Eisenach: Sehenswürdigkeiten

Highlights der Stadt

Burschenschaftsdenkmal
Am 22. Mai1902 wurde dieses 33 Meter hohe Monument auf einem Hügel gegenüber der Wartburg nach Plänen des Dresdner Architekten Wilhelm Kreis unter der Verantwortung des Eisenacher Baumeisters feierlich eingeweiht. Damit sollte den Studenten gedacht werden, die während der antinapolionischen Freiheitskriegen ums Leben kamen. 

Wartburg
Als unumstrittenes Wahrzeichen von Eisenach erstreckt sich diese thüringische Burg hoch über der Stadt. Sie befindet sich am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes und gehört seit dem Jahre 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Um 1067 wurde die Wartburg von Ludwig dem Springer gegründet, wobei der heutige Bau größtenteils aus dem 19. Jahrhundert stammt, als die Burg unter dem Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach einem umfangreichen Neubau unterzogen worden war. 
 

Besondere Viertel und Plätze

Eisenacher Südviertel
Dieses Viertel liegt auf dem Weg zur Wartburg und besticht durch die zahlreichen teilweise wunderschönen Villen, die hier stehen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt mehr und mehr beliebter Anziehungspunkt für Pensionäre und betuchte Zugereiste. Sie verbrachten hier ihren Lebensabend. Diese Entwicklung ist noch heute an diesem Viertel und seinen imposantesten Villen abzulesen.

Frauenplan
Dieser kleine hofartige Platz hat seinen Namen von einer 1306 zerstörten Kirche. Heute ist der Frauenplan der Platz, an dem sich das Bachhaus und das Johann Sebastian Bach-Denkmal befinden.

Marktplatz

Der Marktplatz ist das Zentrum Eisenachs. Er wird gesäumt von der Georgenkirche, dem Rathaus, dem barocken Stadtschloss am Nordende und von vielen wundervoll dekorierten Verwaltungsgebäuden und Kaufmannshäusern. Auf dem Platz steht auch der Marktbrunnen mit der Statue des Hl. Georg.

 

Besondere Bauwerke

Bachhaus Eisenach
www.bachhaus.de
Etwa 600 Jahre ist es schon alt - das Bachhaus von Eisenach. Die Neue Bachgesellschaft hat es zur Erinnerung an Eisenachs berühmtesten Stadtbürger, Johann Sebastian Bach, 1907 als das erste Bach-Museum der Welt eröffnet. Es befindet sich in der Nähe des Platzes, wo der spätere Komponist am 21. März 1685 geboren wurde. Das Bachhaus zeigt Notenhandschriften, Bilder, Dokumente sowie diverse historische Musikinstrumente. Besonders beeindruckend ist der gelungene Vortrag über die Musik zu Bachs Zeiten, welcher von alten Tasteninstrumenten begleitet wird. Sehr empfehlenswert!

Burschenschaftsdenkmal

Am 22. Mai1902 wurde dieses 33 Meter hohe Monument auf einem Hügel gegenüber der Wartburg nach Plänen des Dresdner Architekten Wilhelm Kreis unter der Verantwortung des Eisenacher Baumeisters feierlich eingeweiht. Damit sollte den Studenten gedacht werden, die während der antinapolionischen Freiheitskriegen ums Leben kamen. Seit 1990 treffen sich die Burschenschaften zur Erinnerung an diese Zeiten wieder in der Stadt bzw. auf der Wartburg. An den neun Säulen in dem Denkmal wird darüber hinaus den Wegbereitern der deutschen Burschenschaften, wie Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Erns Moritz Arndt (1769-1860) oder Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Turnvater Jahn, gedacht. In der neu gestalteten Ausstellung im Denkmal wird auch die Geschichte der deutschen Burschenschaften bzw. Studenten, wie der Wartburgbeschlüsse von 1817 - auf dem so genannten 1. Wartburgfest am 18. Oktober 1817 - dem Hambacher Fest von 1832 dargestellt. Dabei wird auch der Einfluss der Burschenschaften auf die Verfassung der Paulskirche (1848), die Weimarer Verfassung und sogar auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erläutert. Im Jahre 1933 wurde in unmittelbarer Nähe des Denkmals eine Langemarck Gedenkstätte2 eingeweiht, in der der 1914 am Beginn des 1. Weltkriegs bei Langemarck (Langemark in Belgien) gefallenen Studenten gedacht wird. Im Januar 2006 wurde das Jugendstil-Deckengemälde des Dresdner Künstlers Otto Gussmann (1869-1926) von 1902, das während der DDR-Zeit "verloren" gegangen war, nach einer Rekonstruktion durch den Thüringer Maler und Grafiker Gert Weber wieder der Öffentlichkeit übergeben. Das rund 120 m2 große Deckengemälde zeigt den Kampf des germanischen Göttergeschlechts der Arsen mit den Mächten der Finsternis, und zwar als Allegorie des endgültigen Kampfes zwischen Gut und Böse.


