Québec: Sehenswürdigkeiten

Highlights der Stadt

Battlefields Park
Zum Battlefields Park gehört auch die berühmte Abrahams-Ebene (Plains of Abraham), die 1759 Schauplatz der historischen Schlacht war, welcher mit der Niederlage der Franzosen gegen die Engländer endete.

Cathedral-minor basilica of Notre-Dame de Québec
Diese Kirche in der Rue de Buade ist die Hauptkirche Kanadas und Sitz der Römisch-Katholischen Erzdiözese von Quebec. Sie erhielt den Rang einer Minor-Basilika durch Papst Pius IX. im Jahre 1874.

Château Frontenac
Dieses im Zentrum Quebecs gelegene Luxushotel ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Entworfen hat es der Architekt Bruce Price.

Hôtel du Parlement (Parliament Building)
Das Parlaments-Gebäude der Stadt ist ein achtstöckiger Bau, der vom Architekten Eugène-Étienne Taché entworfen und von 1877 bis 1886 konstruiert worden ist.

Quebecs Befestigungsanlagen
Sowohl unter den Franzosen als auch unter den Briten zum Schutz der Stadt errichtet, sind die Befestigungsanlagen der Stadt ein gutes Zeugnis für die Weiterentwicklung von Quebecs Verteidigungssystem vom 17. zum 19. Jahrhundert.

Vieux Québec
Praktisch alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt von Quebec, der „Vieux-Québec”, die sich in zwei Teile untergliedert: Die „Haute-Ville“ (= Oberstadt) und die „Basse-Ville“ (= Unterstadt).

Besondere Viertel, Plätze und Straßen

Artillery Park
Nahe dem St. John Gate gelegen und mithin im Herzen Quebecs, war der Ort für mehr als 250 Jahre Augenzeuge der Stadtgeschichte. Heute kann man nach und nach die einzigartigen Bauwerke und anderen Zeugnisse besichtigen, welche die militärische und industrielle Geschichte Quebecs kennzeichnen.

Cartier-Brébeuf
Das Cartier-Brébeuf erinnert an die Zeit 1535/1536, als Jacques Cartier und seine Schiffsgenossen nahe des irokesischen Dorfes Stadacona überwinterten. Das Cartier-Brébeuf ruft ebenfalls die erstmalige Etablierung einer ersten “Niederlassung” jesuitischer Missionare in Quebec in Erinnerung. Dies geschah zwischen 1625 und 1626.

Dufferin Terrace
Die Promenade befindet sich östlich vom Château Frontenac und bietet eine hervorragende Sicht auf den St. Lawrence-Fluss.

Place Royale
Die Stelle, an der im Jahre 1608 Samuel de Champlain an Land ging und die erste französische Siedlung von Nordamerika gründete, ist heutzutage ein wunderschöner Platz. Die große Figur mit dem Hut, welche man auf der Place Royal sehen kann, soll übrigens de Champlain darstellen.

Vieux Québec
Praktisch alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt von Quebec, der „Vieux-Québec”, die sich in zwei Teile untergliedert: Die ummauerte Stadt auf der Spitze des Hügels nennt sich „Haute-Ville“ (= Oberstadt) und die Gegend zwischen der ummauerten Stadt und dem Fluss „Basse-Ville“ (= Unterstadt). Die Unterstadt ist mit Original-Architektur übersät und wird von Straßen bestimmt, die noch aus der Zeit der Stadtgründung stammen. Ober- und Unterstadt sind über den „Escalier Casse-Cou” verbunden oder – und das ist wesentlich bequemer – über eine Standseilbahn (Furnicular). Die Altstadt hat ein sehr europäisches Gepräge, setzt sich aus Steinbauten und kurvenreichen Straßen zusammen, an denen sich kleine Läden und Restaurants schmiegen. Will man die Altstadt erreichen, wird man dies höchstwahrscheinlich entweder durch die Porte St-Louis oder die Porte St-Jean tun – die Haupttore zwischen Altstadt und modernem Teil Quebecs.

