Saudi-Arabien: Sehenswürdigkeiten

Städte des Landes

Ad'Diriyah
Ad'Diriyah liegt 20 km nordwestlich von Riad entfernt auf den Bänken des Wadi Hanifah. Diese alte geschichtsträchtige Stadt war einst Hauptstadt des ersten Saudi-Staates. Sie bietet heute neben alten Bauten und Straßen auch die Moschee, die Schule und das Heim von Sheikh Muhammad Bin Abdul Wahab.

Jeddah (Dschidda)
Besonders sehenswert ist Jeddah am Roten Meer. Das feuchtwarme Klima ist allerdings nicht jedermanns Sache. Die Stadt besitzt indes eine wundervolle Altstadt mit schönen Kaufmannshäusern, die größtenteils aus osmanischer Architektur bestehen. Viele der alten Gebäude sind in letzter Zeit liebevoll restauriert worden. Jeddah bietet aber noch ein reiches Angebot an Freizeitanlagen und Uferpromenaden. Insbesondere die Bucht ist ein Paradies für Segler und Taucher. Die Atmosphäre ist freundlicher und ausgelassener als etwa in Riad.

Medina
Medina ist u.a. der Ort, wo der Prophet Muhammad starb und begraben liegt. Sein Grab befindet sich in der beeindruckenden, zu Tränen rührend schönen Al-Masjid an-Nabawi (= Prophetenmoschee), auch bekannt als Qubbat al-Nabi (= "Prophetendom" oder "Grüner Dom"). Gebaut wurde dieses atemberaubende sakrale Meisterwerk an der Stelle, wo sich früher Muhammads Wohnhaus befunden hat. Später wurde das gesamte Haus zu einem Teil der Moschee, als sie unter dem Umayyaden-Kalifen al-Waleed ibn Abd al-Malek ausgedehnt wurde. Auch die im Jahre 623 von Muhammad gebaute Moschee wurde in die Prophetenmoschee einbezogen; sie ist die zweitheiligste Moschee des Islam. Die heiligste ist die Al-Masjid al-Haram in Al-Makkah und die drittheiligste die Al-Aqsa-Moschee in Al Quds (Jerusalem). In Al-Madinah steht auch die allererste Moschee des Islam, die Masjid Quba. Sie gilt als das viertheiligste islamische Gotteshaus.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt Medina und ihrer Besonderheiten gibt es hier >>>

Mekka
Makkah ist durch die Heilige Moschee Al-Masjid al-Haram mit ihren sieben Minaretten und der sich darin befindlichen Heiligen Ka'bah die heiligste Stätte des Islam. Die jährliche Pilgerfahrt nach Makkah stellt neben dem Glaubensbekenntnis, der Almosengabe, dem Gebet (fünfmal am Tage) und der Feier des Fastenmonats Ramadan einen der Grundpfeiler (arkan) des Islam dar. Die Hajj ist vorgeschrieben und sollte wenigstens einmal im Leben eines Muslims, der dazu finanziell und körperlich in der Lage ist, durchgeführt werden. Dabei kennt der Islam zwei Arten von Pilgerfahrten nach Makkah: Die Hauptpilgerfahrt (Hajj) findet während des muslimischen Monats des Dhu al-Hijjah statt und bringt zwischen 2 und 3 Millionen Gläubige dazu, sich in Makkah einzufinden. Die kleinere Pilgerfahrt, die Umrah, kann zu jeder beliebigen Zeit im Jahr vollzogen werden.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt Mekka und ihrer Besonderheiten gibt es hier >>>

Riad
Ar-Riyad (Riad), Hauptstadt des Königreiches Saudi-Arabien, ist eine Millionenmetropole, deren Name in seiner deutschen Übersetzung "Die Gärten" bedeutet. Etwa 20% der saudischen Bevölkerung leben hier. In vorislamischen Zeiten lag an der Stelle, wo sich heute Riad erstreckt, die Siedlung Hajar. Diese wurde am Zusammenstrom mehrerer Flüsse errichtet, wobei diese mit den Jahrhunderten ausgetrocknet und heute lediglich noch als Wadis erhalten geblieben sind. Doch damals sorgten sie für einen fruchtbaren Boden. Die einstige Siedlung war berühmt für ihre Dattelpalmen und die vielen Obstgärten. So erinnert der Name Riad noch an diese Gegebenheiten.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt Riad und ihrer Besonderheiten gibt es hier >>>

Stadt Abha

Die Stadt Abha umfasst rund 335.000 Einwohner, wobei rund ein Drittel Ausländer sind. Die Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Asir und befindet sich im Südwesten Saudi-Arabiens auf einer Höhe von über 2.200 m im Asir-Gebirge. Abha ist für sein vergleichsweise mildes Klima, seine grünen Landschaften und die Nähe zum Asir-Nationalpark bekannt. Erwähnenswert ist die hiesige alte Festung, die sich im größten der vier Stadtteile befindet. Auch einen Flughafen gibt. Die 1979 eingeweihte Küstenstraße verbindet Abha mit Dschidda

Taif
Dieser beliebte Urlaubsort liegt etwas oberhalb von Makkah, auf einer 900 m hohen Klippe am Rande eines Plateaus. Hier herrscht ein angenehmes und gemäßigtes Klima.

Al-ʿUla
Al-ʿUla ist eine Oase etwa 150 km südwestlich von Tayma und 400 km nordwestlich von Medina. Sie liegt in der Provinz Medina an der Weihrauchstraße. Al-ʿUla und war der Hauptort des lihyanischen Reiches und entspricht dem biblischen Dadan. Man findet hier zahlreiche Inschriften aus dem 6. bis 4. Jahrhundert v.Chr. Aufgrund der Bedeutung für den Weihrauchhandel war die Oase spätestens seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins frühe 1. Jahrhundert v. Chr. unter der Herrschaft des südarabischen Königreiches Ma'in.

