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Durban: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

  1. Besondere Bauwerke
  2. Moscheen, Tempel und Kirchen
  3. Besondere Straßen, Märkte und Viertel
  4. Vergnügungsparks
  5. Museen und Kunstzentren
  6. Theaterhäuser
  7. Sportstätten
  8. Universitäten
  9. Grünanlagen
  10. Hafen von Durban
  11. Indischer Ozean

 

Besondere Bauwerke

Südafrika: Durban, City Hall (Rathaus) © goruma (D.Jesse)

City Hall (Rathaus)
Im Jahre 1910 hat man das imposante Rathaus von Durban erbaut. Dabei hat man sich an der City Hall von Belfast (Nordirland) orientiert. Das an sich schon beeindruckende Bauwerk wirkt noch majestätischer, da es sich vor den ultramodernen Hochhäusern der Umgebung fast anachronistisch ausmacht. In der Eingangshalle der City Hall kann man eine Büste von Sir Benjamin D'Urban besichtigen. Er war Gouverneur der Kapprovinz (1834-1838) und Namensgeber der Stadt. Im Rathaus sind zwei bedeutende Museen untergebracht: Zum Einen ist dort das zweitgrößte Kunstmuseum Südafrikas zu finden, die Durban Art Gallery, in der englische und afrikanische Gemälde gezeigt werden. Außerdem ist im Erdgeschoss des Rathauses noch das Natural History Museum mit seiner naturkundlichen Sammlung beheimatet. Besonderer Bestandteil dieser Sammlung ist eine lebensgroße Nachbildung eines Dinosauriers. 

Durban International Convention Centre (ICC)
Im Internationalen Kongresszentrum von Durban fanden solche wichtigen Versammlungen statt wie die Internationale AIDS-Konferenz im Jahre 2000, das Commonwealth Heads of Government Meeting von 1999 sowie die Blockfreie Bewegung (engl. Non-Aligned Movement) von 2004. 

Kings House
Diese staatlich genutzte Residenz steht ausschließlich dem Staatspräsidenten zur Verfügung. Das imposante Anwesen war übrigens im Jahre 1947 erbaut worden.

Law Courts
Die Justizgebäude gehen auf einen Vorgängerbau aus dem Jahre 1861 zurück, der als erstes Krankenhaus von Durban fungiert hat. In den 1880ern wurde das Krankenhaus in eine Schule für Knaben umgewandelt, bevor die eigentlichen Justizbauwerke im Jahre 1916 konstruiert worden sind. 

Old Fort
Das alte Fort in der NMR Avenue ist ein Überbleibsel aus dem im Jahre 1842 ausgebrochenen Konflikt mit den Buren der kurzlebigen Natalia Republiek. Die heutige Festung beherbergt noch immer Barracken, eine Waffenkammer und ein Museum.

Südafrika: Durban, Alter Bahnhof © goruma (D.Jesse)

Old Station Building
Das imposante Alte Bahnhofsgebäude von Durban beherbergt heutzutage die Tourist Junction, also die Tourismusbehörde für Durban und KwaZulu-Natal. Ein weiterer Bestandteil des Bauwerkes ist das African Art Centre mit seinen afrikanischen Kunstwerken.

Post Office
An das einstige Rathaus von Durban erinnert man sich gerne wegen der Rede des damaligen Kriegskorrespondenten Winston Churchill. Diese hatte jener auf den Stufen des Bauwerkes gegeben, nachdem er während des Burenkrieges aus einem Burenlager in Pretoria geflohen war. Das Postgebäude war aber auch der Ort, wo 1908 Gespräche darüber geführt wurden, die vier Provinzen zu vereinen. 

Südafrika: Durban, Quadrant House © goruma (D.Jesse)

Quadrant House
Das imposante Quadrant House gehört zu den schönsten Villen der Stadt. Es wurde einst im Mediterranen Nostalgie-Stil errichtet und fungierte damals als Fremdenheim. Man findet es an der Strandpromenade.

Sugar Terminal
Bei dem Sugar Terminal an der Durban Maydon Warf handelt es sich um eine der weltweit größten Anlagen für den Zuckerumschlag. Bis zu einer halben Millionen Tonnen Rohzucker können hier zwischengelagert werden. Pro Stunde allein werden dort etwa 600 Tonnen Zucker umgeschlagen. Der Sugar Terminal kann im Rahmen einer Führung besucht werden. Solche Führungen finden immer montags, mittwochs und freitags jeweils um 09:00, 11:00 und 13:30 Uhr statt.

