Amman - Sehenswürdigkeiten

Highlights

El Qala (Zitadelle und Zitadellenhügel)
Der Zitadellen-Hügel von Amman, besser bekannt als Jabal el Qala'a, liegt gegenüber dem Amphitheater und ist ein guter Ausgangspunkt für eine Entdeckung Ammans. Man erreicht ihn am besten über die steile Shabsugh-Straße.

Byzantinische Basilika
In der Nähe des Omajjaden-Palastes liegen die Überreste der Byzantinischen Basilika.

Die Umayyaden-Moschee
Die Umayyaden-Moschee befindet sich auf der Zitadelle (Jabal al-Qal'a), südlich des Umayyaden-Palastes zu dem sie gehört. Sie wurde um ca. 730 n. Chr. während der Umayyaden-Dynastie errichtet und war Teil des königlichen Komplexes und die zentrale Moschee der Zitadelle. Sie diente den Regierungsmitgliedern als Gotteshaus. Leider ist sie ist heutzutage weitgehend nur noch als Ruine erhalten.

Archäologisches Museum
Es befindet sich beim Herkules-Tempel auf dem Jabal el Qala und bietet eine ausgezeichnete Sammlung. Beginnend im Neolithikum Jungsteinzeit), vermittelt es ein umfassendes Bild menschlicher Aktivitäten in Jordanien bis hin zur byzantinischen Zeit.

King Abdullah I. Mosque
Diese enorme und wundervolle Moschee ist eine der jüngsten und die größte Ammans. Sie wurde zwischen 1982 und 1989 von König Hussein zu Ehren seines Großvaters errichtet und ist gekrönt von einer prächtigen Kuppel, die mit blauen Mosaiken versehen ist.

Moscheen, Kirchen und Tempel

Abu Darweesh Moschee
Sie ist das wohl ungewöhnlichste islamische Gotteshaus in der jordanischen Hauptstadt und befindet sich auf dem höchsten Punkt Ammans, auf dem Jabal Ashrafieh. Bedeckt ist die Moschee mit einem außergewöhnlich schwarz und weiß karierten Muster, das einzigartig im Lande ist. Das Innenleben der Moschee ist im Kontrast dazu völlig frei von dieser Art des Musters und zeigt stattdessen helle farbige Wände und persische Teppiche. Die Moschee wurde von einem der vielen kirgisischen Immigranten Ammans errichtet.

Herkules-Tempel (Amman-Tempel)
Auf dem Gipfel des Jabal el Qala Berges stehen die Ruinen eines römischen Herkules-Tempels, von dem gesagt wird, er sei unter der Herrschaft des römischen Kaisers Marcus Aurelius (161-180) erbaut worden. Der Tempel ist dem der Artemis in Ephesus sehr ähnlich. Gegenwärtig wird der Tempel restauriert.

Byzantinische Basilika
In der Nähe des Omajjaden-Palastes liegen die Überreste der Byzantinischen Basilika. Korinthische Säulen markieren die Stelle der Kirche, welche auf das 6. oder 7. Jahrhundert zurückdatiert wird.

King Abdullah I. Mosque
Diese enorme und wundervolle Moschee ist eine der jüngsten und die größte Ammans. Sie wurde zwischen 1982 und 1989 von König Hussein zu Ehren seines Großvaters errichtet und ist gekrönt von einer prächtigen Kuppel, die mit blauen Mosaiken versehen ist. Unter ihrem Schutz können bis zu 3.000 Muslime ihr Gebet verrichten. Die Kuppel erinnert an den Felsendom zu Jerusalem, da sie sich ohne Abstützung über dem Zentralschiff (Männergebetsraum) erhebt. Außerdem verfügt die Moschee über zwei Minarette und einen eigenen Frauengebetsraum.

El-Hussein Moschee
Diese im Stil der Ottomanen erbaute Moschee trägt eine Schmuckplatte, durch die darüber Auskunft gegeben wird, dass das Original des islamischen Gotteshauses vom 2. Kalifen, Omar Ibn Al-Khattab (634-644), erbaut wurde. Ihre heutige Konstruktion geht auf das Jahr 1924 zurück und steht auf den Überresten der besagten Omajjadenmoschee. Die Gegend um die Moschee ist das Herz des modernen Ammans und von Souqs und den Ruinen des römischen Philadelphia umgeben. Zwischen der Hussein-Moschee und der Zitadelle befindet sich Ammans berühmtester Souq, der Goldene Souq.

