Bergkarabach ist eine Region im Südosten des Kleinen Kaukasus. Nach der Oktoberrevolution von 1917 erhoben sowohl Armenier als auch Aserbaidschaner Anspruch auf Bergkarabach. Um das Gebiet kam es zu heftigen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Armenien und der Aserbaidschan, nachdem der gemeinsame Staatenbund zerfallen war.
Nach der Eroberung durch die Rote Armee entschied das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Russlands im Juli 1921, das Gebiet von Bergkarabach aufzuteilen und den Kernteil davon als sogenannte Autonome Oblast Bergkarabach und den Rest unmittelbar an die Aserbaidschanische SSR einzugliedern, was 1923 umgesetzt wurde. In den 1960er Jahren kam es erneut zu vereinzelten Unruhen. Die Armenier fühlten sich diskriminiert und waren besorgt, weil ihr Anteil an der Bevölkerung in Bergkarabach stetig abnahm
1993 beteiligte sich Armenien mit eigenen Verbänden am Konflikt. Beim Waffenstillstand 1994 kontrollierten Armenier einen Großteil des von der Republik Bergkarabach beanspruch-ten Gebiets Die Unabhängigkeit Bergkarabachs wird international nicht anerkannt. Nach 1994 gab es mehrere gescheiterte Vermittlungsversuche sowie wiederholt Kampfhandlungen. Nach Gefechten im Sommer 2020 kam es Ende September zu einem erneuten Krieg. Am 9. Novem-ber 2020 unterzeichneten beide Konfliktparteien eine erneute Waffenruhevereinbarung unter Vermittlung Russlands.
Ab dem Sommer 2023 war der Latschin-Korridor gesperrt, und Nahrungsmittel und Medikamente kamen nicht mehr nach Bergkarabach. Deswegen breitete sich eine Hungersnot in Bergkarabach aus. Die armenische Regierung versuchte über den Europa-rat oder den UN-Sicherheitsrat auf das Thema aufmerksam zu machen, jedoch konnte sich die internationale Staatengemeinschaft nicht auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen. Im September 2023 eroberte Aserbaidschan Bergkarabach vollständig, was zur Flucht der Armenier führte.
1993 beteiligte sich Armenien mit eigenen Verbänden am Konflikt. Beim Waffenstillstand 1994 kontrollierten Armenier einen Großteil des von der Republik Bergkarabach beanspruchten Gebiets Die Unabhängigkeit Bergkarabachs wird international nicht anerkannt. Nach 1994 gab es mehrere gescheiterte Vermittlungsversuche sowie wiederholt Kampfhandlungen. Nach Gefechten im Sommer 2020 kam es Ende September zu einem erneuten Krieg. Am 9. November 2020 unterzeichneten beide Konfliktparteien eine erneute Waffenruhevereinbarung unter Vermittlung Russlands.
Ab dem Sommer 2023 war der Latschin-Korridor gesperrt, und Nahrungsmittel und Medikamente kamen nicht mehr nach Bergkarabach. Deswegen breitete sich eine Hungersnot in Bergkarabach aus. Die armenische Regierung versuchte über den Europarat oder den UN-Sicherheitsrat auf das Thema aufmerksam zu machen, jedoch konnte sich die internationale Staatengemeinschaft nicht auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen. Im September 2023 eroberte Aserbaidschan Bergkarabach vollständig, was zur Flucht der Armenier führte.