Besondere Bauwerke

Abraj Al Bait Towers in Mekka
Diese Türme sollen bei ihrer Fertigstellung das größte (aber nicht höchste) bzw. weitflächigste Gebäude der Welt bilden und mit 485 Metern das höchste in Saudi-Arabien sein. Besonders beeindruckend ist die Lage. Die Türme sollen gegenüber vom Eingang zur Masjid al-Haram stehen. Eine große Gebetshalle soll sich in ihnen befinden, in der etwa 4.000 Gläubige zum Gottesdienst zusammenkommen können. Weiterhin wird das Gebäude ein 5-Sterne-Hotel beheimaten, ein vierstöckiges Einkaufszentrum und ein Parkdeck, auf dem bis zu 800 Autos Platz finden werden. Auch kann man hier permanente Wohnräume kaufen, während zwei kleine Helikopterlandeplätze und ein Konferenzzentrum Geschäftsreisende anziehen sollen.
Die Konstruktion des imposanten Gebäudes ist bereits im Gange und soll im Jahre 2009 abgeschlossen sein.

Al Faisaliyah Center/Al Faisalyah Complex in Riad
Dieses (nach dem Kingdom Center) zweithöchste Hochhaus in ganz Saudi-Arabien misst eine Höhe von 276 m. Der Turm wurde im Jahr 2000 fertig gestellt. Das AFC war der erste Wolkenkratzer, der im Königreich errichtet wurde. Geplant wurde er vom Architekturbüro Norman Foster & Partners. Der goldene Ball auf dem Dach des Turmes soll von einem Kugelschreiber inspiriert worden sein. In ihm befindet sich ein Restaurant. Im Souterrain ist ein Einkaufszentrum untergebracht, wo weltbekannte Marken ihr Sortiment anbieten. Der gigantische Turm gehört zu einem größeren Komplex, dem Al Faisalyah Complex, der aus einem Hotel, dem eigentlichen Turm und zwei anderen Gebäuden besteht.

Hochhaus Al Mamlaka in Riad
Das Hochhaus befindet sich ebenfalls in der Hauptstadt. Es ist 302 m hoch.

Innenministerium
In diesem Gebäude, das sich ebenfalls in Riad befindet, hat das Innenministerium seinen Sitz. Seine futuristische Form erinnert an ein UFO.

Kingdom Centre
Dieser gigantische Wolkenkratzer Riads wurde zwischen 1999 und 2002 als Hauptwahrzeichen der Stadt konstruiert. Mit seinen 302 Metern Höhe ist er das höchste Gebäude Saudi-Arabiens und zugleich der größte Wolkenkratzer der Erde, der weniger als 50 Etagen hatte. Das Gebäude bietet vier separate Eingänge, die entweder zum Hotel Four Seasons, zu Büros, zu Appartements, zu einem Hotelnebengebäude oder in das Al-Mamlaka Einkaufszentrum (u.a. mit 40 Geschäften ausschließlich für Frauen) führen. Die so genannte "Besucherbrücke" ist auf einer Höhe von 900 m über dem Meeresspiegel (NN) konstruiert worden.

Das Kingdom Centre wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Al Faisaliyah Center erbaut. Die Konstruktionskosten beliefen sich auf etwa 385 Mio €. Wer immer nach Riad kommt, wird überwältigt sein von diesem fast außerirdisch wirkenden Giganten mit seiner 65 Meter langen Stahlbrücke und der Öffnung im oberen Teil, der die Form eines Halbbogens hat. Geplant wurde das Gebäude von Ellerbe Becket & Omrania. Es ruht auf einer 94.000 m² großen Grundfläche und wird von der Orouba Street, der Olaya Street und der King Fahad Road umrahmt. An den Turm grenzen neben Hotel-, Büro- und Shopping-Gebäuden auch Gärten und palmenbepflanzte Eingänge.
Der Besitzer des Kingdom Centres ist übrigens Alwaleed bin Talal bin Abdulaziz Al Saud, ein Prinz des saudischen Königshauses.

King Fahd II Stadium in Riad
Dieses multifunktionale Stadion wird gegenwärtig am meisten für Fußballspiele verwendet. Erbaut wurde es im Jahre 1987. Etwa 75.000 Zuschauer finden hier Platz. Das King Fahd II Stadium verfügt über das größte Stadiondach der Welt.

Qasr Al-Hukm (Justizpalast) in Riad
Im gleichnamigen Viertel liegt der Justizpalast, wo, wie bereits erwähnt, der Gouverneur Stadtbewohner trifft, ihren Problemen zuhört und Aussagen über das religiöse Leben trifft. Seine Architektur ist - wie die vieler anderer Gebäude der Stadt - eine interessante Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Bauweise.

Qasr al-Masmak (Al Masmak Palast) in Riad
Dieses alte Fort war im 19. Jahrhundert die Residenz der herrschenden Al-Saud-Familie, indes fiel es später an die rivalisierende Al Rashid-Familie. Im Jahre 1902 indes gelang es Amir Abd al-Aziz ibn Abd al-Rahman ibn Faisal Al Saud aus seinem Exil in Kuwait heraus die Festung zu erobern. Dieses Ereignis, das die Reetablierung der saudischen Herrschaft in Riad markierte, hat geradezu mythische Bedeutung in Saudi-Arabien. Der Palast dient heute als Museum der Staatsgeschichte.

Qasr al-Murabba (Al-Murabba Palast) in Riad
Der im Norden von Riad am Wadi Hanifah gelegene Al-Murabba Palast (Qasr al-Murabba) ist der heutige Familien- und Regierungssitz der Königsfamilie. Er wurde zwischen 1936 und 1938 von Ibn Qabba erbaut.

