Ulm: Sehenswürdigkeiten

Highlights

Metzgerturm
Der im Jahre 1345 als Teil der Stadtbefestigung konstruierte „Schiefe Turm von Ulm“ ist mehr als 36 Meter hoch und neigt sich dabei um ganze 2,05 Meter. 
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Münsterplatz
Im Zentrum Ulms gelegen, wird der Münsterplatz natürlich vom gotischen Ulmer Münster dominiert. Indes liegen am Platz auch mehrere Geschäftshäuser sowie das Stadthaus und die Valentinskapelle. 
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Rathaus
Das Ulmer Rathaus wurde 1370 als eine Art Kaufhaus errichtet und erst ab dem Jahre 1419 als Rathaus verwendet. 
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Stadthaus Ulm

Das Gebäude am Ulmer Münsterplatz fällt wegen der modernen Bauweise und aufgrund seiner weißen Fassade sofort ins Auge.
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Steinhaus
Das Steinhaus ist nichts weniger als das älteste Gebäude von Ulm. 
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Ulmer Münster
Das gotische Ulmer Münster ist das unumstrittene Wahrzeichen Ulms. Es handelt sich dabei um die evangelische Hauptkirche der Stadt, die mit ihrem 161,53 Meter hohen Turm den höchsten Kirchturm der Erde für sich beanspruchen darf und zudem die größte protestantische Kirche der Welt ist. 
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Ulmer Museum
Das kunst-, archäologie- und stadtgeschichtliche Museum gibt zudem auch Informationen zu vielen bekannteren Ulmer Persönlichkeiten heraus. 
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Besondere Viertel, Plätze und Straßen

Auf dem Kreuz
Hierbei handelt es sich um ein mittelalterliches Stadtviertel, das heutzutage eine der beliebtesten Wohnadressen von Ulm darstellt. Das auf die Zeit vor dem 1700 Jahrhundert zurückgehende Viertel bietet für den Besucher vielerlei sehenswerte Reichtümer an. Zu diesen gehören etwa die Sebastiankapelle (15. Jahrhundert), der Seelturm (14. Jahrhundert), das Zeughaus aus dem 16. Jahrhundert sowie das gotische Zundeltor aus dem Jahre 1870.

Fischer- und Gerberviertel
In diesem im Mittelalter vorwiegend von Handwerkern besiedelten Viertel kann der interessierte Besucher noch etliche historische Bauwerke vorfinden wie etwa die Garnsiede (Blauinsel), das Zunfthaus der Schiffsleute (an der Donau), die Ulmer Münz, das Kässbohrersche Haus sowie natürlich das Schiefe Haus aus dem 14. Jahrhundert. Durch das Vietel in der Nähe der Stadtmauer an der Donau gelegen fließt der kleine Fluss "Blau. Hier kann man in geradezu südlich-idyllischem Flair oberhalb des Flusses in zahlreichen Cafes oder Restaurants herrlich Essen und Trinken und in dem "wilden" Flüsschen seine Seele baumeln lassen. Ganz in der Nähe mündet der nur ca. 15 km lange Fluss in der Donau. Das Vietel ist mittlerweile "das" Ausgehviertel der Stadt. Ein Gang auf der Stadtmauer mit einem Blick über die Donau und die Donau-Auen vollendet den Genuss oder leitet ihn auch ein!

Hirschstraße
Die Hirschsstraße ist Ulms Einkaufsstraße par excellence. An ihr entlang haben sich diverse Kaufhäuser und Cafés etabliert.

Münsterplatz
Im Zentrum Ulms gelegen, wird der Münsterplatz natürlich vom gotischen Ulmer Münster dominiert. Indes liegen am Platz auch mehrere Geschäftshäuser sowie das Stadthaus und die Valentinskapelle. Der für den Autoverkehr geschlossene Platz wurde im Rahmen jüngerer umfassender Neugestaltungen neu gepflastert und bepflanzt. Er steht im Mittelpunkt des Ulmer Lebens und ist Veranstaltungsort vieler Festivitäten der Stadt. Zu diesen gehören v.a. der Ulmer Weihnachtsmarkt, der Württembergischer Landesposaunentag sowie weniger regelmäßige Rock- und Pop-Konzerte.

