Bekannte Personen

Ärzte und Naturwissenschaftler

Françoise Barré-Sinoussi (geb. 1947)
Ärztin und Virologien. Am 6. Oktober 2008 erhielten sie und Luc Montagnier die Hälfte des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin. Sie erhielt den Preis für die Isolierung des HI-Virus am Pariser Pasteur Institut im Jahr 1983.
Die andere Hälfte erhielt der Deutsche Harald zur Hausen

Gustave Eiffel (1832 - 1923 in Paris)
Ingenieur. Er ist der Erbauer des Wahrzeichens von Paris, des nach ihm benannten Eiffelturms.

Pierre Gassendi (1592-16)
Theologe, Philosoph und Naturwissenschaftler. So  beschrieb er die Beobachtung dass Eisen durch den Einschlag eines  Blitzes magnetisiert werden kann. Dazu untersuchte er nach einem Gewitter die Kirchturmspitze von Aix.Er führte zudem das erste bekannte "Großforschungsprojekt“ mit  über 100 Mitarbeitern auf einer Galeere vor Marseille durch. Dazu ließ er auf dem fahrenden Schiff eine Kanonenkugel von einer der Rahenauf das Deck herunterfallen. Entgegen der herrschen Meinung nach der so genannten "Impetus-Theorie" schlug die Kugel jedoch direkt unter der Rah auf und nicht in Richtung Heck verschoben. Er bewies damit bereits damals das heutige Trägheitsgesetzt.
Gassendi verstarb am 24. Oktober 1655 in Paris.

Luc Montagnier (geb. 1932)
Arzt und Virologe. Am 6. Oktober 2008 erhielten er und Françoise Barré-Sinoussi die Hälfte des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin.
Er erhielt den Preis für die Isolierung des HI-Virus am Pariser Pasteur Institut im Jahr 1983. Die andere Hälfte erhielt der Deutsche Harald zur Hausen.

Dirigenten, Komponisten, Sänger

Hector Berlioz (1803 - 1869 in Paris)
Romantischer Komponist.  Hector Berlioz  wurde am

Frédéric Chopin (1810 - 1849 in Paris)
Komponist der Romantik

Jacques Offenbach (1819 - 1880)
Deutschstämmiger Komponist. Jacques Offenbach wurde am

Edith Piaf (1915 - 1963)
Chansonsängerin. Edith Piaf wurde.
1935 stellte sich der erste Erfolg ein, als die junge Piaf teilweise auch selbstverfasste Lieder vortrug.
Unvergesslich wurde sie mit "Je ne regrette rien

Könige und Kaiser

Könige und Kaiser
Mit der Darstellung beginnen wir mit Robert II.

Robert II. (972-1031)
Robert II. - der Fromme - hatte zusammen mit seinem Vater von 987 bis 996 und danach als Alleinherrscher bis 1031 regiert

Heinrich I.  (1008-1060)
Heinrichs I. aus der Dynastie der Kapetinger regierte von 1031 bis 1060

Philipps I. (1052-1108)
Philipps I. aus der Dynastie der Kapetinger regierte von 1060 bis 1108

Ludwig VI. (1081-1137)
Ludwig VI. - der Dicke - aus der Dynastie der Kapetinger regierte von 1108 bis 1137

Ludwig VII. (1120-1180)
Ludwig VII. - der Jüngere - aus der Dynastie der Kapetinger regierte ab 1131 gemeinsam mit seinem Vater Ludwig VI. bis 1137 und danach als Alleinherrscher bis 1180.

Philipps II. August (1165-1223)
Philipps II. August aus der Dynastie der Kapetinger hatte zwischen 1180 und 1223 regiert

Ludwig VIII. (1187-1226)
Ludwig VIII. - der Löwe - aus der Dynastie der Kapetinger hatte zwischen 1223 und 1226 regiert

Ludwigs IX. (1214-1270)
Ludwigs IX. - der Heilige - aus der Dynastie der Kapetinger hatte von 1226 bis 1270 regiert

Philipps III. (1245-1285)
Philipps III. - der Kühne - aus der Dynastie der Kapetinger regierte von 1270 bis 1285

Philipps IV. (1268-1314)
Philipps IV. - der Schöne - aus der Dynastie der Kapetinger regierte von 1285 bis 1314 als König von Frankreich und als Philipp I. von Navarra.
Während seiner Regierungszeit wurden auf sein Bestreben hin am Freitag den 13. Oktober 1307 in einer koordinierten Aktion die meisten Mitglieder des Templerordens verhaftet, ihr Vermögen eingezogen und eine Reihe von ihnen lebend verbrannt.**

Ludwig X. (1289-1316)
Ludwig X. - der Zänker - war von 1305 bis 1314 König von Navarra und von 1314 bis 1316 König von Frankreich.