Virgin Mary Coptic Orthodox Church, Amman

Die Jungfrau Marien Kirche ist eine koptisch-orthodoxe Kirche. Sie befindet sich gegenüber der König-Abdullah-I.-Moschee im Stadtteil Abdali. Sie wurde 2005 anlässlich des Besuchs des Patiachen Schenuda III. von Alexandria (1923-2012) errichtet

Bedeutende Bauwerke

Römisches Amphitheater
Es befindet sich im Osten von Downtown Amman, in der Al-Hashimi-Street und ist das größte Theater ganz Jordaniens. Es bietet 6.000 Zuschauern Platz und wurde zwischen 138 und 161 vom römischen Kaiser Antoninus Pius (86-161 n.Chr.) in einen Berg geschlagen, der davor als Nekropole bzw. Friedhof gedient hatte. Es wird immer noch für sportliche und kulturelle Ereignisse benutzt. In seinen Gewölben befinden sich das Folklore-Museum und das Jordanische Museum für Volkstraditionen. Das Amphitheater ist das besterhaltene Gebäude der Antike, das heute noch benutzt wird.

El Qala (Zitadelle und Zitadellenhügel)
Der Zitadellen-Hügel von Amman, besser bekannt als Jabal el Qala'a, liegt gegenüber dem Amphitheater und ist ein guter Ausgangspunkt für eine Entdeckung Ammans. Man erreicht ihn am besten über die steile Shabsugh-Straße. Er ist seit Jahrhunderten bewohnt und v.a. als militärisch-strategischer und religiöser Ort bedeutend. Die Zitadelle geht zurück auf die römische und byzantinische Zeit, und spätere Arbeiten auf die frühe islamische Periode.

El-Qasr
Dieser Omajjaden-Palast wurde um 750 vollendet und ist eine riesige Anlage, zu der eine vollständige römische Kolonnadenstraße gehört. Der Palast ist Teil der Zitadelle, soll administrativen Zwecken gedient haben und Sitz von Ammans Gouverneur gewesen sein; obwohl dies nur Vermutungen sind.

Jordan Gate Towers
Dieses kommerzielle High-Class-Projekt befindet sich im westlichen Teil von Amman. Dabei handelt es sich um die ersten Wolkenkratzer der jordanischen Hauptstadt. Sie sind die höchsten Gebäude Ammans und überrragen sogar das 31stöckige Le Royal Hotel. In den Türmen befindet sich u.a. das neue Hilton-Hotel, das erste Jordaniens.

Le Royal Hotel
Das zweithöchste Bauwerk in Amman dient der Hotel-Kette Le Royal und enthält zudem ein Einkaufszentrum und Büroräume. Das interessante Bauwerk strukturiert seit seiner Fertigstellung die Silhouette der Stadt und gibt ihr ein sehr modernes Gepräge.

Nymphäum
Etwas südwestlich vom Römischen Theater befindet sich das Nymphäum, der Hauptbrunnen des alten Philadelphia. Es steht in der Quraysh Street und wurde 191 n.Chr. vollendet. Es soll einen 600 qm großen Pool besessen haben, angefüllt mit drei Meter tiefem Frischwasser. Jordaniens Department of Antiquities ist gegenwärtig dabei, das Nymphäum zu restaurieren. Etwa 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Leider ist der Brunnen für den Besucher schwer zugänglich, da private Häuser und Läden den Blick verhindern.

Besondere Viertel

Altstadt (Old City)
Für jene, die die Atmosphäre der Altstadt Ammans suchen, ist der beste Ort der Distrikt östlich von Jabal Amman. Dort, wo sich das hektische orientalische Leben der Stadt abspielt, kann man die größten Souqs der Stadt, großartige Museen, antike Bauwerke, Monumente und kulturelle architektonische Schönheiten genießen.

Balad (Downtown Area)
In diesem alten Viertel, das sich zwischen dem alten Souq (= farbenfroher traditioneller Markt) und der König-Hussein-Moschee befindet, sind die meisten touristischen Sehenswürdigkeiten beheimatet. Obwohl es aufgrund der umliegenden städtischen Gebiete einiges an Flair verloren hat, konnte es dennoch weitgehend seinen alten Charakter bewahren.

