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Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

  1. Highlights der Stadt
  2. Besondere Plätze und Straßen
  3. Besondere Gebäude und Bauten
  4. Röhrwassersystem
  5. Museen
  6. Opernhäuser und Theater
  7. Kirchen
  8. Zoologische Gärten
  9. Botanischer Garten
  10. Flüsse und Seen

Highlights der Stadt

Wittenberg: Lutherhaus
Lutherhaus © goruma (V. Koppenwallner)

Lutherhaus
Im Jahre 1504 wurde mit dem Bau des Lutherhauses als Kloster der Augustinereremiten begonnen und um 1507 fertig gestellt. In diesem lebte Martin Luther ab 1508 als Mönch. Nachdem das Kloster im Jahre 1522 im Zuge der Reformation aufgelöst worden war, blieb hier eine weltweit einmalige Luther-Sammlung, die auch wichtig für die Forscher aus aller Welt ist. 
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Wittenberg: Weihnachtsmarkt im Cranachhof
Weihnachtsmarkt im Cranachhof
© goruma (V. Koppenwallner)

Cranachhaus
Dieses heute denkmalgeschütztes Gebäude im Stil der Renaissance wurde in den Jahren 1547 bis 1549. erbaut. 
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Schlosskirche
Die Schlosskirche ist zusammen mit dem Schloss als Lutherstätte seit 1997 in die Liste der UNESCO Weltkulturerbes eingetragen. Sie wurde zusammen mit dem Schloss ab 1489 errichtet. Im Jahre 1511 wurde die Kirche fertig gestellt. Der Baumeister Konrad Pflüger hatte diese als einschiffige gotische Hallenkirche errichtet. 
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Besondere Plätze und Straßen

Wittenberg: Marktplatz von Wittenberg
Marktplatz von Wittenberg © goruma (T.Kruse)

Marktplatz
Der Markplatz wird von dem alten Rathhaus im Stil der Renaissance und den auffallenden Denkmälern für Martin Luther und Philipp Melanchthon dominiert. Der Platz befindet sich im Zentrum der Wittenberger Altstadt.
Aber auch die schönen alten Bürgerhäuser um der Platz sind sehenswert

Luthereiche
Die Luthereiche markiert die Stelle, wo Luther am 10. Dezember 1520 die alten Kirchenbücher und die Bannandrohungsbulle des Papstes verbrannte.

Wittenberg: Schlossstrasse
Schlossstrasse, Wittenberg © goruma (T.Kruse)

Collegienstraße und Schlossstraße
An diesen beiden Straßen befindet sich die überwiegende Anzahl der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besonders sehenswert sind die schönen Bürgerhäuser an der Straße. Besonders erwähnenswert sind  jedoch die hiesigen Cranachhöfe mit einer Galerie und einem Restaurant.

 

Besondere Gebäude und Bauten

Wittenberg: Augusteum
Augusteum © goruma (T.Kruse)

Augusteum
Dieses Gebäude wurde im Auftrag von Kurfürst August I.(1526-1586) von Sachsen, Kurfürst von 1563 bis 1586, in den Jahren1564 -1586 von dem Baumeister Hans Irmscher als "Collegium Augustinum" errichtet.
Es diente während der Zeit der Existenz der Wittenberger Universität bis 1817 als Vorlesungsort, als anatomisches Institut, als Sitz der Universitätsbibliothek, als Ort für Akademische Feiern sowie als Wohnort für Studenten.
Es ist Teil des Emsembles des Lutherhauses und liegt, vom Lutherhaus durch den Lutherhof getrennt, zur Collegienstraße hin.
Nach der Auflösung der Universität wurde hier das 1817 gegründete Priesterseminar angesiedelt. Und noch heute erhalten hier Pfarrerinnen und Pfarrer ihre praktische Ausbildung.