Besondere Bauwerke

Ice Hotel
Es gibt nur zwei Eis-Hotels auf dieser Welt. Eins davon steht in Quebec und öffnet seine kalten Tore potenziellen Gästen jedes Jahr von Januar bis April. Es kostet $15, sich durch das Hotel führen zu lassen. Nach 8 Uhr abends steht der Zugang zu den Gästezimmern allerdings nur Gästen des Hauses offen – Zimmerpreise beginnen übrigens bei $299 pro Nacht. Jedes einzelne Zimmer wurde mit entzückenden Eis-Skulpturen dekoriert. Zum Hotel gehört auch eine Eis-Bar, wo Getränke in Eis-Gläsern ausgeschenkt werden. Der wirkliche Clou ist, dass Romantikern sogar eine Eis-Kapelle für Hochzeiten zur Verfügung steht. Wer das Eis-Hotel sehen möchte, wird es 30 Minuten westlich der Station Touristique Duchesnay in Lac St-Joseph finden.

Hôtel du Parlement (Parliament Building)
Das Parlaments-Gebäude der Stadt ist ein achtstöckiger Bau, der vom Architekten Eugène-Étienne Taché entworfen und von 1877 bis 1886 konstruiert worden ist. Mit seinem Uhren-Turm erreicht es eine Höhe von 52 Metern. Das Haus ist im Stil des Second Empire gehalten und ähnelt dem Parlamentsgebäude in Philadelphia. Obwohl die symmetrische Konzeption mit dem Turm, der sich im Mittelschiff erhebt, typisch für Legislativgebäude des britischen Erbes ist, wird der architektonische Stil des Bauwerks doch für einzigartig in Kanada gehalten. Die Fassade beinhaltet Darstellungen berühmter Ereignisse und Personen der kanadischen Geschichte. Das Bauwerk und alle sich daran anschließenden Parlaments-Gebäude, die man übrigens allesamt nachts anstrahlt, können von der Öffentlichkeit kostenlos besichtigt werden.

Manège militaire (Quebec City Armoury)
Das Waffenarsenal wurde 1885 erbaut und diente Kanadas ältestem Regiment - den Les Voltigeurs – als Sitz. Heutzutage ist hier ein Museum für die Geschichte dieses Regimentes beheimatet.

Pont de Québec (Quebec Bridge)
Diese 576 Meter lange, freitragende und genietete Fachwerkbrücke ist die künstlich geschaffene Verbindung der beiden Städte Quebec und Lévis. Sie führt über den Sankt-Lorenz-Strom und wurde ab 1903 gebaut. Bevor die Brücke im Jahre 1919 fertig gestellt werden konnte, stürzte sie aufgrund von Bau- und Planungsmängeln zweimal ein (1907 und 1916). Heute steht hier nun die größte Ausleger-Fachwerkbrücke der Erde, welche am 24. Januar 1996 zu einem Nationaldenkmal von Kanada erklärt wurde.

Pont Pierre-Laporte
Im Jahre 1970 wurde diese Hängebrücke freigegeben, welche die größte Spannweite in ganz Kanada besitzt. Sie ist mithin die längste ihrer Art und überspannt auf einer Länge von 1.041 Metern den Sankt-Lorenz-Strom - die Städte Québec mit Lévis verbindend. Die Brücke trägt den Namen von Pierre Laporte. Dieser war kurz vor der Eröffnung der Brücke zur Zeit der Oktoberkrise von der Front de libération du Québec ermordet worden.

Quebecs Befestigungsanlagen
Sowohl unter den Franzosen als auch unter den Briten zum Schutz der Stadt errichtet, sind die Befestigungsanlagen der Stadt ein gutes Zeugnis für die Weiterentwicklung von Quebecs Verteidigungssystem vom 17. zum 19. Jahrhundert. Die Anlagen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO und umrahmen mit ihren Toren und Bastionen die Altstadt.