 

Besondere Bauwerke

Büchsenstadel
Dieses Fachwerkbau mit seinem spätgotischen Backsteingiebel stammt aus dem Jahre 1485. Heute sind darin das Jugendhaus Mitte untergebracht sowie das Lokalradio „Radio freeFM“.

Fürstenherberge Gasthof zur Krone
Teilweise weist er architektonische Bestandteile aus dem 14. Jahrhundert auf, dieser beeindruckende Gebäudekomplex. Die Fürstenherberge ist derzeit die bedeutendste noch bestehende Hofanlage von Ulm und wurde einst für Kaiser und Könige als Pfalzersatz verwendet.

Gänssturm
Der Gänsturm gehört zu den beiden auffälligen Türmen Ulms und war einst Bestandteil der Stadtbefestigung. Er wurde 1360 erbaut und 1445 erweitert.

Getreidesilo Schapfenmühle
Im Jahre 2005 fertig gestellt, besticht der höchste noch verwendete Getreidesilo der Erde mit einer Höhe von 125 Metern.

Kornhaus
Aus dem Jahre 1594 stammt dieser Renaissancebau mit seinen reichen Sgraffito-Verzierungen. Das Kornhaus hat man einst als Lagerhaus für Getreide errichtet. Das nach dem Zweiten Weltkrieg sanierte Bauwerk fungiert heutzutage als Tagungs- und Ausstellungsraum sowie als Konzertsaal.

Kunsthalle Weishaupt
Der 2007 eröffnete private Kunstausstellungsbau geht auf den Unternehmer und Mäzen Siegfried Weishaupt zurück, der ihn seit 2005 erbauen ließ. Kann man über den architektonischen Wert des Bauwerks geteilter Meinung sein, so ist die Ansicht über die ausgestellte Kunst eindeutiger: Fantastisch! Gezeigt werden Werke aus der privaten Sammlung von Weishaupt, zu der 400 Gemälde und Plastikarbeiten gehören. Über einen verglasten Übergang ist die Kunsthalle übrigens mit dem Ulmer Museum verbunden.

Metzgerturm
Der im Jahre 1345 als Teil der Stadtbefestigung konstruierte „Schiefe Turm von Ulm“ ist mehr als 36 Meter hoch und neigt sich dabei um ganze 2,05 Meter, was 3,3° entspricht. Das ist zwar im Gegensatz zum Schiefen Turm von Pisa (Neigung 5,1°) noch recht bescheiden, aber dennoch beachtlich. Als Grund für die Schiefheit kann eine humoristische Erzählung herhalten, nach der einige Ulmer Metzger, welche die Wurst mit Sägespänen gestreckt hatten, von den darüber verärgerten Stadtbewohnern in den Turm gesperrt worden sind. Aus Angst vor dem wütenden Bürgermeister, der sie im Turm zur Rede stellen wollte, haben sich die eher wohlbeleibten Betrüger in eine Ecke des Turmes gedrängt, so dass sich dieser unweigerlich neigte.

Neue Zentralbibliothek
Diese gläserne Pyramide stammt aus dem Jahre 2004 und misst ganze 23 Meter Höhe. Gestaltender Architekt des nicht unumstrittenen Bauwerks war Richard Meier, der im Gebäude auch genügend Platz für Konzerte, Tagungen, Ausstellungen und Vorträge gelassen hat.

Ochsenhäuser Hof
Dieser wundervolle, etwa um das Jahr 1500 etablierte Klosterhof gehörte einst zum Kloster Ochsenhausen. In der ersten Etage gibt es eine spätgotische Säulenhalle von 1498 zu sehen.

Rathaus
Das Ulmer Rathaus wurde 1370 als eine Art Kaufhaus errichtet und erst ab dem Jahre 1419 als Rathaus verwendet. Besondere Auffälligkeiten am Bau sind die Figuren alter Kaiser und Könige, die astronomische Uhr am Ostgiebel (1520) sowie die Renaissance-Arkaden des Nordflügels (1539). Das zwischen 1898 und 1905 umgebaute Rathaus fungiert noch immer als Sitz des Oberbürgermeisters von Ulm. An der Außenwand des Rathauses findet man einen Hinweis darauf, dass hier im Jahr 1627 Johannes Keppler die "Rudolfinschen Tafen" herausgegeben hatte. Die Tafeln bildeten seinerzeit die Grundlage für ein modernes Mess- und Gewichtswesen.