Riyadh TV Tower
Dieser 170 Meter hohe Fernsehturm besitzt ein Observationsdeck. Der Turm wurde zwischen 1978 und 1981 konstruiert.

Towaiq-Palace in Riad
Der bemerkenswerteste Aspekt des Towaiq Palace ist wahrscheinlich sein überaus kontrastreiches Erscheinungsbild. Das Bauwerk erinnert an eine Festung, ein gewaltiges Fort, das inmitten einer felsigen Wüstenlandschaft aufragt. Die hohen, geschwungenen Mauern aus dem rötlichen Wüstengestein umschließen das Innere des Diplomatenklubs und stellen auf den ersten Blick einen kargen, wenn auch atmosphärischen Solitär in der Weite dar. Umso überraschender ist das Innere der Anlage, die von einem großflächigen, unbezähmten Garten ausgefüllt wird. Drei große Membrankonstruktionen schließen an die Außenmauern des Klubs an und brechen durch die Mauern hindurch, um im Innern Nischen zu bieten, die für Empfänge, Konferenzen und Feste genutzt werden können.

Maraya -Konzerthalle
Die Maraya -Konzerthalle in Saudi Arabien besitzt eine Grundfläche von 5.000 m² und erstreckt sich über 3 Etagen.Es wurde im Jahr 2019 eröffnet. Das Gebäude in der Wüstenstadt Al-Ula mit seiner verspiegelten Außenhaut wirkt fast wie Fata Morgana in der Wüste. Es ist das größte verspiegelte Gebäude weltweit, das nahezu nahtlos in die umgebende Wüstenlandschaft übergeht Der Bau des Gebäudes wurde vor allem durch Kronprinz Muhammad bin Salman gefördert und soll den Aufbruch des Landes in die Moderne symbolisieren

Religiöse Orte

Arafat
Dieser kleine Berg liegt etwa 25 Km östlich von Mekka. Sein Name bedeutet in der Übersetzung so viel wie "Berg der Vergebung". Einst soll der Stammvater Abraham (Ibrahim) hier zum Opfer seines Sohnes Ismail bereit gewesen sein und Muhammad seine letzte Predigt (Khutbatul Wada') gehalten haben. Der Berg Arafat ist eine wichtige Station während der Pilgerreise. Man preist Gott den Allmächtigen und fleht ihn mit erhobenen Händen und dem Gesicht Richtung Ka'bah an. So hatte es einst auch der Prophet Muhammad getan.

Jabal Al Noor
Übersetzt meint dies den "Berg des Lichtes". Dieser Heilige Ort ist keine Station der Hajj, verfügt aber doch über eine starke religiöse Bedeutung. Auf dem Berge befindet sich die Her'aa Grotte. Muslime glauben, dass Muhammad hier zum ersten Mal der Koran geoffenbart wurde. Der Berg erhebt sich Nahe der Stadt Mekka

Mina
Bei diesem Tal in der Nähe Mekkas handelt es um eine Station während der islamischen Pilgerreise. Die Gläubigen gehen zu diesem Orte, um symbolisch den Teufel zu steinigen (Sheitan al-radshim). Dieser Teufel (Iblis) wird symbolisch durch Steinsäulen dargestellt. In Abwandlung zum Pentateuch glauben die Muslime, dass Abraham einst nicht Itzschak, sondern seinen Sohn Ismail Gott opfern sollte. Der Teufel erschien ihm hier und versuchte, ihn von diesem gottgewollten Opfer abzubringen. Doch Ismail verfluchte den Teufel und bewarf ihn sogar mit Steinen. Diesem Ereignis gedenken die Pilger in ihrer strikten Unterordnung unter die Worte Gottes. Während der Zeremonie sind sie in weiße Gewänder gehüllt. Nach der symbolischen Steinigung wird in eigenen Namen ein Opfertier geschlachtet und das Fleisch den Armen gespendet. Anschließend lässt man sich die Haare kürzen. Die Gläubigen bleiben bis Sonnenuntergang in Mina.

ZamZam
Während der Pilgerreise nach Mekka ist es für die Gläubigen eine religiöse Ehre, von dem Wasser dieses Brunnens zu trinken, der sich auf dem Hofe der Al-Masjid al-Haram befindet. Vom Wasser wird angenommen, dass es besondere Wunder bewirken und Krankheiten heilen kann. Glaubt man der Legende, so sandte Gott Hagar (Hadschar) und ihrem Sohne Ismail eine Quelle, als beide, nach der Verbannung durch Abraham und dessen Frau Sarah, in der Wüste dem Verdusten nahe waren. In Erinnerung an diese Legende laufen die Pilger während der Hajj siebenmal zwischen den beiden Hügeln Marwa und Safa, wo sich der Brunnen befindet, umher, um die Wassersuche nachzuvollziehen.

Die Ka'bah - Höchstes Heiligtum des Islam

Ka'bah (Al-ka'ba al-musharrafa)
Die "geehrte Ka'bah" ist ein würfelförmiges Haus (12 x 10 x 15 m), das sich in der Mitte der Al-Masjid al-Haram befindet. Zur Ka'bah pilgern alljährlich Millionen von muslimischen Gläubigen aus aller Welt. Sie ist es, welche die Gebetsrichtung (Qibla) vorgibt, in die alle Muslime zu beten haben. Dies symbolisiert die Einheit der islamischen Gemeinde (Umma). Die Bedeutung der Ka'bah für den Islam geht darauf zurück, dass sie (nach Sure 3:96) für die Muslime das erste Haus Gottes auf Erden war. Die erste Ka'bah soll von Engeln erbaut worden sein, während Adam der erste Mensch war, der sie wieder aufbaute, nachdem sie lange Zeit in Vergessenheit geraten und zur Ruine verkommen war. Nachdem die Große Moschee zu Makkah aus verschiedenen Gründen oftmals zerstört worden ist, bauten Abraham und sein Sohn Ismail sie auf Gottes Geheiß wieder auf. Wurde die Ka'bah bereits in vorislamischer Zeit als Heiligtum der Araber angesehen, ist sie seit 632 ein rein islamisches.

