Kanaren, Ein- und Ausreisebestimmungen

Formalien und Visa

Für Reisende aus den EU- Ländern ist kein Visum erforderlich. Spanien - und damit auch die Kanaren - gehört zum Schengen-Raum, daher finden an seinen Grenzen zur EU keine regelmäßigen Kontrollen mehr statt.

Erteilung von Visa in Deutschland
Sollte ein Aufenthalt über eine bestimmte Zeit hinaus andauern oder anderen Zwecken als touristischen dienen, sollte die Visaabteilung der Botschaft konsultiert werden. 

Konsularabteilung der Botschaft von Spanien
 
Steinplatz 1
10623 Berlin
Tel: 0049 - (0)30 - 31 50 92 51/ -53
Fax: 0049 - (0)30 - 31 50 99 62
Email: botschaft.spanien@t.online.de

 

Ein- und Ausfuhr von Devisen und Waren

Ein- und Ausfuhr von Devisen
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen in der Landeswährung ist unbegrenzt gestattet, die Ausfuhr von Beträgen über 6.010 € muss jedoch deklariert werden.

Warenein- und Warenausfuhr
Die Ein- und Ausfuhr von Waffen, Munition oder Sprengstoff ist strikt verboten. Außerdem ist die Ein- und Ausfuhr von nach dem Washingtoner Artenschutzgesetz geschützten Pflanzen und Tieren verboten. Ein Verstoß kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Folgende Artikel können bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern zollfrei eingeführt werden:

  • 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak
  • 1 l Spirituosen ( über 20% Alkoholgehalt) oder 2 l alkoholische Getränke bis zu 22% Alkoholgehalt
  • 2 l Wein
  • 250 ml Eau de Toilette und 50 g Parfüm
  • 500 g Kaffee oder 200 g Kaffeeextrakt
  • 100 g Tee oder 40 g Teeextrakt
  • Geschenke im Wert von 37 €

Anmerkung
Tabakwaren und alkoholische Getränke dürfen nur von Personen ab 17 Jahren eingeführt werden.

 

Einreise mit Hausieren

Für die Einreise mit Heimtieren nach Spanien gilt die EU-Verordnung über die Ein- und Ausfuhr von Heimtieren vom 1.10.2004. Dieser EU-Verordnung nach, dürfen nur Haustiere nach Spanien eingeführt werden, die entweder über einen implantierten elektronischen Chip verfügen oder tätowiert sind (ab dem Jahr 2011 ist ein elektronischer Chip Pflicht für alle Haustiere) und somit eindeutig identifizierbar sind. Außerdem muss für jedes mitgeführte Haustier ein EU-Heimtierausweis ausgestellt werden. Dieser Ausweis kann von jedem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt werden.
Jedes Haustier, das nach Spanien eingeführt wird, muss gegen Tollwut geimpft sein. Dabei gilt, dass die Tollwutschutzimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein muss und nicht älter als zwölf Monate sein darf. Haustiere müssen bei der Tollwutschutzimpfung mindestens drei Monate alt sein. Für Haustiere, die jünger als drei Monate sind und daher nicht gegen Tollwut geimpft sind, besteht trotzdem die Möglichkeit, diese nach Spanien einzuführen. Diese Haustiere müssen gechippt oder tätowiert sein, ein EU-Heimtierausweis muss auf sie ausgestellt werden und es muss gewährleistet sein, dass diese Tiere seit ihrer Geburt am selben Ort gehalten wurden und sie nicht mit Wildtieren in Kontakt kommen konnten.
In Spanien gibt es zudem besondere regionale Regelungen, was Maulkorb- und Leinenpflicht betrifft. In einigen Regionen sind gefährliche Hunderassen verboten und dürfen daher dort nicht eingeführt werden.

Tiertransporte mit einer Begleitperson (Halter)

