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Bau- und Kunststile

Fast jeder, der beispielsweise vor einer gotischen Kirche, einem Barockschloss, einer Moschee oder einer Skulptur des Manierismus steht, fragt sich spätestens dann, was eigentlich unter diesen Begriffen zu verstehen ist, was sie auszeichnet oder von anderen Stilrichtungen unterscheidet. Und viele Menschen interessieren sich zusätzlich dafür, in welche Kulturepoche ein bestimmtes Kunstwerk einzuordnen ist. Romanik - um 950 - 1250 Gotik - 1140 - 1500 Renaissance - 420 - 1600 Früh-Renaissance: 1420 - 1500 Hoch-Renaissance: 1490 - 1530 Spät-Renaissance: 1520 – 1600 (Manierismus) Barock - 1600 - 1720 Rokoko - 1720 - 1780 Klassizismus - 1770 - 1840 Romantik - 1800 - 1840 Realismus - 1840 - 1860

Barock

Die Stilepoche des Barock trat im 17. und 18. Jahrhundert, von Italien ausgehend, in Europa auf und löste die Renaissance sowie den Manierismus als vorangehende Stile ab. Der aus dem französischen stammende Begriff "baroque" bedeutete ursprünglich "unregelmäßig", "schief".
Das typisch luxuriöse Lebensgefühl des Barock prägte sich an den europäischen Höfen der weltlichen und geistlichen Fürsten aus und war insbesondere vom Hofleben in Paris (Versailles) beeinflusst. So war auch Französisch die allgemein verbreitete Hofsprache.




Byzantinisch

Im Jahr 324 gründete Kaiser Konstantin der Große (280-337) an der Stelle der alten Stadt Byzantion die nach ihm benannte Stadt Konstantinopel als neue römische Hauptstadt. Die Stadt war politischer, religiöser und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Byzantinischen Reichs und wurde neben Rom zur zweiten Hauptstadt des Römischen Reichs erhoben.

 




Gotik

Die Gotik findet ihren Ursprung im Frankreich des 12. Jahrhunderts und wird allgemein als selbstständigste Stilepoche des Abendlandes seit der Antike bezeichnet. Der Epochenname Gotik geht auf Giorgio Vasari (1511-1574), einen italienischen Hofmaler der Medici, und die Kunstauffassung zur Zeit der Renaissance zurück.
Abwertend wurde der Name von den Goten (= Barbaren) hergeleitet - und die Gotik damit auch sprachlich als barbarische Kunst abgetan. 

 




Griechische Antike

Unter dem Begriff Griechische Antike versteht man allgemein die Zeitspanne von circa 1200 v. Chr. bis 146 n. Chr. Die Epoche des antiken Griechenlands umfasst folglich etwa ein ganzes Jahrtausend. Die antike griechische Geschichte beginnt mit der großen Wanderung der griechischen Stämme nach Hellas, dem heutigen Griechenland.




Historismus

Im kunsthistorischen Sinn versteht man unter der Bezeichnung Historismus ganz allgemein das Aufgreifen und Verwenden vorangegangener Stile.
Er findet seine Anwendung vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die Anfänge  in Mitteleuropa auf das Jahr 1850 zurückgeht. Er ist hatte damit die Zeit des Biedermeiers - die Zeit zwischen 1815 (Wiener Kongress) und 1848- abgelöst.
Der Historismus fand mit dem Beginn des Jugenstils etwa um 1895 sein (vorläufiges) Ende.

 

Es sei darauf hingewiesen, dass der er Historismus Im kulturhistorischen Sinn deher keine eigene Stilepoche ist, während man im bauhistorischen Sinne durchaus davon sprechen kann. Aber es gibt hierzu durchaus konträre Ansichten.

 




Islamische Kunst

Der Islam wurde von dem Propheten Mohammed (570-632) begründet. Die von ihm empfangenen, visionären Offenbarungserlebnisse fanden im Koran, der heiligen Schrift des Islams, ihre schriftliche Form. Im Jahr 622, nach religiösen Auseinandersetzungen Mohammeds mit der arabischen Obrigkeit, floh er von Mekka nach Medina.

 




Jugendstil

Die Epoche des Jugendstils findet ihren deutschen Ursprung im Jahr 1894, fast ohne erkennbare Vorstufe, in München. Stilgeschichtlich kann man den Jugendstil zwischen vorangehendem Historismus und der Moderne festmachen.
Die sehr kurze Zeitspanne des Jugendstils, und zwar von 1894 bis 1914, ändert jedoch nichts an seiner kunsthistorischen Wertigkeit. Leitmotiv des Jugendstils ist die Schwingung, die sich vorwiegend in Ornament und Flächendekoration ausdrückt.




