Herta Däubler-Gmelin (geb. 1943)
Herta Däubler-Gmelin wurde am 12. August 1943 in Bratislava geboren. Die SPD-Politikerin war von 1972 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und hier war sie von 1980 bis 1983 Vorsitzende des Rechtsausschusses, von 1983 bis 1993 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion war. Von 2002 bis 2005 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und von 2005 bis 2009 Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Von 2008 bis 2009 war sie Vorsitzende des Rechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung im Europarat. In der Regierung hatte sie zwischen 1998 und 2002 das Amt der Bundesjustizministerin bekleidet. Sie war am 27. Oktober 2009 aus dem Bundestag ausschieden
Ernst von Dohnányi (1877-1960)
Pianist und Komponist. Ernst von Dohnányi wurde am 27. Juli 1877 Bratislava geboren.
Im Jahr 1948 war er nach Argentinien und 1949 in die USA gezogen, wo er Professor an der Florida State University in Tallahassee wurde
Er war am 19. Februar 1960 in New York verstorben
Joseph Karl Ludwig von Österreich (1833-1905)
Der zweite Sohn des Erzherzogs Josef Anton und der Maria Dorothea von Württemberg am 2. März 1833 in Bratislava zur Welt.
Er war am 13. Juni 1905 im heutigen Rijeka in Kroatien verstorben.
Seine letzte Ruhestätte hatte er in der Palatinus-Gruft auf der Burg von Ofen - einem Stadtteil von Budapest - gefunden.
Veronika Velez-Zuzulová (geb. 1984)
Skirennläuferin. Velez-Zuzulová wurde am 15. Juli 1984 in Bratislava geboren. Bei den Alpinen Juniorenweltmeisterschaften errang sie 2002 und 2009 eine Goldmedaille. Außerdem hatte sie 2002, 2006, 2010, 2018 im Slalom an den Olympischen Winterspielen teilgenommen. und hatte fünf Weltcuprennen gewonnen.
Nach dem Slalom von Ofterschwang am 10. März 2018 hatte sie ihr letztes Weltcuprennen bestritten.
Pavol Országh Hviezdoslav (1849 - 1921)
Pavol Országh Hviezdoslav auch als Jozef Zbranský bekannt wurde am 2. Februar 1849 in Vyšný Kubín geboren. Seine Eltern waren Bauern. Schon in seiner Schulzeit schrieb er slowakischer Gedichte, Im Jahr1870 begann er ein Jurastudium an der Juristischen Akademie in Eperies. Er wählte Themen aus dem Leben des slowakischen Volkes. Er übersetzte verschiedene Schriften z.B. von Goethe und Shakespeare ins Slowakische. Sein eigenes Werk „Versepos Hájnikova žena“ blieb bis heute unübersetzt. Hviezdoslav arbeitete bei einem Rechtsanwalt, dem aber sein politisches Engagement missfiel. So kündigte er und zog nach Budapest.
Er arbeitete bei der damals einzigen slowakischen literarischen Monatsschrift „Adler“ mit. Im Jahr 1876 kehrte er nach Dolný Kubín zurück und verfasste viele Artikel für die slowakischen Literaturzeitschrift „Slovenské pohl'ady“. Im Jahr 1912 wurde er Mitglied der ungarischen „Kisfaludy-Gesellschaft“ und der „Tschechischen Akademie der Wissenschaften und der Künste“ in Prag. Politisch engagierte er sich bis als Abgeordneter des provisorischen Parlaments der Tschechoslowakei. Er starb am 8. November 1921 in Dolný Kubín.
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Johann Nepomuk Hummel wurde am 14. November 1778 in Pressburg (heute Bratislava) im Königreich Ungarn geboren. Er war ein Komponist und Pianist. Sein Vater, Johannes Hummel, war Musikmeister am Militärstift in Wartberg. 1786 zog er mit seiner Familie nach Wien. Dort nahm Wolfgang Amadeus Mozart den begabten Johann Nepomuk in seinen Haushalt auf und gab ihm kostenlos Unterricht. Von 1788 bis 1793 unternahm der junge Klaviervirtuose in Begleitung seines Vaters Konzertreisen bis nach Dänemark und England. Nach seiner Rückkehr nach Wien nahm er Kompositionsunterricht bei Johann Georg Albrechtsberger und Antonio Salieri. Er ist am 17. Oktober 1837 in Weimar verstorben
Alois Kolísek (1868-1931)
Alois Kolísek wurde am 1. April 1868 in Protivanov im heutigen Tschechien geboren. Er war ein Priester, Politiker und Mitglied der Revolutionären Nationalversammlung der Slowakei. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs beteiligte er sich am Widerstand gegen Österreich. Im Sommer 1917 reiste er in die Slowakei, wo er Kontakte mit dem slowakischen katholischen Klerus aufnahm, um eine Zusammenarbeit zur Vorbereitung der Gründung eines tschechoslowakischen Staates zu ermöglichen Er ist am 25. August 1931 in Brno (Brünn) verstorben. Eine Büste Alois Koliseks, von Jozef Pospíšil (1897–1976) gestaltet, befindet im nördlichen Teil der Altstadt von Bratislava auf dem Franziskaner Platz und unweit des Michaelertors.
Flóris Rómer (1815-1889)
Flóris Rómer wurde am 12. April 1815 Preßburg, dem heutigen Bratislava geboren, Er war ein Archäologe, Kunsthistoriker Historiker und Professor an der Budapester Universität. Er gilt als Vater der ungarischen Archäologie. Er ist am 18. März 1889 Großwardein, im heutigen Oradea in Rumänien, verstorben.