In diesem Fall ist wie folgt vorzugehen: Das Tier wird am Flughafen in eine vom Halter vorher besorgte Transportkiste gesperrt. Dabei muss sicher gestellt sein, dass der Behälter so groß ist, dass das Tier darin stehen und sich umdrehen kann, außerdem muss dafür gesorgt sein, dass keine Flüssigkeiten heraus laufen kann (Urin). Dies geschieht durch geeignetes saugfähiges Material, im einfachsten Fall durch eine ausreichende Menge Zeitungspapier. Weiterhin sollte ein Wassernapf vorhanden sein und, je nach Länge des Fluges, auch genügend Futter. Der Transportbehälter wird beim Einchecken am Schalter an das Personal übergeben. Die Transportgebühr richtet sich nach dem Gewicht des Tieres. Es ist unbedingt sicher zu stellen, dass für den gebuchten Flug auch Platz für das Tier vorhanden ist, da die Anzahl der Tiere, die transportiert werden können, begrenzt ist.
Das Tier befindet sich in der Maschine in einem klimatisierten Bereich zwischen dem Passagierdeck und dem Cargobereich. Während des Fluges kümmert sich in der Regel kein Mitglied der Besatzung um das Tier, auch nicht um Wasser oder Futter zu geben. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass der Stress des Eincheckens und der Startphase für die meisten Tiere so belastend ist, dass sie den meisten Teil des Fluges schlafen. Die Gabe von Sedativa vor dem Einchecken wird nicht nur nicht empfohlen, da deren Wirkung unter diesen Bedingungen nicht vorhersehbar ist, sondern ist sogar aus Gründen der Sicherheit (Schmuggel) verboten. Viele Fluggesellschaften schließen eine Reihe von Hunden (Kampfhunde) außerdem vom Transport aus. 

Tiertransport ohne Begleitperson
In diesem Fall muss eine Fachfirma mit dem Transport beauftragt werden, die sich dann um alles Weitere kümmert. Es sollte aber sicher gestellt sein, dass das Tier am Ankunftsflughafen von einer dem Hund vertrauten Person abgeholt wird. Und natürlich müssen alle Einfuhrvorschriften für Haustiere für das Land vorher erkundet und exakt eingehalten worden sein.
Hinweis
Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn man das Tier bereits einige Woche vor dem beabsichtigten Flug zu Hause an einen derartigen Transportbehälter gewöhnt hat.

Kanarische Inseln, Kanaren: Anreise und Verkehr

Wie gelangt man auf die Kanarischen Inseln?

Flugverkehr 
Bis auf wenige Ausnahmen kommen die Besucher mit dem Flugzeug zu den Kanaren. Und tatsächlich scheint nichts leichter zu sein, als von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus nach Teneriffa und Co. zu gelangen. Schier endlos sind die Charterverbindungen und Billigangebote, welche den Urlaubshungrigen spätestens in den heißen Sommermonaten zur beliebten spanischen Inselgruppe bringen. Flüge gibt es dabei von beinahe allen nennenswerten deutschen Flughäfen aus, so dass sich eine detaillierte Darstellung an dieser Stelle verbietet. Es lohnt sich auf jeden Fall immer, auf die vielen Last-Minute-Angebote und die Offerten der Billigairlines zu achten. 
In geschätzten zwei Flugstunden erreicht man von den Kanaren aus die iberische Halbinsel und in etwa vier Stunden Zentraleuropa. Direktflüge existieren zwischen den Kanaren und den größten bzw. wichtigsten Städten der Welt. Jeder der sieben Hauptinseln besitzt einen eigenen Flughafen, wobei die internationalen Aeropuertos von Teneriffa Süd und Gran Canaria die größten der Kanaren sind und zugleich zu den verkehrsreichsten Spaniens gehören. La Gomera und El Hierro werden trotz ihrer eigenen Flughäfen meist von den anderen Inseln aus angeflogen. Mit dem Flugzeug sind auch Verbindungen der Inseln untereinander gewährleistet. Solcherlei Flüge werden überwiegend von der kanarischen Airline Binter Canarias geflogen, die ihren Sitz auf Gran Canaria hat, sowie von der ebenfalls kanarischen Fluggesellschaft Islas Airways.

Schiffsverkehr
Zahlreiche Fährverbindungen gibt es hin zu den einzelnen Kanarischen Inseln. Diese Fähren werden überwiegend von den Reedereien Fred Olsen Express, Compañía Trasmediterránea und Naviera Armas bedient. Teneriffa und Gran Canaria verfügen übrigens über jeweils einen eigenen Seehafen. Beide gehören bezüglich der Größe, der Handelstätigkeiten und der Schiffsaufkommen zu den größten Seehäfen der Erde. Dorthin geht auch die Reise der Fähre, die einmal pro Woche vom südspanischen Hafen Cádiz ablegt. Ebenfalls angelaufen werden diese Seehäfen von der portugiesischen Stadt Portomaio (Algarve) aus. Wer eine der kleineren Inseln erreichen will, muss mit einem Zwischenstopp auf einer der größeren Inseln rechnen.
Diverse Kreuzfahrtreedereien laufen die Inseln auch an. Wer sich dafür interessiert, kann mehr Informationen erhalten unter www.ferryknowhow.info