Philipp V. (1293-1322)
Philipp V.  - der Lange - aus der Dynastie der Kapetinger war von 1317 bis 1322 König von Frankreich und als Philipp II. König von Navarra.
Er war der zweite Sohn von Philipp IV. und dessen Frau Königin Johanna I. von Navarra.

Philipps VI. (1293-1350)
Philipps VI. regierte zwischen 1328 und 1350. Während seiner Regierungszeit begann der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England.

Johann II. (1319-1364)
Johann II. - der Gute - regierte zwischen 1350 und 1364 als König von Frankreich.

Karl V. (1338-1380)
Karls V. - der Weise - regierte von 1364 bis 1380. Er stammte aus dem Haus Valois, einem Seitenzweig der Kapetinger.
Er war der älteste Sohn von König Johann II. und dessen erster Frau Jutta von Luxemburg und gilt als einer der großen französischen Könige des Mittelalters.

Karls VI. (1368-1422)
Karls VI. - der Wahnsinnige - regierte zwischen 1380 und 1422.

Karl VII. (1403-1461)
Karl VIII. - der Siegreiche - regierte von 1422 bis 1461.  Er entstammte der Linie Valois aus der kapetingischen Dynastie und war der erste der so genannten Loire-Könige.

Ludwig XI. (1423-1483)
Ludwigs XI. - der Kluge - regierte zwischen 1461  und 1483. Er entstammte dem Haus Valois und war der zweite der so genannten Loire-Könige.

Karl VIII. (1470-1498)
Karl VIII. - der Freundliche - hatte von 1483 bis 1498 regiert. Mit seinem Tod endete die Linie des Geschlechts der Valois.

Ludwig XII. (1462-1515) 
Ludwig XII.  hatte von 1498 bis 1515 regiert. Er entstammte aus der Nebenlinie Orléans des Hauses Valois.

Franz I. (1494–1547) 
Franz I. - der Ritterkönig - hatte von 1515 bis 1547 regiert. Er war ein bedeutender Herrscher der Renaissance.
Während seiner Zeit wurden die Grundlagen für die absolute Monarchie sowie die Hugenottenverfolgung gelegt.

Heinrich II. (1519-1559)
Heinrich II. hatte von 1547 bis 1559 regiert. Er ststammte aus der Dynastie der Valois-Angoulême.
Mit den Edikten von Châteaubriant von 1552 und Écouen von 1559 hatte er die Hugenotten - die französischen Protestanten - verfolgt.

Franz II. (1544-1560)
Franz II. hatte nur zwischen 1599 und 1560 regiert. Er war der älteste Sohn von Heinrich II. und seiner Frau Katharina von Medici. Am 24. April 1558 hatte er die 15-jährige Maria Stuart, Königin von Schottland, geheiratet.

Karl IX. (1550-1574)
Karl IX. hatte zwischen 1560 und 1574 regiert. Er war der zweite Sohn von Heinrich II. aus dem Haus Valois-Angoulême und seiner Frau Katharina von Medici.
Während seiner Regentschaft kam es am 24. August 1472 zur berüchtigten Bartholomäusnacht, in dessen Verlauf in Paris etwa 3.000 und im ganzen Land ca. 15.000 Hugenotten ermordet wurden.
Erwähnenswert ist, dass Papst Gregor XIII. (1502-1585)  zum Dank für das Massaker ein Te Deum singen und eine Gedenkmünze prägen ließ.

Heinrich III. (1551 - 1589)
Heinrich III.  war von 1573 bis 1574 als Henryk Walezy König von Polen-Litauen und von 1574 bis zu seinem Tod König von Frankreich. Er war der letzte König aus dem Haus Valois.

Heinrich IV. (1553 - 1610)
Er war ab 1572 als Heinrich III. König von Navarra und von 1589 bis zu seiner Ermordung 1610 als Heinrich IV. König von Frankreich.  Er war der erste Bourbonen-König und Führer der Hugenotten.
Von ihm stammt nach seinem Übertritt zum katholischen Glauben die Aussage: "Paris ist eine Messe wert! Er hatte das von den Bürgerkriegen zerrüttete Land wieder aufgebaut und die Grundlagen für den französischen Einheitsstaat geschaffen.
Sein Toleranzedikt von Nantes vom 13. April 1598 hatte den französischen Protestanten freie Religionsausübung zugesichert.

