USA: Musiker, Sänger und Komponisten

Louis Armstrong (1901-1971)
Jazz-Trompeter, Sänger, Komponist und Schauspieler. Louis Daniel Armstrong wurde 1901 in ärmliche Verhältnisse in New Orleans hineingeboren und arbeitete sich zur musikalischen Weltlegende hoch. Mit seiner Trompete wurde der farbige Amerikaner ein Profi im Kornett-Stil. Seine berühmteste Band hieß "Hot Five" und sein bekanntester Hit "Ain't Missbehavin". Aber auch Lieder wie "What a wonderful world" und "Hello Dolly" begründeten seinen Ruhm. Außerdem spielte der Jazz- und Blues-Musiker in Filmen wie "Die oberen Zehntausend" an der Seite von Grace Kelly mit. Armstrong, dessen Spitzname "Satchmo" wegen seiner vollen Lippen war, starb 1971 in New York.
 

Joan Baez (geb. 1941)
Folk-Sängerin, Bürgerrechtlerin. Joan Chandos Báez wurde 1941 in New York geboren und studierte an der Boston University, wo sie sich jedoch hauptsächlich ihrer Musik widmete. Die als "das Gewissen und die Stimme der 1960er Jahre" in die Geschichte eingegangene Folk-Sängerin wurde durch Interpretationen der Hits "We shall Overcome" oder "The Night they drove Old Dixie down" international bekannt. Ihre reine Sopranstimme war dabei ausschlaggebend. Auch durch ihr politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und die Rassentrennung schaffte es die vielfach ausgezeichnete Baez zum Weltstar.

Samuel Barber (1910-1981)
Komponist. Samuel Barber wurde 1910 in West Chester geboren und komponierte bereits im frühen Kindesalter. Er studierte in Philadelphia Musik und wurde durch sein "Adagio for Strings" bekannt. Barber komponierte auch Klavierstücke, z. B. die "Sonate op. 26" und schuf u. a. die Oper "Vanessa". Romantische Strukturen, komplexe Rhythmik, reiche Harmonien zeichnen seinen Stil aus. Barber, der mit dem Komponisten Gian Carlo Menotti liiert war, starb 1981 in New York.

Harry Belafonte (geb. 1927)
Sänger, Schauspieler und Entertainer. Harold George Belafonte, Jr. wurde 1927 in Harlem als Kind einer Jamaikanerin und eines Matrosen geboren. Im Jahr 1954 wurde er zum gefeierten Star in dem Broadway-Musical "Carmen Jones". Seine berühmtesten Lieder sind "Mathilda", "Island in the Sun" und "La Bamba". Insbesondere seine weiche Stimme verführte die Massen zu sehnsüchtigen Träumereien und bescherte ihm eine prächtige Karriere und mehrere Auszeichnungen wie z. B. den Grammy (1985). Als Schauspieler war er u. a. in dem Film "Heiße Erde" (1957) zu sehen.

Leonard Bernstein (1918-1990)
Komponist, Pianist und Dirigent. Leonard Bernstein wurde 1918 in Massachusetts geboren und hatte jüdisch-ukrainische Vorfahren. Er studierte in Harvard und begann früh als Dirigent u. a. beim New York Philharmonic Orchestra. Bernstein war auf den berühmtesten Bühnen und Opernbrettern der Welt zu Hause und überzeugte durch Passion und Vielfältigkeit. Sein berühmtestes Musical ist "West Side Story" (1957). Symphonien, Filmmusiken und Operetten gehören ebenfalls zu den Hinterlassenschaften des musikalischen Genies des 20. Jahrhunderts. Bernstein starb 1990 in New York.

Chuck Berry (geb. 1926)
Sänger, Gitarrist, Komponist. Chuck Berry wurde 1926 in St. Louis geboren und gilt als Wegbereiter des Rock 'n' Roll. Charakteristisch ist sein so genannter Entengang (Duckwalk). "Roll over Beethoven" (1956) oder "Sweet little Sixteen" (1958) oder "Memphis Tennessee" (1959) gehören zu seinen Welterfolgen. Seine Songs wurden von vielen Musikgrößen gecovered, darunter von den Rolling Stones und Elvis Presley. Das erste Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame (1986) hatte bereits in der Schule angefangen, auf der Gitarre zu spielen.

New Kids on the Block (1984-1994)
Boygroup. NKOTB gilt als eine der ersten Pop-Boygroups, die nachhaltig alle folgenden beeinflusste. Die fünf Mitglieder waren Jonathan und Jordan Knight, Joey McIntyre, Donnie Wahlberg und Danny Wood. Gegründet im Jahr 1984, den internationalen Durchbruch mit dem zweiten Album ("Hangin' Tough") im Jahr 1988, sorgten sie weltweit für ausverkaufte Stadien, ohnmächtige Fans und gezahlten Höchstgagen. Mit Hits wie "Step by Step" und "Tonight" im Jahr 1989 erreichten sie ihren Karriere-Höhepunkt. Im Jahr 1994 lösten sie sich auf. Das Comeback 2008 konnte nie wieder an die frühen Erfolge anknüpfen.

Beach Boys
Rock-Band. Die im Jahr 1961 in Kalifornien gegründete Rock-, Pop- und Surf-Band war eine der bekanntesten Rock-Bands der 1960er und 1970er Jahre. Die Gründungsmitglieder waren: die drei Brüder Dennis (1944-983), Carl (1946-1998) und Brian Wilson (geb.1942) sowie Mike Love (geb. 1941) und Alan Jardine (geb. 1942). Mit sorgenfreien Titeln wie "Surfin USA" und "Fun, Fun, Fun" eroberten sie die Welt und kickten selbst die Beatles aus den Chart-Höchstplatzierungen. 
Vor allem das sonnige Kalifornien wurde immer wieder zum Gegenstand ihrer harmonischen Liedtexte.

James Brown (1933-2006)
Sänger, Tänzer, Musiker. James Joseph Brown, Jr. wurde 1933 in eine arme afro-amerikanische Familie aus South Carolina hineingeboren. Zunächst arbeitete er als Baumwollpflücker und Schuhputzer, bevor er sich der Musik widmete und zum "Godfather of Soul" avancierte, der den Funk wesentlich prägte. Hits wie "I got You (I feel good)" (1965), "It's a Man's World" (1966) und "Sex Machine" (1970) machten ihn zu einer der einflussreichsten schwarzen Legenden der Musikwelt. Brown starb 2006 in Atlanta

John Cage (1912-1992)
Komponist. John Milton Cage Jr. wurde 1912 in Los Angeles geboren und studierte Geisteswissenschaften in Claremont. Zu seinen Lehrern in Komposition gehörte auch Arnold Schönberg. Seine mehr als 250 Werke zeichnen sich durch eine stimulierende Wirkung aus. Er erfand das präparierte Klavier. Opern, Zahlenstücke, Orgelwerke, Duetts gehörten zum Repertoire von Cage. Sein Stück "4'33" war eines seiner erfolgreichsten. John Cage starb 1992 in New York.

Johnny Cash (1932-2003)
Country-Sänger und -Songschreiber. J. R. Cash wurde 1932 in Kingsland als Sohn armer Farmersleute geboren und fand während seiner Militärzeit in Deutschland zur Musik (1950-1954). Sein wohl bekanntester Hit war "I Walk the Line" (1956). Nicht nur seine Musik, die sich zwischen Country und Rock bewegte, läutete eine neue Musik-Ära ein. Cashs Abstürze durch Drogen und Alkohol waren fast so legendär wie seine Musik. Die einzigartige und neue Mischung aus Gitarre und Gesang ließen ihn mehrere Millionen Alben verkaufen. 
Legendär war ein Auftritt im Staatsgefängnis St. Quentin in Kalifornien im Jahr 1969
Cash, der mehr als zwei Dutzend Grammys abgeräumt hat, starb 2003 in Nashville.

Tracy Chapman (geb. 1964)
Sängerin, Songschreiberin. Tracy Chapman wurde 1964 in Cleveland geboren und studierte an der privaten Tufts University. Schon als Kind spielte sie leidenschaftlich Gitarre. Im Jahr 1988 hatte Chapman ihren Durchbruch, als sie beim Nelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert spielen durfte. Chartstürmer wie "Talkin' 'Bout a Revolution" (1988), "Baby, can I hold you?" (1988), "Fast Car" (1988) machten die oft melancholische und sozialkritische afro-amerikanische Sängerin zum Star. Chapman setzt sich außerdem für Menschenrechte ein.

Ray Charles (1930-2004)
Musiker. Raymond Charles Robinson wurde 1930 in Albany geboren und machte sich einen Namen als Rhythm and Blues- sowie Soul-Legende. Im Laufe seines frühen Lebens erblindete der Afro-Amerikaner, was auf unterlassene Hilfeleistung eines weißen Arztes zurückzuführen war. Sein wohl bekanntester Hit heißt "Hit the Road Jack" (1961). Er wurde als "Hohepriester des Soul" gefeiert und missachtete die Rassentrennungsgesetze. Ray Charles, der Vater von neun Kindern war, starb 2004 in Beverly Hills.

