Zwischen Tradition und Hightech
Macau ist heute bekannt für Luxus, Glücksspiel und spektakuläre Architektur. Doch das war nicht immer so: Noch in den 1970ern lebten viele Einwohner von Fischfang und kleinen Handwerksbetrieben. Erst als internationale Casino-Betreiber Anfang der 2000er Jahre eröffneten, änderte sich alles. Die Region wurde zu einer Sonderverwaltungszone Chinas mit eigenem Rechtssystem und wirtschaftlichen Sonderrechten. Diese Bedingungen machten Milliardeninvestitionen möglich. Innerhalb von zwei Jahrzehnten wandelte sich Macau von einer verschlafenen Hafenstadt zur Spielmetropole der Welt und überholte in dieser Zeit nicht nur Las Vegas, sondern alle Casinos weltweit bei den Bruttoeinnahmen aus dem Glücksspiel.
Von Portugal geprägt und bunt gemischt
Über 400 Jahre war Macau eine portugiesische Kolonie, ehe es 1999 an China zurückgegeben wurde. Diese Geschichte ist überall präsent: Die kopfsteingepflasterten Straßen, die pastellfarbenen Kolonialhäuser und die barocken Kirchen erzählen von einer Zeit, in der portugiesische Händler, chinesische Handwerker und Seefahrer aus aller Welt hier ihre Zelte aufschlugen. Das historische Zentrum gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Orte wie der Senado-Platz oder die Ruinen von St. Paul sind nicht nur beeindruckende Fotomotive, sondern Brücken zwischen Europa und Asien, zwischen Gestern und Heute. Die enge Verknüpfung von Tradition und Moderne macht Macau unverwechselbar: Tagsüber lockt das Erbe der Kolonialzeit, nachts erstrahlt die Skyline in neonbunten Lichtern.
Der Aufstieg zum weltgrößten Glücksspielmarkt
Macaus wirtschaftlicher Erfolg auf einen Blick: Während andere asiatische Großstädte Glücksspiel streng reglementiert haben, setzte man in Macau ganz bewusst auf Marktfreiheit. Den Erfolg der Strategie zeigen die Zahlen: 2019 belief sich der Bruttoerlös aus Glücksspielen auf rund 36,5 Milliarden USD - mehr als fünfmal so viel wie in Las Vegas im selben Jahr.
Private Spielsäle mit hohen Mindesteinsätzen gehören zur Standard-Ausstattung. Parallel dazu sind aber auch Massenmärkte stark gewachsen, mit einem modernen Angebot an Spielautomaten und niedrigeren Mindesteinsätzen, um ein breiteres Publikum zu erreichen.
Highlights: Zwischen Barockfassaden und Mega-Resorts
Macau ist eine Stadt der Gegensätze. Einerseits finden sich hier Must-Sees der Weltgeschichte wie der A-Ma-Tempel oder der Leal Senado. Andererseits ragen hier auch Baudenkmäler von Weltklasse wie das Grand Lisboa, das MGM Cotai oder das Galaxy Macau in den Himmel. Auch das größte Casino der Welt darf Macau sein eigen nennen: Das „Venetian Macao“ beeindruckt mit über 50.000 Quadratmetern Spielfläche und einem Einkaufszentrum, das venezianische Kanäle mit Gondeln nachbildet.
Die Kolonialarchitektur ist aber nur eine Seite des Statdbilds: Das „Morpheus Hotel“, entworfen von Zaha Hadid, ist ein sauberer Konter gegen das Venetian. Anstatt altertümliche Gebäude zu suggerien, präsentiert es sich als hochmoderner Wolkenkratzer aus Stahl und Glas.
Spielerlebnis in Macau: Von Baccarat bis Poker
Das Glücksspiel in Macau ist international und vielfältig. Über Baccarat hinaus findet man hier Blackjack, Sic Bo, Roulette oder Poker – und das in allen möglichen Varianten. Turniere mit hohen Preisgeldern locken Spieler aus aller Welt an. Sportwetten, die in westlichen Casinos oft beliebt und präsent sind, spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
VIP-Lounges ermöglichen diskrete Aufenthalte mit persönlichem Service, privater Gastronomie und exklusiven Einsätzen. Gelegenheitsspieler werden elektronischen Spielen und Tischen aufgefangen worden, die kleinere Einsätze erlauben.
Tourismus, Shopping und Kulinarik: Die Begleiter der Casinos
Macau ist nicht nur eine Spielstadt, sondern eine vollumfängliche Luxus-Stadt. Die Resorts setzen sich nicht nur mit ihren Casinos, sondern auch mit Theatern, Konzerthallen, Spa-Bereichen oder luxuriösen Shopping Malls in Szene. Marken wie Chanel, Cartier oder Gucci sind hier gleichermaßen daheim. Und auch kulinarisch gesehen hat Macau eine Vielfalt zu bieten, die in Asien – und wohl auch im Rest der Welt – einzigartig ist: Auf der einen Seite gibt es die authentische kantonesische Küche. Dazu gesellen sich authentische portugiesische Spezialitäten – ein kleines Stück echtes Europa mitten in Fernost.
Die Touristen, die in Macau ins Casino gehen, verbinden das Spielen dort oft mit anderen Kultur-, Sport- oder Freizeitangeboten – so zum Beispiel mit dem alljährlich Ende November / Anfang Dezember stattfindenden Macau Grand Prix, einem der Highlights für Motorsportfreunde, oder Besuchen von Ausstellungen im Macao Museum of Art, die Kunstbegeisterte anlocken. Obwohl das Live-Spiel in Macau einzigartig bleibt, spielt das Online-Geschäft eine immer größere Rolle. Viele Spieler nutzen Online-Casinos, um flexibler und bequemer von unterwegs aus spielen zu können. Attraktiv gemacht werden die Online-Spielbanken vor allem durch feine Promotionen, die den Einstieg erleichtern. Ein Casino Bonus ohne Umsatzbedingung erlaubt es beispielsweise, Gewinne aus Bonusguthaben direkt nach Erhalt auszuzahlen.
Macaus Zukunft: Zwischen bewahren und neu erfinden
Trotz der Herrschaft der chinesischen Kommunistenpartei darf man der Zukunft Macaus optimistisch entgegenblicken. Das selbst gesetzte Ziel der autonomen Regierung ist es, weg vom reinen Casino-Tourismus zu kommen. Konkret sollen mehr internationale Messen, Sport-Events und Kultur-Festivals geplant werden. Neue Infrastrukturprojekte, eine stärkere Einbindung digitaler Technologien und gezielte Förderung nachhaltiger Tourismusformen sollen die Attraktivität langfristig sichern. Das Erbe, das Moderne und das glamouröse Nachtleben werden dafür sorgen, dass Macau auch in den nächsten Jahrzehnten eine der aufregendsten Städte für Spieler und Reisende bleibt. Selbstverständlich bleibt das Glücksspiel aber weiterhin im Zentrum des Geschehens.
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