Eisenacher Rathaus

Dieser frühere Weinkeller am Marktplatz wurde im Jahre 1596 zum Eisenacher Rathaus ausgestaltet. 1636 durch ein Feuer zerstört, wurde es bereits 1641 wieder aufgebaut. Leider erfuhren einige Teile des interessanten Bauwerks im Zweiten Weltkrieg erhebliche Schäden, die erst 1996 behoben werden konnten. Im heute strahlenden Bau liegen diverse Büros der Stadtverwaltung von Eisenach.

Gedenkstätte "Goldener Löwe"

In diesem ehemaligen Gasthaus in der Marienstraße wurde am 7. August 1869 die "Sozialdemokratische Arbeiterpartei" (SDAP) gegründet, welche später zur SPD wurde. Als Gründungsväter gelten Wilhelm Liebknecht und August Bebel. Hier kann man sich drei permanente Ausstellungen ansehen sowie eine Bücherei.

Johann Sebastian Bach-Denkmal

Das Bach-Denkmal wurde 1884 von Adolf von Donndorf gefertigt und ursprünglich direkt vor der Georgenkirche auf dem Marktplatz aufgestellt. 1938 verlegte man es zum Frauenplan, seinem heutigen Standort, wo es direkt neben dem Bachhaus steht.

Kreuznacher Haus

1539 wurde vom Kaufmann Kreuznacher dieses Renaissance-Gebäude errichtet. Dabei handelt es sich um eine Art Turm mit Spiraltreppen. Das Bauwerk ging später an den Herzog Ernst August, welcher zwischen 1741 und 1743 große Teile des Gebäudes dazu verwenden ließ, sein Stadtschloss zu errichten. Nach der Rekonstruktion des Kreuznacher-Hauses beherbergt es heute ein Touristenbüro der Stadt.

Lutherhaus

www.lutherhaus-eisenach.de
In diesem, wohl mit zu den ältesten erhaltenen Fachwerkhäusern Eisenachs zählenden, Gebäude lebte Martin Luther zwischen 1498 und 1501. Ursula Cotta, Frau des damaligen Bürgermeisters von Eisenach, Conrad Cotta, wohnte in diesem Hause. Sie war eine große Förderin Luthers, den sie während seiner Schulzeit in der Georgenschule aufgenommen hatte. Seit 1956 befindet sich hier eine Luthergedenkstätte. Zu sehen sind u.a. die Lutherstuben mit Erinnerungen an Luthers Eisenacher Schulzeit.


Marktplatzbrunnen und Statue des Hl. Georg

Dieser Brunnen befindet sich auf dem Eisenacher Marktplatz und wurde 1549 von Hans Leonardt entworfen. Er besticht durch die vergoldete Darstellung des Hl. Georg, des Schutzheiligen der Stadt, wie er mit dem Drachen kämpft. Diese stammt aus dem Jahre 1549.

Martin Luther-Denkmal

Nach einem Entwurf von Adolf von Donndorf gefertigt, wurde das Denkmal am 374. Jahrestag von Luthers Ankunft auf der Wartburg 1895 auf dem Karlsplatz aufgestellt. Das Denkmal zeigt neben einer mehr als lebensgroßen Darstellung Luthers auch Reliefs mit wichtigen Ereignissen aus dessen Leben.