Supreme Court
Der Oberste Gerichtshof von Durban überblickt seit dem Jahre 1913 den Hafen der Stadt. Gestaltet wurde er im so genannten kolonialen Gerichtshofstil. 

 

Moscheen, Tempel und Kirchen

Südafrika: Durban, Juma Moschee © goruma (D.Jesse)

Alayam Hindu Temple
Hierbei handelt es sich um den ältesten und auch größten hinduistischen Tempel von ganz Südafrika. 

Emmanuel Cathedral
Die 1902 im neugotischen Stil erbaute Kathedrale von Durban besitzt wundervolle Kreuzstationen, welche die Seitenwände strukturieren. Diese waren ein Geschenk der französischen Kaiserin Eugenie. Sie wollte damit des Todes ihres Sohnes Louis Napoléon gedenken, der im Jahre 1879 gestorben war.

Juma-Moschee (auch Grey Street Moschee)
Die Juma-Moschee an der Ecke Queen Street und Grey Street ist eine imposante Moschee aus dem 19. Jahrhundert. Sie bietet Platz für bis zu 5.000 Gläubige, was sie zur größten Moschee der südlichen Hemisphäre macht. Das 1890 eingeweihte islamische Gotteshaus - auch Grey Street Moschee genannt - besticht durch mit Korantexten verzierte Wände und kann im Rahmen von kostenlosen Führungen näher erlebt werden, in deren Rahmen auch Aspekte der islamischen Frömmigkeit vermittelt werden. Führungen werden immer außerhalb der Gebetszeiten an Wochentagen sowie am Samstagvormittag angeboten. Telefonisch kann man sich unter folgender Nummer anmelden: 0027 - (0)31 - 306 4858.

Hare Krishna Tempel of Understanding
Den so genannten Tempel des Verstehens hat die International Society Krishna Consciousness erbaut. Man findet ihn im Nordwesten von Durban, also etwas außerhalb der Stadt in Chatworth. Der Tempel ist in einer recht ungewöhnlichen Bauweise konzipiert worden und wird von einem Wassergraben umgeben. Dominiert wird er von goldenen Türmen, die schon aus der Ferne zu sehen sind. Das reich verzierte Bauwerk beinhaltet auch ein vegetarisches Restaurant.

Lambert Road Baptist Church
Diese evangelische Kirche im Stadtteil Morningside gehört zur Baptist Union of Southern Africa. Sie wurde im Jahre 1904 entworfen und erbaut.

 

Besondere Straßen, Märkte und Viertel

Südafrika: Durban, Innenstadt © goruma (D.Jesse)

Bamboo Square
Dieser Platz ist ein gutes Beispiel für eine informelle Besiedelung. Das Areal war von Arbeitern besetzt worden, die zu dieser Zeit die erste Eisenbahnverbindung zwischen The Point und der Stadt bauten. Später lebten indische Arbeiter hier, die auf den Zuckerrohrplantagen schufteten. Sie haben ihre roten Fahnen auf Bambus-Fählen gehisst, was den Namen des heutigen Platzes erklärt.

Francis Farewell Square (auch Luthuli Square)
Das lebendige Herz der geschäftigen Innenstadt pocht direkt vor dem Rathaus von Durban. Hier soll es im Jahre 1824 gewesen sein, wo Lieutenant Francis Farewell mit einigen Siedlern sein Lager aufgeschlagen hat. Der geschäftige Platz wird von modernen Wohnhäusern umgeben und von einigen kolonialen Monumenten charakterisiert, die an die Gefallenen der beiden Welt- und der Burenkriege erinnern. Ein Denkmal zeigt Queen Victoria, ein weiteres Louis Botha und ein nächstes Marshal Jan Smuts, den Architekten der Apartheid.
Übrigens:
An einem der Parkeingänge gibt es eine (grauenhaft verdreckte) öffentliche Toilette mit Union Jack-Fenstern.

