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Tiere in Äthiopien

Säugetiere

Grünmeerkatze

Die meisten Tiere gibt es nur noch in Nationalparks zu beobachten, da die Artenvielfalt der Wildtiere stark dezimiert wurde.

Es gibt in Äthiopien die typisch afrikanischen Säuger wie Giraffen, Elefanten, Nilpferde, Büffel, Antilopen, Löwen, Luchse, Leoparden, Hyänen und einige Affenarten.

 Einige der Säuger sind endemisch (nur in Äthiopien vorkommend).

Dazu gehört der seltene und in den Bergregionen lebende Äthiopische Steinbock, der Äthiopische Hochlandhase, der Bergnyala (eine erst 1910 entdeckte Antilopenart) und der Gelada-Pavian sowie der Äthiopische Wolf.

Selten geworden ist der Afrikanische Wildesel, der mittlerweile von Aussterben bedroht ist. Im ganzen östlichen Teil des Landes lebt die Soemmerringgazelle. Im Nechsar-Nationalpark kann man den Großen Kudu, Grant-Gazellen, Kuhantilopen sowie Steppenzebras beobachten.

Reptilien

Neben den Säugetieren leben auch Krokodile im Nechsar-Nationalpark.

Andere in Äthiopien heimische Reptilien sind die Pantherschildkröten. Die fast 70 cm großen Tiere wird man überwiegend im Buschland und in trockenen Savannenlandschaften finden.

Gifttiere

Ägyptische Kobra (Uräusschlange) © goruma

Ägyptische Kobra, Uräus-Schlange

Ägyptische Sandrasselotter

Boomslang, Afrikanische Baumschlange

Gewöhnliche Puffotter

Riesenspeikobra

Rote Speikobra, Naja pallida

 

 

 

 

Schwarze Mamba © goruma

Schwarze Mamba

Schwarz-weiße Kobra, Weißlippenkobra

Weißlippenkobra, Schwarz-weiße Kobra 

 

 

 

 

 

 

 

Vögel

Flamingo © goruma (Dr.Philips)

Am Abialta-See wird man häufig auf Flamingos, Pelikane und Marabus treffen. Flamingos bilden eine eigene Familie und sind in Afrika, Westasien und Südfrankreich verbreitet. Gleich erkennbar sind die bis zu 130 cm großen Vögel an ihrem langen und dünnen Hals, an den dünnen Beinen sowie an dem dicken, nach unten gebogenen rosafarbenen Schnabel mit der schwarz gefärbten Spitze. Dieser wird bei der Nahrungssuche als Sieb gebraucht.

Helmperlhuhn © goruma (Reinhard Bär)

Auf dem Speiseplan stehen dabei Würmer, Algen und vor allem Kleinkrebse. Die sind es auch, die für das rosafarbene Federkleid der Flamingos verantwortlich sind. Der mit den Krebsen aufgenommene rote Farbstoff wird in den Federn abgespeichert. Schließlich sind die Vögel umso stärker rosa gefärbt, je mehr Krebse sie verspeist haben. Das berühmte einbeinige Stehen dient der Wärmespeicherung, da das eine Bein im warmen Gefieder versteckt wird und somit ein geringerer Wärmeverlust erfolgt. Dieses Kunststück ist für die Flamingos (wie auch für Störche) nicht weiter anstrengend.

Sattelstorch © goruma (Dr.Philips)

Ebenfalls oft kommen Reiher, Bekassine, Tauben, Trappen und Rebhühner vor.

Zu den verbreitesteten Greifvögeln gehören Adler, Habichte und Geier wie der Bart- und der Lämmergeier.

Zu den endemischen Vogelarten gehört die Singtimalie.

 

 

Gelbschnabel Toko © goruma (Reinhard Bär)

Kleinere Brutbestände des Schuhschnabels kommen in Äthiopien ebenfalls vor. Dieser außergewöhnliche Vogel mit dem rund 20 cm langen und fast ebenso breiten Schnabel gehört zu den Stelzvögeln und bildet dort eine eigene Familie. Außer an dem Schnabel ist er auch an dem graublauen Gefieder und der kleinen Haube auf dem Hinterkopf erkennbar. Man findet ihn überwiegend in Sumpfgebieten, wo er seine Nester baut. Zur Nahrung des dämmerungs- und nachtaktiven Schuhschnabels gehören hauptsächlich Fische, doch stehen gelegentlich auch Kleinsäuger und Weichtiere auf dem Speiseplan.

Insekten, Spinnen

Die malariaübertragende Anophelesmücke ist verstärkt südlich der Sahara verbreitet. Als wichtigste Vorsorgemaßnahme gilt das Vermeiden von Stichen durch Mückencremes, Mückensprays und passende Kleidung.




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