Klima

Thailand lässt sich aufgrund seiner Größe in drei klimatisch unterschiedliche Perioden unterteilen, die Regenzeit, die heiße und die kühlere Zeit.

Regenzeit
Sie dauert etwa von Juni bis Oktober, wobei es in den südlichen Regionen auch schon ab Mai regnen kann. Die durchschnittlichen Temperaturen am Tag schwanken nur wenig und bleiben relativ konstant bei 33-37°C. Im Norden Thailands sind die Monate August und September am regenreichsten. Im Süden bis Südwesten regnet es am meisten zu Beginn und zum Ende der Regenzeit. In den Monaten August und September fallen weniger Niederschläge. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 80-83%.

Heiße Zeit
Sie dauert von März bis Mai. In dieser Zeit können die Temperaturen bis auf 40°C ansteigen. Im Südwesten des Landes kann es zu dieser Zeit schon regnen. Während der heißen Periode sinkt die Luftfeuchtigkeit im Südwesten auf etwa 75% und im Norden auf 58-61%.

Kühlere Zeit
Die kühlere Zeit dauert von November bis Februar. Wobei der Begriff kühl hier eher relativ zu verstehen ist, denn selbst in der kühlen Zeit fallen die täglichen Temperaturen im Südwesten selten unter 25°C und auch im Norden nicht unter 21°C. Tatsächlich können sie sogar bis 35°C ansteigen. Nachts aber fallen die Temperaturen durchaus bis auf 15°C.

Thailand: Aktivitäten

Tauchen
Thailand bietet phantastische Tauchreviere sowohl im Westen in der Andaman See als auch im Osten auf Ko Samui und Ko Tao. Das tropische Wasser ist angenehm warm, so dass ganzjährig getaucht werden kann. Sehr zu empfehlen sind mehrtägige Tauchfahrten auf einem Tauchboot.

Schnorcheln
Von vielen Stränden aus kann man als Schnorchler in die farbenfrohe Meereswelt abtauchen.

Golfen
Auf den zahlreichen Golfplätzen kann im Vergleich zu Europa recht preiswert gegolft werden.

Surfen
An einigen Stränden ist Surfen erlaubt. Surfbretter können oftmals ausgeliehen werden.

Wandern
Es gibt wunderbare Parks, die man gut zu Fuß erwandern kann

Thailand: Feiertage, Veranstaltungen und Landessitten

Feiertage

Datum Feiertag
1. Januar Neujahr (gesetzlicher Feiertag)
7. Januar Kindertag
Neumondtag im Januar/Februar Chinesisches Neujahrsfest
Vollmondtag im Februar/März Makha Puja, Tag zum Gedenken an die Predigt Buddhas
6. April Chakri-Tag, Gedenktag an die Krönung von König Rama I. und der Gründung der Chakri-Dynastie (gesetzlicher Feiertag)
13.-15. April Songkran, Thailändisches Neujahrsfest, auch Wasserfest genannt, da man sich gegenseitig mit Wasser bespritzt (gesetzliche Feiertage)
1. Mai Tag der Arbeit (gesetzlicher Feiertag)
5. Mai Tag der Krönung König Ramas IX. (gesetzlicher Feiertag)
Vollmondtag im Mai/Juni Visakha Puja, Buddhas Geburtstag (buddhistischer Feiertag)
Vollmondtag im Juli Asalha Puja zum Gedenken an die erste Predigt Buddhas, am Folgetag: Khao Pansa, Beginn der buddhistischen Fastenzeit (buddhistische Feiertage)
12. August Geburtstag der Königin Sirkit, Muttertag (gesetzlicher Feiertag)
September Wan Sart Thai (Gedenktag für die Verstorbenen) (buddhistische Zeremonie)
Oktober Kathin-Zeremonie (Spenden an buddhistische Klöster) (buddhistische Zeremonie)
23. Oktober Chulalongkorn-Tag (Todestag des Königs Rama V.) (gesetzlicher Feiertag)
Vollmondtag im Oktober Ende der buddhistischen Fastenzeit (buddhistischer Feiertag)
Vollmondtag im November Loi Krathong (Lichterfest) (buddhistischer Feiertag)
5. Dezember Geburtstag von König Rama IX., Vatertag (gesetzlicher Feiertag)
10. Dezember Tag der Verfassung (gesetzlicher Feiertag)
25. Dezember Weihnachten
31. Dezember Silvester

Banken und Büros bleiben an gesetzlichen und buddhistischen Feiertagen in Thailand geschlossen. Fällt ein beweglicher Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der erste Montag danach arbeitsfrei.