Grey Street
Die im westlichen Teil des Stadtzentrums gelegene Grey Street ist Heimat des Großteils der indischen Bevölkerung von Durban. Hier erhebt sich auch die inspirierende Juma-Moschee (hier >>>) mit ihren charakteristischen Minaretten. Sie wird von den Einheimischen auch als Grey Street-Moschee bezeichnet. Weiterhin wird man in der Grey Street den interessanten Hindu-Tempel Alayam finden. Die ganze Gegend um die Grey Street ist aber schon allein vielen kleinen Läden und Bazaare wegen so lebendig, auf denen u.a. Gewürze und Bekleidung von einheimischen indischen Schneidern angeboten wird.

Südafrika: Durban, North Beach © goruma (D.Jesse)

Golden Mile (Beachfront)
“The Mile” ist der Kurzname der berühmten Beachfront von Durban sowie der Strandpromenade, die den Strandabschnitten auf ganzer Länge folgt. Die gesamte Golden Mile zieht sich vom South Beach bis hin zum relativ neu konstruierten Suncoast Casino and Entertainment World am Nord Beach, wobei die Promenade von protzigen Wohnhäusern und gigantischen Touristenhotels gesäumt wird, die aber oft genug von wundervollen Art-Déco-Villen unterbrochen werden. Dass die Beachfront eine der Hauptattraktionen für Touristen ist, hängt nicht nur mit dem goldenen Sand zusammen, der sich an das milde Wasser des Indischen Ozeans schmiegt. Neben den hervorragenden Surfmöglichkeiten und dem Überangebot an Bars, Restaurants und Nachtclubs ist die Gegend voller anderer Attraktionen wie etwa der weiter unten beschriebenen uShaka Marine-World (hier >>>), dem Gateway-Einkaufszentrum, Afrikas größter Shopping Mall, sowie dem bereits erwähnten Suncoast Casino and Entertainment World (hier >>>), ein Kasino-Komplex mit einem privaten Strand, Einkaufs- und einem guten Angebot an Zerstreuungsmöglichkeiten.
Achtung:
Die Küste Durbans wird nicht nur von Touristen gerne aufgesucht, sondern auch von Haien, insbesondere von Tiger- und Sambesihaien. Die meisten Strände Durbans sind aber durch Hainetze gesichert und von Lebensrettern beobachtet.

Indian Market (auch Victoria Street Market)
Der auch als Victoria Street Market bezeichnete Indische Markt von Durban breitet sich an der Victoria Street aus. In den fast immer hoffnungslos überlaufenen Markthallen kann man neben indischen aber auch afrikanische und chinesische Waren kaufen. Von Früchten über Gewürze und Korbflechtarbeiten bis hin zu Schmuck wird man einfach alles finden.

Indisches Viertel
siehe Grey Street

 

Vergnügungsparks

Suncoast Casino and Entertainment World
Im Norden der Golden Mile am North Beach breitet sich dieser Unterhaltungskomplex aus, der sich neben dem Casino noch aus zahllosen Restaurants, einer Strandbar, Kinos sowie einem Privatstrand zusammensetzt, der zu den drei besten Südafrikas gehört. Der in einem wundervollen Art-Déco-Stil gestaltete Casino-Komplex ist übrigens auch Startpunkt des alljährlichen Tour de Nandos-Rennens im September und Schlusspunkt der Amashovashova National Classic im Oktober.

uShaka Marine World
In diesem riesigen Themenpark zwischen Durbans Beachfront und dem Hafen kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Er war zur Zeit seiner Etablierung der erste Schritt zur Rückentwicklung des heruntergekommenen Durban Point in eine mehr touristische und sichere Gegend. Insgesamt setzt sich die uShaka Marine World aus vier Bereichen zusammen, der uShaka Sea World, dem uShaka Wet 'n Wild, dem uShaka Beach und schließlich dem uShaka Village Walk:

uShaka Sea World
Die an der Ecke West Street und Marine Parade gelegene Seaworld ist das fünftgrößte Aquarium der Welt und beinhaltete zahlreiche Wasserbecken mit Haien, Schildkröten und etwa 1.000 Fischarten. Das größte dieser Becken kann ganze 820.000 Liter aufnehmen. Eine weitere Attraktion ist das Delfinarium, in dem Darbietungen mit Delfinen und Seehunden gezeigt werden. Das Aquarium betritt man durch ein altes Schiffswrack, das mit vielen guten Cafés und Restaurants ausgestattet ist. Sehr empfehlenswert diesbezüglich ist das Restaurant The Cargo Hold, das eine gigantische Aquariumswand enthält, die von den meisten der Esstische aus zu sehen ist. 

