Bolivien: Feiertage und Landessitten

Inhaltsverzeichnis

Feiertage

Offizielle Feiertage

  • 1. Januar
  • 1. Mai
  • 6. August (Unabhängigkeitstag)
  • 25. Dezember
  • 31. Dezember

Religiöse Feiertage

  • Gründonnerstag
  • Karfreitag
  • Fronleichnam
  • 29. Juni (Peter und Paul)
  • 15. August (Mariä Himmelfahrt)
  • 8. Dezember (Mariä Empfängnis)

Veranstaltungen

Viele der wichtigsten Festivals sind katholische Feiertage. In den Hochlandregionen sind diese meist auch verbunden mit einem landwirtschaftlichen Fest. Vorkolumbianische Traditionen spielen eine bedeutende Rolle und sind mit dem kolonialen Erbe eine fruchtbare Synthese eingegangen. Bekanntestes Beispiel ist die Musik aus dem Hochland Boliviens. Sie vereinigt die traditionellen Instrumente der vorkolumbianischen Hirtenkultur Hochperus, Panflöte, Kerb- und Kernspaltflöten mit den Gitarren und Mandolinen der Spanier.
Ein gewisses Kuriosum ist der "Tag des Meeres", der am 23. März gefeiert wird. Und das trotz der Tatsache, dass Bolivien im Zuge des Salpeterkrieges mit Chile von 1878 bis 1884 seinen Zugang zum Meer verloren hatte. Die bolivianische Armee unterhält derzeit eine Marine von 1.800 Mann, die nur über einige Schiffe im Titicaca-See verfügt.

Landessitten

Menschen zu fotografieren, ist ohne um Erlaubnis zu fragen, besonders auf dem Land nicht gern gesehen.
Es gibt sogar einige Fälle, in denen Einheimische bei Veröffentlichung ihrer Bilder mit Hilfe deutscher Anwälte einige 1.000 € wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte eingeklagt hatten.
Allzu freizügige Kleidung ist weder in Kirchen noch im Alltag angemessen.

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