Kulturveranstaltungen

  • That Phanom Festival
    Januar Im gleichnamigen That Phanom-Tempel kommen Pilger aus Thailand und Laos eine Woche lang zusammen.
  • Phanom Rung Festival
    Anfang April
    In den Phanom Rung-Ruinen finden aufwändige Aufführungen statt.
  • Raketen Festival
    Mitte Mai
    Das Fest wird im Nordosten des Landes gefeiert. In den Dörfern werden Raketen aus Bambus in die Luft geschossen, die Regen für die Reisfelder bringen sollen.
  • Kerzen Festival
    Juli
    Das Fest wird vor allem im Norden des Landes gefeiert, es markiert den Beginn der Fastenzeit.
  • Loi Krathong Tam Pathip Festival
    Vollmondtag im November
    Das Lichterfest wird im Norden des Landes gefeiert. Aus Bananenblättern werden kleine Behältnisse geflochten, mit Blumen und Kerzen gefüllt und auf den Flüssen schwimmen gelassen.
  • Surin Elefanten Festival
    drittes Wochenende im November
  • Fest an der Brücke am Kwai Fluss
    November/Dezember
    Nachts finden an der Ruine der Brücke Aufführungen statt, tagsüber fahren alte Eisenbahnen.
  • Vollmond-Party
    auf der Insel Koi Pan Ngan; hierzu finden sich Jugendliche aus aller Welt ein.

Sportveranstaltungen

  • Internationale Mekong Fluss Multisport-Wettkämpfe
    März
    in Nakhon Phanom
  • Samila Asian Tour und Beach Volleyball Wettbewerb
    April
    in Hat Yai, Songkhla
  • Pattaya International Marathon
    Juli
  • World Grand Prix Badminton 2006 (Thailand Open)
    Juli
    in Bangkok
  • Songkhla International Marathon
    August
    im Mueang District in Songkhla
  • King's Cup Elephanten Polo Wettkampf
    September
    in Somdet Phra Suriyothai Military Camp, Prachuap Khiri Khan
  • Lang Boot Rennen
    Oktober
    vor dem Wat Phra
  • Laguna Phuket Triathlon
    November
    am Bangtao Beach
  • Phuket King's Cup Regatta
    Dezember
    am Kata Beach in Phuket

Landessitten

Die Thailänder begegnen einander mit förmlicher Höflichkeit, wobei Alter und soziale Stellung eine entscheidende Rolle spielen. Ausländern gegenüber sind sie freundlich, aber gleichzeitig zurückhaltend. Das sprichwörtliche Thai-Lächeln kann auch negative Emotionen ausdrücken, z. B. Verlegenheit oder Scham. Es ist unüblich, offiziell Kritik zu üben. Auch ist es unpassend, Personen - vor allem Kinder - in der Öffentlichkeit am Kopf zu berühren oder auf sie zu zeigen.
Vor dem Betreten von Tempeln oder Privathäusern werden die Schuhe ausgezogen. In Tempeln sind Kleidungsstücke zu tragen, die die Schultern bedecken.
Das Nacktbaden ist verboten und sollte auch aus Respekt vor den dortigen Menschen unterlassen werden!.
Vor allem das Nachtleben in Bangkok ist weltberühmt. Nachtklubs, Straßencafés, klassische Tanztheater und Kinos sind bis spät in die Nacht geöffnet.

Thailand: Pflanzen

Bäume

Thailand ist in mehrere Klimazonen unterteilt, nach denen sich auch die Flora richtet. So herrscht im Norden des Landes der Monsunwald mit Eichen, Adlerholzbäumen und Teakbäumen, für die ein strenges Fällverbot erlassen wurde. Im Nordosten hat, bedingt durch Raubbau, die Versteppung eingesetzt, die in dem Khorat-Plateau besonders deutlich zu Tage tritt.

Im Süden und Südosten des Landes dominiert tropischer Regenwald, der nicht nur als Klimaregulator, sondern auch als Lebensraum eine sehr wichtige Rolle einnimmt. In den oberen Zonen des Regenwalds gedeiht der bis 50 m große Yangbaum, in Küstenregionen wachsen Rotangpalmen und Ebenholzgewächse. Ebenfalls im Süden Thailands säumen Mangroven die Küste, die ein einzigartiges Biotop für Pflanzen und Tiere darstellen. Hier wächst auch die Nipapalme, die wirtschaftlich sehr stark genutzt wird.