Reichenauer Hof (auch Ehinger Hof)
Der mehrmals von Kaiser Karl V. bewohnte Reichenauer Hof war im Jahre 1535 entstanden. Er geht auf das gestalterische Talent von Ulrich Ehinger zurück und weist u.a. einen Prunkraum auf, der mit einem Freskenzyklus aus dem Jahre 1370 dekoriert wurde.

Salzstadel
Das reichsstädtische Lagerhaus von 1592 - heutige Sitz des „Museums der Brotkultur“ - wird von einem beeindruckenden Portal aus dem Können von Claus Bauhofer charakterisiert.

Schuhhaus
Hierbei handelt es sich um das frühere Zunfthaus der Schuhmacher von Ulm. Das 1537 hinter dem Münster errichtete Gebäude wird heutzutage für Kunstausstellungen verwendet.

Schwörhaus
Das 1612/13 erbaute und 1789 baulich veränderte und mit einem Barockgiebel versehene Schwörhaus wurde leider im Zweiten Weltkrieg zerstört. Bis 1954 konnte es – wenn auch modernisiert – wieder aufgebaut werden. Das Haus ist als der Ort bekannt, an dem die Ulmer Oberbürgermeister seit 1367 am alljährlichen „Schwörmontag“ vom Balkon aus den Eid auf die Einhaltung des "Großen Schwörbriefs" ablegen mussten. Diese alte Tradition wurde 1949 von dem damaligen Oberbürgermeister der Stadt - Theodor Pfizer - wieder belebt. So spricht der OB zu den Bürgern und legt dabei jeweils eine Art Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr ab.

Stadthaus Ulm
Das (natürlich nach dem Münster) dominanteste Gebäude des Ulmer Münsterplatzes fällt wegen der modernen Bauweise und aufgrund seiner weißen Fassade sofort ins Auge - und wegen des Umstandes, dass es für viele lange Zeit sehr umstritten war, weil es architektonisch überhaupt nicht zum prächtigen Münster passen wollte. Das Stadthaus beherbergt heute die Touristeninformation sowie Ausstellungen und ein Restaurant.

Steinhaus
Das Steinhaus ist nichts weniger als das älteste Gebäude von Ulm. Das mit wundervollen Arkaden versehene historische Bauwerk geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur romanischen Nikolauskapelle (ca. 1220).

Ulms Stadtmauer
Die Steinmauer hat man um das Jahr 1480 in die Donau hinein erbaut. Heute schlängelt sich hier entlang ein anheimelnder Promenadenweg von 600 Metern Länge. Dieser Weg endet an der Bastion Lauseck, einem früheren Bestandteil der Stadtbefestigung, der auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Weitere Fragmente der einstigen Stadtmauer sind die eher zurückhaltende Adlerbastei, der Gänsturm sowie die „Staufermauer“ im Fischerviertel.

 

Kirchen und Kapellen

Ulmer Münster
Das gotische Ulmer Münster ist das unumstrittene Wahrzeichen Ulms. Es handelt sich dabei um die evangelische Hauptkirche der Stadt, die mit ihrem 161,53 Meter hohen Turm den höchsten Kirchturm der Erde für sich beanspruchen darf und zudem die größte protestantische Kirche der Welt ist. Neben dem eigentlichen Kirchturm besticht das Sakralbauwerk mit zwei Chortürmen, die jeweils 86 Meter Höhe messen und weithin über die Innenstadt hinaus zu sehen sind. Begonnen wurde der Bau der Monumentalkirche im Jahre 1377, wobei das Vorhaben von den Ulmer Bürgern finanziert worden war. Den Hauptturm des größten gotischen Gebäudes von Süddeutschland erreicht man über genau 768 Stufen. Aus einer Höhe von schließlich 143 Metern bietet sich ein atemberaubender Ausblick über die Dächer von Ulm. 
Die Öffnungszeiten des Turms sind:
Jan./Febr.:    09:00-16:45
März:              09:00-17:45
April:              09:00-18:45
Mai/Juni:       09:00-18:45
Juli/August:  09:00-19:45
Sept.:             09:00-18:45
Okt.:               09.00-17:45
Nov./Dez.:     09.00-16:45
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4 € und für Kinder und Jugendliche 2,50 €.