Nikolai-Tor

Neben der Nikolaikirche steht gleich das Nikolaitor, das einzige Stadttor von Eisenach, das die Geschichte überlebt hat. Für viele Besucher der Stadt ist es das erste Bauwerk, das sie zu sehen bekommen.

Schmales Haus

Dieses Haus am Johannisplatz 9 soll das schmalste bewohnte Fachwerkhaus von ganz Deutschland sein. Es wurde vor 1750 erbaut und ist gerade einmal 2,50 Meter breit. Das Haus steht Besuchern offen. Im Inneren sind einige Fotografien, Skulpturen und historische Möbelstücke zu bewundern.

Schwarzer Brunnen

Am Abend des 1. September 1810 kam es infolge einer Explosion von durch Eisenach fahrenden französischen Pulverwagen zu einer Feuersbrunst. Diese zerstörte 14 Häuser und beschädigte eine große Anzahl weiterer. 70 Menschen starben in diesem Unglück. Auf einem Teil der Unglücksstätte hat man im Gedenken an die Opfer der Explosion den Schwarzen Brunnen erbaut.

 

Burgen, Paläste und Villen

Wartburg
Als unumstrittenes Wahrzeichen von Eisenach erstreckt sich diese thüringische Burg hoch über der Stadt. Sie befindet sich am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes und gehört seit dem Jahre 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Um 1067 wurde die Wartburg von Ludwig dem Springer gegründet, wobei der heutige Bau größtenteils aus dem 19. Jahrhundert stammt, als die Burg unter dem Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach einem umfangreichen Neubau unterzogen worden war. Die Wartburg ist wie keine andere mit der deutschen Geschichte verbunden und galt bereits im 19. Jahrhundert als Nationalheiligtum. Die heilig gesprochene Elisabeth von Thüringen lebte hier von 1211 bis 1227, und unter Hermann I. erblühte die Wartburg zu einer Art Musenhof, in dem die schönen Künste gepflegt wurden. Und hier hielt sich Martin Luther von 1521 bis 1522, als Junker Jörg getarnt, vor dem Bann des Papstes versteckt und übersetzte hier das Neue Testament ins Deutsche. Im Jahr 1817 fand auf der Burg das berühmte erste Wartburgfest der deutschen Studenten statt, dem 1848 das zweite folgen sollte. Neben Türmen, malerischen Bauten und den interessanten Fresken von Moritz von Schwind (v.a. die Elisabethvita) kann der Besucher hier die Lutherstube besichtigen, den authentischen Wohn- und Arbeitsraum Luthers, mit vielen Schriften und Gegenständen aus dessen Besitz. Der berühmte Tintenklecks ist wohl mehr sagenumwittert als historisch korrekt, verweist aber immer noch auf des Reformators Kampf gegen den Teufel. Besonders beeindruckend auch ist der Palastfestsaal, der im Sommer auch Ort vieler Konzerte ist. Das Wartburgmuseum zeigt heute eine imposante Sammlung von Kunstschätzen aus acht Jahrhunderten. Dazu gehören kostbare Bildteppiche, Plastiken sowie berühmte Werke von Lucas Cranach d. Ä..

Weitere Informationen über dieses Ausnahmebauwerk erhält man unter:
Wartburg-Stiftung 
Auf der Wartburg
99817 Eisenach
Tel: 0049 - (0)3691 - 25 00
Fax: 0049 - (0)3691 - 20 33 42
www.wartburg-eisenach.de 
Informationszentrum der Wartburg 
Schlossberg 2
99817 Eisenach
Tel: 0049 - (0)3691 - 7 70 73
Fax: 0049 - (0)3691 - 7 70 72

Tipp!

Wer es möchte, kann einige Hundert Meter auf dem Rücken eines Esels zur Wartburg hochreiten. Das Erlebnis ist recht erheiternd und malerisch, wenn auch sicherlich nicht unbedingt für die Esel.