Klassizismus

Die Stilrichtung des Klassizismus entwickelte sich auf Grund der Sehnsucht nach einem natürlichen Dasein und schlichteren Formen in der Kunst im ausgehenden 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Seinen Höhepunkt erreichte der Klassizismus in der Zeit zwischen 1770 bis 1830/1840 und löste damit die vorangehende Stilepoche des Rokokos ab.




Manierismus

Der Begriff Manierismus geht auf den italienischen Maler und Schriftsteller Giorgio Vasari (1511-1574) zurück, der damit den künstlerischen Stil (die Manier) des späten Malers, Bildhauers und Architekten Michelangelo (1475-1564) charakterisieren wollte.




Renaissance

Die Renaissance steht nicht nur für eine Richtung der Architektur oder der darstellenden Kunst. Sie ist in erster Linie der Beginn eines Gesellschaftswandels weg von mittelalterlichen und hin zu neuzeitlichen Denk- und Vorstellungsstrukturen. Die mittelalterlichen, vor allem religiös bedingten Grenzen, die sich besonders auf die Bereiche der Wissenschaft, Kunst und das gesellschaftliche Zusammenleben auswirkten, begannen im 15. Jahrhundert allmählich zu verblassen.




Römische Antike

Traditionell wird die Gründung Roms auf das Jahr 753 v. Chr. datiert, wobei dieses Datum allerdings nicht wissenschaftlich fundiert ist. Sicher ist jedoch, dass die Gegend von Rom, am Lauf des Flusses Tiber, schon im 8. Jahrhundert v. Chr. besiedelt war.

Vor 500 v.Chr. hatten sich einzelne Siedlungen zu einer städtischen Gemeinschaft zusammengeschlossen, die sich auf sieben Hügeln (Palatin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius und Aventin) erstreckte.




Rokoko

Die Epoche des Rokokos fand in Frankreich Anfang des 18.Jahrhunderts ihren Ursprung. Die Blütezeit lag etwa zwischen 1720 bis 1780. Der Name Rokoko lehnt sich an das französische Wort für Muschel- und Grottenwerk, Rocaille, an. Die reiche Ornamentik und Dekoration an Bauten und Möbeln sowie dessen elegante, heitere Leichtigkeit ist beispielhaft für das Rokoko, das sich jedoch auf keine allgemeingültige Kunsttheorie stützt.




Romanik

Die Stilepoche der Romanik umfasst etwa 300 Jahre, und zwar von etwa 950 bis circa 1250, und fand als Architekturstil in ganz Europa Verbreitung.

Auf Grund des langen Zeitraums gliedert man die Epoche der Romanik in Früh-, Hoch- und Spätromanik.




Asiatische Kunst und Kultur

Bei einer näheren Beschäftigung mit dem asiatischen Kontinent kristallisiert sich eine Figur ganz klar heraus.

Es geht dabei um "Buddha", dessen Lehre eng mit dem Buddhismus verknüpft ist. Dabei ist die Rede von einem "Erwachten".

Außerdem handelt es sich um den Ehrennamen von Siddharta Gautama, dem indischen Religionsstifter. Durch ihn erfolgte die Begründung der Lehre des Buddhismus, der sich inzwischen zu einer der Weltreligionen entwickelt hat.

 




Wandmalereien

Mit zu den ältesten und bekanntesten Höhlenmalereien gehören die Malereien im südöstlichen Teil Frankreichs, in der Chauvet-Höhle. Im Rahmen einer privaten Exkursion wurde zufällig der Höhleneingang entdeckt, der durch einen herabgefallenen Felsen mehr als 20.000 Jahre verschlossen war.
Aufgrund dieses Schutzes über solch einen langen Zeitraum, waren die Malereien daher in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Der Zeitpunkt der Entstehung wird auf 36.000 Jahre geschätzt.




Moderne Baustile

Es ist die bauliche Vielfalt, welche deutsche Städte und Dörfer seit vielen Jahren prägt. Wesentlich dafür verantwortlich sind die unterschiedlichen Haustypen, welche so manchen Bauherren vor große Fragen stellen können. Doch welche Vorteile halten die verschiedenen Baustile bereit und welche Art des Hausbaus dominiert aktuell in Deutschland?