Dreifaltigkeitskirche

Zwischen 1616 und 1621 wurde die Dreifaltigkeitskirche auf den Grundmauern einer vorher dort bestehenden Klosterkirche erbaut. Der gotische Chor des Vorgängerbauwerkes ist noch immer erhalten und geht auf das Jahr 1321 zurück. Die 1944 ausgebrannte Kirche wurde hernach – wenn auch stark verändert – restauriert. Heutzutage dient der christliche Sakralbau als Stätte, wo Seminare, Konzerte, Theatervorführungen und vieles mehr stattfinden.

Kloster Wiblingen
Diese einstige Benediktinerabtei, welche heute Abteilungen des Universitätsklinikums Ulm beheimatet, entstand 1093 und wurde 1806 während der Napoleonischen Kriege aufgehoben. Die Klosterkirche St. Martin nutzt man zwar heute noch als katholische Pfarrkirche (1993 übrigens durch Papst Johannes Paul II. zur Basilica minor erhoben). Indes werden alle anderen Teile des Klosters eher wissenschaftlich beansprucht.

Martin-Luther-Kirche
Im Jahre 1928 wurde diese Evangelische Kirche im Stil des Expressionismus erbaut. Das außen mit Ziegeln gehaltene und innen von Holz dominierte Sakralbauwerk wurde vom aus Neu-Ulm stammenden Holzschnitzer Martin Scheible bereichert.

Pauluskirche
Diese von 1908 bis 1910 erbaute Jugendstil-Kirche besticht durch die „Granatspitzen“-Türme, welche aus Eisenbeton konzipiert worden sind. Die Pauluskirche fungiert heute u.a. als beliebter Veranstaltungsort für Konzerte und jedes Jahr für vier Wochen als „Vesperkirche“.

St.-Georgs-Kirche
Die 1904 eigentlich als katholische Garnisonskirche konzipierte und später als Pfarrkirche genutzte St.-Georgs-Kirche wurde zwischen 1978 und 1982 restauriert. Noch immer kann man im Inneren die ursprüngliche Innenbemalung im neugotischen Stil bewundern.

St. Michael zu den Wengen (Wengenkirche)
Diese einstige Klosterkirche geht auf das Jahr 1399 zurück, ist indes leider 1944 ausgebrannt. 1954 wurde sie neu gebaut. Ihr Innenleben begeistert durch ein Altarbild von Franz Martin Kuen (1766) sowie eine barocke Kapelle aus dem Jahre 1629.

Valentinskapelle
Die Valentinskapelle auf dem Münsterplatz wurde 1458 erbaut und später zweckentfremdet. Das im Dreißigjährigen Krieg auch als Schmalzlager Ulms fungierende „Schmalzhäusle“ ging 1894 an die evangelische Kirchengemeinde. Derzeit nutzt die russisch-orthodoxe Glaubensgemeinde von Ulm die Valentinskapelle für Gottesdienste.

 

Schlösser, Burgen und Villen

Bundesfestung
Die Bundesfestung in Ulm war – neben Landau, Luxemburg, Mainz und Rastatt – eine von fünf Bundesfestungen. Sie war Europas größte Festungsanlage. Diese fünf Festungen wurden durch den Deutschen Bund finanziert. Mit einer Hauptumwallung von rund 9 km hatte Ulm die größte Befestigung des 19. Jahrhunderts. Die Bundesfestung Ulm wurde im Zeitraum von 1842 bis 1859 vom preußischen Festungsbaudirektor Moritz Karl Ernst von Prittwitz und Gaffron (1795-1885) entworfen und unter seiner Leitung errichtet. Die Festung ist ein geschlossener, polygonförmiger Festungsring um Ulm und Neu-Ulm, der eine Reihe Forts vorgelagert sind. In Zeiten des Friedens sollten hier rund 5.000 Soldaten des Bundesheeres untergebracht werden, im Kriegsfall bis zu 20.000 Soldaten. Das Bundesheer war von 1815 bis 1866 die Armee des Deutschen Bundes. Die größten Kontingente hatten Österreich (94.800), Preußen (79.250) und Bayern (35.600) gestellt.
Die Festung war nach dem Ersten Weltkrieg nicht unter die Bedingungen des Versailler "Friedensvertrages" gefallen, so dass sie nicht geschleift werden musste. Allerdings gingen weite Teile der Festung während des Zweiten Weltkrieges sowie in den darauf folgenden Jahren unwiederbringlich verloren. Die Burg wurde und wird teilweise durch Initiative des Förderkreises Bundesfestung Ulm e.V. restauriert.

