Agama lebretoni

Allgemeine Übersicht

Diese bunten Reptilien gehören zur Gattung Agama in der Familie der Agamen (Agamidae). Man findet die Tiere in Kamerun, Äquatoria Guinea, einschließlich der 2.017 km² großen Insel Bioko Island, in Gabun sowie in Nigeria. Von der Art Agama lebretoni gibt es keine Unterarten

Gliederung, Taxonomie

FamilieAgamen (Agamidae)
UnterfamilieAgaminae
GattungAgama
ArtAgama lebretoni

Ausländische Bezeichnungen

  • Englisch:
  • Französisch:

Aussehen

Die Tiere erreichen eine Kopf-Rumpflänge von 16 bis 22 cm mit einem von 25 bis 35 cm.. Zwischen mit einr Schwanzlänge zwischen Sie haben einen Nackenkamm, aber keinen Rücken- und Schwanzkamm. Der Kopf und Nacken sind rot bzw. orange. Auf der Kehle haben sie ein netzförmiges Muster. Der Körper und gelegentlich auch die oberen Abschnitte der Gliedmaßen, sind himmel- bis dunkelblau mit einer weißen bis gelblichen Sprenkelung und einer hellen Linie auf dem Rücken, die sich an der Wirbelsäule entlang zieht. Der Schwanz ist am Ansatz blau, dahinter weiß, dann rot bzw. orange und wird an der Schwanzspitze dunkelblau. Die Weibchen sind etwas kleiner als die Männchen. Ihren Schwanz können sie nicht abwerfen

Vorkommen, Verhalten

Man findet dieses Reptil in Kamerun, Äquatoria Guinea, einschließlich der 2.017 km² großen Insel Bioko Island, in Gabun sowie in Nigeria. Die Tiere sind Baumbewohner, die meist in dichten Wäldern leben. Aber man findet sie auch in Städten, Dörfern, an Straßenrändern und in Plantagen. Die Tiere sind überwiegend tagaktiv und erreichen durch die Sonnenwärme ihre nötige Körperwärme, da sie nicht in der Lage sind, Eigenwärme zu speichern

Nahrung

Sie ernähren sich von Insekten, Spinnen und anderen Wirbellosen. Aber auch kleine Säugetiere oder Reptilien stehen auf ihrem Speiseplan. Gelegentlich fressen sie auch pflanzliche Kost.

Fortpflanzung

Die Tiere werden etwa nach einem Jahr geschlechtsreif. Nach der (erfolgreichen) Paarung legt das Weibchen nach etwa zehn Wochen in einer selbstgegrabenen feuchten Erdmulde drei bis acht Eier ab. Um das Nest zu verbergen, glättet das Weibchen die Erde über dem Gelege. Während ihrer Entwicklung entnehmen die Eier der Umgebung Feuchtigkeit und vergrößern sich. Nach spätestens drei Monaten schlüpfen die Jungtiere.

Feinde

Zu ihren Fressfeinden gehören u.a. Krokodile, Schlangen, Warane, kleine Raubtiere, Hunde, Katzen und Greifvögel. Sie werden zudem Opfer von Autos.