Das gesamt Kubus-Bauwerk wurde aus grau-blauem Stein gefertigt, der sich auf den Hügeln um Makkah finden ließ. Die vier Ecken bilden die vier Himmelsrichtungen. Der Schwarze Stein (al-Hadschar al-Aswad) der Ka'bah wurde in der östlichen Ecke (Rukn-al-Aswad) des sakralen Würfels eingesetzt. Es wird geglaubt, dass er einst vom Himmel gefallen war und sich schwarz verfärbt hatte, angesichts der menschlichen Missetaten. Wahrscheinlicher ist, dass es sich bei ihm um einen Meteoriten handelt, doch ist das keine gesicherte Annahme, denn der Stein wurde nie wissenschaftlich untersucht. In der nördlichen Ecke liegt Rukn-al-Iraqi ("Die Irakische Ecke"), im Westent die Rukn-al-Shami ("Die Levantinische Ecke" und im Süden Rukn-al-Yamani ("Die Jeminitische Ecke"). Die gesamte Ka'bah ist bedeckt mit der Kiswat al-ka'bah, einem Überzug aus geschmücktem schwarzen Brokat. Er wird jährlich erneuert. Die Ka'bah wird von den Gläubigen während der Pilgerreise siebenmal entgegen dem Uhrzeigersinn umschritten (tawaf). Dabei preisen sie Allah. Jeden Tag wird das Fernsehprogramm aller Sender für die Gebete fünfmal unterbrochen. Dann schaltet man live zur großen Moschee nach Makkah.
Der Beschützer der Ka'bah ist der König von Saudi-Arabien, Abdullah bin 'Abdul- 'Aziz Al Saud.

Wichtige Moscheen

Al-Masjid al-Haram in Mekka
Hierbei handelt es sich um die größte Moschee von Mekka. Sie umgibt die Ka'bah vollständig und wird von den Muslimen als die Heiligste Stätte der Erde angesehen. Nach dem islamischen Glauben wurde vor der Erschaffung des Menschen ein Gebetshaus im Himmel von Engeln erbaut, damit sie Allah dort ehren konnten. Direkt über der Ka'bah soll sich dieses göttliche Haus (al-Baytu l-Ma'mur) befinden. Die Moschee wurde oft aus den verschiedensten Gründen zerstört. Zuletzt wurde sie auf Befehl Allahs vom Propheten Abraham (Ibrahim) und seinem Sohne Ismail erneut aufgebaut, zusammen mit der Ka'bah. Die Moschee war schon immer ein bedeutender Bestandteil der arabischen Kultur gewesen. In vorislamischer Zeit war sie auch Pilgerort der einst monotheistischen Araber. Diese haben die Ka'bah mit Götterbildern geschmückt.

Die ursprüngliche Moschee war wesentlich kleiner als die heutige. Im Laufe der Vergangenheit war sie mehrmals erweitert worden, bis ihr schließlich unter den Osmanen fast seine heutige Größe erhielt. Unter der saudischen Regierung und mit Hilfe Muhammad Bin Ladens, des Vaters von Osama Bin Laden, wurde die Moschee enorm erweitert und die Architektur modernisiert. Auch kamen Annehmlichkeiten wie Air Condition und Fahrstühle hinzu. Das Äußere dieser gigantischen Moschee ist geprägt von einer Marmorfassade. Über drei Stockwerke reicht das islamische Gotteshaus, wobei jedes einzelne Stockwerk etwa 1.000 Pilger aufnehmen kann. Im Hof der Moschee befindet sich auch der oben erwähnte Brunnen ZamZam.
Der Beschützer der Moschee ist der König von Saudi-Arabien.

Al-Masjid an-Nabawī (Prophetenmoschee) in Medina
Die wichtigste Moschee Al-Madinahs und die zweitheiligste Moschee des Islam ist die Al-Masjid an Nabawi, die "Prophetenmoschee". Zunächst stand hier das Haus Muhammads. Er hatte es 622 errichtet. Bereits ein Jahr später ließ der Prophet Muhammad eine Moschee in Al-Madinah erbauen, wobei er sich an der schweren Arbeit selbst unermüdlich beteiligte. Das originale Gotteshaus wurde zum Vorbild für alle anderen Moscheen der Welt. Die von Muhammad errichtet Moschee wurde in der folgenden Zeit unter den Kalifen immer wieder großzügig erweitert und kunstvoll verziert. Vor allem aber unter der saudischen Herrschaft erfuhr sie gigantische Ausmaße. Die letzte Renovierung fand unter König Fahd statt, der die Moschee erheblich vergrößerte. Air-Condition wurde eingebaut und Dekorationen aus Marmor hinzugefügt. An der Erweiterung der Propheten-Moschee von Al-Madinah unter der Herrschaft des saudischen Königshauses war kein geringerer maßgeblicher Bauherr als Muhammad Bin Laden, der Vater des späteren Al-Quaida-Führers Osama Bin Laden.

Der wichtigste Teil der Prophetenmoschee ist das Grab des Propheten. Es befindet sich unter dem Qubbat al-Nabi ("Grünen Dom" auch "Dom des Propheten"), dem Zentrum der Moschee. Hier liegen auch die beiden "rechtgeleiteten" Kalifen Abu Bakr and Umar ibn al-Khattab begraben. Die grüne Umzäunung, die das Grab des Propheten abschirmt, wird von wahhabitischen Freiwilligen bewacht. Sie achten darauf, dass die Gläubigen den Zaun nicht berühren. Für die Pilger ist diese Berührung ein Zeichen der Ehre und der Demut. Die Wahhabiten indes sehen darin einen Akt des "Shirk", des Götzendienstes. Auch vor der ursprünglichen Muhammad-Moschee stehen wahhabitische Volontäre. Auch sie halten Pilger vom Berühren der Moschee ab.

