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Asiatische Kunst und Kultur

Der kulturelle Charme Asiens

Tokyo: Kamakura - Der Kotokui Tempel © goruma

Bei einer näheren Beschäftigung mit dem asiatischen Kontinent kristallisiert sich eine Figur ganz klar heraus.

Es geht dabei um "Buddha", dessen Lehre eng mit dem Buddhismus verknüpft ist. Dabei ist die Rede von einem "Erwachten".

Außerdem handelt es sich um den Ehrennamen von Siddharta Gautama, dem indischen Religionsstifter. Durch ihn erfolgte die Begründung der Lehre des Buddhismus, der sich inzwischen zu einer der Weltreligionen entwickelt hat.

 

Genauer gesagt handelt es sich, bezogen auf die Figur des Buddha, um ein Wesen, dessen eigene Kraft so stark ist, dass er die Vollkommenheit und Reinheit seines Geistes erreicht. Dies bedeutet gleichzeitig eine grenzenlose Entfaltung aller Potenziale, die in ihm vorhanden sind. Wird der Blick auf die buddhistische Tradition gerichtet, so steht fest, dass Buddha-Erfahrungen nur in einem geringen Maße auftreten. Taucht ein solcher Buddha auf, wird in der Regel von einem glücklichen Zeitalter gesprochen. Der Buddha als solcher stellt dabei eine Figur dar, deren Einfluss in vielen Bereichen der asiatischen Kultur spürbar ist.

Die asiatische Kunst

In diesem Bereich spiegelt sich der gesamte Charme Asiens wider. Bei der Zeitrechnung ruht der Blick hinsichtlich der japanischen Kunst auf der Jomon-Kultur. Weit vor dem 6. Jahrhundert erfolgte damit die Begründung der japanischen Kunst. Innerhalb dieser Stilrichtung wird das Bild von starken Wechseln bestimmt. Deutlich wird dies nach dem 9. Jahrhundert, als die säkularen Künste an Bedeutung gewannen. Rund vier Jahrhunderte später zeigte sich ein Bild, das durch ein neues Ideal mit ästhetischem Charakter bestimmt war. Orientiert hat sich diese Zeit an der Vergänglichkeit, der Harmonie und der Schlichtheit. Richtig unruhig wurde es nach dem 15. und 16. Jahrhundert. Während viel Altes zerbrach, begann auch viel Neues.

Nach dem 17. Jahrhundert begann die Entstehung einer neuen Kunstrichtung. Eine ähnlich spannende Entwicklung zeigt sich bei der chinesischen Kunst.
Begonnen hat alles im alten und doch auch modernen China. Dabei sind es die chinesischen Künstler, die sich dieser Kunstrichtung widmen. Somit gehört diese Stilrichtung zur chinesischen Kultur. Beim Blick auf die Kunst wird deutlich, dass eine Kontinuität über viele Jahrhunderte zu erkennen ist.

Maßgebend ist die Tang-Zeit des 7. bis 10. Jahrhunderts anzuführen. Diese Kunstrichtung prägte noch in der Ming-Novelle des 14. bis 17. Jahrhunderts die Zeit. Ferner kann der Blick auf das 17. bis 20. Jahrhundert gewagt werden.
Es geht um Landschaftsgemälde eines Qing-Malers, die Spuren der Song-Dynastie des 10. bis 13. Jahrhunderts in sich tragen. Zu den prägenden Phasen gehörten die neolithische Töpferkunst und vor allem die Jade-Kultur. Von besonderer Bedeutung ist die letzte jungsteinzeitliche Jade-Kultur, die es im Yangzi-Delta gab. Verzeichnet ist diese über einen Zeitraum von ungefähr 1300 Jahren. Ein weiteres besonderes kulturelles Zeitalter begann mit der Bronzezeit in der Shang-Dynastie. Gekennzeichnet ist diese Kunst von einer hohen Detailfreude. Beispielhaft ist das Dekor, das auf der gesamten Oberfläche zu finden war. Der Blick kann ferner auf verschiedene Sammlungen gerichtet werden, die einen tiefen Einblick in diese Zeit bieten. Geprägt sind die Zeiten natürlich von Buddha und dem Buddhismus, wie sich an der "Turfan"-Sammlung zeigt.

Snuff Bottles
Snuff Bottles © Auctionata

Zu sehen sind Skulpturen und Malereien, die aus buddhistischen Kultbauten des heutigen Nordwestchina stammen.

Angesiedelt sind diese Arbeiten im 3. bis 13. Jahrhundert. Wer mehr erfahren möchte, sollte seinen Blick auf die verschiedenen Ausstellungen richten. Diese beeindrucken unter anderem mit profanen chinesischen Objekten, zu denen die Lackkunst, Keramiken und Bronzen gehören.