Stadtschloss
Das Stadtschloss liegt am nördlichen Ende des Marktplatzes und wurde zwischen 1742 und 1745 errichtet. Es wurde nach Plänen von Gottfried Heinrich Krohne entworfen, dem Architekten von Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar. Johann Wolfgang von Goethe residierte hier oft in seiner Funktion als Premierminister von Weimar. Gegenwärtig dient das Schloss als Ort spezieller Ausstellungen und als ein Museum für thüringische Kunst- und Geschichtsexponate. 

 

Museen und Galerien

Bachhaus Eisenach
www.bachhaus.de
Etwa 600 Jahre ist es schon alt - das Bachhaus von Eisenach. Die Neue Bachgesellschaft hat es zur Erinnerung an Eisenachs berühmtesten Stadtbürger, Johann Sebastian Bach, 1907 als das erste Bach-Museum der Welt eröffnet. Es befindet sich in der Nähe des Platzes, wo der spätere Komponist am 21. März 1685 geboren wurde. Das Bachhaus zeigt Notenhandschriften, Bilder, Dokumente sowie diverse historische Musikinstrumente. Besonders beeindruckend ist der gelungene Vortrag über die Musik zu Bachs Zeiten, welcher von alten Tasteninstrumenten begleitet wird. Sehr empfehlenswert!

Gedenkstätte "Goldener Löwe"

In diesem ehemaligen Gasthaus in der Marienstraße wurde am 7. August 1869 die "Sozialdemokratische Arbeiterpartei" (SDAP) gegründet, welche später zur SPD wurde. Hier kann man sich drei permanente Ausstellungen ansehen, außerdem beherbergt das Haus eine umfangreiche Bücherei.

Lutherhaus
www.lutherhaus-eisenach.de
In diesem, wohl mit zu den ältesten erhaltenen Fachwerkhäusern Eisenachs zählenden, Gebäude lebte Martin Luther zwischen 1498 und 1501. Ursula Cotta, Frau des damaligen Bürgermeisters von Eisenach, Conrad Cotta, wohnte in diesem Hause. Sie war eine große Förderin Luthers, den sie während seiner Schulzeit in der Georgenschule aufgenommen hatte. Seit 1956 befindet sich hier eine Luthergedenkstätte.

Zu sehen sind u.a. die Lutherstuben mit Erinnerungen an Luthers Eisenacher Schulzeit.

Reuter-Wagner-Museum

Zwischen 1866 und 1868 von Ludwig Bohnstedt erbaut, fungierte dieses neo-klassische Haus einst als Wohnhaus Fritz Reuters, eines berühmten Poeten. Nach seinem Tode ging es in den Besitz der Stadt Eisenach über und enthält seither neben einer Reuter- auch die zweitgrößte Richard Wagner-Ausstellung der Welt.

 

Opernhäuser, Theater, Kulturzentren

Thüringer Landestheater
www.theater-eisenach.de
Das Theater stiftete der Stadt einst die ortsansässige Industriellenfamilie des Baron Julius von Eichel-Streiber. Das Gebäude besticht durch den klassizistischen Stil, welcher nach Entwürfen von Karl Weichardt verwirklicht worden ist. 1879 wurde das Theater eröffnet. 1993 renovierte man es liebevoll, so dass das Bauwerk gegenwärtig 600 Zuschauern Platz bietet. Es verfügt zudem über zwei Balkons. Im Theater werden neben Schauspielen auch Konzerte, Opern und Ballette aufgeführt.

 

Kirchen

Georgenkirche
Seit 1181 steht die frühere Taufkirche Johann Sebastian Bachs auf dem Marktplatz zu Eisenach. Später wurde sie im Barockstil rekonstruiert und erhielt ihren Turm im Jahre 1902. Neben Bachs Taufe fanden hier auch die Hochzeit zwischen der Hl. Elisabeth und dem Landgrafen Ludwig IV. im Jahre 1221 sowie Luthers letzte Predigt (1521) vor seinem Aufenthalt auf der Wartburg statt. Neben wundervollen Grabsteinen und der Bronzegrabplatte von Eberhard v.d. Tann sollte man nicht versäumen, die barocke Orgel und die Kanzeln zu betrachten. 
Übrigens
Vor der Georgenkirche wurden einige Rebellen des Bauernkrieges enthauptet. Auf der Straße vor dem Haupteingang der Kirche markiert heute ein Kreuz die Hinrichtungsstelle.

