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Giftschlangen

Weltweit gibt es ca. 2.700 Schlangenarten, von denen mehr als 500 als giftig einzustufen sind. Dabei darf nicht außer acht gelassen werden, dass eine Reihe von Schlangen so genannte "Kulturfolger" sind, und daher auch in bewohnten Gebieten anzutreffen sind.

Einleitung

Sehr viele Menschen aus der so genannten "ersten Welt", also den Industrienationen, unternehmen Reisen in ferne Länder und bewegen sich dort oft auch außerhalb von Städten, Siedlungen oder Ferien-Anlagen. Das können u.a. Wüsten, Steppen oder Dschungelgebiete sein. Dabei ist es gut möglich, dass sie auf dort lebende Schlangen treffen. Weltweit gibt es ca. 2.700 Schlangenarten, von denen mehr als 500 als giftig einzustufen sind. Dabei darf nicht außer acht gelassen werden, dass eine Reihe von Schlangen so genannte "Kulturfolger" sind, und daher auch in bewohnten Gebieten anzutreffen sind. Daher ist eine Übernachtung im Freien, im Sand an den Stränden des Meeres oder in für Schlangen durchlässigen (Bambus)-Hütten mit der realen Gefahr eines Kontakts mit einer Schlange verbunden. Immer wieder wird beispielsweise von Einheimischen berichtet, die nachts im Schlaf von Schlangen gebissen wurden, die auf der Jagd nach Mäusen oder Ratten waren. Aber es sollte nicht vergessen werden, dass auch in Deutschland und den umgebenden Ländern, wie z.B. in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien, Italien, dem Balkan sowie Griechenland oder der Türkei eine Reihe giftiger Schlangen vorkommen; in Deutschland, den nordischen Ländern sowie Großbritannien jedoch nur die Kreuzotter und in einigen Biotopen des Schwarzwalds die Aspisviper.