Ludwigs XIII. (1601-1643) 
Ludwigs XIII.  - der Gerechte - war von 1610 bis 1643 König von Frankreich und Navarra und Stammte aus dem Haus der Bourbonen.
Im Jahr 1624 hatte er Kardinal Richelieu (1585-1642) zum "Ersten Minister" gemacht.

Ludwigs XIV. (1638-1715) 
Ludwigs XIV. - der Sonnenkönig - hatte von 1643 bis 1715 regiert. Er war zwischen 1643 und 1715 König von Frankreich und Navarra sowie Kofürst von Andorra. Er war ein typischer Herrscher des Absolutismus.
Es ist umstritten, ob die Aussage "L’État, c’est moi" (Der Staat bin ich) tatsächlich von ihm stammt. Am 18. Oktober 1685 hatte König Ludwig XIV. das Edikt von Nantes im Edikt von Fontainebleau widerrufen.
Das führte dazu, dass die französischen Protestanten alle ihre religiösen und bürgerlichen Rechte verloren hatten.
Innerhalb weniger Monate flüchteten daraufhin Hunderttausende in die calvinistischen Gebiete der Niederlande, die calvinistischen Kantone der Schweiz und nach Preußen unter Friedrich Wilhelm - dem Großen Kurfürsten ().
Aufgrund seines ausschweifenden Lebensstils und der Expansionskriege war Frankreich am Ende seiner Herrschaft nahezu ruiniert.

Ludwigs XV. (1710-1774)
Ludwigs XV. war von 1715 bis 1774 König von Frankreich und Navarra sowie von 1710 bis 1715 Herzog von Anjou.
Bis heute ist seine Mätresse die  Marquise de Pompadour (1721-1764) bekannt.
 
Ludwig XVI. (1754 - 1793)
König von Frankreich von 1774 bis zu seiner Hinrichtung im Verlauf  der Französischen Revolution im Jahr 1793. Er war der letzte französische Vertreter des Absolutismus.
Mit ihm wurde auch seine Frau Marie Antoinette (1755 - 1793) geköpft.

Templerorden
Der Templerorden war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand. Die vollständige Bezeichnung lautete: "Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem" (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosolymitanis).
Der Ritterorden war 1118 im Zuge des Ersten Kreuzzugs gegründet worden und war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen des Mönchtums vereint hatte. Er unterstand direkt dem Papst.
 

Napoleon Bonaparte (1769 - 1821)
Erster Kaiser Frankreichs. Napoleon strebte die Herrschaft über ganz Europa an, scheiterte aber im Russlandfeldzug bei Moskau und in der Völkerschlacht von Leipzig. Nach seinem Rückzug nach Elba, riss er die Macht in der "Herrschaft der 100 Tage" nochmals an sich, verlor aber in der Schlacht bei Waterloo gegen die Engländer und Preußen und wurde bis zu seinem Tod auf die Insel St.Helena verbannt.

Napoleon II. (1811-1832)
Napoleon Franz Joseph Karl Bonaparte wurde am  20. März 1811 im Tuilerien-Palast in Paris  war der einzige legitime männliche Nachkomme Napoléon Bonapartes; er stammte aus dessen zweiter Ehe mit Marie-Louise von Österreich. Als kaiserlicher Kronprinz von Frankreich trug er seit 1811 den Titel König von Rom.
Nach Napoléons Sturz führte er 1814 bis 1817 den von seiner Mutter abgeleiteten Titel Prinz von Parma. Während der Herrschaft der Hundert Tage wurde er für kurze Zeit wieder französischer Prince imperial und war nach der endgültigen Abdankung seines Vaters als Napoleon II. vom 22. Juni bis zum 7. Juli 1815 titularischer Kaiser der Franzosen; dieser Anspruch erlosch jedoch schon am 8. Juli mit der Restauration des Königreichs durch Ludwig XVIII. 1818 wurde er von seinem Großvater mütterlicherseits, Kaiser Franz I. von Österreich, zum Herzog von Reichstadt ernannt.
 Er war am  22. Juli 1832 in Schloss Schönbrunn infolge seiner Lungen-Tb bei Wien verstorben.

Der Leichnam des Herzogs von Reichstadt wurde in der Wiener Kaisergruft (Kapuzinerkirche) bestattet, sein Herz in der Herzgruft der Habsburger in St. Augustin und seine Eingeweide in der Herzogsgruft des Stephansdoms. Dies entsprach dem Begräbniszeremoniell der Habsburger, wie es am Wiener Hof üblich war („Getrennte Bestattung“). 1940 wurde der Sarkophag mit dem Leichnam des Herzogs auf Befehl Adolf Hitlers nach Paris überführt (in Erinnerung an die vor 100 Jahren erfolgte Überführung der Leiche Napoléons von St. Helena nach Paris) und zunächst an der Seite von Napoleon I. im Invalidendom aufgestellt. 1969 wurde der Sarkophag in die Unterkirche verbracht. Das Herz des Herzogs und seine Eingeweide blieben jedoch in Wien.

