Malediven: Sehenswürdigkeiten

Die Hauptstadt Malé

Malé ist nicht nur die Hauptstadt des Inselstaates der Malediven sondern auch deren wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum. Die Stadt befindet sich sowohl auf der gleichnamigen Insel, wie mittlerweile auch auf den Inseln Villingili, Hulhumalé und Hulhulé, in unmittelbarer Nähe der Hauptinsel.
Die Stadt hat ca. 103.693 Einwohner - bei einer Fläche von rund 580 ha = 5,8 km². erwähnenswert ist die Tatsache, dass alle Gebäude kleiner sein müssen als die "Freitagsmoschee". In Male auf der Insel Hulhulé - ca. 2 km von der Hauptinsel entfernt - befindet sich auch der Internationale Flughafen des Staates. 

Moscheen

Hukuru Miskiiy Moschee, Freitagsmoschee in Male
Die Hukuru Miskiiy Moschee - auch als Freitagsmoschee bekannt - stammt aus dem Jahr 1656 und wurde von dem Sultan Sultan Ibrahim Iskandar I. erbaut. Sie überragt mit ihrer prächtigen goldenen Kuppel des Stadtbild von Male.

Sultan-Mohammed- Thakurufaanu-Moschee in Male
Die Sultan-Mohammed- Thakurufaanu-Moschee ist die größte Moschee der Malediven und besitzt eine leuchtend goldenen Kuppel und ein 40 m hohes Minarett. Sie ist Teil des Islamischen Zentrums und beherbergt zudem die Islamische Bibliothek.

Aasaari humanaja Miskiiy Moschee
Die Aasaari humanaja Miskiiy Moschee befindet sich auf dem nördlichen Nilandhooatoll und wurde zur Zeit des ersten hiesigen Sultans erbaut, der die Bewohner im 12. Jahrhundert zum Islam bekehrt hatte.

Nationalmuseum, Bibliothek

Nationalmuseum
Das Nationalmuseum im Sultanspark ist täglich - außer freitags - von 9:00 bis 12:30 und 15:00 - 17:00 Uhr geöffnet.

Bibliothek in Malé
Die öffentliche Bibliothek in Malé ist eine gute Gelegenhei,t um sich über die Malediven zu informieren.

Paläste, Präsidentenpalast

Palast Muleeaage
Der Palast Muleeaage wurde im Jahr 1906 vom Sultan Shamsuddeen III. errichtet und sollte ursprünglich seinem Sohn als Amts-und Wohnsitz dienen. Aber nach der Absetzung des Sultans diente das Gebäude von 1953-1994 als Residenz des Präsidenten. Heutzutage befindet sich hier lediglich das Büro des Präsidenten. Der Palast befindet sich gegenüber der Hukuru Miskiiy Moschee.

Palast Theemuge
Der Palast Theemuge ist der heutige Sitz desPräsidenten der Malediven. Der erst im Jahr 2004 errichtete Bau vereint auf beeindruckende Weise traditioneller Bauweise mit moderne Architektur.

 

Gedenkstätte Medhu Ziyaaraiy

Medhu Ziyaaraiy ist das Grabmal des Gelehrten Abu-al-Barakaat, der im im 12. Jahrhundert die Menschen mit dem Islam bekannt machte, welche heute noch Staatsreligion ist, auf die Malediven gebracht. Die Grabstätte befindet sich neben der Hukuru Miskiiy Moschee.

Märkte

Fischmarkt
Auf dem Fischmarkt auf Malé wird täglich am Nachmittag frisch gefangenen Fisch angeboten. Auch wenn der Besucher keine Fische kaufen will, so lohnt dennoch ein Besuch, nicht zuletzt um die vielen verschiedenen Fische bewundern zu können. Aber am Vormittag kann man getrockneten Fisch, Gemüse und exotische Früchte erwerben.

Wochenmarkt
Der Markt liegt nicht weit vom Fischmarkt entfernt. Hier werden frische oder getrocknete Früchte, die auf den Malediven wachsen angeboten. Man findet aber auch Gemüse, Marmelade, Süßigkeiten oder diverse schmackhafte Getränke.

Naturschönheiten

Die Malediven umfassen19 Inselgruppen, die sich über rund 825 Kilometer in Nord-Süd-Richtung hinziehen. Die Inseln sind verteilt auf 26 Atolle. Die für Touristen erschlossenen Inseln sind mit Palmen und Brotfruchtbäumen bestanden.
Fast jede der Inseln der Malediven ist eine Sehenswürdigkeit für sich, wobei um die 90 von den insgesamt 1.190 Inseln für Touristen erschlossen sind. Die Malediven bestechen durch ihren weißen, feinen Sand, das türkisfarbene Meer und die wunderschöne Unterwasserwelt.
Die Unterkünfte befinden sich meist in Holzbungalows, die auf Stelzen ins Meer gebaut wurden.

Tauchen

Auf einer Reihe von Insel befinden sich Tauchschulen, sodass man unter fachlicher Anleitung in diesen herrlichen Revieren tauchen kann. Wer es persönlicher und weniger aufwendig mag, der kann in den Korallenriffen auch mit Brille, Schnorchel und Flossen auf Erkundigung gehen und wahrscheinlich dabei auch dem einen oder anderen Riffhai begegnen.