Kirchen und sakrale Einrichtungen

Basilique-Cathédrale Notre-Dame de Québec
An der Stelle, an der sich die heutige wunderhübsche Basilika befindet, wurde im Jahre 1633 eine Votivkirche erbaut, und zwar von Samuel de Champlain, dem Stadtgründer Quebecs. Diese Kirche musste nach Bränden und Zerstörung dreimal erneuert werden.

Cathedral-minor basilica of Notre-Dame de Québec
Diese Kirche in der Rue de Buade ist die Hauptkirche Kanadas und Sitz der Römisch-Katholischen Erzdiözese von Quebec. Sie erhielt den Rang einer Minor-Basilika durch Papst Pius IX. im Jahre 1874. Das Innenleben wurde von Jean Baillairgé und seinem Sohn François gestaltet, von 1786 bis 1822 übrigens. 1843 wurde mit der Rekonstruktion der Fassade die wohl prächtigste neo-klassische Fassade von ganz Kanada geschaffen. Die Kathedrale ist mit wundervollen Kunstwerken reich dekoriert. Beachtenswert ist vor allem die Kanzel-Lampe, ein Geschenk des französischen Königs Ludwig IX.

Notre-Dame-des-Victoires
Diese kleine Kirche entstand zwischen 1687 und 1723. Eigentlich dem “l'Enfant Jésus” (= dem “Kinde Jesus”) geweiht, erhielt die Kirche späterhin ihren heutigen Namen. Notre Dame wurde während der britischen Bombardements im September 1759 stark zerstört und musste hernach restauriert werden (1816 abgeschlossen). Heutzutage gehört die wunderschöne Kirche zu den bedeutendsten Touristenmagneten der Stadt, aber auch zu den beliebtesten Orten des Gottesdienstes.

Schlösser und Burgen

Château Frontenac
Dieses im Zentrum Quebecs gelegene Luxushotel ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Entworfen hat es der Architekt Bruce Price. Das 1893 im Stil des Historismus erbaute Hotel gehört zur Kette der Canadian Pacific Hotels. Benannt wurde es nach Louis de Buade, Comte de Frontenac et de Palluau, dem berühmten Gouverneur der französischen Kolonie Neufrankreich. Das auf der Spitze eines (den Sankt-Lorenz-Strom überragenden) Hügels gelegene Château gilt als eines der am meisten fotografierten Hotels der Erde.

Citadelle de Québec
Die Zitadelle gehört zur historischen Stadtbefestigung von Quebec und steht in prominenter Nachbarschaft (bspw. des Parliament Buildings). Sie ist seit 1920 Stationsort des „Royal 22e Régiment” der kanadischen Streitkräfte. Zusätzlich fungiert sie als offizielle Residenz des Governor General of Canada, der hier mehrere Wochen im Jahr wohnt. Übrigens wurden in der Zitadelle auch die Quebec-Konferenzen von 1943 und 1944 abgehalten, während der Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und William Lyon Mackenzie King eine Strategie für den Zweiten Weltkrieg diskutierten.

Museen und Ausstellungsorte

Choco-musée Erico
Dieses kleine Museumsjuwel hat sich der Geschichte und der Herstellung von Schokolade verschrieben. Der Eintritt ist frei.

Musée de l'Abeille
(Bienenmuseum)
Auch im “Bienenmuseum” ist der Eintritt frei. Hier erfährt man alles Wissenswerte über diese nützlichen und faszinierenden Tiere, die übrigens 70 Millionen Jahre länger auf dieser Erde weilen, als es die Menschen tun.

Musée de la civilisation
Das Museum der Zivilisation zeigt permanente und wechselnde Ausstellungen, die immer irgendwie mit der Gattung Mensch zu tun haben. Hier gibt es auch die größte Sammlung von Kunst aus Quebec zu sehen.