Die gegenwärtige Moschee ist aus Marmor gefertigt und steht mithin in starkem Kontrast zu der einstigen alten, welche noch aus Holz war. Die Prophetenmoschee dient auch als islamisches Gemeinschaftszentrum und verfügt über eine Religionsschule. Im Herzen der Al-Masjid an-Nabawi befindet sich ein sehr spezielles, aber auch sehr kleines Areal, das den Namen ar-Rawdah an-Nabawiyah trägt. Es erstreckt sich vom Grabe des Propheten bis hin zu seiner Moschee. Alle Pilger versuchen, ar-Rawdah zu besichtigen und dort zu beten, denn die Tradition besagt, dass hier gesprochene Gebete und Bitten niemals zurückgewiesen werden. Der Eintritt zu diesem Bezirk ist nicht immer möglich, außer während der Hajj. Dies hängt mit der Größe des Areals zusammen, welches so klein ist, dass es lediglich wenige Hundert Menschen fassen kann.
Die Prophetenmoschee liegt in dem Bereich der Stadt, der einst das Zentrums Al-Madinahs bildete. Viele Hotels haben sich hier angesiedelt und alte Märkte. Viele Muslime halten diesen Bereich und die Moschee für den friedlichsten und ruhigsten Ort der Welt.

Quba' Masjid (Masjid al-Quba) in Medina
Etwas außerhalb von Al-Madinah steht dieses Gotteshaus. Es gilt als erste Moschee, die jemals gebaut worden war und ist nach der al-Masjid al-Haram (Al-Makkah), der al-Masjid an Nabawi (Al-Madinah) und der al-Masjid al-Aqsa (Al Quds) die viertheiligste Moschee des Islam. Die ersten Steine sollen noch vom Propheten Muhammad selbst gelegt worden sein, als er von Al-Makkah nach al-Madinah geflohen war. Vervollständigt wurde sie von seinen Gefolgsleuten. Nach der islamischen Tradition ist das Erbringen von zwei Raka'ahs of nafl-Gebeten in der Quba'Masjid mit einer Umrah (= kleine Pilgerfahrt) gleichzusetzen. Die frühere Moschee ist im Laufe der Geschichte stark verändert und schließlich 1986 durch eine neuere ersetzt worden. In dieser liegt eine rechteckige Gebetshalle, welche auf einer zweistöckigen Plattform ruht.

Museen

Antiquity Museum in King Saud University/Riad

Historical Museum/Riad

Museum der Staatsgeschichte/Riad
Dieses Museum befindet sich im alten Fort Al-Masmak.

Museum für Saudische Geschichte/Riad

Im Murabba Bezirk liegt heute ein luxuriöses Museum zur saudischen Geschichte. Es ist umgeben von einer Park- und Erlebnisanlage sowie vom Wasserturm von Riad.

National Museum/Riad
Gegründet wurde das Museum als Ort der Bildung und der kulturellen Identität. Auf 17.000 qm zeigt es Dokumente, Manuskripte, Antiquitäten und vieles mehr.

Riyadh Museum of History and Archeology/Riad
Dieses Museum befindet sich im Stadtbezirk Al-Bathaa, also im ältesten Teil der Stadt.

Internationalen Messe und dem Museum für die Biographie des Propheten und die islamische Zivilisation" in Medina

Die Internationale Messe und das Museum der Biografie des Propheten und der islamischen Zivilisation ist eine 2021 eröffnete Ausstellung, die das Leben des Propheten Mohammed und die islamische Geschichte mit modernen Technologien darstellt. Es gibt mehrere Standorte, wobei das Hauptmuseum sich in Medina nahe der Prophetenmoschee (Masjid an-Nabawi) befindet. Das Museum präsentiert über 500 Artefakte, darunter die Biografien früherer Propheten, die Verfassung von Medina und Themen wie den 99 Namen Allahs.

As Safiyyah Museum & Park in Medina, Saudi-Arabien

Das As Safiyyah Museum und der Park sind ein 20.000 m² großer Kulturkomplex, der sich in unmittelbarer Nähe der Prophetenmoschee (Al-Masjid an-Nabawi) befindet. Hier wird Natur mit Geschichte vebunden und das „Creation Story Museum“ (Schöpfungsmuseum), Cafés, Geschäfte und Grünflächen. Es dient als Ruheplatz für Pilger. Diese grüne Oase mit Palmen, Wasserbecken und schattigen Bereichen wurde von der österreichischen Architekturgruppe X Architects entworfen

Ridschal Almaa
Ridschal Almaa oder Ridschal Almaʽa ist ein 900 Jahre altes Dorf in der Provinz Asir ganz im Südwesten von Saudi-Arabien, etwa 50 km westlich von Abha. Aufgrund seiner Lage verband es die es die aus dem Jemen und der Levante kommenden Menschen mit der Heiligen Stadt Mekka und Medina . Daher wurde es zu einem regionalen Handelszentrum. DasDorf Ridschal umfasst rund 60 mehrstöckige Gebäude aus Stein, Lehm und Holz. Das Dorf umfasst mehrere Gebäude, von denen einige bis zu acht Stockwerke haben, aus Steinen gebaut sind und farbige Holzfenster aufweisen. Sie enthalten auch Inschriften, die an den Innenwänden der Räume zu finden sind, die dabei verwendete Kunst ist als „Al-Qatt-Kunst“ bekannt. In der Mitte des Dorfes befindet sich ein Museum mit dem Namen „Rijal Alma'a Heritage Museum“, das eine alte Festung als Hauptsitz nutzt und 1985 eingerichtet wurde. An den Renovierungsarbeiten waren auch die Dorfbewohner beteiligt. Das Museum zeigt das Erbe des Dorfes, Antiquitäten und Sammlungen von Manuskripten, Werkzeugen sowie Waffen.