 

Reisen im Land

Flugverkehr
Die Kanarischen Inseln sind untereinander mit Hilfe des „nationalen“ Flugverkehrs verbunden, über den mehrere Male am Tag Verbindungen gewährleistet werden. Meistens setzt man dafür die Turboprop-Maschinen ATR-72 ein, die absolut sicher und schnell verkehren. Leider sind die inländischen Flüge alles andere als billig, aber immer noch die beste Alternative zu Bus und Fähre. Insbesondere die einheimische Airline Binter Canarias bedient sechs der sieben Hauptinseln der Kanaren. Sie hat ihren Sitz auf Gran Canaria. Daneben verkehrt auch die ebenfalls kanarische Fluggesellschaft Islas Airways. 

Busverkehr
Busse stellen das wichtigste Verkehrsmittel für die infrastrukturelle Erschließung innerhalb der einzelnen Inseln dar. Im Gegensatz zu Festland-Spanien sind sie leider recht teuer. Außerdem wird man mit den Fahrern Spanisch sprechen müssen, denn Englisch- oder gar Deutschkenntnisse darf man nicht erwarten. Die Busse nennt man auf den Kanaren übrigens nicht autobús (Plural autobuses), sondern guagua (Plural guaguas). Jede Insel hat eine eigene Gesellschaft, die sie unterhält und anbietet. Ein weiterer Nachteil des öffentlichen Busverkehrs auf den Inseln ist, dass die guaguas oftmals sehr selten verkehren und auch nur die wichtigsten (touristischen) Ziele ansteuern. Die besten und häufigsten Busverbindungen wird man auf Teneriffa antreffen.

Eisenbahnverkehr
Es gibt auf den Kanaren keinen öffentlichen Eisenbahnverkehr. Was es aber gibt sind Pläne für die Einrichtung einer Bahnstrecke zwischen Santa Cruz de Tenerife und Los Cristianos.

Straßenbahn
Ob man es glaubt oder nicht: Auf Teneriffa gibt es doch tatsächlich eine Straßenbahn. Sie wurde im Jahre 2007 eingerichtet, nachdem es bereits zwischen 1904 und 1959 auf der Insel eine gegeben hatte. Damit ist die Tranvía Tenerife, also die Straßenbahn Teneriffas, das einzige auf Schienen fahrende Transportmittel der Kanaren. Sie verkehrt übrigens zwischen Santa Cruz de Tenerife und der Universitätsstadt La Laguna.

Schiffsverkehr
Der Schiffsverkehr verbindet die einzelnen Kanarischen Inseln untereinander. Die meisten Fähren sind recht modern und auch einigermaßen preiswert. Sie werden von so wichtigen Reedereien wie Fred Olsen, Transmediterránea und Navierra Armas gestellt. Neben den (Auto-)Fähren fahren auch Tragflügelboote und Jetfoils.

Taxis
Taxis sind sehr teuer, innerhalb größerer Städte aber auch nicht notwendig, es sei denn, man ist in höchster Eile. Die Fahrer der Taxis, die man ohne Probleme finden wird, sind ehrlich und werden kaum betrügen.

Mietwagen
Da die teuren Taxis und die unzuverlässigen Busse förmlich nach Alternativen schreien, sollte man sich für Zeit sparende und unabhängige Insel-Erkundungen bei einer der zahlreichen (internationalen oder einheimischen) Autovermietungen einen PKW leihen. Eine Inspektion des Wagens ist vor Fahrtantritt sehr ratsam und v.a. in den Tourismushochburgen empfehlenswert. Machen Sie sich einen genaues Bild von der Seriosität der Autovermietung und achten Sie auf die Vertragsbedingungen (Welche Versicherungen sind inklusive?, Wie erreiche ich den Abschleppdienst?, Wer kommt für Reparaturen auf? etc.). Noch ein Tipp: Wer das Auto für längere Zeit mieten möchte, sollte dies noch im Heimatland tun, da die Preise vor Ort oftmals höher sind. Auch ein Preisvergleich der unterschiedlichen Autovermietungen sollte obligatorisch sein.

 

Verkehrsregeln

Die Vorschriften und Verordnungen im Straßenverkehr sind auf den Kanarischen Inseln ähnlich wie in Deutschland. Es gilt ein Alkohol-Limit von 0,5 Promille, das Abschleppen mit dem Privatwagen ist verboten, es besteht Anschnallpflicht und Sie dürfen während des Autofahrens nicht mit dem Handy telefonieren. Meist werden bei Vergehen hohe Bußgelder gefordert. Für bestimmte Autobahnstrecken, Brücken und Tunnels werden Mautgebühren verlangt.