uShaka Wet 'n Wild
Wet and Wild, also nass und wild geht es in diesem Wasserwelten-Themenpark der uShaka Marine World zu. Hochgeschwindigkeitsrutschen sowie die höchste Wasserrutsche Afrikas gehören ebenso zu Wet ’n Wild wie die große Rasenfläche um die Schwimmbecken, auf denen man sich entspannen kann, wenn man zu viel von den Rutschen hat. 

uShaka Beach
Vom Themenpark gelangt man direkt zu diesem Privatstrand, der durch ein lang gezogenes Pier bestimmt wird, das tief in den Ozean schneidet.

uShaka Village Walk
Man hat für die Gestaltung des Village Walk afrikanische Themen gewählt. Diese ziehen sich auch zentral durch die vielen Restaurants, Läden und Cafés des Village Walk. 

 

Museen und Kunstzentren

African Art Centre
In der Gardiner Street befindet sich das African Art Centre. Hier werden Kunsthandwerke der Zulu ausgestellt und auch verkauft. Dazu gehören etwa Malereien, Skulpturen, Ketten und Körbe.

BAT Centre
Bei dem am Victoria Damm gelegenen BAT Centre handelt es sich um eine frühere Lagerhalle, die – von der UNESCO finanziell unterstützt – zu einem Kulturzentrum umgestaltet worden ist. Bestandteile dieses Zentrums sind Kunsthandwerksläden, Künstler-Studios und Trommel-Sessions, an denen man als Besucher auch gerne spontan mitwirken kann. Neben der vielen Live-Musik begeistert auch der Trans African Express, ein Kulturrestaurant mit einer afrikaweiten Speisekarte.

Campbell Museum
Das nach dem Zuckerbaron Sir Marschall Campbell benannte Museum basiert auf einer Kollektion, die dessen Tochter Margaret im Laufe ihres Lebens als Anthropologin zusammengetragen hat. Zu den Exponaten gehören Keramiken, Musikinstrumente, Wappen, Waffen und Trachten. Zu finden ist die Sammlung im ehemaligen Haus von Sir Campbell, das zudem mit schönen Möbeln der Jahrhundertwende bereichert wurde.

Durban Art Gallery
Das zweitgrößte Kunstmuseum Südafrikas ist in der City Hall (hier >>>) von Durban zu finden. Dort werden englische und afrikanische Gemälde gezeigt.

Gateway Theatre of Shopping 
Das größte Einkaufszentrum der ganzen südlichen Hemisphäre und Afrikas befindet sich am Umhlanga Ridge im nördlich von Durban gelegenen Umhlanga. Das im September 2001 offiziell eröffnete Zentrum weist eine Einzelhandelsfläche von 180.000 qm auf und wird von etwa 1,8 Mio Menschen pro Monat besucht. Unter vielem, vielem anderen beinhaltet die Mall 18 Filmtheater, ein IMAX Theatre, sechs Nouveau Cinemas, eine Schauspielbühne mit Namen Barnyard Theatre, mehr als 70 Restaurants, den Themenpark Fantasy Forest sowie den höchsten innen angelegten Kletterfelsen der Welt. Der gigantische Einkaufs(alb)traum kann mit Hilfe eines Shuttle-Services erschlossen werden, über den man zu den verschiedenen Themenbereichen gelangen kann.

KwaMuhle Museum
Das KwaMuhle Museum hat sich der Aufarbeitung der Apartheit in Südafrika verschrieben. Dabei wird ein roter Faden von der historischen Entwicklung Durbans über die unmenschliche Rassentrennung bis hin zur modernen Stadt gezogen.

Local History Museum
In der Aliwal Street gleich hinter dem Rathaus findet man dieses Museum, das sich in einem früheren Gerichtsgebäude niedergelassen hat. Zu den interessanten Exponaten gehören Fotos, Karten, Trachten, Kleider und Möbel. Alle diese Gegenstände erzählen Geschichten aus dem Leben der Siedler der Gründerzeit Durbans.

Natural History Museum
Im Erdgeschoss des Rathauses (hier >>>) kann man das Natural History Museum mit seiner naturkundlichen Sammlung besuchen. Besonderer Bestandteil der Sammlung ist die lebensgroße Nachbildung eines Dinosauriers.