Besonders weit verbreitet sind zahlreiche Ficus-Arten, wobei der Gummibaum und der Banyan-Baum nur zwei der rund 800 verschiedenen Arten darstellen. Letzterer ist eine botanische Besonderheit und zählt zu den größten lebenden Organismen weltweit. Er wird auch als Würgefeige oder Bengalische Feige bezeichnet. Er ist ein Hemiepiphyt, was soviel bedeutet, dass das Rhizom (Wurzelstock) dieser Pflanze an Baumstämmen emporsteigt, aber im Boden wurzelt. Durch die Verankerung im Boden wird die Pflanze mit Nährstoffen versorgt und die Luftwurzeln werden dicker und verholzen. Mit der Zeit entwickeln sie sich zu Stämmen mit einem zum Teil enormen Durchmesser. Sobald die Wurzeln sich berühren, verschmelzen sie zu einem dichten Geflecht, welches sich um den Wirtsbaum herum windet. Auf diese Weise werden seine Leitgefäße abgeschnürt und er stirbt ab.

Banyan-Bäume sind schnellwüchsig und können eine Größe von über 30 m erreichen, beeindruckender ist jedoch ihr Umfang. Der größte Banyan-Baum hat einen Durchmesser von 300 m und steht in Kalkutta. Vielen Völkern ist der Baum heilig, da er als Sitz von Geistern betrachtet wird.
In höheren Lagen kommen Kiefern vor, und in der Höhe von 1700 bis 2100 m auf dem Berg Doi Chiang Dao. Im Norden Thailands wächst eine wahre Rarität, die Thai-Hanfpalme. Sie kommt ausschließlich in dieser Gegend vor und zeichnet sich durch den glatten Stamm und ihre bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber dem kühlen und stark windigen Standort aus.

 

Andere Pflanzen

Wenn man sich die Flüsse anschaut, dann fällt einem eine Pflanze besonders auf: die Wasserhyazinthe. Als dicker Teppich bedeckt sie die Flüsse und obwohl sie als Unkraut gilt, die Schifffahrt behindert und anderen Pflanzen das Licht nimmt, so dass diese absterben und den Fischen somit die Nahrungsgrundlage abhanden kommt, hat sie doch auch ihr Gutes. Sie ist in der Lage, das Wasser von Giftstoffen wie z.B. Arsen zu reinigen und wird daher speziell zur Reinigung von Trinkwasser eingesetzt.

Ganze Wälder bildet der Bambus, der besonders in bereits abgeholzten Gebieten sehr häufig vorkommt. Er ist nach wie vor eine sehr wichtige Nutzpflanze.

In den Wäldern begleiten einen die sich auf Bäumen windenden Lianen, Farne und Moose auf Schritt und Tritt.

Häufig sind auch Orchideen, Gardenien, Hibiskus und das giftige Rhododendron. Am Wasser kann man Seerosen und Lotosblüten bewundern und auch Jasmin, Bougainvilleae und Frangipanis wachsen hier. Letztere gibt es in Form von großen Sträuchern oder auch kleinen Bäumen. Sie gehören zur Familie der Hundsgiftgewächse und fallen durch ihre rosa-weißfarbenen und intensiv duftenden Blüten auf. Ebenfalls auffällig sind ihre sehr langen (bis zu 30 cm), spitz zulaufenden und dunkelgrünen Blätter. In Asien gilt die Frangipani als Tempel- oder Opferpflanze und ist ein Symbol der Unsterblichkeit.

 

Nutzpflanzen

Sehr beliebt bei den Thailändern ist die stachelige und übel riechende Durianfrucht des Zibetbaumes. Obwohl sie als Deliktesse gilt, erinnert der Geruch des Fruchtfleisches so sehr an faule Eier, dass es verboten ist, die Frucht in öffentlichen Transportmitteln mitzuführen.

Wirtschaftlich stark genutzt wird die Nipapalme, deren Vorkommen auf die Mangrovenwälder im Süden Thailands beschränkt ist. Aus ihren Fasern werden Flechtwaren und aus den Blüten wird ein zuckerhaltiger Saft hergestellt, während die kaktusartigen Früchte in Thailand als Delikatesse gelten.

Auf der Malaiischen Halbinsel gibt es Eukalyptus- und Gummibaumplantagen, und der Bambus wird nach wie vor zum Haus-, Möbel- und Gerüstbau genutzt.