Wittenberg: Cranachhaus
Cranachhaus © goruma (T.Kruse)

Cranachhaus
Dieses heute denkmalgeschütztes Gebäude im Stil der Renaissance wurde in den Jahren 1547 bis 1549. erbaut. Es war als Wohnhaus für Gregor Brück (1483-1557), von 1520 bis 1529 Kanzler der sächsischen Kurfürsten und Schwiegersohn von Lucas Cranach d. Ä. gedacht. Das Haus besitzt eine Grundfläche von 1.500 m² und gehört mit weiteren Renaissance-Häusern an der Ostseite des Weimarer Marktes als Gesamtensemble zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lucas Cranach d. Ä. verbrachte in diesem Haus sein letztes Lebensjahr.
Am Markt 4

Cranachhöfe

Lucas Cranach der Ältere wurde 1505 von Friedrich dem Weisen nach Wittenberg geholt.
Sein erstes Haus, das er auf dem 1512 erworbenen Grundstück in Wittenberg errichten ließ, war das Haus in der Schlossstraße 1. Es war seinerzeit das größte Privathaus Wittenbergs. Im Jahre 1540 ließ er das Haus umbauen und im Vorderhaus ein Wohnhaus einrichten, im linken Seitenflügel richtete er eine Druckerei ein und im hinteren Quergebäude seine berühmte Malerwerkstatt. Im Jahr 1544 ging das Haus in den Besitz seines Sohnes über. Im Jahr 1773 wurde es erneut umgebaut und zwar im Stil des Barock. Lucas Cranach der Ältere galt seit 1528 als der reichste Bürger der Stadt Wittenberg nach dem kurfürstlichen Kanzler. Er war nicht nur künstlerisch erfolgreich, sondern auch politisch ein einflussreicher Mann. (Näheres zu Lukas Cranach siehe unter Persönlichkeiten). Nach der Wende 1989/1990 waren die Höfe extrem baufällig. Eine Bürgerinitiative bewirkte, dass die Höfe in den Besitz der Stadt übergingen. Heute befinden sich hier eine Druckereiwerkstadt, eine Gaststätte, Übernachtungsmöglichkeiten und eine Galerie.
Schlossstraße 1

Wittenberg: Hundertwasser Schule
Hundertwasser Schule © goruma (T.Kruse)

Hundertwasser Schule
Das Luther-Gymnasium ist ein Plattenbau, der von Hundertwasser in ein phantasievolles Gebäude umgewandelt wurde. Die Entstehungsgeschichte geht auf eine Initiative der Schüler des Gymnasiums zurück.
Die Schüler wandten sich in einem Brief an Hundertwasser, in dem sie ihn um die Verschönerung ihres Gebäudes baten. Ihr Brief war erfolgreich.
Heute ist die Schule ein Anziehungspunkt für Touristen und ein Schmuckstück der Stadt.
Straße der Völkerfreundschaft 130
06886 Lutherstadt Wittenberg

 

Wittenberg: Leucorea
Leucorea © goruma (T.Kruse)

Leucorea
Die Universität Wittenbergs wurde von Kurfürst Friedrich den Weisen im Jahre 1502 gegründet. Sehr schnell nach Ihrer Gründung zog die Universität Studenten aus aller Herren Länder an. Dies verdankte sie ihren berühmten Lehrern wie Luther und Melanchthon.
Das geistige Leben der Universität wurde vom Gedankengut der Reformation und des Humanismus geprägt. Nachdem Wittenberg in den Besitz der Preußen übergegangen war, wurde die Universität 1815 geschlossen, bzw. 1817 nach Halle verlegt.
Die Räumlichkeiten der Universität beherbergten ab diesem Zeitpunkt Kasernen und später Wohnungen. Heute befindet sich hier ein wissenschaftliches Tagungszentrum.

Wittenberg: Museum

Lutherhaus © goruma (T.Kruse)