Napoleon III.(1808 - 1873)
Napoleon III. wurde  20. April 1808 in Paris geboren.
Er war unter seinem Geburtsnamen Charles Louis Napoléon Bonaparte während der Zweiten Republik von 1848 bis 1852 französischer Staatspräsident und von 1852 bis 1870 als Napoleon III. Kaiser der Franzosen. Mit dem Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 hatte der aus einer Volkswahl hervorgegangene Präsident eine Diktatur errichtet. Ein Jahr darauf machte er sich zum Kaiser und sein Land zum Zweiten KaiserreichEr erzwang sich durch einen Staatsstreich 1851 jegliche Vollmachten  und  ließ sich nach einem Plebiszit im Dezember 1852 zum Kaiser ausrufen.
Seine Regierungszeit endete mit seiner Gefangennahme nach der Schlacht von Sedan im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Infolgedessen wurde am 4. September 1870 in Paris die emporären Republik. ausgerufen. Die Zeit zwischen 1870 und 1940 wird als die Dritte Republik bezeichnet.
Er war am 9. Januar 1873 in Chislehurst bei London verstorben.
 

Künstler und Architekten

Edgar Degas (1834-1917)
Maler und Bildhauer. Edgar Degas wurde als Hilaire Germain Edgar de Gas  am 19. Juli 1834 in Paris geboren.
Er gilt als Vertreter des Impressionismus. Im Verlauf seines Künstlerlebens hatte er zahlreiche Porträts erstellt, aber auch Bilder von Menschen des Balletts, Jockeys und Pferde, des Pariser Nachtlebens sowie von Frauen bei der Körperpflege.
Für seine Porträts hatte er vornehmlich Familienmitglieder oder Menschen aus seinem Bekanntenkreis als Modelle genommen und nur selten bezahlte Aufträge von fremden Menschen.
Besonders erwähnenswert sind fünf großformatige Historiengemälde aus den 1860er Jahren, die alle  Frauen zum Thema haben, es sind: Die Tochter Jephthas (1861–1864), Semiramis, das von ihr erbaute Babylon betrachtend (1860–1862), Mittelalterliche Kriegszene, (1861–1865), Junge Spartanerinnen fordern Jünglinge heraus (ca. 1860–1862) und Mademoiselle Eugénie Fiocre im Ballett ‚Die Quelle‘ (1866–1868). Doch bald darauf hatte er davon Abstand genommen, historische Bilder zu malen und sich stattdessen sich ganz auf Gegenwartsthemen konzentriert.
Er war am  27. September 1917 in seiner Geburtsstadt Paris verstorben.

Max Ernst (1891-1976 )
Maler des Surrealismus. Max Ernst wurde 2. April 1891 in Brühl im Rheinland geboren. Nach seinem Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg hatte er zusammen mit Johannes Baargeld und Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe gegründet.
1922 war er dann nach Paris gezogen, um sich den Künstlern des Surrealismus um André Breton anzuschließen. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er als Deutscher mehrfach interniert, konnte jedoch zusammen mit der Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, seiner späteren dritten Ehefrau, in die USA fliehen.
1953 kehrte er mit seiner vierten Ehefrau, der Malerin Dorothea Tanning, nach Frankreich zurück.
Er war am 1. April 1976 in Paris verstorben.