 

Heilpflanzen

An der südlichen Küste Thailands wächst die Aloe Vera, die wohl bekannteste Heilpflanze der Welt. Insgesamt gibt es etwa 200 Aloe-Arten, jedoch besitzen nur zwei Arten heilende Eigenschaften, u.a. die Aloe Vera. Die Pflanze besitzt keinen Stamm, während die etwa 50 cm langen, fleischigen und am Rand gezähnten Blätter in einer Rosette angeordnet sind. Das gelartige Innere der Blätter ist auch die hauptsächliche Quelle für die Wirkstoffe der Aloe. Innerlich eingenommen, beispielsweise in Form eines Saftes, wirken die Stoffe u.a. stärkend auf das Immunsystem und entschlackend. Wird das in den Blättern enthaltene Gel äußerlich angewendet, so hat es neben einer hautpflegenden Wirkung auch eine lindernde bei Mückenstichen, Sonnenbrand und Verbrennungen. Es wirkt auch desinfizierend sowie wund- und narbenheilend. Diese Eigenschaften stellt die Aloe auch bei sich selber unter Beweis, indem sie Wunden an Blättern innerhalb weniger Stunden verschließen kann. Allerdings entfaltet die Pflanze die volle Bandbreite ihrer Wirkstoffe erst mit dem Alter von 3-4 Jahren. Alle wild wachsenden Aloe-Arten stehen unter Naturschutz!

Der Fingerwurz ist eine weitere Pflanze mit heilenden Eigenschaften. Durch ihre krampflösende Wirkung wird sie oft bei Verdauungsproblemen eingesetzt, sie weist aber auch entzündungshemmende sowie fiebersenkende Eigenschaften auf.

Ginseng gehört zu den bekanntesten pflanzlichen Heilmitteln. Die Pflanze wird zwischen 50 und 80 cm groß, hat weißlich-gelbe Blüten und anschließend glänzend rote Früchte. Interessant ist die bis 15 cm lange und 2 cm dicke Wurzel, die zur Stärkung des Immunsystems sowie zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit verwendet wird. Dabei unterscheidet man zwischen dem roten und dem weißen Ginseng. Die Darreichungsform und Dosis hängt von der Herkunft des Ginsengs ab. Generell sollte die Medizin nicht länger als drei Monate verabreicht werden.

 

Giftpflanzen

Allen Ficus-Arten ist gemeinsam, dass ihre Blätter einen Milchsaft enthalten, der schwach giftig ist und bei Verzehr kleinerer Mengen zu Erbrechen, Magenschmerzen und bei sehr großen Mengen zu Krämpfen und Lähmungen führen kann.
Der auch als goldgelbe Alpenrose oder Rosenbaum bekannte Rhododendron ist aufgrund der in den Blüten, Blättern, Früchten und im Nektar enthaltenen Diterpene sehr stark giftig. Die zu den Heidekrautgewächsen gehörende Pflanze führt durch Magenreizungen und Lähmungserscheinungen zu Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfen und in sehr schweren Fällen sogar zum Tod durch Atemlähmung.
Bei dem Frangipani ist Vorsicht geboten, da dieser einen giftigen Milchsaft enthält.


Eingeführte Pflanzen

Ursprünglich stammt die Wasserhyazinthe aus Südamerika, nach Thailand eingeführt wurde sie jedoch aus Java, wohin sie nach ihrer Verbreitung in Nordamerika gelangt ist.
Der etwa 40 m hohe Zibet- oder Durianbaum, dessen stachelige Frucht in Thailand sehr beliebt ist, wurde einst aus Indonesien und Malaysia in das Land gebracht.

Thailand: Reisemedizin, Impfungen und Warnhinweise

Infektions-Erkrankungen

In Thailand ist mit den folgenden in Deutschland bzw. Mittel- und Nordeuropa nicht oder selten verbreiteten Infektionserkrankungen zu rechnen:

  •  Malaria , es besteht teilweises hohes Malariarisiko. Ausgenommen sind: Bangkok, Chanthaburi, Chiang Mai, Pattaya, Chiang Rai, Phuket und Ko Samui. Etwa 50-60% der Infektionen erfolgen mit der gefährlichen Malaria tropica, der Rest mit der Malaria tertiana.
  • Amöbenruhr
  • Bakterienruhr
  • Bilharziose , durch im Süßwasser lebende Parasiten
  • Borreliose , infolge von Infektionen nach Zeckenbissen
  • Chikungunya , eine für einen gesunden erwachsenen Menschen nicht tödliche, aber schwere Virusinfektions-Erkrankung, die durch die Stechmücke "Aedes albopictus" (Tigermücke) übertragen wird. Der Name der Erkrankung stammt aus der ostafrikanischen Swahili (Kisuaheli)-Sprache und bedeutet in etwa "der gekrümmt geht".
  • Cholera , ein Infektionsrisiko besteht für die Reisende, die mit verschmutztem Wasser oder kontaminierten Lebensmitteln in Berührung kommen.
  • Dengue Fieber
  • Darminfektionen durch verunreinigte Lebensmittel oder kontaminiertes Wasser, so u. a. durch Amöben, Lamblien, Salmonellen, Shigellen und Wurmbefall sowie alle möglichen Arten an Viren und Bakterien.
  • Filariose
  • Fleckfieber
  • Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, als Folge von Zeckenbissen
  • Hepatitis A und B, eine Infektion mit Hepatitis B ist nur bei Personen zu erwarten, die mit Blut in Kontakt kommen oder sexuelle Kontakte zu Einheimischen haben.
  • Japan Enzephalitis
  • Kinderlähmung, Polio
  • Lambliasis
  • Tetanus
  • Tollwut
  • Typhus, ein Infektionsrisiko besteht nur für die Reisende, die mit verschmutztem Wasser oder kontaminierten Lebensmitteln in Berührung kommen.

Impfempfehlungen
Bei Reisen nach Thailand werden die folgenden Impfungen empfohlen:

  • Cholera , nur für Reisende, die mit verschmutztem Wasser oder kontaminierten Lebensmitteln in Berührung kommen.
  • Diphtherie, eine Impfung gegen Diphtherie sollte grundsätzlich immer durchgeführt werden.
  • Gelbfieber
  • Hepatitis A und B, eine Impfung gegen Hepatitis B ist nur für Personen erforderlich, die mit Blut in Kontakt kommen oder sexuelle Kontakte zu Einheimischen haben.
  • Japan Enzephalitis
  • Kinderlähmung, Polio, eine Impfung gegen Polio sollte grundsätzlich immer durchgeführt werden.
  • Meningokokken-Meningitis
  • Tetanus, eine Impfung gegen Tetanus sollte grundsätzlich immer durchgeführt werden.
  • Typhus, nur für Reisende, die mit verschmutztem Wasser oder kontaminierten Lebensmitteln in Berührung kommen.

Impfpflicht
Es besteht für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebiet einreisen, eine Impfpflicht gegen Gelbfieber.

Gelbfieberimpfung von Kindern
Zur Impfung von Kindern ist festzustellen:
Bei einer Impfung gegen Gelbfieber können gefährliche Nebenwirkungen auftreten wie z. B. Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis). Rund zwei Drittel der davon Betroffenen sind Kinder unter sechs Monaten. Daher dürfen Kinder unterhalb dieses Alters auf keinen Fall geimpft werden. Auch Kinder unter einem Jahr sollten möglichst nicht geimpft werden. Im Zweifel sollte auf das Reisen in Gelbfieber-Infektionsgebiete mit Kleinkindern verzichtet werden.
Die Impfung gegen Gelbfieber darf nur in speziell dafür autorisierten Gelbfieber-Impfstellen durchgeführt werden!

Malariaprophylaxe
Bei Reisen in die Malariagebiete Thailands ist es dringend empfohlen, sich einer Malariaprophylaxe zu unterziehen. Wem die Nebenwirkungen bedenklich erscheinen, sollte wenigstens ein Notfallpräparat ("stand by - Präparat") mit sich führen.

Wer bezahlt in Deutschland Impfungen?

Die meisten Kinder werden in Deutschland bereits im frühen Kindesalter gegen eine Reihe von Infektionskrankheiten geimpft. Allerdings hält der Impfschutz nur bis zu 10 Jahren, in manchen Fällen sogar kürzer. Daher sollte vor einer Auslandsreise genau überlegt werden, gegen welche Infektionserkrankungen in dem betreffenden Land eine Impfung erforderlich bzw. sinnvoll ist und ob der ggf. vorhandene Impfschutz eventuell nicht zu lange zurückliegt.
Die Kosten für die folgenden Impfungen werden seit Juni 2007 von den meisten gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet.
Es entfällt dabei sogar die 10 € Praxisgebühr – aber die Versicherten müssen in der Regel allerdings die gesetzliche Zuzahlung entrichten, die 10% des Impfstoffpreises beträgt – das sind mindestens 5 € und maximal 10 €. Unter diesen Voraussetzungen  sind die folgenden Impfungen kostenfrei:

  • Cholera
  • Diphtherie
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
  • Gelbfieber
  • Hepatitis A und B
  • Meningokokken-Meningitis
  • Pneumokokken
  • Polyo (Kinderlähmung)
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Tollwut
  • Typhus

Auch die Kosten einer Malaria-Prophylaxe werden von einigen Krankenkassen ersetzt.
Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel (vorher erkundigen) ebenfalls die genannten Kosten.