Leonard Cohen (1934-2016)
Musiker, Songwriter und Poet. Leonard Norman Cohen wurde am 21. September 1934 in Montreal als Sohn vermögender jüdischer Eltern geboren.
Im Alter von 13 Jahren hatte er begonnen, Gitarre zu spielen. Aber die Musik spielte für ihn anfangs eine eher zweitrangige Rolle, da er eine Karriere als Schriftsteller anstrebte. Sein erstes Werk war ein Gedichtband im Jahr 1956 mit dem Titel Let Us Compare Mythologies.
In den folgenden Jahren unternahm er längere Reisen durch Europa, bis er sich auf der griechischen Insel Hydra niederließ und einige Jahre mit der Norwegerin Marianne Ihlen zusammenlebte. 
Hier hatte er die Romane The Favourite Game (1963) und Beautiful Losers (1966) sowie den Gedichtband Flowers for Hitler (1964) veröffentlicht. Den Wechsel zur Musik vollführte er 1967, als er in New York als Folksänger und Songwriter aktiv wurde. 
Cohen hatte seinerzeit in dem legendären Chelsea Hotel gewohnt, in der viele bekannte Künstler bereits vor ihm aber auch danach gewohnt hatten. 
Er hatte zahlreiche Alben veröffentlicht, wobei die letzten beiden als seine besten gelten. Seine auch in Deutschland berühmten Lieder sind Suzanne, Bird on a Wire, Lady Midnight,, To night will be fine oder So Long Marianne - um nur einige zu nennen. 
Cohen litt zeitlebens unter Depressionen. Nicht zuletzt deswegen hatte er sich für einige Jahre in ein  buddhistisches Kloster in der Nähe von  nahe Los Angeles zurückgezogen uns wurde 1996 unter dem Namen Jikan (der Stille) zum Mönch.
Entgegen allen Vermutungen kehrte er jedoch 2001 zur Musik  zurück und gab 2008  Konzerte in Kanada und Europa sowie 2009 in Neuseeland, Australien, den USA und Kanada sowie im Sommer des Jahres wieder in Europa.
Im Jahr 2010 ging er wiederum auf Welttournee und gab dabei fünf Konzerte in Deutschland.
Cohen hat mit Suzanne Elrod zwei Kinder, den 1972 geborenen Sohn Adam Cohen  und die 1974 geborene Tochter Lorca Cohen.
Er war am  7. November 2016 in Los Angeles verstorben.
Nachtrag
Nach Auffassung vieler hätte er den Nobelpreis eher verdient als Bob Dylan. Wie dem auch sei, hier die ersten beiden Strophen des wunderbaren Liedes Bird on a Wire - wobei besonders die zweite Strophe geradezu anrührend ist:
"like a bird on a wire
like a drunk in a midnight choir
I have tried in my way to be free
like a worm on the hook
like a knight from some old-fashioned book
I have saved all my ribbons for thee

and if I have been unkind
I hope that you will just let it go by
and if I have been untrue
I hope you know it was never to you"

Nat King Cole (1919-1965)
Sänger und Jazz-Musiker. Nathaniel Adams Coles wurde 1919 in Montgomery als Sohn eines Predigers geboren, in dessen Kirche er schon als Kind Klavier spielte. Mit der Ballade "Nature Boy" (1948) hatte der Afro-Amerikaner mit der rauchigen Stimme seinen Durchbruch. Nat King Cole wechselte Ende der 1950er Jahre zur Pop-Musik. Weiterhin setzte er sich erfolgreich gegen die Rassentrennung ein. Und als Schauspieler trat er u. a. in "Citizen Kane" (1941) auf. Cole starb 1965 in Santa Monica.

Judy Collins (geb. 1939) 
Judy Collins wurde am 1. Mai 1939 als Judith Marjorie Collins in Seattle im Bundesstaat Washington geboren. Der Bundesstaat im Westen der USA hat mit der Hauptstadt Washington DC nur den Namen gemeinsam.
Als Kind erlernte Judy Collins klassisches Klavierspielen und hatte bereits im Alter von 13 Jahren einen Konzertauftritt mit Mozarts Konzert für zwei Pianos. 
Nicht viel später begann sie sich für die Musik von Woody Guthrie und Pete Seeger zu begeistern und begann u.a. deren Lieder in Clubs in Greenwich Village von New York mit Gitarrenbegleitung zu singen. 
1961 erschien ihr erstes Album A Maid of Constant Sorrow. Aber auch Songs von Bob Dylan, Leonard Cohen oder Joni Mitchell gehörten zu ihrem Repertoire. Ab 1967 begann sie aber eigene Lieder aufzunehmen. Einen Skandal in den prüden USA provozierte sie 1979, als sie nackt für ihr Album Hard Times for Lovers posierte. 1987 veröffentlichte sie ihre Memoiren und 1993 trat sie als Sängerin bei der Amtseinführung von Bill Clinton als Präsident auf. Judy Collins war UNICEF-Botschafterin und kämpfte u.a. gegen den Einsatz von Landminen. 
Ein schwerer Schlag für sie war der Suizid ihres Sohnes Clark Taylor im Jahr 1992. Im Jahr 2015 wurde sie Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.

Bing Crosby (1903-1977)
Swing- und Pop-Sänger, Schauspieler. Harry Lillis Crosby wurde 1903 in Tacoma geboren und studierte Jura. Vor allem seine Weihnachtslieder "White Christmas" und "I'll Be Home for Christmas" brachten dem Musiker internationalen Erfolg ein, ewige Bestseller-Platzierungen und zahlreiche Preise. Aber auch als Schauspieler konnte Crosby punkten und erschien in Filmen wie "Die oberen Zehntausend" und "Sieben gegen Chicago". Crosby starb 1977 in Madrid.

Miles Davis (1926-1991) 
Jazz-Trompeter, Bandleader und Komponist. Miles Dewey Davis III. wurde 1926 in Alton geboren und avancierte zu einem der einflussreichsten Jazz-Musiker, der besonders für seine Improvisationen bekannt wurde. Er hat mehrere Male die Musik revolutioniert und sich immer wieder mit jungen Künstlern zusammengetan. Von Be Bop bis hin zum HipHop-Jazz reichte das Repertoire des Afro-Amerikaners. "So What" und "Round Midnight" sind zwei seiner erfolgreichsten Stücke gewesen. Miles Davis starb 1991 in Santa Monica.

John Denver (1943-1997)
John Denver wurde am 31. Dezember 1943 in Roswell in New Mexico als Henry John Deutschendorf jr. geboren. Seine bekanntesten Songs waren u.a. Leaving on a Jet Plane, Take Me Home, Country Roads, Rocky Mountain High, Annie’s Song oder Back Home Again.
Sein Vater war ein deutsch-stämmiger Luftwaffenpilot, der in der Airforce-Base in Roswell stationiert war. Er war 1982 im Alter von 62 Jahren verstorben und seine Mutter verstarb 2010 im Alter von 87 Jahren.
Infolge der Tätigkeit seines Vaters zog die Familie häufiger um. Dabei begann er in Tucson im Bundesstaat Arizona im Alter von elf Jahren Gitarre spielen, zudem sang im Kirchenchor und spielte in lokalen Rockbands.
Später während seines Architekturstudiums in Lubbock in Texas begann er öffentlich aufzutreten. Wegen der Musik brach er 1964 sein Studium ab und zog nach Los Angeles zog zur dortigen Folk-Szene. Hier änderte er seinen Namen in Denver um - nach der Hauptstadt von Colorado.
Anfangs schlug er sich mit kleineren Auftritten in Cafés und Clubs durch. Das änderte sich, als er für das „Ledbetter's“ engagiert wurde. 1965 erhielt er aus 250 Mitbewerben einen Platz einen im Chad Mitchell Trio. Nachdem Chad Mitchell das Trio verlassen hatte, nannte sie sich Denver, Boise and Johnson. 
1967 heiratete Denver Ann Marie Martell. Nachdem die Band 1969 auseinander gegangen war, zog mit seiner Frau nach Aspen in die Rocky Mountains im Bundesstaat Colorado..
Im selben Jahr kam sein erstes Album Rhymes and Reasons heraus, das aber wirtschaftlich nicht sehr erfolgreich war. Weitere Alben folgten mit ebenfalls mäßigen Verkaufszahlen
Aber durch sein fünftes Album "Aerie" von 1972 stieg er  zu einem der  profilierten Singer-Songwritern auf. Seine "Greatest Hits" vom  November 1973 verblieben rund zwei Jahre lang in den Hitlisten.
1975 erhielt er die Auszeichnungen "Entertainer of the Year“ und "Song of the Year“. 1996 kam  Denver in die Songwriters Hall of Fame. Einer seiner ganz großen Hits war sicherlich "Leaving on  a Jet Plane...."
Neben seinen musikalischen Aktivitäten engagierte er sich bereits seit den 1970er Jahren für den Umweltschutz engagiert.
Denvers fünf Jahre jüngerer Bruder lebt in Kalifornien.
Denver war von 1967 bis 1982 mit Annie Martell und von 1988 bis 1992 mit der australischen Schauspielerin Cassandra Delaney verheirat.
Es sei hinzugefügt, dass sein Song "Rocky Mountain High" seit 2007 die zweite Staatshymne von Colorado und der Song "Take Me Home, Country Roads" seit 2014 die Staatshymne von West-Virginia ist.
John Denver war am 12. Oktober 1997 in der Monterey Bay in Kalifornien mit seinem von ihm selbst geflogenen Leichtflugzeug abgestürzt und dabei ums Leben gekommen.
Nach seinem Tod wurde er eingeäschert und die Asche in den Bergen bei Aspen in Colorado verstreut. 
Es wurde nicht bekannt gegeben, wo genau das war. 