Lutherhaus
Im Jahre 1504 wurde mit dem Bau des Lutherhauses als Kloster der Augustinereremiten begonnen und um 1507 fertig gestellt. In diesem lebte Martin Luther ab 1508 als Mönch.
Nachdem das Kloster im Jahre 1522 im Zuge der Reformation aufgelöst worden war, blieb Luther weiterhin in dem Gebäude wohnen, auch nach seiner Hochzeit mit Katharina von Bora im Jahre 1525.
Mit der Hochzeit der ehemaligen Nonne aus dem Kloster Nimbschen bei Grimma hatte er sein Zölibatsgelübde gebrochen. Der Kurfürst Johann der Beständige schenkte Luther den Renaissancebau im Jahre 1532. Luthers Familie bewohnte nur einen kleinen Teil des Gebäudes. Im Rest wurden Studenten und Hörsäle untergebracht.
Noch heute kann man die Lutherstube bewundern, in der die Tischgespräche Luthers mit seinen Studenten ab 1531 von diesen schriftlich aufgezeichnet wurden. Nachdem das Haus 1564 in den Besitz der Universität übergegangen ist, wurde es bis 1817 durch die Universität genutzt. Hervorzuheben ist das Katharinenportal des Gebäudes, das seit 1540 mit dem Namen von Luthers Frau versehen wurde. Nach der Schließung der Universität zog hier das Predigerseminar ein. Im Jahr 1883 wurde die im neugotischen Stil umgebaute Lutherhalle als Reformationsmuseum eröffnet. Heute beherbergt das Museum die größte reformationsgeschichtliche Sammlung weltweit, die wichtig für Forscher aus aller Welt ist. Das Museum verbindet in hervorragender Art und Weise einige sehr moderne Anbauten mit den alten Gebäudeteilen, sogar mit einem Fahrstuhl.
Heutzutage ist im Lutherhaus die größte Sammlung über die Reformation untergebracht. Hier findet man Porträts von Luther, Friedrich den Weisen und anderen wichtigen Persönlichkeiten, die Lucas Cranach der Ältere portaitierte. Neben vielen reformatorischen Schriften kann man auch eine Druckmaschine aus der Zeit Luthers bewundern. Luther verstand es das neue Medium der Buchdruckkunst zusammen mit den Bildern Cranachs zur Verbreitung seiner Lehre zu nutzen. Wittenberg produzierte zur damaligen Zeit ca. 15 % aller deutschen Schriften. Ein wichtiges Bild Luthers ist unzweifelhaft das Bild Gesetz und Gnade, in dem Lucas Cranach der Ältere 1529 die Rechtfertigungslehre Luthers darstellt.
Collegienstraße 54
06886 Wittenberg

Wittenberg: Augusteum

Lutherhaus, Augusteum

Wittenberg: Augusteum

Lutherhaus

Wittenberg: Katharina von Bora

Katharina von Bora

Wittenberg: Melanchthonhaus
Melanchthonhaus © goruma (T.Kruse)

Melanchthonhaus
Das Melanchthonhaus ist mit seinem Renaissancegiebel ist eines der schönsten Bürgerhäuser der Stadt Wittenberg.
Das Gebäude wurde im Jahre 1536 als Geschenk dem " Lehrer Deutschlands". übergeben. Der Bau wurde von der Stadt und der Universität finanziert. Erst mit diesem Geschenk erhielt Melanchthon die vollen Bürgerrechte der Stadt. Es blieb bis zum Jahr 1604 im Besitz der Familie. Danach durchlebte das Gebäude eine wechselvolle Geschichte. So gehörte es im Laufe seiner Geschichte zeitweise der Universität. Weitere Nutzungen waren als Brauhaus, Wohngebäude und als Heimatmuseum. Erst im Jahr 1967 wurde es zu einer Gedenkstätte.
Und zum 500. Geburtstag von Melanchthon im Jahr 1997 wurde es vollständig restauriert und als Museum benutzt.
Collegienstraße 60
06886 Wittenberg
Tel: 03491 42 32 79
Öffnungszeiten:
Mai - Oktober: täglich 10:00 -18:00 Uhr
November-April: Di - So 10:00 -17:00 Uhr

 

Wittenberg: Rathaus
Rathaus © goruma (T.Kruse)

Rathaus
Das Rathaus, das den Marktplatz dominiert, wurde 1524-1540 als Rathhaus und Kaufhaus mit Tanzsaal errichtet. Noch heute findet man die ehemaligen Ladeneingänge vor.  In den Jahren 1570-73 wurde ein Balkon im Spätrenaissancestil vor das Gebäude gesetzt, von dem aus Gerichtsurteile gesprochen wurden. Vollstreckt wurden diese unmittelbar vor dem Gebäude, wo sich eine entsprechende Hinrichtungsstätte befand.

Werkssiedlung Piesteritz

Die Siedlung, die als Werkssiedlung der ortsansässigen Stickstofffabrik entstand, wurde behutsam restauriert und ist heute einen intaktes Ensemble einer Werkssiedlung aus. Die Agentur Reisewerk veranstaltet Führungen durch Piesteritz.