 

Theaterhäuser

Elizabeth Sneddon Theatre
Das auf dem Universitätscampus in Berea gelegene Theaterhaus spielt überwiegend kleinere Produktionen. Außerdem richtet es das jährliche Durban Film Festival aus.

KwaSuka Theatre
Das Theater verfügt mit dem Livingston Amphitheatre über einen Zuschauerraum mit 115 Sitzplätzen. Dort finden in jedem Jahr von April bis November jeweils sonntags um 11 und um 15 Uhr zahlreiche Aufführungen auch für Kinder und Jugendliche statt.

Natal Playhouse
Das Natal Playhouse ist der erste Theaterkomplex der Provinz und zugleich einer der schönsten. Er wurde zunächst im Tudor-Stil gestaltet, aber 1986 renoviert und erneuert. Abgesehen von dem normalen Theaterbetrieb wendet sich das Natal Playhouse auch an Kinder. Dabei kommen die Theatre Cats zum Einsatz, die an einem Wochenende im Monat Programme für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zusammenstellen. Alles in Allem bietet das Playhouse Ballett-, Opern- und Komödienvorstellungen an.

PieterScholtz Open Air Theatre
Dieses für Kinder arbeitende Theater liegt im Stadtteil Berea in der Nähe des Elizabeth Sneddon Theatre. 

 

Sportstätten

Südafrika: Durban, Moses-Mabhida-Stadion © goruma (D.Jesse)

Moses-Mabhida-Stadion
Dieses majestätische Fußballstadion wurde anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 erbaut und im Jahre 2009 fertiggestellt. Es verfügte für die Weltmeisterschaft über eine Gesamtkapazität von etwa 75.000 Plätzen und ist mithin das zweitgrößte der Fußballstadien, die anlässlich des sportlichen Großereignisses in Südafrika neu gebaut wurden. Das in seiner Form sehr außergewöhnliche Stadion breitet sich auf einer erhöhten Plattform aus und bildet den wichtigsten Bestandteil des neuen King’s-Park-Sportzentrums. Benannt wurde es zu Ehren des kommunistischen Politikers Moses Mabhida (1923–1985). Am auffälligsten in der Stadionarchitektur ist der riesige Stahlbogen, der sich auf einer Länge von 104 Metern über das gesamte Stadion ausbreitet. Interessant ist, dass sich der Bogen an seinem höchsten Punkt teilt und somit in der Draufsicht die südafrikanische Fahne widerspiegelt. 
Es gibt die Möglichkeit, mit einer Seilbahn den höchsten Punkt des Bogens zu befahren und von dieser Viewing Platform aus einen herrlichen Blick über die Stadt Durban und den Indischen Ozean zu genießen. Allerdings sollte man für dieses Abenteuer schwindelfrei sein. 

Südafrika: Durban Stadion

Südafrika: Durban, Kings Park Stadium © goruma (D.Jesse)

Kings Park Stadium (auch ABSA Stadion)
Das auch aus Sponsorgründen als ABSA-Stadion bekannte Kings Park Stadion von Durban gehört zum Kings Park Sporting Precinct, der 1891 etabliert und in den 1990er Jahren erheblich erneuert wurde. Das Stadion ist für 55.000 Zuschauer ausgelegt und wird sowohl für Rugby als auch Fußball verwendet. 1995 wurden hier einige Spiele des Rugby World Cup ausgetragen. 

Sahara Stadium Kingsmead
Das Kricketstadion von Durban bietet Platz für bis zu 25.000 Menschen und fungiert u.a. als Heimspielstätte der KwaZulu-Natal Dolphins. 

 

Universitäten

Durban University of Technology
Die renommierte technische Universität von Durban wurde im Jahre 2002 eingerichtet. Dies geschah, indem man die beiden Institutionen ML Sultan Technikon und Technikon Natal zusammenlegte. Gegenwärtig studieren etwa 20.000 Studenten an der Technischen Universität, die sich auf Campus sowohl in Durban als auch Pietermaritzburg aufteilt. Die Campus in Durban sind Brickfield Campus, City Campus, ML Sultan Campus, Ritson Campus und Steve Biko Campus.