Snoop Dogg (geb. 1971)
Rapper, Schauspieler. Calvin Cordozar Broadus, Jr. wurde 1971 in Long Beach geboren. Anfangs nannte er sich Snoop Doggy Dog in Anlehnung an seine Lieblingsserie "Snoopy", später nur noch Snoop Dogg. Er wurde 1990 von Dr. Dre entdeckt, und "Drop It Like It's Hot" (2004) und "Signs" (2005) zählen zu seinen bisherigen Super-Hits. Der afro-amerikanische Rapper gehört seit seiner Jugend einer Gang an und hat schon diverse Konflikte wegen Drogen ausgestanden, saß auch im Gefängnis. Snoop Dogg betätigt sich ebenso als Schauspieler und trat u. a. in "Hot Boyz" und "Training Day" auf.

Fats Domino (geb. 1928)
Rhythm and Blues-Musiker, Komponist. Antoine Domino wurde 1928 in New Orleans geboren. Eines seiner bekanntesten Stücke ist sicherlich "Blueberry Hill" (1956), aber auch "I'm Walkin'" aus dem Jahre 1957. 
Entdeckt wurde er durch seine Boogie-Künste am Klavier.
Bereits seine erste Platte "The Fat Man" wurde ein Millionenbestseller. Der farbige Amerikaner zeichnete sich durch seine brummende Stimme und bewegliche Rhythmik aus. Beim Hurrikan Katrina (2005) wäre er fast ums Leben gekommen.

Dr. Dre (geb. 1965)
Rapper, Hip Hop-Produzent, Begründer des G-Funk. André Romell Young wurde 1965 in Compton geboren und begann als Solokünstler. Sein erstes Album, "The Chronic" erschien 1992 und wurde ein Hitstürmer. Der farbige Gründer des Gangsta bzw. Ghetto Funk machte als Produzent Rapper wie Snoop Dogg und Eminem zu internationalen Stars. Auch als Schauspieler trat er bereits ins Rampenlicht, u. a. in dem Film "Training Day".

Bob Dylan (geb.1941)
Liedermacher, Folk- und Rock-Musiker. Robert Allen Zimmerman wurde 1941 in Duluth geboren. Er spielt Gitarre, Mundharmonika sowie Klavier, was er sich autodidaktisch beigebracht hat. Dylan trat nicht auf dem legendären Woodstock-Festival vom 15. bis 17. August 1969 auf, wurde aber dennoch einer der bedeutendsten Musiklegenden des 20. Jahrhunderts. Mit Songs wie "Blowin' In The Wind" oder "Mr. Tambourine Man" entwichelte er sich zu einem der wichtigsten Folk-Rock-Musiker der Welt. Dylan wurde bereits mit zahlreichen Grammys ausgezeichnet.
Im Jahr 2016 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Duke Ellington (1899-1974)
Jazz-Musiker, Komponist und Pianist. Edward Kennedy Ellington wurde 1899 in Washington, D.C. geboren und avancierte zum Jazz-Genius von Amerika. Der Afro-Amerikaner kleidete sich stets elegant, daher der Name Duke (Herzog). Der Ehrendoktor zahlreicher Universitäten hat mehr als 2.000 Stücke komponiert, die ins klassische Jazz-Repertoire einflossen. Evergreens wie "Sophisticated Lady", Filmmusiken wie "Anatomie eines Mordes", Großstadt-Afrikanismen wie "Creole Rhapsody" sind nur einige Beispiele seiner Virtuosität. Leonard Feather sagte von ihm, dass er für den Jazz so wichtig sei "wie Shakespeare für die Literatur". Ellington starb 1974 in New York.

Missy Elliott (geb. 1971)
Rapperin, Sängerin, Musikproduzentin. Melissa Arnette Elliott wurde 1971 in Portsmouth geboren und gilt als erste weibliche Hip Hopperin, die zu Weltruhm gelangte. "Get Ur Freak On", "Work it", "Lose Control" sind Hits, die ihr viele Grammys und andere Musikpreise einbrachten. Auch als Produzentin in der R'n'B- und Hip Hop-Musikszene ist Elliott sehr erfolgreich. So schrieb die farbige Amerikanerin u. a. Songs für Mariah Carey, Whitney Houston und Christina Aguilera. Von Zeit zu Zeit tritt sie auch bei Filmen in Erscheinung, z. B. in "Große Haie – Kleine Fische" (2004).

Eminem (geb. 1972)
Rapper, Produzent. Marshall Bruce Mathers III. wurde 1972 in St. Joseph geboren und wuchs bei seiner drogenabhängigen Mutter auf. Eminem avancierte zum erfolgreichsten weißen Rapper der Welt und hat bereits – neben Grammys – einen Oscar gewonnen. Oft handeln seine Songs von seiner Kindheit. Mit Titeln wie "Lose Yourself", "Without Me" oder "Stan" konnte er die ganze Welt begeistern bzw. polarisieren, da er öfter Gewalt verherrlicht. Eminem hat zudem in einigen Filmen mitgespielt und den Soundtrack zu "8 Mile – Jeder Augenblick ist eine neue Chance" geliefert, der ein voller Erfolg wurde.

Ella Fitzgerald (1917-1996)
Jazz-Sängerin. Ella Jane Fitzgerald wurde 1917 in Newport News geboren und war eine der bedeutendsten Jazz-Sängerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Karriere begann im Alter von 17 Jahren. Vor allem ihre Songbooks (von Cole Porter oder Duke Ellington) machten Fitzgerald berühmt, aber auch ihre Lied-Interpretationen zeichneten sie als "Lady of Song" aus. Insgesamt gewann sie 13 Grammys und verkaufte mehr als 50 Millionen Alben. Fitzgerald starb 1996 in Beverly Hills.

Aretha Franklin (geb. 1942)
Soul-Sängerin und Pianistin. Aretha Louise Franklin wurde 1942 in Memphis geboren. Die farbige "Queen of Soul" brachte 1956 ihre erste Platte heraus, die aus Gospeln bestand. Der Durchbruch kam 1967 mit dem Song "I Never Loved A Man (The Way I Love You)". Es folgten MBestseller wie "Respect" und "I Say a little Prayer". Mehr als drei Dutzend Grammys gewann die Ikone der schwarzen Musik bereits. Auch in den "Blues Brothers"-Filmen war sie als Schauspielerin zu sehen.

Lady Gaga (geb. 1986)
Pop-Sängerin und Songwriterin. Stefani Joanne Angelina Germanotta wurde 1986 in New York geboren und lernte früh Klavierspielen. Ihre erste musikalische Karriere war erfolglos. Erst als sie ihre Haare blond färbte und selbst zu einem wahren Kunstobjekt wurde, schaffte sie den Durchbruch (2008). Ihr Debütalbum "The Fame" enthielt nahezu nur Hitstürmer (u. a. "Poker Face", "Just Dance"), so dass Lady Gaga zur erfolgreichsten Pop-Sängerin und Entertainerin der Gegenwart avancierte, die mit Preisen überschüttet wird.

George Gershwin (1898-1937)
Komponist, Pianist und Dirigent. Jacob Gershovitz wurde 1898 in Brooklyn als Nachfahre von russisch-jüdischen Einwanderern geboren. Von ihm stammt u. a. die Folk-Oper "Porgy und Bess" (1935) oder "Ein Amerikaner in Paris". Seine Broadway-Musicals sind legendär. Aber auch das Jazz-Stück "Rhapsody in Blue" ist in die Annalen eingegangen. Er verstarb 1937 während seiner Arbeit in Hollywood an einem Hirntumor.

Philip Glass (geb. 1937)
Zeitgenössischer Musiker und Komponist. Philip Glass wurde 1937 in Baltimore als Kind jüdischer Eltern geboren und lernte schon im jungen Alter verschiedene Instrumente zu spielen. Er studierte u. a. Mathematik und Philosophie in Chicago. Filmmusiken zu z. B. "Koyaanisqatsi" (1983) oder "The Hours" (2002) machten den Minimalisten weltberühmt. Auch Opern wie "The Fall of the House of Usher" (1987) gehören zum Repertoire von Glass. Hinzu kommen jede Menge Instrumentalstücke. Glass ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten der USA.

