Natalpython, Südafrikanischer Python, Python natalensis

Allgemeines, systematische Einteilung

Der Natalpython (Python natalensis) - auch als südfrikanischer Python bezeichnet - gehört zur Familie der Riesenschlangen. Früher galt er als eine Unterart des Felsenpythons (Python sebae), er wurde aber 1999  in den Artrang "Natalpython" (Python natalensis) erhoben.
Diese Rieseschlange wird deswegen auch hier und dort auch als Südlicher Felsenpython bezeichnet  und die Art Python sebae als Nördlicher Felsenpython. 
Die Gattung Python umfasst die folgenden Arten:

Python anchietae (Angola-Python)
Python bivittatus (dunkler Tigerpython, Burma-Python)
Python breitensteini (Borneo-Blutpython)
Python brongersmai (Malayischer Blutpython)
Python curtus (Blutpythyon, Buntpython)
Python kyaiktiyo (Mon-Python)
Python molurus (Tigerpython)
Python natalensis (Natalpython, südafrikanischer Python)
Python regius  (Königspython)
Python sebae (Felsenpython)

Familie Riesenschlangen (Boidae)
Unterfamilie Pythons (Pythoninae)
Gattung Eigentliche Pythons (Python)
Art Natalpython, Südafrikanischer Python (Python natalensis)

Englische Bezeichnung:  Southern African Python

Aussehen, Verhalten und Feinde

Aussehen 
Diese Schlange ist die größte im südlichen Afrika. Ihre mittlere Länge beträgt ca. 4 m, wobei aber auch Exemplare mit einer Länge von 6 m beobachtet wurden.
Das Tier besitzt einen dunkelbraunen Körper mit dunklen Flecken und grauen oder braunen Farbsprenkeln.

Verhalten, Fortpflanzung, Beutetiere
Die Schlange bevorzugt Savannen und wenig bewachsene Waldgebiete. Zur Fortpflanzung legt sie zwischen 30 bis 60 Eier - gerne in verlasenen Termitenbauten.
Sie ernährt sich u.a. von größeren Nagern, Affen, kleineren Antilopen, Hasen, Vögeln, Fischen, kleineren Krokodilen oder Eidechsen.

Feinde
Außer dem Menschen hat ein ausgewachsener Python praktisch keine Feinde.

Vorkommen

Botswana
Burundi
Demokratische Republik Kongo
Kenia
Mosambik
Namibia
Republik Südafrika
Sambia
Simbabwe
Südangola
Tansania

Gefährdung für den Menschen

 Würgeschlangen sind bekanntlich nicht giftig. Aber diese Schlange verfügt über ein nicht ungefährliches Gebiss, das mindestens so wirksam ist, wie das eines größeren Hundes. Aber ihre größte Gefährlichkeit liegt darin, dass so ein Tier zu ca. 90% aus reinem Muskelgewebe besteht. Selbst ein kräftiger Erwachsener hat kaum noch eine Überlebenchance wenn sich eine mehr als 3 m lange Würgeschlange um seinen Leib geschlungen hat. Anders stellt sich das natürlich dar, sofern Waffen wie Messer oder Schusswaffen eingesetzt werden können. Aber auch die helfen natürlich nicht, wenn sich die Arme mit in der Umschlingung befinden, sodass die betreffende Person Waffen gar nicht mehr einsetzen kann. In einem drartigen Fall kann nur noch eine zweite Person mit derartigen Mitteln in der Lage sein zu helfen. Aber Touristen werden praktisch nicht oder nur extrem selten mit derartigen Schlangen in Kontakt geraten. Unfälle ereignen sich meist mit Einheimischen oder bei Terrariumbesitzern und deren Anghörigen.

Zusammenarbeit

Seit Anfang September 2008 arbeiten wir mit der folgenden sehr bedeutenden österreichischen Schlangenfarm zusammen:

Reptilienzoo Nockalm
Eigentümer: Peter Zürcher
Vorwald 83
9564 Patergassen
Österreich/Kärnten
Tel.: 0043 - 4275 - 23165
Mobil: 0043 - 676 - 734 4 270

Der Reptilienzoo - idyllisch im Bundesland Kärnten gelegen - beherbergt eine große Anzahl der verschiedensten Schlangen, von den Kobras über Klapperschlangen, Kreuzottern, Aspisvipern bis hin zu Puffottern und Mambas - um nur einige zu nennen. Der Zoo eignet sich sowohl für Einzelbesucher wie auch für Familien oder Schulklassen.
Er liegt ca. 40 km von Villach in Richtung Kleinkirchheim entfernt.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise
Die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und weitere Informationen finden Sie unter folgender Webadresse:
www.reptilienzoonockalm.at