Opernhäuser und Theater

King Fahd Cultural Center/Riad
Etwas außerhalb Riyads gelegen, verfügt dieses Kulturzentrum über ein Planetarium, ein Museum, eine Bücherei, ein Restaurant und drei Theater; eins dieser Theater bietet 3.000 Zuschauern Platz. Fertiggestellt wurde der Kulturbau im Jahre 1999. Er bedeckt eine Fläche von 10.000 m².

Maraya -Konzerthalle
Die Maraya -Konzerthalle in Saudi Arabien besitzt eine Grundfläche von 5.000 m² und erstreckt sich über 3 Etagen.Es wurde im Jahr 2019 eröffnet. Das Gebäude in der Wüstenstadt Al-Ula mit seiner verspiegelten Außenhaut wirkt fast wie Fata Morgana in der Wüste. Es ist das größte verspiegelte Gebäude weltweit, das nahezu nahtlos in die umgebende Wüstenlandschaft übergeht Der Bau des Gebäudes wurde vor allem durch Kronprinz Muhammad bin Salman gefördert und soll den Aufbruch des Landes in die Moderne symbolisieren

Anitke Sehenswürdigkeiten

Mada'in Salih bei al-Ula
Die im Norden des Landes befindliche antike Felsengräberstätte beinhaltet ca. 2000 Jahre alte aramäische und ca. 4000 bis 5000 Jahre alte thamutische Felsinschriften. Die Landschaft in dieser Gegend weist außergewöhnliche, durch Verwitterung entstandene Felsformationen auf.

Historischer Bereich von At-Turaif in Ad-Dir’iyah

At-Turaif ist ein im 15. Jahrhundert gegründeter Bezirk in Dirʿiyya, einem Vorort von Riad.
At-Turaif ein Zeugnis des Najdi-Architekturstils, und gilt als Keimzelle des Wahhabismus und Heimat der Familie Al Saud.
Der Bezirk wurde 1727 zur Hauptstadt des ersten saudischen Staates und blieb es bis 1818, als er nach der Belagerung von Dirʿiyya im osmanisch-saudischen Krieg aufgegeben werden musste. Eines der wichtigsten Denkmäler des Bezirks ist der Salwa-Palast, der 1765 von Abdulaziz bin Saud gegründet wurde und während der Zeit des ersten saudischen Staates der Regierungssitz war.

Im Jahr 2010 wurde der Bezirk in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingeschrieben

Gasaba-Türme im Asir-Gebirge
Der Zweck der alten, phallusförmigen Bauten ist noch immer nicht bekannt.

Qaryat-al-Fau
In der ehemaligen Karawanenstadt befindet sich heute eine archäologische Ausgrabungsstätte.

Salzmine von Abqaiq
In der im Osten des Landes gelegenen Salzmine wird bereits sein 500 Jahren Salz abgebaut.

Timna und Shiban
Von diesen alten Städten können noch die Ruinen besichtigt werden.

Dadan Jabal Ikmak

Neben AlUla befinden sich die antiken Stätten von Dadan und Jabal Ikmah. Die über 2.000 Jahre alte Gräber von Dadan wurden seinerzeit kunstvoll in die roten Felswände eingehauen. Diese Gräber sind Zeugnisse einer vergangenen Ära, gewähren aber einen heutzutage einen Einblick in das Leben und die Kunstfertigkeit antiker Zivilisationen. Jabal Ikmah beherbergt über 300 historisch bedeutsame Inschriften. Dieser spektakuläre Berg beherbergt die weltweit größte Konzentration dadanitischer und lihyanitischer Inschriften.

Diese Stätten ermöglichen eine tiefe Verbindung zur Vergangenheit und laden dazu ein, eine in Stein gemeißelte Geschichte zu erleben, die durch Jahrtausende nachhallt. Jabal Ikmah und Dadan gehören nicht zum UNESCO-Weltkulturerbe, aber sie wurde 2023 in das UNESCO-Register „Memory of the World“ aufgenommen, das dokumentarisches Erbe wie Inschriften schützt.

Freiluft-Bibliothek von Jabal Ikmah

Die Sammlung dokumentarischen Erbes mit dem Titel „Arabische Chroniken in Stein (Jabal Ikmah) umfasst etwa 300 Inschriften, die während der dadanischen und lihyanitischen Zivilisationen in die Felswände des Berges eingraviert wurden und aus der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends v. Chr. stammen.
Diese Inschriften haben trotz ihres hohen Alters ihre ursprüngliche Form bemerkenswert gut bewahrt und stellen die weltweit größte Ansammlung gut erhaltener dadanischer und lihyanitischer Inschriften dar. Die Inschriften gewähren Einblicke in das wirtschaftliche und soziale Leben einer alten Ära, und beschreiben religiöse- und Bestattungsrituale und geben Aufschluss über landwirtschaftliche Praktiken.
Die Inschriften von Jabal Ikmah zeugen von der Entwicklung des Altarabischen und seiner Dialekte und repräsentieren die Beiträge verschiedener antiker Kulturen und veranschaulichen, wie diese Interaktionen die kulturelle Entwicklung der Region beeinflussten.
Jabal Ikmah wurde 2023 in das UNESCO-Register „Memory of the World“ aufgenommen.