Benny Goodman (1909-1986)
Jazz-Musiker, Bandleader. Benjamin David Goodman wurde 1909 in Chicago als Kind jüdischer Einwanderer geboren, die recht mittellos waren. Er begann mit zehn Klarinette zu spielen. Goodman wurde zu einem der wichtigsten Vertreter der Soul-Bewegung und schaffte als weißer Bandleader mit seiner Big Band den internationalen Durchbruch. Insbesondere seine Interpretationen verschiedenster Lieder ("Sing, sing, sing", "Don’t be that Way") kamen beim Publikum an und hielten sich wochenlang in den Charts. Für den Swing war er das, was Elvis für den Rock 'n' Roll war. Goodman starb 1986 in New York.

Arlo Guthrie (geb. 1947)
Arlo Guthrie ist der Sohn von Woody Guthrie. Er wurde am 10. Juli 1947 als Sohn von Woody Guffrie (1912-1967) in Coney Island, Brooklyn in New York geboren. Er führte als Sänger und Gitarrist das Vermächtnis seines großartigen Vaters Woody fort.
Er hatte seinen ersten Auftritt mit 13 Jahren. Neben seinem Vater war Pete Seeger einer seiner Vorbilder und Lehrer. 
Guthrie begann seine Karriere im Jahr 1967 auf dem Newport Folk Festival. 
Mit 20 Jahren trat Guthrie auch in Europa auf und war 1969 beim Woodstock-Festival als Aktiver dabei. Um 1972 machte Guthrie den Song „City of New Orleans“ von Steve Goodmans einem weiten Publikum bekannt. 
Mit der Zeile Good Morning America wurde es auch außerhalb der USA regelmäßig gespielt. 1992 wurde er für das Album Woody’s 20 Grow Big Songs, das er mit seiner Schwester Nora und seinem Bruder Joady aufgenommen hatte, für einen Grammy Award nominiert. 
Eine weitere Grammy-Nominierung als bestes Musikalbum für Kinder erhielt er 1997 für "This Land Is Your Land". 
In Deutschland trat Arlo Guthrie mehrfach mit Hans-Eckardt Wenzel auf, mit dem er 2010 auch eine gemeinsame CD (Every 100 Years) live auf der Wartburg aufnahm. 
Guthrie hat vier Kinder. Seine Frau Jackie, mit der er über 40 Jahre lang verheiratet war, erlag 2012 im Alter von 68 Jahren einem Krebsleiden. 

Woody Guthrie (geb. 1912-1967)
Musiker, Sänger, Poet. Woodrow Wilson Guthrie wurde 1912 in Oklahoma geboren und stieg zu einem der wichtigsten Folk-Musiker in den 1940er Jahren auf, dessen Texte vor allem politisch geprägt waren. "This Land is your Land" ist wohl sein bekanntester Hit. 
In den 1960er Jahren wurde Guthrie wegen seiner unheilbaren Nervenerkrankung " Chorea Huntington "in verschiedene Nervenheilanstalten eingeliefert und starb 1967 in New York an dieser furchtbaren Erbkrankheit. 
Für Bob Dylan war er "der letzte Held", Bruce Springsteen spielt seine Songs. Nach seinem Tod wurden ihm zudem noch viele Preise zugesprochen wie z. B. ein Grammy (1998) oder der Einzug in die Songwriter Hall Of Fame.

Jimi Hendrix (1942-1970)
Gitarrist, Sänger und Komponist. James Marshall Hendrix wurde 1942 Seattle geboren und hat sowohl afro-amerikanische als auch indianisch-irische Wurzeln. In der Schule brachte er sich Gitarrespielen bei und stieg zum größten Gitarren-Virtuosen der Welt auf, für den charakteristisch war, dass er sein Instrument "falsch herum" spielte. Er spielte in diversen Bands und feierte Ende der 1960er mit dem Album "Are you experienced" seinen Durchbruch. Auf dem Woodstock-Festival 1969 spielte Hendrix mit seiner Band "Gypsy Sun & Rainbows" und rebellierte gegen den Vietnamkrieg. Hendrix starb 1970 im Alter von nur 27 Jahren in London entweder durch Mord oder Selbstmord.

John Lee Hooker (ca. 1917-2001)
Blues-Sänger und -Musiker. John Lee Hooker wurde 1917 in Clarksdale als eines von elf Kindern geboren und fand zum Blues durch seinen Stiefvater. Hooker, der zu einem der bedeutendsten Blues-Musiker aufstieg, wurde durch Lieder wie "I'm in the Mood" und "The Healer" berühmt. Er hat mit seiner lebhaften Musik, seinen Texten, die Geschichten erzählen und seinen Gitarrenriffs extrem viele Rock-Musiker beeinflusst, darunter die Rolling Stones. Im Jahr 1998 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Hooker starb 2001 in Los Altos.

Vladimir Horowitz (1903-1989)
Pianist. Wladimir Samoilowitsch Gorowiz wurde 1903 in der Ukraine geboren und stieg zur Pianisten-Legende auf. Er verließ im Jahr 1925 die Sowjetunion. Seinen Durchbruch feierte der Piano-Akrobat 1926 in Hamburg. Ob Mozart, Chopin, Schumann oder Liszt – Horowitz überzeugte weltweit durch seine Interpretationen und seine kraftvolle und durchdachte Virtuosität. Er war der Schwiegersohn des Dirigenten Toscanini. Der "Tastenlöwe" Horowitz starb am 5. November 1989 in New York.

Whitney Houston (1963-2012)
Pop-Sängerin, Soul-Diva, Schauspielerin. Whitney Elizabeth Houston wurde 1963 in Newark geboren und von ihrer Mutter, einer Gospel-Sängerin, zur Musik geführt. Außerdem war ihre Tante Dionne Warwick. Zu Houstons Hits gehören Lieder wie "I wanna dance with Somebody" (1987), "One Moment in Time" (1988) sowie "I'm Every Woman" (1993), aber auch der Soundtrack zum Film "Bodyguard", in dem sie außerdem die weibliche Hauptrolle spielte, wurde ein internationaler Erfolg. Sie ist die erfolgreichste afro-amerikanische Sängerin der Welt, auch wenn sie ihre Stimme durch Drogen- und Alkoholexzesse in den 2000ern kaputt gemacht hat. Sie wurde am 11. Februar 2012 in einem Hotel in Beverly Hills in Kalifornien tot aufgefunden.

Michael Jackson (1958-2009) 
King of Pop. Michael Joseph Jackson wurde 1958 in Gary geboren und begann seine Musik-Karriere mit fünf Jahren. Zunächst in der Familien-Band "The Jackson Five", später dann als Solo-Künstler. Bereits sein erstes Solo-Album "Off the Wall" (1979) pushte Jackson in den Pop-Himmel. Es folgten "Thriller", "Bad" etc., die sich über eine Milliarde mal verkauften. Jackson wurde auch durch seine Schönheits-OPs bekannt und berüchtigt, die ihn vom farbigen in einen weißen Sänger verwandelten. Es gab immer wieder Verlautbarungen und Anklagen wegen angeblichen Kindsmissbrauchs, die ihm letztlich die Lebensenergie raubten. Am Ende seines nur 50-jährigen Lebens war der King of Pop stark abhängig von Medikamenten und starb 2009 in Los Angeles.

Janis Joplin (1943-1970)
Folk- und Blues-Sängerin. Janis Lyn Joplin wurde 1943 in Port Arthur geboren. In ihrer nur rund vierjährigen internationalen Karriere von 1966 bis 1970 wurde sie zu einer der bedeutendsten Folk- und weißen Blues-Sängerinen weltweit. 
"Cry Baby", "Summertime" und "Me and Bobby McGee" waren u. a. ihre erfolgreichsten Hits. Sie formte zusammen mit Jimi Hendrix und Jim Morrison das Lebensgefühl des "Sex, Drugs and Rock'n'Roll". 
Joplin sang außerdem in Woodstock im August 1969 und setzte sich gegen den Vietnamkrieg und für die freie Liebe ein.
Ihr Auftritt in Woodstock war geradezu legendär, wo sie sich bei dem Song „Me and Bobby McGee“ in extremer Weise verausgabte und die ca. 500.000 Zuhörer begeisterte und berührte. 
Manche sahen in dem Auftritt ihren späteren Tod voraus. Joplin starb am 4. Oktober 1970 an einer Überdosis Heroin in Los Angeles. 
Am 10. Dezember 2015 wurde ihr bunt bemalter Porsche 356 Cabrio in New York für 1,6 Mio. € versteigert. Sie hatte zwar gesungen: "Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz, my friends all drive Porsche". 
Aber den Porsche fuhr sie bereits seit 1968. Er stand seinerzeit vor dem Landmark Motel in Hollywood, in dem sie verstorben war.
Danach ging der Porsche in den Besitz ihrer Familie über, die ihn seit 1995 an das Rock-and-Roll-Museum in Cleveland in Ohio verliehen hatte und  erst 2015 versteigert hatte. 

