Surinam: Sehenswürdigkeiten

UNESCO-Welterbestätten

Naturreservat Zentral-Surinam (2000)
Das Zentral-Surinam Naturschutzgebiet von Surinam - das an der Nordostküste Südamerikas liegt - entstand durch den Zusammenschluss von verschiedenen Nationalparks, die Fläche aller Parks zusammen beträgt ca. 16.000 km². Rund 80% des tropischen Regenwaldes liegt unberührt im Gebiet des Flusses Coppename, der im Wilhelminagebirge entspringt, viele Zuflüsse hat, an den Raleighfälle hinunterstürzt und im Atlantik mündet.

Die der Flut ausgesetzte Mündung ist 150 km lang. Durch dieses Gebiet werden alle Parks miteinander verbunden, die Raleighwasserfälle, der Tafelberg und das Eilerts de Haan Gebirge. Die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere ist nicht zuletzt dadurch sehr groß, dass verschiedene Landschaften vorhanden sind. Es gibt den Tieflandregenwald, Bergregionen und Flussauen.

Die Bäume im Regenwald sind teilweise bis zu 50 m hoch und von Pflanzen bedeckt, um dort oben noch Licht zu erhaschen. In tieferen Gebieten wachsen Palmen dicht an dicht. Für Tiere ist das Gebiet ein Paradies, es leben hier u.a. Otter, Jaguare, viele Affenarten, Faultiere und Tapire. Die Artenvielfalt der Vogelwelt ist immens, man zählte über 600 verschiedene Spezies. Das Naturreservat wurde im Jahr 2000 auf die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätte gesetzt

Historische Innenstadt von Paramaribo (2002)
Surinam ist ein Land, das noch sehr abgeschieden von allen anderen Ländern der Welt ist und das im Jahr 1975 erst unabhängig wurde. In Paramaribo, der Hauptstadt des Landes, leben die Nachkommen z. B. ehemaliger Sklaven, Holländer, Menschen aus Java, Chinesen, Ureinwohner und viele andere friedlich miteinander. Im Zentrum der Stadt stehen holländische Holzkirchen mit geschnörkelten Ziegeltreppen, Synagogen, Moscheen und Hindutempel dicht beieinander. Im Fluss vor Paramaribo liegt das deutsche zerstörte Kriegsschiff Goslar auf Grund, sein Rumpf ragt aus dem Wasser. Die historische Altstadt wurde im Jahr 2002 auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätte gesetzt

Archäologische Stätte Jodensavanne: Siedlung Jodensavanne und Friedhof Cassipora Creek (2023)
Die Jodensavanne war eine frühe jüdische Kolonie in Südamerika, die in den 1680er-Jahren am Ufer des Flusses Suriname gegründet wurde. Ihre heutigen Überreste umfassen die Ruinen einer der ältesten Synagogen auf dem amerikanischen Doppelkontinent, zudem Friedhöfe, die Fundamente von Backsteingebäuden, Bootsanleger und die Spuren eines Militärpostens. Der Friedhof Cassipora Creek bezeugt eine noch ältere Siedlung, die seit den 1650er-Jahren wenige Kilometer flussaufwärts existiert haben muss. Für ihre Zeit untypisch, befanden sich die beiden sephardischen Siedlungen nicht in einer städtischen Umgebung, sondern die Gemeinden lebten hier lange im indigenen Territoriums mit freien und versklavten Menschen afrikanischer Herkunft zusammen. Jodensavanne ist ein besonderes Zeugnis einer autonomen jüdischen Gemeinschaft in Suriname, die vom 17. bis zum 19. Jahrhundert Bestand hatte. Die Archäologische Stätte Jodensavanne: Siedlung Jodensavanne und Friedhof Cassipora Creek wurden auf der 43. Sitzung der UNESCO 2023 - als Erweiterung der Welterbestätte von 2001 - in Riad in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingeschrieben.

Paramaribo
Die schönen Straßen und koloniale Holzbauten von Paramaribo verweisen auf die koloniale Vergangenheit des Landes. Die bunten Hafen- und Marktbezirke in Paramaribo sind nicht nur wegen den Einkaufsmöglichkeiten attraktiv. Näheres zur historischen Innenstadt von Paramaribo

Präsidentenpalast
Der Präsidentenpalst in Paramaribo stammt aus dem 19. Jahrhundert

Finanzministerium
Das Finanzministerium in Paramaribo stammt ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert

Museen

Suriname-Museum
Das Surinam-Museum befindet sich im restauriertem Fort Zeelandia in Paramaribo.

Oper und Theater

Liberty Theater
Das Liberty Theater befindet sich in Paramaribo.

Kirchen

Römisch-Katholische Kirche Sankt Peter und Paul
Diese Kirche in Paramaribo stammt aus dem Jahr 1885

Reformierte Kirche
Die Reformierte Kirche in Paramaribostammt aus dem Jahr 1835

Anton de Kom Universität

Anton de Kom Universität
Die Anton de Kom Universität ist die einzige Universität in Surinam. Ihr Sitz ist in der Hauptstadt Paramaribo. Die Universität wurde im Jahr 1983 gegründet und verfügt momentan über die folgenen Fakultäten:

  • Medizin
  • Rechtswissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Agrarwissenschaften

Naturschönheiten

Naturreservat Zentralsurinam
Näheres zun Naturreservat Zentralsurinam finden Sie oben unter UNESCO-Weltnaturerbestätten

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