Wie Kulinarik Kurzurlaube aufwertet
Bei einer Städtereise geht es den meisten Touristen um mehr als die Besichtigung von Monumenten, Museen und anderen Sehenswürdigkeiten. Aus einer Studie der World Food Travel Association (WFTA) geht hervor, dass sich rund 80 % der Reisenden darüber informieren, wie es um die Kulinarik am Zielort besteht. Lokale Speisen und Getränke sind nicht nur wichtig, um genügend Kraft für die Erkundung der Stadt zu geben, sondern sorgen auch alleinstehend für einzigartige Erlebnisse.
Unterkünfte passen sich dem Food-Tourismus an
Unterkünfte in Städten wissen, wie wichtig Essen und Getränke für Reisende sind. Besonders häufig werden Zimmer inklusive Frühstück angeboten. Auf diese Weise können sich Übernachtungsgäste am Morgen gut stärken, ohne sich bereits mit der großen Auswahl von Restaurants auseinandersetzen zu müssen. So bieten B&B Hotels beispielsweise stets ein üppiges Frühstücksbuffet. Von vegan und gesund über klassisch bis hin zu süßen Optionen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Zudem wird Wert auf regionale Produkte gelegt, was ein Pluspunkt in Sachen Umweltschutz ist. Zwar verfügen auch viele Hotels über Restaurants, die Mittagstisch und Abendessen anbieten, doch liegt der Fokus meist auf dem Frühstück. Für die anderen Mahlzeiten suchen sich Reisende gerne ein Lokal in der Stadt aus und probieren täglich etwas Neues.
Food-Tourismus im Höhenflug
Neue Geschmacksrichtungen kennenzulernen, war schon immer ein Highlight für viele Reisende. Egal ob es sich um regionale Spezialitäten, kreatives Street Food oder traditionelle Restaurants handelt – die fremdlichen Speisen und Getränke spiegeln die Kultur und den Lebensstil wider und sorgen damit für ein authentisches Erlebnis.
In den letzten Jahren hat sich der Food-Tourismus noch weiter verstärkt. Ein Antreiber ist definitiv Social Media. Influencer berichten darüber, wie sie exotische Speisen wie frittierte Heuschrecken genießen oder geben ganze Restaurant-Bewertungen ab. Ein weiterer Trend, der sich in diesem Bereich entwickelt hat, sind kulinarische Stadtführungen. Hierbei werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Auf der einen Seite wird man durch interessante Ecken der Stadt geführt und auf der anderen Seite kann man in die dortige kulinarische Welt eintauchen. In ausgewählten Restaurants und Cafés gibt es Probierhappen, so dass Besucher an viele verschiedene Gerichte und Geschmäcker herantasten können. Mittlerweile lassen sich diese Erlebnisangebote so gut wie in jeder Metropole finden.
Kulinarische Erlebnisse für Budget-Traveller als auch Luxusreisende
Kulinarische Erlebnisse für Budget-Traveller als auch Luxusreisende Ein weiterer Punkt, warum kulinarische Erlebnisse so populär sind, liegt darin begründet, dass sie für alle zugänglich sind. Egal, ob es sich um eine Luxus- oder Budgetreise handelt, es ist immer möglich, die traditionelle Küche kennenzulernen.
Gerade in asiatischen Ländern wie Thailand oder Vietnam kann man die traditionellen Gerichte für kleines Geld direkt am Straßenrand verköstigen – eine unverzichtbare Erfahrung, egal wie groß das Reisebudget ist. Wer es hingegen gehobener mag, dem steht natürlich frei, die 5-Sterne-Restaurants der Stadt auszuprobieren. Fest steht, dass Reisende gerne Geld für das kulinarische Erlebnis ausgeben. Gemäß der WFTA wird ein Viertel des Reisebudgets für Essen und Trinken eingeplant.
Fazit
Städtetrip und Kulinarik gehören einfach zusammen. Natürlich kommt der Hunger zwangsläufig irgendwann bei einem langen Tag voller Erkundungen. Doch in fremden Städten geht es um mehr als nur das Magenknurren zu stillen. Es geht darum, in fremde Kulturen einzutauchen und neue Geschmäcker zu erleben. Dafür braucht man meist gar nicht viel Geld. Die authentischsten Erlebnisse sind oft für ein kleines Budget erhältlich, z.B. Street Food.
Gastbeitrag/ Gewerbliches Angebot