 

Wittenberg: Werkssiedlung Piesteritz

Werkssiedlung Piesteritz

Wittenberg: Werkssiedlung Piesteritz

Werkssiedlung Piesteritz

Röhrwassersystem

Wittenberg: Röhrwasserbrunnen im Lutherhof

Dieses Bewässerungssystem stammt aus dem 16. Jh. Damals wurde es notwendig, um die wachsende Bevölkerung der Stadt mit frischem Trinkwasser zu versorgen.
Da die vorhandenen Brunnen und Wasserkanäle immer wieder mit Unrat verschmutzt wurden, hatten die damaligen  Bierbrauer Schwierigkeiten, sauberes Wasser zum Bierbrauen zu finden. Mit dem Röhrwassersystem, das aus Holzrohren und über die Stadt verstreuten Wasserstellen bestand, hatte neben den Bierbrauern auch ein Großteil der Bürger permanent frisches Wasser zur Verfügung. Das technische Baudenkmal aus dem Mittelalter war bis 1883 in Betrieb. In jüngster Zeit wurde es teilweise wieder in Betrieb genommen. Röhrwasserbrunnen befinden sich unter anderem im Cranachhof, im Hof des Lutherhauses, am Kirchplatz und in der Bürgermeisterstraße.

Museen

Wittenberg: Cranachwerkstatt
Cranachwerkstatt © goruma (V.Koppenwallner)

Cranachhöfe
Cranach erwarb die heutigen Cranachhöfe im Jahr 1517. Danach baute er das bestehende Gebäude um und fügte für seine Werkstatt einen Seitenflügel hinzu. Nachdem er im Jahr 1520 das Apothekenprivileg hatte, handelte er zudem mit diversen Waren wie Zucker, Wachs, Gewürze und Wein.
In den Cranachhöfen befindet sich ein sehenswürdiges Museum ein Denkmal von Cranach, das am 27. November 2005 eingeweiht wurde sowie ein Röhrwassersystem.
Schlossstraße 1
Tel: 03491 - 42 01911
Öffnungszeiten
Mai - Okt.: Mo - Sa 10:00 -17:00 Uhr, So 13:00-17:00 Uhr.
Nov. - April: Mo - Sa 10:00 -17:00 Uhr, So 11:30-16:00 Uhr

Haus der Geschichte
Im Haus der Geschichte werden zahlreiche Alltagsgegenstände aus der früheren DDR ausgestellt. Dazu zählen Möbel, Geschirr, Spielzeug, usw. Dem Besucher wird damit ein guter Einblick in das Leben der Menschen in der untergegangenen DDR gegeben. Das Museum befindet sich in der Altstadt von Wittenberg.
Schlosstrasse 6
06886 Wittenberg
Tel: 03491 - 40 90 04
Öffnungszeiten
Mo. bis So. - einschließlich der Feiertage von 10:00-18:00 Uhr

Stiftung Christliche Kunst Wittenberg
Diese von Privatleuten 2002 gegründete Stiftung stellt in Form einer Bildergalerie jeweils etwa 80 Bilder aus ihrem insgesamt größeren Bestand aus. Dabei kann der Besucher Bilder mit christlichem Inhalt von Cagall bis Beuys bewundern.
Die Stiftung verfügt für diesen Zweck über eine dafür zur Verfügung gestellte Halle im Rathaus der Stadt.
Altes Rathaus, Markt 26
06886 Wittenberg
Tel: 03491 - 421 720
Öffnungszeiten
Di - So 09:00 -17:00 Uhr

Museum für Stadtgeschichte, Natur- und Völkerkunde
Das Museum stellt die 700 Jahre alte städtische Sammlung dar. Der Besucher erfährt hier zahlreiche Informationen zur Stadtgeschichte der Lutherstadt Wittenberg sowie über Natur- und Völkerkunde, die die natur- und völkerkundliche Sammlungen von Julius Riemer enthält. Hier erwartet den u.a. Besucher eine große Anzahl heimischer und exotischer Tiere.
Museum für Stadtgeschichte
Arsenalplatz
06886 Lutherstadt Wittenberg
Tel.: 03491 - 43349-20