Nikolaikirche

Die Nikolaikirche steht am Karlsplatz und ist dem Hl. Nikolai geweiht. Das ehemals benediktinische Gotteshaus ist mit dem Nikolai-Tor verbunden, dem letzten noch bestehenden Stadttor von Eisenach. Das christliche Bauwerk geht auf das Jahr 1180 zurück und gilt als letztes Beispiel romanesquer Architektur in Thüringen.

 

Parkanlagen und Naherholungsgebiete

Eisenach gilt als fantastischer Ort für Wanderer, denn unzählige ausgeschilderte Wanderstrecken ergeben eine Gesamtlänge von etwa 250 Kilometer. Diese führen durch eine herrliche Landschaft hin zu malerischen Ausflugszielen. Insgesamt sind 37,5 km2 des Eisenacher Stadtgebietes Waldflächen.

Karthaus-Garten und Wandelhalle

Dieser attraktive Garten ist alles, was vom einstigen Kartäuserkloster übrig geblieben ist. Dieses war der Hl. Elisabeth im Jahre 1380 gewidmet worden. Die Gartenanlage wurde 1700 zu einem königlichen Küchengarten und zu Goethes Zeiten in einen natürlichen Park umgewandelt. Der Besucher des heutigen Parks kann sich im Schatten zahlreicher Bäume wunderbar entspannen. Im Garten steht die so genannte Wandelhalle, welche einst als Pumpenraum für ein geplantes Spa errichtet worden war. Das Spa indes wurde nie realisiert.

Thüringer Wald

Eisenach grenzt genau an den Nordrand des Thüringer Waldes. Die dunklen und dichten Wälder dieses prächtigen Gebietes sind eine hervorragende Gelegenheit, die Natur von ihrer besten Seite zu erleben. Besonders empfehlenswert ist der Höhenwanderweg, der Rennsteig, im Ortsteil Hörschel.

Werra

Die Werra eignet sich sehr gut für Ausflüge mit dem Fahrrad. An ihr entlang besteht der so genannte Werratalradweg. Zudem wird der Fluss für Kanu- und Schlauchbootfahrten genutzt. Von Hann. Münden geht der Fernwanderweg "Werra-Burgen-Steig" bis hin zur Wartburg.

 

Flüsse

Hörsel
Die Hörsel ist ein Nebenfluss der Werra, welche im Eisenacher Stadtteil Hörschel in die Hörsel fließt. Im Landkreis Gotha entspringend, fließt der Fluss durch Hörselberg und westlich von dieser Gemeinde südlich an den Hörselbergen vorbei. Der Fluss ist nicht schiffbar.

Nesse

Die Nesse ist etwa 52 Kilometer lang und ein Nebenfluss der Hörsel. Ihr Ursprungsort liegt nahe Erfurt. Von dort fließt sie - wie die Hörsel - durch den Landkreis Gotha und mündet schließlich in Eisenach in die Hörsel.

Werra

Dieser etwa 300 Kilometer lange Quellfluss der Weser fließt durch das Eisenacher Stadtgebiet und verläuft durch die Ortsteile Göringen, Wartha, Neuenhof und Hörschel. In Hörschel mündet sie in die Hörsel. Insgesamt geht die Werra nicht nur durch Thüringen, sondern auch durch Hessen und Niedersachsen. Ihr gesamtes Einzugsgebiet umfasst etwa 5.500 km². Die Werra eignet sich sehr gut für Ausflüge mit dem Fahrrad. An ihr entlang besteht der so genannte Werratalradweg. Zudem wird der Fluss für Kanu- und Schlauchbootfahrten genutzt. Von Hann. Münden geht der Fernwanderweg "Werra-Burgen-Steig" bis hin zur Wartburg. Der Fluss ist nicht schiffbar. Es sei der folgende hübsche Vers zitiert:

"Wo Fulda und Werra sich küssen, sie ihren Namen lassen müssen und hier entsteht durch diesen Kuss der bis zur Mündung deutsche Weserfluss!"