Märkte und Einkaufszentren

Einkaufszentren
Zu den größten Einkaufszentren Ammans gehören u.a. die Mecca Mall und die City Mall. Während die zuerst genannte in der Mecca Street liegt und Jordaniens größtes Einkaufsparadies ist, stellt die City Mall eine Einkaufsfläche von etwa 55,000m² bereit.

Märkte
Amman ist voller Souqs, den traditionellen orientalischen Märkten. Zwischen der Al-Hussein-Moschee und der römischen Zitadelle befindet sich der berühmteste, der Goldene Souq. Seine Schätze platzieren sich in vielen Reihen.

Abdali Mall, Amman
Die Abdali Mall ist ein im Mai 2016 eröffnetes Einkaufszentrum in Amman.
Seinen Namen erhielt es, da es von der Abdali Mall Company entwickelt wurde und betrieben wird. Es ist ein Teil des Abdali-Projekts. Das mehrstöckige Einkaufszentrum verfügt derzeit über 160 Einzelhandelsgeschäfte, mehrere Restaurants und Cafés, ein Entertainmentcenter, neun Kinosäle und einen Supermarkt sowie 2.400 Parkplätze. Die Mall erstreckt sich über eine Fläche von 227.327 m².

Museen

Archäologisches Museum
Es befindet sich beim Herkules-Tempel auf dem Jabal el Qala und bietet eine ausgezeichnete Sammlung. Beginnend im Neolithikum Jungsteinzeit), vermittelt es ein umfassendes Bild menschlicher Aktivitäten in Jordanien bis hin zur byzantinischen Zeit. V.a. die Objekte aus der alten Nabatäerstadt Petra sowie Schriftrollen vom Toten Meer sind sehenswert. Das Museum befindet sich inmitten sehenswerter Gebäude: dem Omajjaden-Palast, dem Herkulestempel und der byzantinischen Kirche.

Jordan-Museum in Amman

Das 2014 eröffnete Jordanische National Museum ist das größte Museum Jordaniens. Es befindet sich im Stadtteil Ras al-Ein. Hier findet man die wichtigsten archäologischen Fundstücke des Landes. Man findet hier die Testimonia von Qumran, die Doppeköpfige Statue aus ʿAin Ghazal - zwischen 8.000 und 6.000 v. Chr., vermutlich die ältesten der Welt Das Museum verfügt über eine eine Bibliothek, Lesesäle, eine konservatorische Abteilung und einen Bereich für Kinder und Jugendliche.

Es gliedert sich in folgende Abteilungen:

Jordanische Archäologie
Dies ist die umfangreichste Abteilung des Museums und zeigt die Geschichte und Kultur Jordaniens und zwar von der Steinzeit bis zu den islamischen Epochen einschließlich der Raschiden und dem Osmanischen Reich. Zu den hiesigen besonderen Ausstellungsstücken gehören die ʿAin-Ghazal-Statuen, die zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Kultur dieser Art zählen, eine Kopie der Mescha-Stele sowie vier Sarkophage aus der Eisenzeit und einige der Schriftrollen vom Toten Meer, darunter die Kupferrolle von Qumran.

Modernes Jordanien
Diese Abteilungrepräsentiert die Geschichte Jordaniens von der Nahda-Bewegung über die Hedschasbahn zur Gründung des Emirats und des Königreichs bis zur Gegenwart. Die Ausstellung stellt die Entwicklung des modernen Jordaniens vor – von der Mandatszeit, der Unabhängigkeit, sowie Bildung, Gesundheit, soziales Leben und andere Seiten des heutigen Jordaniens.

Lebendige Geschichte
Diese Abteilung gibt Einblicke in die städtischen, ländlichen sowie der Lebensweisen der Beduinen aus dem neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert. Ein Ziel der Ausstellung ist es, die heutige jordanische Jugend für ihr historischs Erbe zu interessieren, wobei die verschiedenen Kulturen Jordaniens und die umweltfreundlichen traditionellen Techniken hervorgehoben werden

Folklore Museum
Dieses kleine Museum befindet sich innerhalb des römischen Amphitheaters an einer Seite der Bühne. In ihm sind diverse Aspekte der jordanischen kulturellen Vergangenheit und der Gegenwart ausgestellt.