Warnhinweise

Auswärtiges Amt (AA) der Bundesrepublik Deutschland
Bürgerservice
Telefon: 0049 - (0)30 - 5000 - 2000
Fax: 0049 - (0)30 - 5000 - 51000

Tiere

Säugetiere

Eines der bekanntesten Säugetiere in Thailand ist wohl der Asiatische Elefant, auch wenn die Wildbestände mittlerweile besorgniserregend zurückgehen. Viel häufiger sieht man den Elefanten, der sich von dem Afrikanischen Elefanten hauptsächlich durch die kleineren Ohren unterscheidet, als Touristenattraktion in Shows und als Last- und Arbeitstier.
Am häufigsten kann man ihn noch im Nationalpark im Nordosten des Landes antreffen.

Ebenso schwindende Populationen durch eine starke Bejagung weisen die hier heimischen Leoparden und Tiger auf.
Das Sumatra-Nashorn und die Tapire gelten mittlerweile als nahezu ausgestorben und können nur noch in Nationalparks bewundert werden.
Weitaus häufiger kann man dagegen auf Affen treffen, wobei die verschiedensten Arten in Thailand heimisch sind. In den Monsun- und Regenwäldern leben der Weißhandgibbon und der Schweinsaffe, der Plumplori bewohnt ausschließlich den tropischen Regenwald. Weitere Arten sind die Languren, Makaken und Javaneraffen. Flughunde, Mungos und Kleinkantschile gibt es nahezu überall. Letzterer gehört zur Familie der Hirschferkel und ist mit einer Körperhöhe von ca. 20 cm der kleinste Vertreter der Paarhufer. Der Fleckenmusang ist ebenfalls noch recht häufig anzutreffen, ebenso wie der Schweinsdachs in den Wäldern der Malaiischen Halbinsel und das Kurzschwanz-Stachelschwein in den Wäldern und im Grasland.
Wenig wahrscheinlich ist es, dass man auf das Javanische Schuppentier trifft, und auch der Malaienbär, den man oft als Sonnenbär bezeichnet, ist in seinem Bestand rückläufig. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die traditionelle Medizin, die wie schon bei dem Nashorn und andren bedrohten Tierarten, bestimmten Körperteilen der Tiere heilende oder stimulierende Kräfte nachsagt.

 

Reptilien/Amphibien

Schildkröten kommen in Thailand zwar vor, einige sind jedoch überaus selten. Dazu gehört auch die

Stachel-Erdschildkröte´mit dem auffälligen roten Panzer, die an schnell fließenden Gebirgsbächen noch vorkommt. Die

Tempelschildkröte lebt auf der Malaiischen Halbinsel sowie im südöstlichen Zentralthailand.

In ganz Thailand verbreitet sind dagegen Schmetterlingsagamen und Bändergeckos sowie viele andere Agamen- und Geckoarten. Zu den in Thailand vorkommenden Waranarten gehören der Bengalwaran, der Dumerilwaran und der Bindenwaran, der mit seinen 3 m Länge eine der größten Echsen weltweit ist.
Die Brackwasserzonen sollten mit Vorsicht betreten werden, denn sie sind das Zuhause des Leistenkrokodils, welches das größte lebende Krokodil ist. Es lebt auch in Küstengewässern, Mangrovensümpfen sowie an Flussmündungen und ist relativ weit verbreitet. Zu seinem Verbreitungsgebiet gehören u.a. die Küsten von Sri Lanka, Ostindien, Burma sowie Kambodscha, die Philippinnen, Neuguinea, Australien, die Bismarckinseln und die Salomonen. Seit dem Ende der 70er Jahren ist dieses Krokodil geschützt.
Natürlich sind auch die Amphibien in Thailand vertreten, Frösche und Kröten findet man überall dort, wo es Wasser gibt.

Schlangen (nicht giftig)

Zu den ungiftigen, aber deswegen noch lange nicht ungefährlichen Schlangen gehört die Blutpython, die überwiegend im Süden Thailands vorkommt. Sie erbeutet ihr Futter, indem sie es in einem Würgegriff erstickt. Auch einige ungiftige Baumschlangen kommen vor, sie dürfen aber unter keinen Umständen mit den giftigen Vertretern ihrer Art verwechselt werden.