Achtung
Seit 2008 wurden die Sanktionen für Verkehrsverstöße drastisch erhöht. Wer z.B. auf Autobahnen schneller als 200 km/h und innerstädtisch schneller als 110 km/h fährt, muss mit Haftstrafen zwischen 3 bis 6 Monaten rechnen. Dieselben Strafen werden bei Alkoholvergehen mit mehr als 1,2 Promille verhängt.

Notruf

Im Fall eines Unfalls oder anderer Probleme mit dem Auto oder dem Motorrad, erreichen Sie den ADAC 24 h lang in München unter folgender Nummer:
0049 - (0)89 - 22 22 22

 

Internationales Kfz-Kennzeichen

Das internationale Kfz-Kennzeichen von Spanien lautet:

E

Kanarische Inseln, Kanaren: Diplomatische und touristische Vertretungen

Deutsche Vertretungen auf den Kanaren

Deutsches Konsulat auf Gran Canaria (Las Palmas)
Calle Albareda 3-2°
35007 Las Palmas de Gran Canaria
Tel: 0034 - 928 49 18 80
Fax: 0034 - 928 26 27 31
Email: info@las-palmas.diplo.de
Web: www.las-palmas.diplo.de

Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland auf La Palma (Santa Cruz)

Avenida Maritima, n°66
38700 Santa Cruz de La Palma
Tel: 0034 - 9 22 42 06 89
Fax: 0034 - 9 22 41 32 78
Email: consulado-aleman@palmasol.e.telefonica.net 

Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland auf Teneriffa (Santa Cruz)
C/Costa y Grijalba,18
38004 Santa Cruz de Tenerife
Tel: 0034 - 922 24 88 20
Fax: 0034 - 922 15 15 55
Email: ingofp@hotmail.com
Web: www.honorarkonsul-teneriffa.de

Vertretung von Spanien in Deutschland

Botschaft des Königreichs Spanien in Berlin
Lichtensteinallee 1
10787 Berlin
Tel: 0049 - (0)30 - 25 40 070
Fax: 0049 - (0)30 - 25 79 99 557
Email: emb.berlin.inf@maec.es
Web: www.spanischebotschaft.de

Österreichische Vertretungen auf den Kanaren

Österreichisches Honorarkonsulat
Calle Hermano Apolinar 12
38300 La Orotava/Tenerife
Tel: 0034 - 922 325 961
Fax: 0034 - 922 322 184
E-Mail: juan@cullenabogados.com

Österreichisches Honorarkonsulat
Hotel Reina Isabel, Calle Alfredo L. Jones, 40
35008 Las Palmas de Gran Canaria
Tel: 0034 - 928 76 25 00
Fax: 0034 - 928 33 20 02

Vertretung von Spanien in Österreich

Botschaft des Königreiches Spanien in Wien
Argentinierstraße 34
1040 Wien
Tel: 0043 - (0)1 - 505 57 88
Fax: 0043 - (0)1 - 505 57 88 25
E-Mail: emb.viena@maec.es

Schweizer Vertretungen auf den Kanaren

Schweizer Konsulat in Las Palmas de G.C.
Urbanización Bahía Feliz
Edificio de Oficinas, Local 1
E-35107 Playa de Tarajalillo
Gran Canaria
Tel: 0034 - 92 815 79 79
Fax: 0034 - 92 815 79 00
E-Mail: laspalmasgc@honorarvertretung.ch

Vertretung von Spanien in der Schweiz

Botschaft des Königreiches Spanien in Bern
Kalcheggweg 24
3000 Bern 15
Tel: 0041 - (0)31 - 350 52 52
Fax: 0041 - (0)31 - 350 52 55
Email: emb.berna@mae.es
Web: www.mae.es/embajadas/berna

Fremdenverkehrsamt

Sociedad Anónima de Promoción del Turismo 
Plaza de España, 1
38002 Santa Cruz de Tenerife
Tel.: 0034 922239811
Fax: 0034 922239812

Fremdenverkehrsamt von Teneriffa C
Villalba Hervás
3 - 3º Oficina 4 
38002 Santa Cruz de Tenerife

Fremdenverkehrsamt von Spanien in Deutschland
Kurfürstendamm 63
D - 10707 Berlin
Tel: 0049 - (0)30 - 882 65 43
Fax: 0049 - (0)30 - 882 66 61 
berlin@tourspain.es
www.tourspain.es

