Hiroshima: Besonderheiten, Feste und Veranstaltungen

Inhaltsverzeichnis

Besonderheiten der Stadt

1945
Hiroshima war die erste Stadt, die einem Atombombenabwurf zum Opfer fiel. Dieser legte praktisch die ganze Stadt in Schutt und Asche. Zigtausende Menschen starben, viele waren auf der Stelle tot, zahlreiche weitere Menschen starben an den Spätfolgen.
Ende des Zweiten Weltkriegs zählte Hiroshima über 400.000 Einwohner. Bisher war die Stadt von Bombardierungen verschont geblieben. Dies änderte sich am 6. August 1945, als der US-Bomber Enola Gay die Atombombe "Little Boy" auf die Stadt abwarf. 80.000 Menschen waren auf der Stelle tot. Bis Ende des Jahres 1945 starben Zehntausende weiterer Menschen an den Nachwirkungen der Explosion. Trotz der verheerenden Katastrophe schritt der Wiederaufbau der Stadt rasch voran. Auch wenn heute in der Stadt die Atombombe bis auf die Denkmäler nicht mehr allgegenwärtig ist, so gibt es noch immer Menschen, die an den Spätfolgen der Verstrahlung leiden. 1949 wurde Hiroshima zur Stadt des Friedens ernannt.

Beste Stadt Japans
Vor einiger Zeit wurde Hiroshima von der renommierten Lonely Planet-Redaktion auf die Liste der besten Städte Japans gesetzt. Die Stadt weise nämlich die kürzesten Pendlerzeiten des Landes auf und Lebenserhaltungskosten, die weit hinter denen anderer japanischer Städte zurückstehen.

Feste und Veranstaltungen

Blumenfest (3-5 Mai)
Das seit 1977 stattfindende Fest ist das größte in Hiroshima und zieht jährlich über eine Millionen Besucher an. In der Stadt werden an verschiedenen Stellen Konzerte veranstaltet und auf der Friedensallee findet eine Parade statt.

Fest des Friedens (6. August)

An dem Jahrestag des Atombombenabwurfs findet im Friedenspark morgens eine Andacht für die Opfer statt. Abends werden Laternen in den Ota-gawa gesetzt.

Toukasan (erster Freitag bis Sonntag im Juni)

Bei diesem Festival wird der Sommer begrüßt und man trägt traditionelle Yukatas.

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