Königliches Kulturzentrum
Zwischen den breiten Boulevards der Stadt befindet sich in der Königin-Alia-Straße dieses Gebäude, in dem Ausstellungen und Kulturveranstaltungen stattfinden.

Das Islamische Museum

Das Islamische Museum befindet sich im Erdgeschoss der König-Abdullah-I-Moschee . Hier werden wertvolle Artefakte, persönliche Gegenstände, Töpferwaren, Manuskripte und Münzen aus verschiedenen islamischen Epochen sowie königliche Memorabilien ausgestellt, wobei der Fokus auf der Geschichte des Islam in Jordanien und der Rolle der königlichen Familie liegt.

Jordanian Museum of Popular Tradition
Das Museum liegt an der anderen Seite der Bühne des riesigen römischen Amphitheaters und zeigt neben wundervollen Kollektionen palästinensischer und jordanischer Stickereien u.a. auch prächtige Mosaike jordanischer Kirchen des 4. und 6. Jahrhunderts und aus Jerash und Madaba. Darüber hinaus stellt es traditionelle Kostüme und Beduinenschmuck aus.

Theater

Odeon
Im Nordosten Ammans befindet sich das Odeon, ein kleines Theater, welches noch restauriert wird. Gebaut zur etwa gleichen Zeit wie das Römische Theater, besitzt es 500 Sitzmöglichkeiten und wird genau so wie zu römischen Zeiten für musikalische Konzerte genutzt. Archäologen glauben, dass das Odeon einst mit einem hölzernen Dach bedeckt gewesen war, um die Zuschauer vor Wind und Wetter zu schützen.

Römisches Amphitheater
Es befindet sich im Osten von Downtown Amman, in der Al-Hashimi-Street und ist das größte Theater ganz Jordaniens. Es bietet 6.000 Zuschauern Platz und wurde zwischen 138 und 161 vom römischen Kaiser Antoninus Pius (86-161 n.Chr.) in einen Berg geschlagen, der davor als Nekropole bzw. Friedhof gedient hatte. Es wird immer noch für sportliche und kulturelle Ereignisse benutzt. In seinen Gewölben befinden sich das Folklore-Museum und das Jordanische Museum für Volkstraditionen. Das Amphitheater ist das besterhaltene Gebäude der Antike, das heute noch benutzt wird.

Universitäten

Al-Ahliyaa Amman University
Die erste privat gegründete Universität Jordaniens wurde im Jahre 1990 ins Leben gerufen und dient seither auch anderen Privatuniversitäten des Nahen Ostens als Vorbild.

German - Jordanian University
Die Deutsch-Jordanische Universität wurde im Jahre 2005 durch ein königliches Dekret gegründet. An der Uni kann man technische, architektonische, aber auch sprachliche Fächer studieren.

Jordan und Totes Meer

Jordan
Der Jordan, arabisch Nahr al-urdun, ist ein Fluss in etwa 40 km Entfernung von Amman. In ihm wurde, dem Neuen Testament zufolge, Jesus von Nazareth von Johannes dem Täufer getauft (Matt 3,13). Der Fluss gab Jordanien seinen Namen und wird aus den Zuflüssen von Hasbani (aus dem Libanon), von Banias (vom Berg Hermon) und vom Dan (auch vom Berg Hermon kommend) gespeist. Das Wasser des Flusses ist eine sehr wichtige Quelle für die regenarmen Länder um ihn herum.

Totes Meer
Es befindet sich etwa 40 km südwestlich von Amman entfernt und ist der tiefste Punkt der Erde. Es ist ca. 67 km lang, bis zu 18 km breit. Seine Fläche ist rund 600 m². Seine Oberfläche liegt auf einer Höhe von rund 400 m unter "Normal Null (NN)". Seine Fläche beträgt rund 600 km2. Bei den Arabern wird das Tote Meer "Al Bahr al Mayyit" genannt. Seinen Namen erhielt es aufgrund seines Salzgehaltes von im Mittel 27-28%, und stellenweise sogar über 30%. Der See wird von dem Wasser des Jordans gespeist und besitzt keinen regulären Abfluss. Das Wasser des Sees dient für eine Reihe von Hauterkrankungen - wie z.B. bei der Schuppenlechte - als gute Therapiemöglichkeit.