russland - sehr viel getrunken. Wodka ist ein fast glasklares hochprozentiges Getränk, das aus Getreide, meist Roggen, aber auch aus Kartoffeln gebrannt wird. Sein Alkoholgehalt liegt zwischen 40% (Volumenprozenten) bis hin zu 80%.

Zitrone
Die Zitrone ist aus keiner Bar wegzudenken. Doch wo liegt der Unterschied zur ebenfalls präsenten Limette. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%.
Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1

Zubereitung (Shaken)
Die Zutaten werden in einem mit Eiswürfeln (Cubes) gefüllten Shaker kräftig geshakt und anschließend in ein Longdrinkglas gesiebt, damit das Eis beim Umschütten nicht mit dem Getränk in das Glas gerät.
Nun fügt man dem Drink eine Selleriestaude und zwei lange Trinkhalme hinzu.