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Pyramiden von Gizeh
Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten gehören zu den Sieben Weltwundern der Antike. Sie sind die einzigen Weltwunder, die bis auf den heutigen Tag noch erhalten sind. Trotz der vergangenen Jahrtausende bieteten die erstaunlich gut erhaltenen Pyramiden heutigen Besuchern einen erstaunlichen Anblick.
Cheops Pyramide
Die größte der drei Pyramiden, die Cheops-Pyramide, wurde um 2.600 v. Chr. als Grabmal für den Pharao Cheops nach zwanzig jähriger Nauzeit errichtet worden. Als Material für den Bau der Cheops-Pyramide wurden u.a. Kalkstein sowie Granit verwendet. Ursprünglich waren die Außenseiten der Pyramide mit geschliffenem und glänzendem Kalkstein verkleidet. Die Kalksteinverkleidung fiel jedoch im Laufe der Zeit immer mehr ab und diente schließlich zum Teil als Baumaterial für die Häuser im nahegelegenen Kairo. Die Höhe der Pyramide beträgt heutzutage noch140 m (ursprünglich 147 m), bei einer Grundfläche von rund 230 x 230 m.
Chephren-Pyramide
Die zweitgrößte, die Chephren-Pyramide, war als Grabmal für den Pharao Chephren um 2.550 v.Chr. erbaut worden. Sie besitzt eine Höhe von rund 136 m, bei einer Grundfäche von 215 x 215 m und ist damit nur unwesentlich kleiner als die seines Vaters Cheops. Am ihrer Spitze befinden sich, mittlerweile stark verwitterte, Reste der alten und damals hell glänzend polierten Kalksteinplatten, mit der die gesamte Pyramide verkleidet war.
Mykerinos-Pyramide
Die Mykerinos-Pyramide misst eine Höhe von 62 m (früher 65 m) bei einer Grundfläche von 102 x 105 m. Wegen ihrer geringen Größe wurde sie von dem Pharao besonders prächtig ausgestattet. Sie soll um das Jahr 2.600 v. Chr. durch den Pharao Mykerinos als Grabstätte erbaut worden sein. Mykerinos war der Sohn des Pharaos Chephren. Die Pyramide des Mykerinos wurde nicht wie sonst üblich mit polierten Kalksteinplatten sondern mit polierten Granitplatten verkleidet. In den unteren 16 Lagen wurden Granitplatten verwendet, die allerdings bis auf wenige Stellen unbearbeitet blieben.
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