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Yangon: Kriminalität

Yangon gilt als die sicherste Stadt in Südostasien. Gewaltkriminalität gegenüber Fremden ist sehr selten: Jedoch kam es 2005 zu einem Anstieg der Straßengewalt in Yangon, die streckenweise mit der neunfachen Erhöhung der Benzinpreise zu tun hatte. Einige Fußgänger, die alleine in dunkleren Gegenden unterwegs waren, sind mit Messer angegriffen und um ihr Geld gebracht worden. Es empfiehlt sich also, nächtliche Wanderungen durch einsame Gebiete zu vermeiden. Geldwechseln und diesbezügliche Anfragen von Burmesen in der Gegend um die Sule-Pagoda herum sollten ebenfalls vermieden werden. Sollte man doch Geld wechseln, ist es ratsam, sich die Geldscheine genauestens anzusehen, weil viele nur einseitig bedruckt oder hoffnungslos veraltet sind und später von niemandem akzeptiert werden.

Weiterhin kam es in der Stadt wiederholt zu Bombenanschlägen, bspw. am 7. Mai 2005, als drei Bomben in der Innenstadt explodiert sind und etwa 200 Menschen töteten oder verletzten. Das Meiden von überfüllten Plätzen und Einrichtungen bietet sich also an. Reisebeschränkungen können von einem auf den anderen Tag erlassen werden, daher sollten Informationen darüber vom Auswärtigen Amt oder von der staatlichen Reiseagentur Myanmars erhalten werden:
Myanmar Travels and Tours (MTT)
77-91 Sule Pagoda Road
MM-Yangon
Tel: (01) - 275 328, 282 075
Email: mtt.mht@mptmail.net.mm
www.myanmars.net/mtt

Auf der anderen Seite besteht eine Gefahr des Betrogenwerdens von Seiten der Regierungseinrichtungen, die dafür sorgen, dass die Dollars der Touristen in ihren Taschen landen. Auskünfte sollte man nicht von Polizisten oder Einrichtungen verlangen, vor denen sich ein Schild mit der Aufschrift "May I help you?" ("Kann ich Ihnen helfen?") befindet. Solche beantworten Fragen ausschließlich in ihrem Interesse und empfehlen bspw. teure Taxis, obwohl Busse verfügbar sind.

Die Menschen der Stadt (und des Landes) dürfen ihre politische Meinung nicht frei sagen, so dass es besser ist, sie auch nicht durch gezielte Meinungsbefragungen in eine unangenehme bzw. gar gefährliche Situation zu bringen. Die Regierung überwacht die Landesbewohner sehr stark. Beteiligungen an Demonstrationen gegen das Militärregime bzw. gegen die undemokratischen Zustände im Lande können auch für Ausländer Haftstrafen bis zu 5 Jahren nach sich ziehen.

Prostitution und Drogenhandel- bzw. schmuggel sind verboten; letzterer wird mit dem Tode bestraft.


Kommentare
Andi  (Donnerstag, 01.07.2010)
Das mit den Betrügereien kann ich leider nur bestätigen. So wurde uns beim offiziellen Geldwechselschalter am Yangon International Airport ein Euro/ Doller Wechselkurs von 1:1 offeriert, der Internationale Kurs an den Börsen war zu der Zeit-Mitte Februar 2010 - ca. 1:1,36 , also um 36 besser. Wir mussten aber Wechseln da bei der Ausreise 10 USD Flughafensteuer verlangt werden, welche NUR in USD zahlbar sind, eigenartigerweise kann man NICHT in Landeswährung bezahlen, das gleiche gilt für Flüge. Auch meine Aufforderung auf eine schriftliche Bestätigung des Geldumtausches und Wechselkurses wurde nicht akzeptiert , man will keine Beweise liefern. Ich hab aber versucht ein Video zu machen, da wurde gleich der Sicherheitsdienst gerufen,ich bin dann abgehauen-is mir zu heiss geworden, da verdient sicher auch die Polizei und Politiker mit, die lassen sich nicht das gute Geschäft von mir versauen. Auch Kreditkarten braucht man hier nicht,man kann damit nichts anfangen. 2002 gabs noch die VISA...


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