Dschaizan Heritage Village

Dschaizan Heritage Village (= Dorf), auch als Jazan Heritage Village bezeichnet, ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Jazan. Es wurde um 1439 nach der Hidschra (Gregorianisch: ca. 2018) gegründet und rekonstruiert die traditionelle südsaudische Architektur mit ihren Lehm- und Steinhäusern sowie Palmenwedeldächern. Das Dorf besticht durch seine Gassen mit Gebäuden im alten Stil, ein kleines Museum mit Haushaltsgegenständen und einen Souk (Markt). Hier werden einzigartiges Kunsthandwerk wie Töpferwaren und Webwaren angeboten. Jazan wird als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart beschrieben und ist ideal, um durch interaktive Ausstellungen den lokalen Lebensstil kennenzulernen.

Al Habala
Al Habala ist ein historisches so genanntes „hängendes Dorf“ in der Region Asir - etwa eine Stunde von Abha entfernt. Das Dorf wurde im 17. Jahrhundert vom Qahtan-Stamm als Schutz vor Invasoren in einer Höhe von 300 m unterhalb einer Felsklippe errichtet. Der Name bedeutet übersetzt „Seil“, da der Zugang früher nur über Seilleitern möglich war. Seit den 1990er Jahren kann das beliebte Touristenziel mit Hilfe einer einer Seilbahn erreicht werden. Es bietet traditionelle Architektur undist als „Grand Canyon Saudi-Arabiens“ bekannt . Ein weiteres sehenswertes aber abgelegenes Gebiet liegt nördlich von Habalah entlang des Steilhangs.

Anfangs lebten hier die „Flower Men“ bewohnt, die sich dort während der Osmanenzeit vor Eindringlingen versteckten. Seine Bezeichnung Hängendes Dorf erhielt die Siedlung, die sie früher nur über Strickleitern erreichbar war.

Historische Dorf Yanfa
Das Historische Dorf Yanfa befindet sich in der Provinz Asir im Südwesten Saudi-Arabiens. Es ist für seine einzigartige traditionelle Architektur bekannt ist. So bestehen die Häuser aus einer Kombination von lokalem Stein und Lehmziegeln, die oft mit Stroh verstärkt wurden. Die Häuser sind als "hängende Dörfer" bekannt, da sie in den terrassierten Ebenen an Berghängen gebaut sind, um den vertikalen Raum optimal zu nutzen. Viele der Häuser sind mit weißen Kalksteinbändern verziert, die dekorativ sind, aber das Gebäude vor Regen schützen.

Wichtige Universitäten des Landes

Umm al-Qura Universität
In Makkah befinden sich zwei Colleges und die Umm al-Qura Universität, welche 1979 eröffnet wurde. Die Umm al-Qura Universität wird momentan von mehr als 30.000 Studenten besucht, welche an den folgenden Fakultäten studieren:

  • Arabische Sprachen
  • Ingenieurswissenschaften
  • Medizin
  • Pädagogik
  • Pharmazie
  • Sozialwissenschaften

König-Saud-Universität (engl. King Saud University)
Die älteste Universität Saudi-Arabiens wird gegenwärtig von etwa 70.000 Studenten besucht. Sie wurde im Jahre 1957 von König Saud ibn Abd al-Aziz gegründet und auch nach ihm benannt. Die damals erste Universität in Riad trägt ihren heutigen Namen seit dem Jahre 1982. Die Universität verfügt über die folgenden Fakultäten:

  • Architektur
  • Ingenieurswissenschaften
  • Kunst
  • Medizin
  • Naturwissenschaften
  • Pädagogik
  • Pharmazie
  • Politikwissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Tourismus
  • Zahnmedizin

Prince Sultan University
Weiterhin verfügt Riad über die Prince Sultan University (PSU), eine Militärakademie, eine Islamische Hochschule und über drei weitere Hochschulen, so über die Hochschule für Verwaltung, Technik und für Pädagogik.

Naturschönheiten

Salam Park in Riad
Der Park liegt in der Qasr Al Hokm-Gegend, parallel zum Rule Palace und an der King Fahad Road. Er bietet verschiedene Landschaften wie bspw. Farmland oder Palmbewuchs. Mitten im Park befindet sich ein 33.000 m² große See, der verschiedene Tiefenlevel aufweist und von einem 10 Meter breiten Fußweg umgeben wird.

Hala al-Badr
Dieser Vulkan besitzt eine Höhe von 1.570 m und befindet sich in der Provinz Medina, im Nordwesten des Landes gelegen. Er gehört zum Vulkanfeld "Harrat 'Uwayrid".
Eine Reihe von Ausbrüchen sind bis ins Mittelalter hinein belegt. Neuere Forschungen gehen davon aus, dass hier Moses die zehn Gebote empfangen haben könnte, da in der Bibel von einem verzehrendes Feuer gesprochen wird (2. Buch Moses Kapitel 24) oder im Exodus 19/18:
"Der ganze Sinai war in Rauch gehüllt, denn der Herr war im Feuer auf ihn herabgestiegen. Der Rauch stieg vom Berg auf wie Rauch aus einem Schmelzofen. Der ganze Berg bebte gewaltig".
Wörtlich heißt es in der Bibel: Und das Ansehen der Herrlichkeit des HERRN war wie ein verzehrendes Feuer auf der Spitze des Berges vor den Kindern Israel.
Das kann nicht auf den Berg Sinai zutreffen.

Wadi Al Disah (Tal der Palmen)

Das Wadi Al Disah, als Wadi der Palmen bezeichnet, ist eine Schlucht in der Provinz Tabuk im Nordwesten des Landes. Das Wadi ist bekannt für massive Sandsteinfelsen, üppige Palmenhaine und Wasserläufe. Es ist eine grüne Schlucht, die von bis zu 500 m hohen, roten Sandsteinklippen umgeben ist. Die Schlucht wird oft als „Paradies in der Wüste“ bezeichnet.