Eugène Henri Paul Gauguin  (1848-1903)
Maler. Eugène Henri Paul Gauguin wurde 7. Juni 1848 in Paris geboren.
Seine Werke  beeinflusste stark die Nabis und den Symbolismus, zudem er war Mitbegründer des Synthetismus und wurde zu einem  wichtigen Wegbereiter des Expressionismus.
Eine Versteigerung einiger seiner Bilder erbrachte soviel ein, dass er im April 1891 nach Tahiti aufbrechen konnte. Aber dort hatte er sehr schnell er festgestellt, dass die Realität  des hiesigen Lebens mit seinen Erwartungen in keiner Weise entsprach. In der Hauptstadt Papeete lebte die einheimische Bevölkerung in ärmlichen Wellblechhütten, westliche Kleidung hatte die traditionelle Tracht ersetzt, alte Religionen und Traditionen waren von den Missionaren unterdrückt worden.
Daher fuhr er im August 1893 wieder nach Paris zurück.
Hier hatte es ihm eine Erbschaft ermöglicht 1894, ein größeres Atelier zu mieten.
Im selben Jahr hatte er sich anlässlich eines Aufenthalts in der Bretagne bei einer Schlägerei einen Knöchel gebrochen, der zeitlebens nicht richtig ausgeheilt war.
Während seiner Abwesenheit hatte seine Geliebte sein Atelier – mit Ausnahme der Bilder – ausgeräumt und war verschwunden war. Deswegen und wegen anderer Fehlschläge hatte er gegen Ende 1894 beschlossen, nach Tahiti zurückzukehren.
Dort traf er im September 1895 erneut in Papeete ein und fand die Stadt noch schlimmer vor als bei seinem ersten Besuch. Dennoch hatte er sich an der Küste in der Nähe von Papeete eine traditionelle Hütte errichtet in der er ein sehr junges einheimisches Mädchen als Geliebte aufgenommen hatte.
 Anfang 1897 erhielt er aus dem Verkauf von Bildern in Europa so viel Geld, dass er damit recht gut leben konnte. Aber seine Gesundheit hatte sich nicht zuletzt durch eine Syphilis zunehmend verschlechtert.
Nach einer Herzattacke hatte er gegen Ende 1897 innerhalb von vier Wochen das  Bild Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Gemalt – das Bild gilt als eine Art künstlerisches Testament
Im Herbst 1901 war er nach Atuona auf der Marquesas-Insel Hiva Oa in Französisch-Polynesien gezogen.
Auch hier hatte er eine Hütte errichtet und mit einem anfangs 14-jährigen Mädchen zusammen gelebt, die ihm auch Modell stand.
Gauguin hatte sich hier stark für die Rechte der einheimischen Bevölkerung eingesetzt  und besonders die katholische Kirche scharf kritisiert, was zu Konflikten mit der Obrigkeit geführt hatte. Die Folge war eine Haft- und eine Geldstrafe, die seine finanziellen Möglichkeiten erheblich überstiegen hatte.
Er war kurz darauf am 8. Mai 1903 in Atuona auf Hiva Oa verstorben, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand

Georges-Eugène Baron Haussmann (1809-1891)
Politiker, Stadtplaner. Georges-Eugène Baron Haussmann wurde am 27. März 1809 in Paris geboren.
Er war von 1853 bis 1870 Präfekt des französischen Départements Seine und gilt als der bedeutendste und nachhaltigste Stadtplaner von Paris.
So geht das heutige Stadtbild des Stadtzentrums von Paris auf ihn zurück.
Er war am 11. Januar 1891 in seiner Geburtsstadt Paris verstorben.

Édouard Manet (1832-1883
Maler des Impressionismus. Édouard Manet wurde  23. Januar 1832 in Paris geboren. Sein Geburtshaus befindet sich direkt gegenüber der Académie des Beaux-Arts unweit des Louvre. Er entstammte einer bürgerlichen Familie, seinVater war Richter und war Leiter der Personalabteilung im Justizministerium. Die Mutter Eugénie-Désirée Manet, geborene Fournier, war die Tochter eines französischen Diplomaten, der als Konsul in Göteborg arbeitete. Der schwedische König Karl XIII. () war einer der Paten der Mutter.
Von 1838 bis 1844 besuchte Manet die Institutsschule in Vaugirard und danach das Collège Rollin - das heutige Lycée Jacques Decour -  wo er 1848 seine Schulzeit beendet hatte. Dort hatte er den späteren Journalisten und Politiker Antonin Proust kennengelernt, mit dem er bis zu seinem Tod befreundet
Nach seiner Schulzeit wollte er Marineoffizier werden, da er aber bei der Aufnahmeprüfung durchgefallen war, begann er im Dezember 1848 eine sechsmonatige Reise nach Brasilien. Die Erfahrungen der Seereise führten Manet endgültig zu dem Entschluss, als Maler tätig zu werden.
Er war am  30. April 1883 in seiner Geburtsstadt Paris verstorben.