Führt der Weg in die Ferne nach Indien, so zeigt sich die Kunst religiös geprägt. Die dort ausgearbeiteten Skulpturen sind viele Jahrtausende alt. Ihre Herstellung erfolgt aus Terrakotta, Bronze und Stein.

Ein weiterer Höhepunkt zeigt sich mit der Malerei Japans sowie mit der ostasiatischen Lackkunst. Die Aufmerksamkeit kann ferner auf die chinesische Keramik gerichtet werden, die von der Zeit des Neolithikums bis in das 15. Jahrhundert reicht. Weitere Highlights zeigen sich beim Blick auf die hochentwickelte ostasiatische Schreib- und Bildkunst. Allerdings sind seinerzeit Materialien verwendet worden, die als sehr empfindlich gelten. Daher wird die Kunst niemals komplett in einer einzelnen Ausstellung zu sehen sein. Das gesamte Geschenk der asiatischen Kunst ist jedoch noch wesentlich vielfältiger.

Asiatisches Kunsthandwerk

Wie bei der Kunst des asiatischen Raumes ist das asiatische Kunsthandwerk sehr vielfältig ausgeprägt. Schließlich wird das Bild von Asien von vielen Ländern bestimmt. Dabei gibt es eine Figur, die immer wieder in die Arbeit miteinfließt. Es handelt sich dabei wiederrum um Buddha, der in den verschiedenen Bereichen des Kunsthandwerks zu finden ist. Dieses zeigt sich beispielsweise mit Steinfiguren, Statuen, Batikgemälden, Ganeshas und Ölgemälden.

Doch auch die Masken üben eine hohe Anziehungskraft aus. Der Buddha wird dabei unter anderem als eine sehende Figur und auch als schlafendes Wesen dargestellt. Beeindruckend wirken ferner die Ganeshas und die Buddhas. Dort zeigt sich das große Geschick der Künstler, die die verschiedenen zeitlichen Ströme in die Anfertigung der Figuren und Masken einfließen lassen. Das indische Kunsthandwerk zeigt sich zudem mit einer bunten Mischung. Diese besteht aus Jade, Holz, Elfenbein, Keramik sowie aus Metall. Daran wird deutlich, dass der Islam besonders mit Beginn des 12. Jahrhunderts einen starken Einfluss auf diese Form des Kunsthandwerks hatte.

Album mit Malereien
Album mit Malereien © Auctionata

Asiatische Kunst beeindruckt mit ihrer Ästhetik von jeher Sammler und Investoren weltweit. Einen Überblick des aktuellen Marktangebots an Asiatika kann man sich bei Auktionshäusern wie Auctionata verschaffen. Die Vielfalt von Kunstobjekten asiatischer Handwerkskünstler zeigt sich schon in den einzigartigen Materialien, die zur Fertigung der Objekte verwendet wurden.

Asiatische Architektur

Zurückverfolgen lässt sich die asiatische Architektur bis in den Zeitraum der Jahre 4.000 bis 1.100 v. Chr. Es handelte sich um die sumerische Architektur, bei der der Stadtbau von einem ovalförmigen Bild bestimmt wird. Umschlossen waren die Städte von Wasserläufen und der Stadtmauer. Im Mittelpunkt standen dabei ferner Palast- und Sakralbauten sowie weitere kleinere architektonische Stilrichtungen. Nach der elamischen und der assyrischen Architektur brachte die babylonische Stilrichtung neue Wege mit. Schließlich entwickelte sich Babylon mit einer Größe von 300 Quadratkilometern zur größten Stadt der Antike. Zur gleichen Zeit nahm die Prozessionsstraße die Position als erste Prachtstraße der Antike ein.

Die Architektur zeigte sich in den kommenden Jahrhunderten mit weiteren großen Sprüngen, die von der vorderasiatischen Kultur bis in die Klassische Antike mit der griechischen Architektur reichen. Von 1200 v. Chr. bis zum Jahr 600 nach Chr. wurde das Bild von der dorischen Ordnung, der Ionischen Ordnung sowie der Korinthischen Ordnung bestimmt. Heute wird das Bild Asiens von mehreren architektonischen Stilrichtungen bestimmt. Eine wichtige Rolle spielen unter anderem die japanische, chinesische sowie die Cham-Architektur. Beispielhaft für diese Stilrichtungen stehen der "Palast der himmlischen Klarheit“ in der Verbotenen Stadt sowie der „Po Yang Ino Nagar“-Tempel. Die Architektur hat sich seither stetig weiterentwickelt und auch im 21. Jahrhundert weder an Charme noch an Imposanz verloren.


Kommentare
Kuka  (Mittwoch, 04.03.2015)
Seit einiger Zeit erleben Kunstwerke aus dem asiatischen Raum wieder eine Renaissance. Das gilt besonders für chinesische und japanische Kunst.


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