 

Gifttiere

Für den Menschen unangenehm werden kann der Skolopender, der zur Familie der Gliederfüßer gehört. Dieser den Boden bewohnende, dämmerungs- oder nachtaktive Hundertfüßer hat einen flachen Körperbau und kann bis zu 30 cm lang und 2,5 cm dick werden. Finden kann man ihn unter Steinen, Wurzeln und in Erdspalten. Sein Biss ist zwar nicht tödlich, kann allerdings sehr schmerzhaft sein und manchmal sogar zu Lähmungserscheinungen führen.
Die verbreiteten Vogelspinnen sind an sich zwar giftig, doch stellt das Gift für den Menschen keine Gefahr dar. Der Biss könnte allerdings recht schmerzhaft sein. Aggressiv und bissig, aber auch schön anzusehen ist die Blaue Burma Vogelspinne, die durch ihre tiefblau gefärbten Beine hervorsticht. Ihre Reizschwelle ist relativ gering und vergleichen zu anderen Vogelspinnen ist auch das Gift der Spinne recht stark.
Giftige Fische sind die im Indopazifik vorkommenden Stein-, Skorpion- und Feuerfische. Sie zählen zu den giftigsten Fischarten der Erde. Stein- und Skorpionfische können sich sehr gut tarnen, und sind daher nur schwer zu erkennen. Sie besitzen beide eine Reihe giftiger Stachel, wobei die der Steinfische manchmal auch lebensgefährlich werden können.
Giftig ist auch der bekannteste Vertreter der Kugelfische, der Fugu. Er hat eine gedrungene, runde Köperform und keine Schuppen. Das Nervengift entsteht durch die von ihm verzehrten Mikroorganismen, die Pseudomonas-Bakterien, die dann ihrerseits das Gift produzieren. Gefährlich wird er nur, wenn man ihn falsch zubereitet, da das Gift zu einer Lähmung der Nerven führt und man an einem dadurch bedingten Atem- oder Herzstillstand stirbt. Da das Gehirn dabei nicht angegriffen wird, bleibt man die gesamte Zeit über bei Bewusstsein.

 

Nicht vergessen werden sollten die Giftschlangen Thailands, von denen es eine beachtliche Anzahl gibt. Die Königskobra gehört dazu, welche die längste Giftschlange der Welt ist, ebenso wie der Gelbgebänderte Krait, der Blaue Krait, die Kettenviper, die Grüne Viper, die Grüne Peitschennatter, der Rotkopfkrait besonders in Südthailand, die Monokelkobra auf der Malaiischen Halbinsel sowie die Weißlippen-Bambusotter. Ein Biss der meisten hiesigen Giftschlangen endet ohne Behandlung oft tödlich!

Insekten

Besonders auffällig sind die leuchtend roten Männchen der Feuerlibelle, die man überall an stehenden Gewässern finden kann. Die bräunlichen Weibchen sind dagegen eher unauffällig. Aber auch andere Insekten wie Käfer und Schmetterlinge sind sehr weit verbreitet.



Vögel

Die Avifauna Thailands beherbergt einige Besonderheiten, wie z.B. den Nashornvogel, dessen auffälligstes Merkmal ein hornartiges Gebilde oberhalb des Schnabels ist. Drongos, Wiedehopfe, Eisvögel, Schwalbenstare sind ebenso vertreten wie Reiher, Kraniche, Königsfischer, Seeschwalben und Störche.

Unterwasserwelt

Die einst bunte Unterwasserwelt hat in ihrem Reichtum stark abgenommen, da viele der Korallenriffe zerstört wurden und somit auch der Lebensraum für die vielen Fischarten und andere Lebewesen immer weiter schwindet. Kugel- und Igelfische soll es hier geben, und auch Haie lassen sich gelegentlich blicken. Taucher sind immer wieder von Begegnungen mit dem Walhai begeistert.

Thailand: Verkehrswesen

Wie gelangt man nach Thailand?

Flugverbindungen
Thailand verfügt über sechs internationale Flughäfen. Diese sind in Bangkok, Chiang Mai, Phuket, Samui, Sukhotai sowie Tat Yai.

Bangkok ist ein internationales Drehkreuz, entsprechend zahlreich sind die Fluglinien, die die Stadt anfliegen (mehr als 80). Die nationale Fluggesellschaft heißt Thai Airways International (TG). Die Flughafengebühr beträgt in der Regel 500 BHT, Transitreisende und Kinder unter zwei Jahren sind ausgenommen.