Man findet hier u.a. Überreste aus der Zeit der Nabatäer sowie antike Inschriften. Es liegt im Prinz-Mohammed-bin-Salman-Naturschutzgebiet - rund 220 bis 260 km südlich von Tabuk City. Die Schlucht bietet eine spektakuläre Mischung aus Wüste und Oase, ideal zum Wandern und Entdecken. Man kann hier Wanderungen durch die Schlucht unternehmen, Picknicks unter Palmen genießen, sowie fotografieren oder sich am leuchtenden Sternenhimmel erfreuen

Saudi Elefantenfelsen (Jabal AlFil) in Al Ula

Der Elefantenfelsen in AlUla ist eine 52 m hohe Formation aus Sandstein, die durch Millionen Jahre lange Wind- und Wassererosion geformt wurde. Diese natürliche Formation gleicht einem Elefanten, dessen Rüssel den Wüstenboden berührt. Er ist ein Highlight in AlUla, umgeben von Sitzbereichen, die besonders bei Sonnenuntergang zum Verweilen einladen. Es sei erwähnt, dass es in Saudi-Arabien keine Elefanten gibt

König-Fahd-Springbrunnen in Dschidda
Der König-Fahd-Springbrunnen in Dschidda wurde 1985 eröffnet. Seine Wasser-Fontaine erreicht eine Höhe bis zu 312 m. Er ist damit der höchste künstliche Springbrunnen der Welt. Er befindet sich direkt an der Küste des Roten Meeres, aus dem drei große Pumpen ca. 625 Liter Wasser pro Sekunde fördern. Der Brunnen wird während der Dunkelheit von 500 Scheinwerfern beleuchtet

Al-Wahbah-Krater

Der Al-Wahba- Krater ist mit einem Durchmesser von rund 3.000 mund einer Tiefe von rund 380 m der größte und tiefste Vulkankrater in Saudi-Arabien. Er ist von den Bergen Lihyan, Umm al- Raylan und Zabna umgeben. Er ist etwa 250 km von der Stadt Taif entfernt. Besucher sind immer wieder von den in der Sonne schimmernden Salzschichten am Grund des kreisförmigen, wässrigen Kratersees fasziniert. In der Nähe des Kraters befinden sich ein Besucherzentrum. Der Krater ist per Auto über eine Straße zu erreichen.

Farasan-Inseln

Die Farasan-Inseln (arabisch: Ǧuzur Farasān) sind eine Korallen-Inselgruppe im Roten Meer. Sie gehören zum größten Teil zu Saudi-Arabien, wobei einige südliche Inseln mit einer Fläche von nur etwa 0,23 km² der Gesamtfläche zum Jemen gehören. Die Farasan-Inseln liegen etwa 40 km vor der Provinzhauptstadt Dschāzān, und sind damit 40 km von der Küste der Arabischen Halbinsel entfernt. Sie stellen den äußersten Südwesten von Saudi-Arabien dar. Die größte Insel des Archipels ist Farasān al-Kabīr mit einer Fläche von 381 km², wobei 32 Inseln größer als 1 km² sind. Die Gesamtfläche der Inselgruppe umfasst 805 km² Der saudi-arabische Teil der Inselgruppe bildet eines der Gouvernements der Provinz Dschāzān. Die Farasan-Inseln sind so genannte Plattformriffe, die aus Kalkstein bestehen. Die Inseln sind u.a. ein Schutzgebiet und dienen als Winterquartier für Zugvögel aus Europa.

Der Al-Hada-Berg
Der rund 2.000 m hohe spektakuläre Al Hada Berg liegt der Nähe von Taif, in der Region Hedschas, die für ihre steilen Berge und tiefen Schluchten berühmt ist. Die abgebildete Al Hada-Straße windet sich durch die zerklüftete Berglandschaft zwischen den Bergen von Mekka und Ta’if. Sie ist für ihre dramatischen Kurven, Brücken und Tunnel bekannt, die durch das felsige Terrain führen. Tagsüber eröffnet sich ein Panorama aus steilen Klippen und endlosen Tälern, während sich nachts das Licht der Autos wie ein glitzerndes Band durch die Dunkelheit zieht. Al Hada ist nicht nur eine Verbindung zwischen Städten – sie ist ein Erlebnis, eine Reise durch atemberaubende Natur und eine der eindrucksvollsten Straßen im Nahen Osten.

Edge of the World
Edge of the World (auch bekannt als Jebel Fihrayn) ist eine 1.131 m hohe Klippe des Tuwaiq-Gebirges in der Wüste - etwa 100 km nordwestlich von Riad gelegen Es entstand durch Millionen Jahre Erosion. Man hat von hier aus atemberaubende Ausblicke auf eine weite Ebene der Wüste. Da es keine Sicherheitsgeländer an der Kante gibt, ist Vorsicht geboten, um nicht abzustürzen. Die Klippe erreich man über meist unbefestigte Wege, für die ein Geländewagen mit Vierradantrieb sinnvoll ist.

Abha Al Jadidah Seilbahnstation
Abha verfügt über vier verschiedene Seilbahnstationen, von denen eine die Abha Al Jadidah Seilbahnstation ist, die einen atemberaubenden Blick auf die Sarawat-Berge bietet. Die Seilbahnfahrt von der Seilbahnstation Abha Al Jadidah bringt Sie auf den 400 m hohen Gipfel des Green Mountain. Die Abha Al Jadidah Seilbahn wurde zwischen 2005 und 2010 eröffnet. Die Fahrt dauert 25 bis 30 Minuten, und auf der Spitze des Berges, findet man Sie eine Reihe von Restaurants und Imbissständen, die alles von Snacks, Getränken und Eis anbieten.