Claude Monet  (1840-1926)
Maler, besonders des Impressionismus. Claude Monet  wurde am 14. November 1840 in Paris geboren.
Sein Vater besaß einen Kolonialwarenhandel, dessen wirtschaftliche Situation sich um 1845 so verschlechtert hatte, dass die Familie nach Le Havre umziehen musste wo die Halbschwester des Vaters, Marie-Jeanne Lecadre, lebte. Ihr Mann war ein recht wohlhabender Kolonialwaren-Großhändler und Schiffsausrüster, bei dem  Monets Vater Arbeit bekommen hatte.
In Le Havre besuchte Claude Monet zwischen 1851 und 1857 das dortige Gymnasium und erhielt hier Zeichenunterricht. Aber er hatte die schulische Disziplin zum Unmut der Lehrer abgeleht und sich lieber am Meer aufgehalten. Aber während des Unterrichts hatte er Karikaturen von Schülern und Lehrern angefertigt, was dazu geführt hatte, dass er bereits im Alter von 15 Jahren in der Stadt als Karikaturist bekannt war.
Bis Mitte der 1860er Jahre hatte er – dem Zeitgeist folgend -  realistische Bilder angefertigt, von denen einige sogar im Pariser Salon ausgestellt wurden.
Aber Ende der 1860er Jahre hatte er dann begonnen, impressionistische Bilder zu malen. Ein Beispiel seiner Bilder  ist Impression, Sonnenaufgang - eine Hafenansicht von Le Havre - das  der gesamten Stilrichtung ihren Namen gegeben hatte
In den 1870er Jahren beteiligte sich Monet an einigen der Impressionisten-Ausstellungen, an denen auch  Pierre-Auguste Renoir oder Edgar Degas teilgenommen hatten. Er wurde besonders durch den Kunsthändler Paul Durand-Ruel gefördert.
Im Jahr 1883 hatte der Kunsthändler Durand-Ruel eine Ausstellung mit Bildern von ihm ausgerichtet. Obwohl die Ausstellung positive aufgenommen wurde, war es jedoch nicht zu größeren Verkäufen gekommen. Zu Beginn der 1880er Jahre hatte er ein Haus in Giverny im Département Eure gemietet und war dort  mit seinen beiden Söhnen, sowie der verwitweten Alice Hoschedé und deren sechs Kindern eingezogen.
Ihr Mann war ein vermögender Kaufhausbesitzer, der Monet mit der Gestaltung von Paneelen für einen Saal im Schloss Rottenbourg beauftragt hatte.
In den folgenden Jahren hatte er hier seinen berühmten Garten angelegt, den er oft als Motiv für seine  Bilder genutzt hatte
In den 1890er Jahren hatte er begonnen, das Konzept der Serie zu entwickeln, was darin bestand, ein Motiv in verschiedenen Stimmungen zu malen.
Er war am 5. Dezember 1926 in Giverny verstorben.

Graf Balthazar Klossowski de Rola (1908 - 2001)
Maler. Graf Balthazar Klossowski de Rola - genannt Balthus - wurde am 29. Februar 1908 als  zweiter Sohn des polnischen Kunsthistorikers und Malers Erich Klossowski in Paris geboren.
Balthus wurde besonders durch seine in lasziven Posen dargestellten jungen Mädchen bekannt.
Im "Museum Ludwig" in Köln hattevom 18. August bis zum 4. November eine Retrospektive des Malers mit 70 Gemälden und Zeichnungen aus der Schaffensperiode zwischen 1932 bis 1960 sttgefunden.
Er war am 18. Februar 2001 in Rossinière im schweizer Kanton Waadt verstorben.
 

Dominique Perrault (geb.1953)
Architekt. Dominique Perrault wurde am  9. April 1953 in Clermont-Ferrand  im      geboren.
Perrault hatte Architektur an der Unité Pédagogique 6 der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris Architektur studiert, anschließend Städtebau an der École Nationale des Ponts et Chaussées in Paris sowie Geschichte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales.
1981 hatte er Architekturbüro in Paris, 1992 in Berlin, 2000 in Luxemburg, 2002 Barcelona und in Baltimore (USA) gegründet
Er war von 1998 bis 2001 Präsident des Institut français d’architecture.
Seine internationale Karriere als Architekt begann 1984 mit dem Bau der Hochschule ESIEE (École supérieure d’ingénieurs en électronique et électrotechnique) in Marne-la-Vallée bei Paris. In Deutschland wurde er besonders durch seine Pläne zum Bau des Velodroms und Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin von 1999 bekannt. Weitere wichtige Gebäude bzw. Bauwerke von ihm sind:
•   die Brücke Puente de Arganzuela  in Madrid
•    die französische Nationalbibliothek in Paris
•   die  Erweiterung des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg
•    das Rathaus in  Innsbruck
•    die Caja Mágica in Madrid
•   die  NH Hoteles Rho bei Mailand
•   die  Kindarena in Rouen
•    der DC Towers in Wien