Scott Joplin (ca. 1868-1917)
Komponist und Pianist. Scott Joplin wurde voraussichtlich 1868 im Bundesstaat Texas als Nachfahre von Sklaven geboren und arbeitete sich zum "King of Ragtime" hoch. Der Komponist des berühmten Stückes "Der Entertainer" begann als Kind Violine und Klavier zu spielen. Auch eine Oper sowie ein Musical gehören zum Repertoire des zu Lebzeiten anspruchsvoll geltenden Pianisten, sind jedoch noch nicht aufgefunden worden. Joplin starb 1917 in New York an einer Syphilis.

Kris Kristofferson (geb. 1936)
Country-Sänger, Songwriter und Schauspieler. Kristoffer (Kris) Kristofferson wurde am 22. Juni 1936 in Brownsville im Bundesstaat Texas als Enkel schwedischer Einwanderer geboren. Aber seine Eltern zogen im Verlauf seiner Kindheit oft um. 
Die Highschool besuchte er in San Mateo in Kalifornien, wo er auch das Pomona College besuchte. Mit der Unterstützung durch ein Stipendium konnte er die University of Oxford in England besuchen, wo er seine ersten Musikstücke unter dem Namen Kris Karson aufnahm. Mit dem Diplom in englischer Literatur trat in die US Army ein und wurde Hubschrauberpilot. 1960 hatte er seine Jugendfreundin Fran Beer geheiratet.
Manch einen wird es interessieren, dass er zwischen 1962 bis 1965 in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz stationiert war. Anschließend verließ er die Armee und zog nach Nashville (Tennessee), um hier mit einer Karriere als Sänger zu beginnen. 
Im Jahr 1966 hatte er einen ersten Erfolg. 
Der von ihm verfasste Song Me and Bobby McGee wurde durch Janis Joplin weltbekannt. Aber auch als Sänger begann mit Songs wie „Loving Her Was Easier“ und „Why Me Lord“ sein Durchbruch.
1972 wurde seine Komposition Help Me Make It Through the Night in der Version von Sammi Smith mit zwei Grammys ausgezeichnet.
Nach der Scheidung von Fran Beer hatte er 1973 die Sängerin Rita Coolidge geheiratet. Mit ihr war er auch im Duett erfolgreich und erhielten drei Mal als bestes Duo einen Grammy. 
Die beiden hatten u.a. auch den Song Me and Bobby McGee gesungen. Aber nach sieben Jahren (1980) wurde auch diese Ehe geschieden – nicht zuletzt wegen seiner Alkoholprobleme. 
In den 1980er und 1990er Jahren fiel Kristofferson verstärkt mit politischen Liedern auf, nicht zuletzt wegen seines Engagements für die Sandinisten in Nicuragua.
Große Erfolge konnte er zehn Jahre lang – von 1985 bis 1995 - zudem als Mitglied der Countryband The Highwaymen, zusammen mit Johnny Cash, Willie Nelson und Waylon Jennings, feiern. 
Nach einer längeren Schaffenspause gab er im März 2006 seine Alben This Old Road und 2009 Closer to the Bone heraus. Im November 2012 trat er in Wien und Graz auf.
Seit 1983 ist er mit Lisa Meyers verheiratet mit der er fünf Kinder hat. Seit 1992 lebt er auf der Insel Maui des US-Bundesstaates Hawaii.

Madonna (geb. 1958)
Queen of Pop. Veronica Madonna Louise Ciccone wurde 1958 in Bay City als Tochter italienischer Einwanderer geboren und verlor im Alter von acht Jahren ihre Mutter. Das Erlebnis war wahrscheinlich der Auslöser, um sich anderweitig Liebe und Aufmerksamkeit zu sichern. Zunächst begann Madonna als Tänzerin in New York. In den 1980er Jahren dominierte sie als "Queen of Pop" die Charts und sorgte regelmäßig mit sexuellen und religiösen Skandalen für Aufsehen. "Like a Prayer", "Like a Virgin", "Vogue" sind einige ihrer bekanntesten Lieder. Madonna ist nicht nur Pop-, sondern auch Stil-Ikone, die Milliarden umsetzt. Auch als Schauspielerin versucht sie sich öfters, scheitert darin jedoch kläglich – ihre Filme ("Stürmische Liebe – Swept away") sind meist Flops, was ihrer Musikkarriere keinen Abbruch tut.

Marilyn Manson (geb. 1969)
Rock-Musiker, Sänger, Bandleader. Brian Hugh Warner wurde 1969 in Canton geboren. Der "Schockrocker" studierte Theater und Journalismus. Sein Markenzeichen sind zwei verschieden farbige Kontaktlinsen sowie ein weiß geschminktes Gesicht. Im Jahr 1990 gründete er seine Band "Marilyn Manson & The Spooky Kids", die später nur noch "Marilyn Manson" heißt. Das zweite Album, "Antichrist Superstar" (1996), verhalf dem Mitglied der "Church of Satan" zu Weltruhm. Mit Cover-Songs wie "Sweet Dreams" und "Tainted Love" erreichte der "moralische Staatsfeind Nr. 1" der USA Millionen Menschen. Auch seine Soundtracks zu Filmen wie "Lost Highway" von David Lynch sind überaus erfolgreich.

Gian Carlo Menotti (1911-2007)
Komponist. Gian Carlo Menotti wurde 1911 in der Lombardei geboren und besuchte das Mailander Konservatorium, nachdem er als Teenager bereits an einer Oper geschrieben hat. Nach einem weiteren Studium in Philadelphia, etablierte sich Menotti als bekanntester Komponist der 1930er in New York. Seine Werke "The Medium" und "Amahl and the Night Visitors" sorgten weltweit für Anklang. Auch seine "Goya"-Oper, die für Plácido Domingos Stimme konzipiert wurde, schaffte es 1993 zu internationalem Erfolg. Menotti starb 2007 in Monte Carlo.

Glenn Miller (1904-1944)
Jazz-Musiker, Komponist. Alton Glenn Miller wurde 1904 im Bundesstaat Iowa geboren und avancierte zu einem der bekanntesten Jazz-Musiker Anfang des 20. Jahrhunderts. Sein Studium finanzierte er sich mit Posaunespielen. In den 1930er Jahren spielte er u. a. bei Benny Goodman die Posaune. Seine 1937 gegründete "Glenn Miller Band" überzeugte die Welt mit Titeln wie "Moonlight Serenade" und "Chattanooga Choo Choo". Miller starb 1944 während eines Flugzeugabsturzes. Im Jahr 1952 wurde sein Leben als Film herausgebracht.

Thelonious Monk (1917-1982)
Jazz-Pianist und Komponist. Thelonious Sphere Monk wurde 1917 in Rocky Mount geboren und galt nicht nur als Bebop-Mitbegründer, sondern auch als großer Exzentriker, der den Modern Jazz neu erfand. Sein Markenzeichen war ein Hut, sein Stil war eigenwillig, experimentell und bizarr. Zu den bedeutendsten Kompositionen des Klavierspielers zählen "Round Midnight" und "Bemsha Swing". Inspiriert wurde er durch sich selbst, wie er einst erklärte. Monk starb 1982 in Weehawken.

Jim Morrison (1943-1971)
Sänger, Songwriter und Lyriker. James Douglas (Jim Morrison) wurde am 8. Dezember 1943 in Melbourne in  Florida geboren.
Er war der Frontmann der Rockgruppe The Doors, deren Liedtexte überwiegend von ihm stammten. Unvergessen ist sein Auftritt mit den Doors beim Isle of Wight-Festival im August 1970 vor über 500.000 Zuschauern.
Einige seiner ganz großen Hits waren
Morrison hatte bei einem Konzert im November 1968 Drohungen gegen den designierten US-Präsidenten Richard Nixon (1913-1994) ausgesprochen („We’re gonna get him…“). Das hatte dazu geführt, dass ein Bundesrichter auf Ersuchen des FBI wegen "Landesflucht“ einen Steckbrief gegen ihn erlassen hatte.
Im Verlauf der Jahre produzierte er eine Reihe weiteren von Tumulten und Skandalen, die ihm polizeiliche und juristische Maßnahmen einbrachten. So wurde er im Oktober 1970 wegen vulgäre Sprache in der Öffentlichkeit zu 60 Tagen harter Arbeit im Miami-Dade-County-Gefängnis sowie zu weiteren sechs Monaten harter Arbeit sowie einer Geldstrafe von 500 Dollar wegen öffentlicher Entblößung verurteilt. Die Doors hatten sich nach dem Tod von Morrison im April 1973 aufgelöst.
Die offiziellen Todesumstände von ihm wurden wie folgt beschrieben:
Pamela Courson .- eine Freundin von ihm - soll Jim Morrison morgens am 3. Juli 1971 in ihrer Pariser Wohnung aufgeweckt haben, da er starke Atembeschwerden hatte. Daraufhin soll sie Morrison in die Badewanne gebracht haben, um ihn kalt abzuduschen. Hier soll er sich mehrmals erbrochen und stark aus der Nase geblutet haben. Seine Atmung, die ausgesetzt hatte, konnte auch vom dem alarmierten Rettungsdienst nicht mehr in Gang gesetzt werden. Morrison lebte nicht mehr.