Landweg
Über Land mit Bus und PKW kann man an folgenden Grenzorten nach Thailand einreisen:

Aus Laos
Friendship Bridge in der Provinz Nong Khai
Chong Mek - Pakse in Provinz Ubon Ratchathani
Savannakhet in der Provinz Mukdahan

Aus Kambodscha
Aranyaprathet - Poipet in Provinz Sa Kaeo
Klong Yai - Chan Yeam in der Provinz Trat

Aus Myanmar
Mae Sai - Tachilek in der Provinz Chiang Rai
Mae Sot - Myawadi in der Provinz Tak

Aus Malaysia
Sadao - Changlun in der Provinz Songkhla
Batong - Keroh in der Provinz Yala

Bahn
Mit der Eisenbahn kann man von Singapur oder Kuala Lumpur aus einreisen.

Reisen im Land

Flugverbindungen
Thailand verfügt über ein dicht ausgebautes und gut funktionierendes Flugnetz. Hauptanbieter sind Thai Airways und Bangkok Air. Außerhalb der Hauptsaison gibt es oft Vergünstigungen.

Bus
Thailand verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz. Mit dem Bus kann so ziemlich jeder Ort gut erreicht werden. Bei längeren Strecken fahren die Busse auch über Nacht.

Sammelbus und Pickups
Neben den regulären Bussen bieten zahlreiche Privatanbieter den Service von Sammelbussen oder Pickups an. Häufig sitzt man auf einer offenen Ladefläche unter einem Sonnendach, was im warmen Klima Thailands sehr angenehm sein kann.

Eisenbahn
Das Schienennetz beträgt rund 4.600 km und verbindet alle größeren Städte. Täglich verkehren viele Züge mit Speise- und Schlafwagen sowie Klimaanlage. Die Züge fahren im Allgemeinen relativ langsam. Der Eastern&Oriental Express fährt innerhalb von drei Tagen an Sehenswürdigkeiten wie Chiang Mai, Lampang, der Ruinenstadt Ayutthaya und der Brücke am Kwai vorbei.

Fährverbindungen
In Thailand gibt es etwa 1.600 km Wasserwege.

Wer eine der vielzähligen Inseln besuchen möchte, kann eine der zahlreich angebotenen Fähren als Alternative zum Flugzeug benutzen. Viele der kleineren Inseln sind ausschließlich mit dem Boot zu erreichen.

Long-Tail-Boats
Zu den Inseln fahren Long-Tail-Boote. Sie haben eine schlanke Form und werden von einer Schraube, die am Ende einer langen Stange ins Wasser ragt, angetrieben.

Mietwagen
Mietwagen können in jedem Touristenort gemietet werden. Ein internationaler Führerschein muss vorgelegt werden.

Straßen
Es gibt ein gut ausgebautes Straßennetz von ca. 52.000 km mit zahlreichen Schnellstraßen.

Taxi
In jeder Stadt und jedem Touristenort verkehren Taxis. Der Preis sollte vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden. Trinkgeld wird im Allgemeinen nicht erwartet.

Tuktuk
Das Tuktuk ist eine Art billiges Taxi innerhalb thailändischer Städte. Es handelt sich dabei um ein Dreirad, das von einem Motorrad angetrieben wird. Das Tuktuk ist in der Regel seitlich geöffnet und hat ein Sonnendach.

Motorräder
In allen größeren Orten können preiswert Motorräder gemietet werden. Im Norden des Landes werden Motocross-Maschinen vermietet, die für Bergtouren geeignet sind.

Fahrräder
Fahrräder können in ganz Thailand, vor allem in Orten mit weitläufigen Tempelanlagen, gemietet werden.

Verkehrsregeln

In Thailand herrscht Linksverkehr. Um Ärger mit der Polizei oder gar den Gerichten zu vermeiden, sollten sich Autofahrer strikt an die im Land geltenden Verkehrsregeln halten. Unabhängig von den hier gegebenen Informationen ist es empfehlenswert, beim ADAC, dem AvD oder den Verkehrsclubs des betreffenden Landes detailiertere Informationen einzuholen.

Höchstgeschwindigkeiten

  • Innerorts: In Ortschaften besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.
  • Landstraßen: Auf Landstraßen besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90-100 km/h.

Daneben ist selbstverständlich auf die jeweils aktuellen Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Ort zu achten, die durch Verkehrsschilder angezeigt werden. Die Geldbußen bei Nichteinhaltung der Vorschriften sind hoch.

Besondere Vorschriften
In Thailand besteht für alle Insassen eines Fahrszeugs Gurtpflicht.

Promillegrenze
Die offizielle Promillegrenze liegt in Thailand für Fahrer von Kraftfahrzeugen bei 0,5 Promille.

Internationales Kfz-Kennzeichen

Das internationale Kfz-Kennzeichen von Thailand lautet:

THA