Museen und Ausstellungsorte

Donauschwäbisches Zentralmuseum
Das in der Bundesfestung Ulm beheimatete Museum ist der Geschichte und der Kultur der Donauschwaben gewidmet, welche im 18. Jahrhundert nach Südosteuropa emigrierten und nach dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrten.

Kunsthalle Weishaupt
Der am 24.11. 2007 eröffnete private Kunstausstellungsbau am Hans- und- Sophie-Scholl-Platz geht auf den Unternehmer und Mäzen Siegfried Weishaupt zurück, der ihn seit 2005 erbauen ließ. Kann man über den architektonischen Wert des von dem Münchner Architekturbüro Wolfram Wöhr entworfenen modernen gläsernen Bauwerks vielleicht geteilter Meinung sein, so ist die Ansicht über die ausgestellte Kunst eindeutiger: Fantastisch! Gezeigt werden Werke aus der privaten Sammlung von Weishaupt, zu der 400 Gemälde und Plastikarbeiten gehören.
Über einen verglasten Übergang ist die Kunsthalle übrigens mit dem Ulmer Museum verbunden.

KZ-Gedenkstätte Ulm
Diese Gedenkstätte wurde im „Fort Oberer Kuhberg“ untergebracht und soll an die menschenverachtende Politik der NS-Zeit mahnend erinnern. Historischer Hintergrund ist, dass im Fort zwischen 1933 und 1935 mehr als 600 politische Gegner von den Nationalsozialisten eingekerkert gewesen sind, zu denen auch Kurt Schumacher gehörte.

Museum der Brotkultur
Dieses in Deutschland einzigartige Museum hat sich den historischen und technischen Aspekten der Brotherstellung verschrieben. Zudem gibt es Informationen zur sozialgeschichtlichen Bedeutung des Brotes als Nahrungsmittel und kulturellem Symbol.

Naturkundliche Sammlungen
Wer sich für die Themen Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie, Botanik und Ökologie begeistern kann, wird in diesem Museum richtig aufleben. Dadurch, dass die Exponate nicht nur textlich und beobachtend, sondern auch auf andere Weise sinnlich erfahrbar sind, eignet sich das Museum auch für Familienbesuche mit den lieben Kleinen.

Setra-Museum
Das im Ulmer Fischerviertel gelegene Setra-Museum gibt Einblicke in die Geschichte der Marke Setra, welche sich auf Omnibusse mit selbsttragender Karosserie spezialisiert hatte.

Ulmer Museum
Das kunst-, archäologie- und stadtgeschichtliche Museum gibt zudem auch Informationen zu vielen bekannteren Ulmer Persönlichkeiten heraus. Am sicherlich berühmtesten und für viele Besucher interessantesten sind die archäologische Abteilung mit dem Löwenmenschen (ca. 30.000 v. Chr.) sowie die aus dem 17. Jahrhundert stammende Kunst- und Naturalkammer des Kaufmannes Christoph Weickmann.

 

Opernhäuser, Theater, Kultureinrichtungen

Akademietheater
Das Akademietheater gehört zur Akademie für darstellende Kunst. Es liegt am Kuhberg und wird von potenziellen Schauspielern und Regisseuren benutzt, die auf diese Weise ihr Können einem breiteren Publikum vorstellen.

Städtisches Theater
Das mit seinen 840 Sitzplätzen größte Theater von Ulm entstand im Jahre 1641 und kann demzufolge auf eine lange ereignisreiche Geschichte zurückschauen. Das Städtische Theater von Ulm ist auch das älteste städtische Theater von ganz Deutschland.

Theater in der Westentasche
Das auch „Weste“ genannte Privattheater kann maximal 80 Zuschauer aufnehmen. Es hat sich in einem ehemaligen Ladenlokal in der Herrenkellergasse angesiedelt und führt derzeit insbesondere Sprechtheater-Darbietungen auf.