Nirvana (1987-1994)
Grunge-Band. Nirvana wurde 1987 Aberdeen, Washington gegründet und bestand aus den folgenden Gründungsmitgliedern: Kurt Cobain (1967-1994), Krist Novoselić (geb. 1965) und Aaron Burckhard. Mit "Smells Like Teen Spirit" hatte Nirvana 1991 den Durchbruch. Das Album "Nevermind" (1991) erreichte weltweit die Herzen der Jugend und wurde zum Millionenseller. Nirvana löste sich 1994 mit dem Tod von Frontmann Kurt Cobain auf. Sein Lebenswandel mit Drogen wie z. B. Heroin war bedenklich. Cobain hatte außerdem Probleme mit dem plötzlichen Ruhm.

Charlie Parker (1920-1955)
Jazz-Altsaxophonist und Komponist. Charles Christopher Parker, der auch als "Bird" bekannt wurde, wurde 1920 in Kansas City geboren und spielte lieber Jazz-Saxophon in Clubs als zur Schule zu gehen. Er gilt als einer der Wegbereiter des Bebop und wurde einer der bedeutendsten Vertreter des Jazz durch seine lebhaften Solo-Improvisationen. Der wegen seiner Depressionen drogensüchtige Parker spielte u. a. in einer Band mit Miles Davis. Zu den wichtigsten Kompositionen zählen "Donna Lee" und "Now's the Time". Parker starb 1955 in New York

Red Hot Chili Peppers 
Funkrock und Alternative Rock-Band. Gegründet wurde RHCP 1983 in Kalifornien von folgenden Mitgliedern: Anthony Kiedis (geb. 1962), Michael Balzary (geb. 1962), Hillel Slovak (1962-1988) und Jack Irons (geb. 1962). Mittlerweile hat sich die Besetzung ein wenig geändert, doch das Konzept ist das gleiche geblieben: Musik im Crossover-Stil. Mit dem 1991 erschienenen Album "Blood Sugar Sex Magik" wurden sie weltberühmt. Die Single "Under the Bridge" schlug wie eine Bombe ein und zählt zu den größten Erfolgen der vielfach ausgezeichneten Band. Auch die Songs "Californication" (1999) und "By the Way" (2002) wurden zu Überflieger-Hits.

Pink (geb. 1979)
Sängerin, Songschreiberin. Alecia Beth Moore alias Pink bzw. P!nk wurde 1979 in Doylestown geboren und hat irisch-deutsche Wurzeln. Mit Hits wie "Just Like a Pill" oder "Trouble" räumte sie schon eine Vielzahl von Grammys ab. Ihr Weg führte vom Gospelchor über eine Punk-Band und der Arbeit als Background-Sängerin hin zur Solo-Karriere. Ihr Debütalbum "Can't Take Me Home" (2000) eroberte mehrere Charts mit Single-Auskopplungen. Pink ist rebellisch, rauh und gnadenlos ehrlich, kann aber auch mit Balladen und politischen Texten überzeugen ("Dear Mr. President").

The Platters
Doo-Wop-Gruppe. Die 1953 in Los Angeles von Tony Williams (geb. 1928), David Lynch, (geb. 1929), Paul Robi (geb. 1931), Herbert Reed (geb. 1931) und Zola Taylor (geb. 1934) gegründete Doo-Wop- sowie R'n'B-Gruppe machte sich in den 1950ern einen Namen durch Hits wie "Only you", "The Great Pretender" und "Smoke gets in your Eyes". Sie produzierten 14 Millionenseller nacheinander, die meist im Stil der Ballade komponiert waren. 1959/1960 lösten sie sich auf und formten später eine neue Besetzung, die jedoch nicht an die frühen Erfolge anknüpfen konnte.

Cole Porter (1891-1964)
Komponist, Songwriter. Cole Albert Porter wurde 1891 in Indiana geboren und studierte u. a. in Yale und Harvard. Im Jahr 1915 wurde sein erster Song "Esmeralda" am Broadway in einem Musical eingesetzt. Besonders seine klassischen Songbooks machten ihn berühmt. Darüber hinaus verfasste er 40 Musicals ("Anything Goes", "Kiss me, Kate" etc.) und schrieb Evergreens wie "Night and Day". Der mehrfach ausgezeichnete Porter starb 1964 in Santa Monica.

Elvis Presley (1935-1977)
King of Rock 'n' Roll. Der Musiker, Sänger und Schauspieler Elvis Aaron Presley wurde 1935 in Tupelo geboren. Sein erster Hit war "Heartbreak Hotel" (1956). Jeder kennt "Always on my Mind", "In the Ghetto" usw. Es sollten 89 Alben folgen und der Lexikoneintrag als erfolgreichster Solo-Artist des Jahrhunderts. Elvis Presley gilt als die Verkörperung des Rock 'n' Roll und hat unzählige Musiker nach ihm beeinflusst. Als Schauspieler ist er in mehr als 30 Filmen zu sehen ("Girls! Girls! Girls!", "Acapulco" etc.) Presley, der stark dem Alkohol und Drogen zugeneigt war und immer wieder Zusammenbrüche hatte, starb 1977 in Memphis, offiziell durch plötzlichen Herztod.

R.E.M. (1980-2011)
Rock-Band. R.E.M. war eine der erfolgreichsten Rock-Bands der Musikgeschichte und wurde von den Mitgliedern Michael Stipe (geb. 1960), Mike Mills (geb. 1958), Bill Berry (geb. 1958) und Peter Buck (geb. 1956) im Jahr 1980 gegründet. Ab Ende der 1980er bis Mitte der 1990 feierten sie ihre größten internationalen Erfolge mit Songs wie "Man on the Moon", "Losing my Religion" und "Everybody Hurts" von dem Album "Automatic for the People". Im September 2011 löste sich R.E.M. auf.

Kenny Rogers (geb. 1938), 
Country-Sänger, Songwriter, Schauspieler. Kenneth Donald Rogers wurde 1938 in Houston geboren und avancierte zu einem der populärsten Sänger der Welt. Seit den 1950ern ist er aktiv im Musikbusiness tätig und hat seither mehr als 20 Nummer-1-Hits produziert. Darunter "Islands in the Stream" (Duett mit Dolly Parton, 1983), "Ruby Don’t Take Your Love to Town" und "The Gambler". Der vielfach ausgezeichnete Rogers ist ebenso als Schauspieler in Filmen wie "Das Gesetz im Nacken" oder "Six Pack" zu sehen.

Pete Seeger (1919-2014)
Folk-Musiker, Singer-Songwriter und  politischer Aktivist 
Peter (Pete) Seeger wurde am 3. Mai 1919 in New York  als Sohn Sohn des politisch engagierten Musikwissenschaftlers und Komponisten Charles Seeger (1886–1979) und der Konzertgeigerin und Geigenlehrerin Constance de Clyver Edson (1886–1975) geboren. 
An der Universität  von Harvard  hatte er nach seinem Schulabschluss begonnen, Soziologie zu studieren. Aber er brach das Studium vorzeitig ab und begann Country-Songs, Spirituals, Gospels, Südstaaten-Blues, Hillbilly-Musik und  zu sammeln. Seinen Lebensunterhalt hatte er sich mit einer bezahlten Tätigkeit in der Kongressbibliothek verdient. Außerdem begann er auf seinem Banjo diese alten Songs nicht nur zu sammeln sondern auch selber zu spielen.
Gleichzeitig engagierte er sich mit der Arbeiterbewegung, mit Minderheiten sowie den Menschen in der Dritten Welt.

Er war ein enger Weggefährte und Freund von Woody Guthrie (-1967). Seeger hatte - wie Guthrie - mit seinen Liedern die Friedensbewegung, die organisierte Arbeiterbewegung sowie die Bürgerrechtsbewegung in den USA und später auch international beeinflusst.
Seeger gehört bis heute zu den ganz Großen der USA-Kulturszene. Weltbekannt wurde er  durch seine Songs" Where Have All the Flowers Gone", "We Shall Overcome",  If I Had a Hammer oder auch sowie Turn! Turn! Turn! 
1940 lernte er Woody Guthrie kennen, mit dem er sich anfreundete und einige Monate als Hobo  in und auf Güterwagen durch die USA fuhr. Gemeinsam sangen sie während dieser Zeit  Gewerkschaftslieder.
1941 gründete er zusammen mit Woody Guthrie, Lee Hays  und Millard Lampell die Folkgruppe The Almanac Singers, die zusätzlich zu ihren Gewerkschaftsliedern wie Talking Union, ein Album mit Antikriegsliedern herausbrachte. 
Nach dem Angriff Hitlers auf die Sowjetunion 1942 unterstützen die Almanac Singers zusammen mit weiteren Sängern mit der der Platte Dear Mr. President den Eintritt der USA in den Krieg. 
Im selben Jahr  gründeten Pete Seeger,  Woody Guthrie und andere in New York mit "Peoples Song" die erste Folk-Musiker-Gewerkschaft.