Universitäten

Université du Québec
Zu dieser Universität gehören zehn staatlich finanzierte Universitäten in der Provinz Quebec, deren Hauptniederlassung in Quebec-Stadt liegt. Mit 76.000 Studenten ist die Université du Québec – gegründet 1968 – Kanadas größte höhere Lehranstalt. Sie bietet mehr als 300 Programme an.

Université Laval
Die älteste Lehreinrichtung Kanadas war die erste Institution, welche in Nordamerika höhere Bildung in Französisch angeboten hatte. Laval gehört zu den Top Ten von Kanadas Universitäten. Sie bildet mehr als 37.000 Studenten aus und bietet über 350 Programme an. Für Studierende aus dem Ausland und aus anderen Teilen Kanadas interessant ist v.a. das „Français pour non-francophones”-Programm, das eine Einführung in die französische Sprache ermöglicht.

Parkanlagen und Gärten

Battlefields Park
Zum Battlefields Park gehört auch die berühmte Abrahams-Ebene (Plains of Abraham), ein historisches, 44 Hektar großes Plateau, das nach Abraham Martin (1589-1664) benannt wurde, einem Fischer. Die Abraham-Ebene war 1759 Schauplatz der historischen Schlacht, die mit der Niederlage der Franzosen gegen die Engländer endete. Aber auch der Rest des Battlefields Parks setzt sich aus wichtigen Orten zusammen, an denen die verfeindeten Parteien aufeinandergetroffen waren. Wer den Park heute besucht, wird unzählige Wanderwege vorfinden und diverse Artillery-Stücke, welche an die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Briten und Franzosen erinnern. Wichtiger Bestandteil des Parks sind auch die drei (früher vier) Martello-Türme, welche zwischen 1808 und 1812 entstanden sind und Verteidgungszwecken dienlich waren. Allerdings wurden die Türme niemals in Schlachten verwendet. Der Martello-Turm 1 kann und sollte unbedingt besichtigt werden.

Domaine Maizerets
Beim „Maizerets Estate“ handelt es sich um eine beeindruckende Grünfläche, die seit 1705 besteht. Große mit Gras bedeckte Flächen, ein Baumgarten, historische Bauwerke und Gärten machen den Park zu einem beliebten Ort für alljene, welche sich an der Natur erfreuen wollen.

Parc du Bois-de-Coulonge
Der Park liegt am St. Lawrence River und breitet sich auf einem Cliff über dem Fluss aus. Er gehört zu den wundervollsten Parkanlagen von Quebec-City und bedeckt eine Fläche von 24 Hektar. Der Park ist für seine Gärten, seine beeindruckenden Pflanzen und seiner langen Geschichte wegen sehr bekannt.

Tierparks und Aquarien

Jardin Zoologique du Québec
Der Zoologische Garten von Quebec ist seit dem Jahre 2006 leider geschlossen. Einst zeigte er 750 Tiere aus 300 verschiedenen Arten.

Parc Aquarium du Québec
Das Aquarium von Quebec - 2002 neu eröffnet – präsentiert mehr als 10.000 Säugetiere, Reptilien, Fische und andere Vertreter aquatischer Fauna aus Nordamerika und der Arktis. Polarbären und diverse Seemöwenarten gibt es weiterhin zu bewundern. Beliebt ist auch der “Große Ozean”, ein großes Becken, das Besuchern einen interessanten Blick von „unten“ gewährt.

Gewässer

Sankt-Lorenz-Strom
Quebec liegt direkt am St. Lawrence River. Dieser nordamerikanische Fluss fließt durch die kanadischen Provinzen Ontario sowie Québec und bildet in seinem Oberlauf die Grenze zwischen Ontario und dem US-amerikanischen Bundesstaat New York. Über die Länge des Flusses lässt sich streiten: Je nachdem, wo und wie man End- und Quellort des Flusses ansetzt, ist er zwischen 560 und beeindruckenden 3.058 Kilometern lang.

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