Zweigstellen

Düsseldorf
Tel. 0049 - (0)211 - 680 39 80
Frankfurt/ Main
Tel. 0049 - (0)69 - 72 50 33
München
Tel. 0049 - (0)89 - 53 01 58

Spanisches Fremdenverkehrsamt Wien
Walfischgasse 8/14
A-1010 Wien
Tel: 01 - 512 95 80
Fax: 01 - 12 95 81 
viena@tourspain.es
www.spain.info

Spanisches Fremdenverkehrsamt Zürich
Seefeldstraße 19
CH-8008 Zürich
Tel: 01 - 252 79 30
Fax: 01 - 252 62 04. 
zurich@tourspain.es 
www.spain.info 

Eine Zweigstelle existiert in Genf 
Tel: 022 - 731 11 33

Kanaren, Reisemedizin und Risiken

Infektions-Erkrankungen

Auf den Kanaren ist mit den folgenden in Deutschland bzw. Mittel- und Nordeuropa nicht oder eher seltener verbreiteten Infektions-Erkrankungen zu rechnen:

  • Malaria, es besteht kein Malariarisiko
  • Borreliose, übertragen durch Zeckenbiss
  • Darminfektionen durch verunreinigte Lebensmittel oder kontaminiertes Wasser, so u.a. durch Amöben, Lamblien, Salmonellen Shigellen, Wurmbefall und alle möglichen Arten an Viren und Bakterien
  • Hepatitis A und B
  • Kala Azar-Erkrankung
  • Lambliasis
  • Leishmaniose-Erkrankung

Impfempfehlungen
Bei Reisen nach werden die folgenden Impfungen empfohlen:

  • Diphtherie, eine Impfung gegen Diphtherie sollte grundsätzlich immer, auch im Heimatland bestehen
  • Hepatitis A und B
  • Tetanus, eine Impfung gegen Tetanus sollte grundsätzlich immer, auch im Heimatland bestehen

Impfpflicht
Bei der Einreise und für den Aufenthalt auf den Kanaren bestehen keinerlei Impfvorschriften.

 

Gefährdungen und Aktuelle Warnhinweise

Auswärtiges Amt (AA) der Bundesrepublik Deutschland
Bürgerservice
Telefon: 0049 - (0)30 - 5000 - 2000
Fax: 0049 - (0)30 - 5000 - 51000

Aktuelle Warnhinweise des AA:
www.auswaertiges-amt.de

Kanarische Inseln, Kanaren: Währung und Einkaufen

Die Landeswährung auf den Kanaren ist natürlich der Euro (€) = 100 Cent.
Die folgenden Geldscheine sind - wie im gesamten Euroraum -  in dem Land gültig und im Umlauf:

  • 5 €
  • 10 €
  • 20 €
  • 50 €
  • 100 €
  • 200 €
  • 500 €

 

Banköffnungszeiten

Die Banken in auf den Kanaren sind während der Woche von 09:00 - 14:00 Uhr, samstags von 09:00 - 13:00 Uhr geöffnet.

 

Einkaufen

Ladenöffnungszeiten
Auf den Kanaren gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten. Allerdings haben die meisten Geschäfte am Nachmittag (zur Siesta) zwischen etwa 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr geschlossen, in kleineren Orten bleiben sie dann of ganz geschlossen. Somit ergeben sich zwei Öffnungszeiten: 09:00 - 13:00 Uhr und 16:00 - 20:00 Uhr. Was die großen Einkaufszentren betrifft, so haben diese durchgehend geöffnet.

 

Rund ums liebe Geld

Kosten auf den Kanaren
Die Kosten für das alltägliche Leben sind auf den Kanarischen Inseln nur geringfügig niedriger als in Europa. Wer Geld benötigt, besucht die zahlreichen Wechselstuben oder benutzt die Geldautomaten. Die bekannten Kreditkarten werden ohne weiteres akzeptiert.

Trinkgelder
Da alle Preise im Restaurant den gesetzlich festgesetzten Serviceaufschlag enthalten, wird das Trinkgeld zur eigenen und freien Entscheidung. Dennoch darf man es gerne geben, wobei 5% der Gesamtrechnung angebracht ist. Man lässt dann einfach das Wechselgeld auf dem Teller liegen.

Handeln
Wer unbedingt Handeln will, sollte sich auf die Märkte beschränken, auch wenn dort mittlerweile ohne Festpreise nichts mehr läuft. Manchmal hat man bei billigen Hotels (außerhalb der Saison) Glück und bekommt ein paar Euros Ermäßigung.