Einer seiner damaligen Lieblingssongs war  "Joe Hill" (I dreamed I saw Joe Hill last night…) aus dem Jahr 1936. Der Text stammte von Alfred Hayes und die Melodie von  Earl Robinson. Darin wird das Schicksal des Wanderarbeiters, Gewerkschafters und Folk-Singer Joe Hill beschrieben, der 1915 unschuldig hingerichtet worden war.  Am Zweiten Weltkrieg nahm Seeger im Pazifikraum als Flugzeugmechaniker teil, wo er  er häufig vor Soldaten auftrat.
1946 war er ani der Produktion des Folk-Musicals Dark of the Moon beteiligt.
1949 gründeten er, der  Sänger Lee Hays sowie die Sängerin Ronnie Gilbert und Fred Hellermann das Quartett "The Weavers" (Die Weber ). Die Gruppe hatte sich nach dem sozialkritischen Theaterstück von Gerhart Hauptmann  () benannt.
Gemeinsam mit Lee Hays schuf er 1949 Sein Song  If I Had a Hammer" hatte er 1949 zusammen mit Lee Hays geschaffen. Der Song beinhaltet den Einsatz für Gerechtigkeit, Freiheit und Liebe zwischen allen Menschen im gesamten Land, unabhängig von Ethnie und Geschlecht. 1950 hielten die Weavers Mit Goodnight Irene hatten die Weavers 1950 einen großen Hit gelandet, der wochenlang an Spitze der Charts stand.
Auch der Song "So Long It's Been Good to Know You" von Woody Guthrie wurde für die Gruppe ein großer Erfolg. Zu dieser Zeit wurde Seeger rund 15 Jahre lang boykottiert, was dazu führte, dass sich die Weavers 1953  auflösen mussten. 1955 und 1959 kamen sie für kurze Zeit wieder zusammen und spielten 1959 beispielsweise das Spiritual Kumbaya, das Seeger allein schon im Jahr davor gesungen hatte, später ein Lied der Bürgerrechtsbewegung und heute weltbekannt.

Eines der bekanntesten  Friedenslieder "Where Have All the Flowers Gone" hatte Seeger 1955 geschrieben und komponiert. 
Während der McCarthy-Ära wurde musste Seeger vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe auftreten und 1961 wurde er  zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Das Urteil wurde aber 1962 aufgehoben.
Von 1963 bis 1964 ging Seeger zusammen mit seiner Frau Toshi und den drei Kindern auf  Welteise.
Bekannte Protestsongs wie If you like your Uncle Sam, Bring Them Home  und Waist Deep in the Big Muddy stammten aus der Zeit des Vietnamkriegs. 
Alte Songs  wie Down by the Riverside (Ain't Gonna Study War No More) und We Shall Not Be Moved wurden nicht zuletzt durch Seeger populär. 
In den 1960er Jahren hatte sich  Seeger mit seinen eingehenden Songs für Frieden, die Gleichberechtigung der Schwarzen und  die Gerechtigkeit für die Werktätigen in die Herzen eines jungen Publikums gesungen.  Die Folksängerin Judy Collins errang 1963 mit  dem von  Seeger 1950 gedichteten und vertonten Song "Turn! Turn! Turn!" große Erfolge.
1966 waren Pete und Toshi Seeger gemeinsam Mitbegründer der Umweltschutzorganisation Clearwater, die das Ziel hatten, die Verschmutzung  des Hudson River und seiner Umgebung  zu beenden. 
In den 1980er und 90er Jahren wurde es stiller um Seeger, aber er war zusammen  Arlo Guthrie - dem Sohn von Woody Guthrie -   mehrmals auf Tourneen gegangen. Zudem engagierte er sich auch  weiterhin für politische, soziale und wohltätige Zwecke, engagierte sich im Umweltschutz. Im Februar 1986 trat er beim  Festival des politischen Liedes in Ost-Berlin und anschließend in Essen auf.
Eine große Ehre für ihn war es,  als  Bruce  Springsteen im April 2006 ein Album mit dem Titel We Shall Overcome: The Seeger Sessions veröffentlichte. Und 2007 kam der Dokumentarfilm Pete Seeger: The Power of a Song heraus, in dem sein Leben dargestellt wurde Am 29. September 2008 trat er  live in der Late Show bei David Letterman auf , wobei er das Publikum dazu aufrief, den Refrain eines seiner Liedes mitzusingen. 

Eine ganz große Ehre war es für ihn, dass er am 18. Januar 2009 in Washington  zu den Musikern gehörte, die  zur Amtseinführung von Präsident  Barack Obama  vor dem Lincoln Memorial spielten.
Gemeinsam mit  Bruce Springsteen und Tao Rodriguez-Seeger sangen sie hier den Song  "This Land Is Your Land".
Zu seinem 90. Geburtstag trat er  zusammen mit alten Freunden - darunter Bruce Springsteen, Joan Baez, Richie Havens, Kris Kristofferson, Emmylou Harris sowie Eddie Vedder -  zugunsten der Umweltschutzorganisation Clearwater auf. 
Trotz seines hohen Alters war Seeger am 21. Oktober 2011 noch an einer Solidaritätsdemonstration für Occupy Wall Street. anwesend.
Er war am 27. Januar 2014 in seiner Geburtsstadt New York verstorben.

Paul Simon (geb. 1941)
Musiker, Sänger, Schauspieler. Paul Frederic Simon wurde 1941 in Newark geboren und wurde international erfolgreich mit seiner Gruppe "Simon & Garfunkel". "The Sound of Silence" (1965) markierte deren Durchbruch. Die Gruppe trennte sich, kam aber wieder zusammen. Und Hits wie "50 Ways to leave your Lover" erschienen. Als Schauspieler ist er u. a. in dem Woody Allen-Streifen "Annie Hall" (1977) zu sehen. Mit Grammys überschüttet, arbeitete Simon u. a. auch mit Bob Dylan und Annie Lennox zusammen.

Frank Sinatra (1915-1998) 
Francis Albert (Frank) Sinatra wurde am 12. Dezember 1915 in Hoboken im US-Bundesstaat New Jersey geboren. Wegen seiner herausragenden und charakteristischen Stimme wurde er oft als „The Voicee (Die Stimme)“ bezeichnet. 
Seine Eltern waren noch als Kinder am Beginn des 20. Jahrhundert aus Italien zugewandert, was teilweise seine Nähe zu italienisch-stämmigen Mafiagrößen erklärbar macht. 
Sein Vater (1894–1969) stammte aus Palermo in Sizilien und war Profiboxer und arbeitete als Feuerwehrmann und Kneipier. Seine Mutter (1896–1977) stammte Lumarzo bei Genua.
Seine  großartige Karriere begann er als Sänger in den Orchestern von Harry James und Tommy Dorsey. Mit Dean Martin und Sammy Davis Jr. gehörte er dem so genannten Rat Pack an. 
Songs wie Strangers in the Night, My Way und New York, New York machten ihn weltberühmt Für seine Rolle in dem Film Verdammt in alle Ewigkeit erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller. 
Weitere Filme, in denen er mitspielte waren u.a. Der Mann mit dem goldenen Arm und das Musical Die oberen Zehntausend mit Grace Kelly. 
Er war am 14. Mai 1998 in Los Angeles in Kalifornien verstorben.

Bessie Smith (1894-1937)
Blues-Sängerin. Bessie Smith wurde 1894 in eine arme Familie in Chattanooga hineingeboren und sollte zur "Kaiserin des Blues" ("Empress of the Blues") werden. Ihre größten Erfolge hatte Smith in den 1920ern mit Hits wie "Nobody Knows You When You´re Down and Out" oder leidenschaftlichen Interpretationen fremder Lieder wie Ida Cox' "Graveyard Blues". Sie arbeitete u. a. mit Louis Armstrong zusammen und brachte über 150 Platten heraus. Die Zeit der Prohibition und ihre Club-Engagements verführten sie zum Alkohol, nach dem sie süchtig wurde. Smith starb 1937 in Clarksdale.

Bruce Springsteen (geb. 1949)
Rock-Musiker, Gitarrist. Bruce Frederick Joseph Springsteen wurde 1949 in Freehold geboren und  gilt als einer der größten Rockstars der Welt. Mit Songs wie "Born in the USA" (1984) oder "Streets of Philadelphia" (1993) schaffte "The Boss" Springsteen den Sprung zur Legende. Sein "Philadelphia"-Song ergatterte sogar einen Oscar. Der mehrfache Grammy-Abräumer arbeitete u. a. mit Patti Smith zusammen, ließ sich von Bob Dylan inspirieren und kann von sich behaupten, ein Jahr auf der Universität gewesen zu sein.
Seine Alben zählen zu den besten aller Zeiten, wie das Rolling Stone-Magazin herausgab.