Universität von KwaZulu-Natal (UKZN)
Die 2004 etablierte Universität von KwaZulu-Natal (UKZN) ist durch die Zusammenlegung der Universität von Natal und der Universität von Durban-Westville entstanden. Diese beiden waren damals die beiden größten Bildungseinrichtungen der Provinz KwaZulu-Natal. Die UKZN, an der derzeit etwa 38.000 Studenten eingeschrieben sind, unterteilt sich in die vier Colleges College of Humanities (dt. Geisteswissenschaften), College of Agriculture, Engineering and Science (dt. Landwirtschaft, Ingenieurs- und Naturwissenschaften), College of Health Sciences (dt. Medizin und Gesundheitswissenschaften) sowie das College of Law and Management Studies (dt. Recht und Wirtschaftswissenschaften). Die Universität unterhält aber nicht nur Campus in Durban, sondern auch in Pietermaritzburg, Westville und Pinetown. 

 

Grünanlagen

Südafrika: Durban, Zentrum © goruma (D.Jesse)

Albert Park
Der hübsche Albert Park gehört zu den wenigen Grünen Lungen von Durban. Man findet ihn in der Nähe des Old House Museum. 

Botanischer Garten
Der 20 Hektar umfassende, wunderschöne Botanische Garten von Durban hatte früher den britischen Kolonialherren dafür gedient, den Import von Wirtschaftspflanzen wissenschaftlich zu beobachten. Daher verwundert es nicht, dass der seit 1849 existierende Botanische Garten übervoll mit Flora aus allen Teilen der Welt ist. Dazu gehören ungefähr 3.000 Pflanzen, die typisch für Durban und die Provinz KwaZulu-Natal sind. Hinzu kommen 300 Baumarten, zu denen auch die ältesten Jacarandas in ganz Südafrika gehören. Hauptattraktion ist und bleibt aber das imposante Orchideenhaus mit den beinahe 500 unterschiedlichen Orchideenarten. 

 

Hafen von Durban

Durban verfügt über einen der geschäftigsten und wichtigsten Container-Häfen der gesamten südlichen Hemisphäre. Er ist einer der wenigen Naturhäfen der südafrikanischen Küste. Der Port of Durban breitet sich in der Durban Bay aus und bedeckt eine Fläche von ungefähr 1.850 Hektar. Umgeben wird er von der Point Waterfront und dem Central Business District im Norden bzw. Nordosten, der Maydon Wharf im Westen, der Bayhead Werft im Süden und der Bluff Peninsular im Südosten. Durch den 1840 etablierten Hafen verlaufen etwa 302 Kilometer Schienen, denn der Hafen ist auch ein Umschlagplatz für Waren, die mit dem Zug aus Johannesburg antransportiert werden. Der Hafen ist 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Über ihn geht das größte Handels-Volumen Südafrikas. Im Wirtschaftsjahr 2008/2009 hat der Port of Durban 4.554 Schiffe abgefertigt und insgesamt 114.723.266 Tonnen Ware umgeschlagen. Das entspricht etwa 38% der auf den Häfen Südafrikas umgeschlagenen Waren. 
Ein kleinerer Teil des Port of Durban wird als Militärstützpunkt von der südafrikanischen Marine genutzt. Dieser liegt auf Salisbury Island.

Für weitere Informationen wendet man sich am besten an:

Port of Durban (Transnet National Ports Authority)
PO Box 1027
DURBAN 4000
Tel.: 0027 - (0)31 - 3613755
Tel.: 0027 - 086 - 0109330
Fax: 0027 - (0)86 - 6393048
email: CustomerCare@transnet.net
www.transnetnationalportsauthority.net 

 

Indischer Ozean

Südafrika: Durban, North Beach © goruma (D.Jesse)

Durban breitet sich am Indischen Ozean aus, einem bis zu 8.047 Meter tiefen Riesengewässer, das auch kurz als Indik (vom lateinischen Oceanus Indicus) bezeichnet wird. Der Indische Ozean bedeckt in seiner Gesamtheit eine Fläche von etwa 74,9 Millionen km², was ungefähr 14,7% der ganzen Erdoberfläche entspricht. Er ist damit der drittgrößte Ozean der Erde. Sein Hauptgebiet liegt auf der südlichen Halbkugel und wird von Afrika, Asien, Australien sowie dem Antarktischen Ozean begrenzt und hat ein Wasservolumen von geschätzten 291,9 Mio km³.


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