Theater Ulm
Dem am Herbert von Karajan-Platz gelegenen Dreispartentheater mit seinen Darbietungen aus den Kunstrichtungen Oper und Operette sowie Ballett und Schauspiel ist auch das Philharmonische Orchester Ulms angegliedert.

Theater Ulüm
Süddeutschlands einziges professionelles türkischsprachiges Theater verfügt über einen regelmäßigen Spielplan und hat als Spielstätte die Donaubastion Schillerstraße.

Universitäten und Hochschulen

Hochschule Ulm
Ulms Fachhochschule, die im Jahre 2006 in „Hochschule Ulm“ umbenannt worden ist, bietet v.a. technisch ausgerichtete Studienfächer an. An der auf drei Standorten verteilten Hochschule befindet sich mit dem SUR-100 Kernreaktor einer der letzten deutschen Kernreaktoren, die noch in Betrieb sind. 

Universität Ulm
Die 1967 gegründete Universität bildet derzeit etwa 7.200 Studenten aus, die sich für die Fächer Medizin, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik sowie Mathematik und Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben haben. Zur Universität gehört auch das Universitätsklinikum Ulm, das sich auf die medizinische Behandlung und Erforschung von Herzkreislauf-, Tumor- und Muskelerkrankungen spezialisiert hat. Außerdem bildet der ungefähr 28 Hektra große Botanische Garten einen Bestandteil der Universität.

Parkanlagen und Gärten

Botanischer Garten der Universität Ulm
Der etwa 28 Hektar große Botanische Garten von Ulm gehört zur Universität der Stadt. Er wurde 1981 angelegt und verfügt neben einem Arboretum auch über zwei Tropenhäuser, einen Bauerngarten, einen Apothekergarten sowie einen Rosengarten.

Friedrichsau
Das Naherholungsgebiet für alle Ulmer Bürger und Besucher setzt sich aus drei Gesellschaftsgärten zusammen, einem Tiergarten sowie einem Festplatz, der für Volksfeste, Zirkus-Darbietungen und Freiluft-Festivitäten verwendet wird.

Tiergarten Ulm

Der 1935 gegründete Tierpark Ulms, der im Jahre 1944 geschlossen, aber 1966 wiedereröffnet wurde, gehört zur Friedrichsau. Fester Bestandteil des Zoologischen Gartenes bilden neben einem Tropen- und einem Aquarienhaus auch die Freiflugvoliere sowie die Außenanlagen für die Affen. Der Besucher kann u.a. Bennet-Kängurus bewundern, eine Südamerikawiese für Alpakas und Nandus besuchen oder Grünflügelaras ablichten. Ein neues Bärengehege steht außerdem zur Verfügung. Jedes Jahr besuchen etwa 120.000 Menschen den Ulmer Tierpark, der im Jahre 2008 eine Erweiterung des Aquariums eröffnen konnte, das nun mit einer begehbaren Plexiglasröhre lockt, von der aus der Besucher nicht nur einheimischen Süßwasserfischen ganz nahe sein kann.

Sportanlagen

Donaustadion
Das mit seinen 19.500 Steh- und Sitzplätzen eher mittelgroße Stadion fungiert (nicht nur) als Heimspielstätte der beiden Fußballmannschaften des SSV Ulm 1846. Auch werden Fußballländerspiele und Leichtathletikwettbewerbe hier ausgetragen.

Gewässer, Flüsse

Donau
Ulm breitet sich an der Donau aus, dem nach der Wolga längsten Strom Europas, und wird von dieser von der Schwesternstadt Neu-Ulm auf der anderen Seite abgetrennt. Das historische Zentrum Ulms befindet sich etwa zwei Kilometer von der Stelle entfernt, in welcher die Iller in die Donau fließt. Die Donau, welche im Schwarzwald entspringt und sich schließlich in das Schwarze Meer ergießt, fungiert übrigens für einige Kilometer als natürliche Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg und zwischen Ulm und Neu-Ulm.

Blau
Dieser kleine ca. 15 km lange Fluss entspringt im so genannten Blautopf am Südrand der Schwäbischen Alb, duchfließt Um zwischen der "Fischerinsel" und der Stadtmauer und mündet kurz darauf in die Donau.