François-Auguste-René Rodin (1840-1917)
Bildhauer und Zeichner. François-Auguste-René Rodin wurde 12. November 1840 in Paris als Sohn einer Beamtenfamilie geboren.
Im Jahr 1853 wurde er Schüler an der École Spéciale de Dessin et de Mathématiques, wo er bis 1857 verblieb.
Interessant ist, dass er während dieser Zeit dreimal vergeblich versucht hatte, an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris aufgenommen zu werden, um Bildhauerei zu studieren.
Daher verlief seine künstlerische Laufbahn ohne eine professionelle Ausbildung sowie ohne einen akademischen Abschluss. Der Tod seiner Schwester im Jahr 1862 hatte ihn dazu gebracht, dem Orden Pères du Saint-Sacrement beizutreten, wo er seiner künstlerischen Arbeit nachgehen konnte. Zwei Jahre später wurde er Schüler von Albert-Ernest Carrier-Belleuse, dem er 1870 nach Brüssel folgte. Aber wegen sehr verschiedener künstlerischer Ansichten trennte sich Rodin noch im selben Jahr von ihm.
Öffentliche Aufträge brachten ihm in den nächsten Jahren die ersehnte künstlerische Anerkennung.
In den Jahren 1875/76 unternahm Rodin eine Studienreise nach Italien, um die Werke von Michelangelo (1475-1564) zu studieren. 1877 kehrte er wieder nach Paris zurück.
Bei der Weltausstellung 1900 in Paris wurden einige seiner Werke ausgestellt. Sehr erwähnenswert ist, dass zwischen 1905 und 1906 Rainer Maria Rilke als Privatsekretär bei ihm tätig war.
Im Pariser Hôtel Biron eröffnete er 1907 ein wichtiges Atelier – hier befindet sich das heutige Musée Rodin.
Noch im Alter von 76 Jahren hatte er im Januar 1917 seine langjährige Lebensgefährtin Rose Beuret geheiratet, die jedoch bereits im Februar desselben Jahres infolge einer Lungenentzündung verstorben war.
Die Werke von Rodin werden im Musée Rodin in Paris, dem Musée Rodin in Meudon, im Rodin Museum in Philadelphia sowie im Nationalmuseum für westliche Kunst in Tokio ausgestellt.
Sein sicherlich bekanntestes Werk ist die Bronzeplastik „Der Denker“, die er zwischen 1880 und 1882 schuf. Die Plastik befindet sich vor dem Musée Rodin in Paris.
Er war am 17. November 1917 in Meudon in verstorben. Seine letzte Ruhestätte fand er am 24. November im Park des Musée Rodin de Meudon neben seiner Frau Rose.

Henri Rousseau (1844-1910)
Henri Julien Félix Rousseau - als Le Douanier (Der Zöllner) bezeichnet – wurde  am 21. Mai 1844 in Laval in  geboren. Er gilt als Maler des Postimpressionismus und der Naiven Kunst sowie als einer der Wegbereiter des Surrealismus.
Nach der Schulzeit  spielte er als Klarinettist in einem Infanterieregiment, um danach eine Anstellung als Zöllner zu erhalten, weswegen er bis heute als Le Douanier bezeichnet wird.
Im Jahr 1869 hatte er die Schneiderin Clémence Boitard geheiratet und hatte mit ihr neun Kinder, von denen  nur seine Tochter Julia ihn überlebt hatte.
 Fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1888 ließ sich Rousseau frühpensionieren, aber um seine bescheidene Rente aufzubessern, hatte er sich als Geigenlehrer verdingt. Aber bereits als Zöllner hatte er begonnen zu malen.
Der erste, der die künstlerische  Bedeutung seiner Bilder erkannte, war der wohlhabende Schriftsteller Alfred Jarry (1873-1907). Durch ihn lernte er  beispielsweise Paul Gauguin kennen.
Wichtig war für ihn zudem die Freundschaft mit dem Dichter und Schriftsteller Guillaume Apollinaire (1880-1918), durch den er Beziehungen zu angesagten Künstlern erhalten hatte.
Henri Rousseau war am 2. September 1910 in Paris verstorben

Präsidenten, wichtige Politiker

Vincent Auriol (1884-1966)
Der Sozialist Vincent Auriol amtierte vom 16. Januar 1947 bis zum 16. Januar 1954 als erster Präsident der Vierten Republik.**

Jacques René Chirac (geb. 1932)
Chirac  amtierte vom 17. Mai 1995 bis zum 16. Mai 2007 als Präsident von Frankreich

René Jules Gustave Coty (1882-1962)
 René Jules Gustave Coty amtierte als letzter Präsident der Vierten Republik zwischen dem 16. Januar 1954 und dem  8. Januar 1959.**

Charles de Gaulle (1890 - 1970)
General und Staatsmann. Charles André Joseph Marie de Gaulle wurde am
Er prägte die Politik Frankreichs seit 1940 nachhaltig. De Gaulle forderte die Franzosen während des Zweiten Weltkriegs von London auf, den Krieg gegen Deutschland zusammen mit England fortzusetzen und bildete 1944 eine provisorische Regierung in Paris.
Von 1958 bis 1968 war er Präsident von Frankreich.

