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Naturkatastrophen

Die Tsunami im Dezember 2004, die besonders die Küsten Thailands, Indonesiens, Indiens und Sri Lankas verwüstete, aber auch die zahlreichen Hurrikans, die die Karibik und den Golf von Mexiko im Jahr 2005 trafen, haben das Interesse an Naturkatastrophen aber auch die Sorge vor ihnen weltweit erheblich verstärkt. Naturkatastrophen können neben den Tsunamis und Wirbelstürmen auch in Form von Erdbeben, Lawinen, Schlammlawinen, Sturmfluten oder starken Überschwemmungen Mensch und Natur treffen. In dieser Rubrik werden die wichtigsten Naturkatastrophen dargestellt, und zwar mit einer ausführlichen Erklärung ihrer Ursachen, ihrer wissenschaftlichen Einteilung und natürlich ihren Auswirkungen auf die Natur und den Menschen. Das Wissen um die Entstehung und die Wirkungen von Naturkatastrophen ist nicht nur äußerst interessant, sondern kann auch helfen, Sachwerte sowie Leben und Gesundheit von Mensch und Tier zu schützen bzw. zu retten.

Erdbeben

In einer großen Zahl von Ländern besteht eine stete und latente Gefahr, dass es zu einem Erdbeben kommt. So schätzt man, dass es weltweit pro Jahr rund 20.000 vor allem kleinere Erdbeben gibt, und zwar mit einer Stärke, die nur auf speziellen Messinstrumenten nachlesbar sind, bis hin zu - allerdings eher seltenen - Erdbeben mit verheerenden Folgen für Gebäude, die sonstige Infrastruktur und die Menschen.




Gammastrahlenblitz, Gammablitz

Gammastrahlenblitze - kurz Gammablitze (Gamma Ray Bursts) - sind  Energieausbrüche im Universum von relativ kurzer Dauer und von riesigen Ausmaßen, bei denen große Mengen an Gammastrahlung und Röntgenstrahlung freigesetzt wird. Ihre Dauer reicht von Sekunden und Bruchteilen davon bis zu einigen Minuten. Derartige Gammastrahlenblitze sind die energiereichsten Ereignisse im Kosmos überhaupt. Jeden Tag kann im Mittel auf der Erde ein derartiges Ereignis gemessen werden - meist aus riesigen Entfernungen und daher hier nur mit einer extrem geringen Energie.







Lawinen

Wer das Wort Lawine hört, denkt sicherlich in den meisten Fällen an Schneelawinen. Aber es gibt eine ganze Reihe weiterer Arten von Lawinen mit völlig anderen Zusammensetzungen, die in gleicher Weise zerstörerisch und gefährlich für Mensch, Tier, Pflanzen und alle Arten von Gebäuden sind. So gibt es Eislawinen, Schlamm- bzw. Gerölllawinen oder Steinlawinen.




Riesenwellen

Am 22. Februar des Jahres 2001 wurde das Kreuzfahrtschiff "Bremen" im Südatlantik vor Argentinien von einer wahrscheinlich etwa 30 m hohen Welle getroffen. Der Wellenschlag war so stark, dass wasser in die Kommandobrücke eindrang und große Teile der Brücke erheblich beschädigt wurden. Die Folge war ein Ausfall der Bordelektronik und vor allem ein Ausfall der Antriebsmaschine. Nur durch viel Glück und dem beherzten und hoch qualifizierten Einsatz der Besatzung konnte die Maschine wieder gestartet und das Schiff manövrierfähig gemacht werden.
Wenige Tage später am 2. März 2001 traf im gleichen Seegebiet dasselbe Schicksal die "Caledonian Star". Auch bei diesem Schiff wurde die Brücke schwer beschädigt. Auch dieses Schiff entging nur knapp dem Untergang.




Sturmfluten

Von einer Sturmflut spricht man allgemein immer dann, wenn der Meeresspiegel aufgrund eines Sturms an den Küsten erheblich ansteigt. Früher kam es dabei meist zu Schäden an der Landschaft sowie zu Todesfällen und Verletzungen bei Menschen und Tieren. In Europa sind die Küsten mittlerweile durch Deiche so geschützt, dass kaum noch mit ernsthaften Schäden zu rechnen ist.




Tornados, Windhosen

Unter Tornados versteht man kleinflächige Wirbelstürme, die sich aus instabilen Gewitterwolken entwickeln.
In der Regel besitzen Tornados nur einen Durchmesser von einigen hundert Metern, oft sogar nur von einigen zig Metern.
Im Inneren von Tornados wurden Windgeschwindigkeiten bis über 400 km pro Stunde gemessen - rein theoretisch können sogar Geschwindigkeiten von über 800 km/h auftreten, was aber bisher nicht beobachtet wurde.
Sie erscheinen dem Beobachter wie dunkle Rüssel, die aus Gewitterwolken bis auf die Erde reichen.




Tropische Wirbelstürme, Hurrikans, Taifune

Tropische Wirbelstürme sind riesige Tiefdruckwirbel, in denen Wind-Geschwindigkeiten von über 200 km/h auftreten können.

Ihre Ausdehnung kann mehrere 100 km betragen und der herrschende Luftdruck kann typischerweise unter 950 mbar liegen. Es besteht derzeit unter den meisten Wissenschaftlern die übereinstimmende Auffassung, dass infolge der Klimaerwärmung Tropische Wirbelstürme derzeit nicht häufiger vorkommen - aber auf jeden Fall mit größerer Heftigkeit.

 







Vulkanausbrüche

Vulkane faszinieren und ängstigen die Menschen seit Urzeiten gleichermaßen. Sie sprachen ihnen sogar oft göttliche bzw. religiöse Funktionen zu. Sie dienten außerdem hier und dort der Navigation, wie beispielsweise der Stromboli auf der gleichnamigen Liparischen Insel nördlich Siziliens vor Italien. Aber meistens brachten und bringen aktive Vulkane Tod und Verderben über die Menschen in ihrer Umgebung.




Vulkangasexplosionen

In einigen Vulkanseen in den Tropen befinden sich große Mengen Kohlendioxid. Aufgrund des Wasserdrucks und der Tatsache dass sich warmes und weniger dichtes Wasser an der Oberfläche über kälterem Wasser am Grund befindet, wird das Gas am Grund der Seen stabil gehalten. Sofern es aber zu Störungen im Wasser kommt, kann es zum schnellen Austreten des Gases kommen.