Donna Summer (geb. 1948)
Sängerin. LaDonna Andrea Gaines wurde 1948 in Boston geboren. "Hot Stuff", "I feel Love", "She works hard for the Money" oder "On the Radio" sind nur Auszüge ihrer Chartstürmer-Songs. Die afro-amerikanische Diva hatte in den 1970ern ihren Durchbruch und überzeugt mit popigen Disco-Liedern, bei denen ihre Stimme vibriert. Sie eroberte sämtliche Pop-, R'n'B und Dance-Charts der Welt. U. a. sang die mehrfach ausgezeichnete Musikerin mit Dolly Parton im Duett.

The Supremes (1959-1977)
Pop-, Soul-, R'n'B-Girlgroup. The Supremes wurde 1959 von Diana Ross, Mary Wilson, Florence Ballard und Betty McGlown-Travis in Detroit gegründet. Die afro-amerikanische Girlgroup veröffentlichte insgesamt 25 Alben und stürmte unzählige Male die Charts mit Hits wie "Baby Love" oder "Stop! In The Name Of Love". Im Jahr 1970 hat Diana Ross die Gruppe verlassen und eine erfolgreiche Solo-Karriere gestartet. Doch The Supremes formierten sich daraufhin neu. Ende der 1980er Jahre wurden sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Aufstieg und Fall wurden zudem verfilmt und als Musical herausgebracht ("Dreamgirls").

Timbaland (geb. 1971)
Musiker (Hip Hop, R'n'B), Produzent. Timothy Zachary Mosley wurde 1971 im Bundesstaat Virginia geboren und begann seine Karriere als DJ. Der "Super-Producer" hat eine Vielzahl von Topstars der Blackmusic-Szene als Produzent begleitet und in schwindelerregende Charthöhen katapultiert. Seit Ende der 1990er Jahre gilt Timbaland als einer der einflussreichsten Hit-Garanten in der Szene. Justin Timberlake, Destiny's Child, Nelly Furtado gehören zu seinen Schützlingen. Seine eigene Musik ist ebenfalls sehr erfolgreich, darunter die Songs "The Way I are", "Apologize" etc. Selbst die Queen of Pop hat schon mit ihm zusammengearbeitet.

Justin Timberlake (geb. 1981)
Pop-Musiker, Sänger, Schauspieler. Justin Randall Timberlake wurde 1981 in Memphis geboren und legte zunächst als Moderator im "Mickey Mouse Club" den Grundstein seiner Karriere. Der Durchbruch kam mit der Boygroup NSYNC. In den 2000ern startete Timberlake seine Solo-Karriere und räumte die Charts und Musikpreise ab mit Alben wie "Justified" und "Future Sex / Love Sounds". Auch als Schauspieler überzeugt der Entertainer, u. a. in Filmen wie "The Social Network" (2010).

Arturo Toscanini (1867-1957)
Italo-US-amerikanischer Dirigent. Arturo Toscanini wurde 1867 in Parma geboren und studierte Cello. Er dirigierte u. a. sowohl an der Mailänder Scala, an der New Yorker Metropolitan Opera und bei den Wiener Philharmonikern. Im Jahr 1938 wurde er US-Bürger. Er dirigierte Mozart, Beethoven, Wagner etc. und stieg zu einem der populärsten internationalen Orchesterleiter zu seiner Lebzeit auf. Arturo Toscanini starb 1957 in New York.

The Doors 
Die Band The Doors wurde im Sommer 1965 von Jim Morrison (1943-1971) und dem Organisten Ray Manzarek (1939-2013) in Venice Beach (Kalifornien) gegründet. 
Kurz nach der Gründung der Band kamen noch der Gitarrist Robby Krieger und der Schlagzeuger John Densmore hinzu. Die Doors bekamen nach einigen kleineren Auftritten u.a. bei Schulen einen Vertrag bei Columbia, die damals z.B. Bob Dylan unter Vertrag hatte.  Allerdings kam es dort zu keinen Aufnahmen mit den Doors, was zur Auflösung des Vertrags geführt hatte. Danach traten sie im Club London Fog auf, wo sie ihren bekannten Musikstil entwickelten.

Vom London Fog wechselten sie ins seinerzeit angesagte Whisky A Go-Go, in dem schon bekannte Bands wie Love gespielt hatten.  Einige Monate später bekamen sie bei Elektra Records einen Vertrag. Es war ihre produktivste und erfüllteste Zeit. Neben dem Sänger Morrison prägte Ray Manzarek durch sein Orgelspiel die Musik der Band entscheidend mit.  Die Band errang ihre große Popularität aber vor allem durch ihren exzentrischen Sänger Jim Morrison.  Daher waren die beiden Alben, die von den restlichen Bandmitgliedern nach dem Tod von Jim Morrison am 3. Juli 1971 in Paris herausgegeben worden, waren nicht erfolgreich.  Auch danach gab es keine Erfolge mehr, sodass sich die Band im April 1973 aufgelöst hatte. Dennoch traten am 26. September 2000 die restlichen Bandmitglieder noch einma - zusammen mit anderen Sängern als Ersatz für Morrison - auf.

The Weavers
Die Weavers waren 1948 von Pete Seeger (1919-2014), Lee Hays (1914-1981), Fred Hellermann (geb. 1924) und als einzige Frau Ronnie Gilbert (1926-2015) in Greenwich Village in New York gegründet worden. Die Gruppe sang traditionelle Folksongs aus aller Welt, darunter so bekannte Songs wie Wimoweh, Good Night Irene oder It’s Been Good to Know You und On Top of Old Smokey.
Wegen ihrer gesellschaftskritischen Haltung und  da sie der Kommunistischen Partei nahestanden, wurden sie während der McCarthy-Ära auf die Schwarze Liste gesetzt, was einem Auftrittsverbot gleichkam. 
Daraufhin löste sich die Band 1952 auf. Aber 1955 kamen sie für ein Weihnachtskonzert in der New Yorker Carnegie Hall wieder zusammen. 
Zusammen mit den neu hinzugekommenen Bernie Krause, Erik Darling und Frank Hamilton gaben in ihrer Originalbesetzung 1963 ein Konzert in der Carnegie Hall in Manhattan in New York, kamen aber 1980 nochmals in der Originalbesetzung auf die Bühne.

Tina Turner (geb. 1939)
Mutter des Rock'n'Roll. Anna Mae Bullock wurde 1939 in Brownsville geboren und hat sowohl afro-amerikanische als auch indianische Wurzeln. Sie begann an der Seite von Ike Turner (ihrem Mann) in der Musikszene. Ende der 1970er wagte sie die Solo-Karriere. Mit High Heels, einer unbändigen Energie, einer rauhen Stimme, Löwenmähne und Lederminirock avancierte die Rockröhre zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt. Mit Songs wie "The Best", "Private Dancer" und "What's Love Got To Do With It" schaffte sie Millionenseller. Auch ihr James Bond-Song "Goldeneye" wurde ein Hit.

Tom Waits (geb. 1949)
Sänger, Komponist, Autor, Schauspieler. Thomas Alan Waits wurde 1949 in Whittier geboren und begann als Kneipenpianist. Sein Debütalbum erschien 1973. Während der folgenden Alben stieg er zum international gefeierten Star auf, wobei seine Schwermut in den Songs sein Markenzeichen blieb. Für Hits wie "Downtown Train" und "Blind Live" wurde Waits berühmt, agierte aber auch als Schauspieler, u. a. in "Ironweed", "Bram Stoker's Dracula" und "Down by Law". Darüber hinaus komponierte er zahlreiche Filmsongs und Soundtracks, z. B. für "Fight Club" oder "Smoke".

Stevie Wonder (geb. 1950)
Soul-Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist. Stevland Hardaway Judkins wurde 1950 blind in Saginaw geboren, brachte sich selbst das Klavierspiel bei und trat bereits als Kind erfolgreich auf. Der Disco- und Pop-Musiker wurde durch Hits wie "I just called to say I love you", "Happy Birthday" oder "You are the Sunshine of my life" zum vielfach ausgezeichneten Star. Auch als Songwriter für andere internationale Musikgrößen hat sich Wonder einen Namen gemacht. Er ist Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame.

Frank Zappa (1940-1993)
Komponist, Musiker und Kultfigur der Underground-Musik. Frank Vincent Zappa wurde 1940 in Baltimore geboren und spielte schon als Jugendlicher erfolgreich als Gitarrist in mehreren Bands. Über 60 Alben nahm er während seines Lebens auf und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. für "Freak Out" oder "Jazz from Hell". Sein individueller Stil ließ ihn zur Kultfigur der Underground-Musik werden, der sich in der Hippie-Bewegung zum Star aufschwang. Im Gegenasatz zu zahlreichen anderen Musikern hatte er zeitlebens Drogen abgelehnt -mit Ausnahme von Zigaretten und viel Kaffee. Zappa starb 1993 in Laurel Canyon an Krebs.