Valéry Marie René Giscard d’Estaing (geb. 1926)
Valéry Marie René Giscard d’Estaing war vom  27. Mai 1974 bis zum 21. Mai 1981 Präsident von Frankreich

François Hollande (geb. 1954)
François Gérard Georges Nicolas Hollande wurde am 12. August 1954 in Rouen geboren.

Der Sozialist Hollande war vom 15. Mai 2012  bis zum Präsident von Frankreich.

Macron (geb.)
Macron amtiert als Präsident seit dem

Mitterand ()
Präsident der Sozialistischen Partei zwischen und

Georges Pompidou (1911-1974)
Er amtierte vom 20. Juni 1969 bis zum 2. April 1974

Sarkozy (geb.)
Sarkozy amtierte von bis als Präsident von Frankreich Präsident

**Die Vierte Republik bestand zwischen dem 27. Oktober 1946 und dem 4. Oktober 1958. Zu diesem Zeitpunkt war die von Charles de Gaulle initiierte und von Michel Debré (1912-1996) formulierte Verfassung der V. Republik in Kraft getreten und hat mit zahlreichen Änderungen bis heute Bestand.
 

Schauspieler und Regisseure

Brigitte Bardot (geb. 1934)
Schauspielerin. Brigitte Bardot wurde
 Sie war über Jahre hinweg das Schönheitsideal der westlichen Welt.

Claude Chabrol (1930-2010)
Regisseur. Der in Paris geborene Chabrol zählt zu den bedeutendsten französischen Regisseuren.

Maurice Chevalier (1888  - 1974)
Schauspieler, Chansonsänger. Berühmt wurde Chevalier in seiner Ausstattung mit Smoking, Strohhut und Stock mit Chansons wie "Ma pomme" oder "Prosper".

Claude Lelouch  (geb. 1937)
Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Claude Lelouch wurde am 30. Oktober 1937 in Paris geboren. Lelouch, Sohn eines jüdischen Maßschneiders, bezeichnete sich selbst als “Kinojournalist”, als er Mitte der 1950er Jahre erste kurze Dokumentarfilme drehte. 1960 gründete er die Produktionsgesellschaft “Les Films 13”, mit der er über 200 “Scopiotones” fertigte – kurze Musikfilme für den Einsatz in Musikboxen. Im selben  Jahr drehte er auch den ersten seiner zahlreichen Spielfilme, in denen er meist Geschichten von Liebe, Abschieden und Enttäuschungen erzählte; von manchen als altmodische Romanzen bezeichnet, sahen andere Kritiker subtextuelle Bedeutungen in seinen meist einfachen, mit Warmherzigkeit inszenierten Geschichten. Sein erster internationaler Erfolg, für den er 1967 den Oscar für das beste Originaldrehbuch erhielt, war der Film Ein Mann und eine Frau. Eine zweite Nominierung erhielt er als bester Regisseur und er gewann mit dem Film 1966 die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes. Eine weitere Oscarnominierung in der Kategorie Drehbuch erhielt er 1975 für den Film Ein Leben lang. Lelouch war dreimal verheiratet, zuletzt mit der italienischen Filmschauspielerin Alessandra Martines, von der er sich 2009 trennte. Er hat sieben Kinder.

Jeanne Moreau (1928-2017)

Maria Schneider (1952-2011)
Sie wurde schlagartig weltbekannt durch die Hauptrolle in dem Film von Bernardo Bertolucci  "Der letzte Tango von Paris". Die männliche Hauptrolle spielte Malon Brando.

Schriftsteller und Dichter

Heinrich Heine (1797 - 1856 in Paris)
Deutscher Dichter. Heinrich Heine wurde 
der ab 1831 in Paris lebte.

Ernest Hemingway (1899-1961)
Schriftsteller. Ernest Hemingway  wurde am
Hemingway lebte und arbeitet von 1921-1926 in Paris
 

Jean-Paul Sartre (1905  - 1980)
Schriftsteller des Existentialismus. Jean-Paul Satre wurde am

Boris Vian (1920 - 1959 in Paris)
Schriftsteller. Boris Vian wurde

Emile Zola (1840 in Paris - 1902 in Paris)
Schriftsteller und JournalistEmile Zola wurde