Archäologische Ausstellung
Freunde der Archäologie kommen hier auf ihre Kosten. In diesem Museum wandelt der Besucher auf den archäologischen Spuren der Lutherstadt Wittenberg und kann viele interessante Informationen über die Ursprünge von Wittenberg erhalten.
Alte Canzley, Schlossplatz 3
06886 Wittenberg
Tel: 03491 - 429190
Öffnungszeiten
Mai - Oktober: Mo - Sa 16:00 -19:00 Uhr
November - April: Di - Sa 16:00 -19:00 Uhr

Opernhäuser und Theater

Wittenberg: Clack Theater
Wittenberg: Clack Theater © goruma (T.Kruse)

Clack Theater
In diesem "Kleinkunsttheater" findet der Besucher Revue,Travestie, Chanson, Zauberei oder auch Kammerspiel. Aber auch politische Satire wie Liederabende werden hier angeboten.
Aber auch Gastspiele werden regelmäßig angeboten. Aber es wird nicht nur Kultur angeboten sondern es wurde auch an das leibliche Wohl gedacht.
 
Phönix Theaterwelt Wittenberg
Das heutige Theater begann im Jahr 2004 unter dem obigen Namen mit seinen Aufführungen. Das Theater bietet ein breitgefächertes Angebot, das vom Musical über Oper und Operette bis hin zu klassischer Schauspielkunst reicht. Aber auch literarischeLesungen, Kindertheaterstücke, Comedy sowie Kabarett werden angeboten. Der Name Phönix wurde mit Bedacht gewählt, da das Theater auch eine Wiederauferstehung einer alten Tradition bedeutet. Dabei reichen die Anfänge  bis ins Jahr 1945 zurück. Das Ende des Spielbetriebs war 2002 und danach stand das Haus 2 Jahre leer. Erst im Jahr 2004 wurde unter dem heutigen Namen der Spielbetrieb aufgenommen.
Wichernstr.11
06868 Wittenberg
Tel: 03491 - 420702
Email: info@theater-wittenberg.de 

Theater Jugendclub Chamäleon
Das heutige Theater Jugendclub Chamäleon e.V. wurde 2002 als eigenständiges Jugendtheater gegründet und bietet Theater von Kindern und  Jugendlichen für Erwachsene an. Dabei wird aber nicht nur in Wittenberg gespielt, sondern auch an anderen Orten Deutschlands und sogar in den USA, Frankreich, Dänemark oder Weißrussland (Belarussland).
Sternstraße
06886 Wittenberg
Tel: 03491 - 4547 997 

Weitere Spielstätten in Wittenberg sind:

Kleinkunstbar Barrik
Capella Wittenbergensis
Renaissancemusikensemble 

 

Kirchen

Wittenberg: Schlosskirche
Schloss und Schlosskirche © goruma (V.Koppenwallner)

Schlosskirche
Die Schlosskirche ist zusammen mit dem Schloss als Lutherstätte seit 1997 in die Liste der UNESCO Weltkulturerbes eingetragen. Sie wurde zusammen mit dem Schloss ab 1489 errichtet.
Im Jahre 1511 wurde die Kirche fertig gestellt.Jahre 1511 wurde die Kirche fertig gestellt. Der Baumeister Konrad Pflüger hatte diese als einschiffige gotische Hallenkirche errichtet.

Wittenberg: Schlosskirche
Schlosskirche © goruma (T.Kruse)

Bekannt geworden ist die Kirche, die nicht nur Schloss- sondern auch Universitätskirche war, durch den Anschlag der 95 Thesen an die Tür der Kirche durch Martin Luther. Die Originaltür ist heute jedoch nicht mehr vorhanden.
Die Bronzetür, die der Besucher heute besichtigen kann, stammt aus dem Jahre 1858. Die Kirche wurde während der Kriege in den Jahren 1760 und 1813 schwer zerstört. Heutzutage präsentiert sich das Kircheninnere in einer neugotischen Neufassung aus den Jahren 1883-1892.
In der Kirche liegt Friedrich der Weise, der 1525 starb, vor dem Altar begraben. Luther liegt an der rechten und Melanchthon an der linken Außenwand begraben. Vor dem Altar kann man ein neugotisches Taufbecken bewundern, das nach einem Entwurf von Friedrich Schinkel 1832 in Berlin aus Bronze gegossen wurde.
Schlossplatz
06886 Wittenberg
Tel: 03491- 402385
Öffnungszeiten: 
Mai -Oktober: Mo - Sa 10:00 -17:00 Uhr, So 11:30-17:00 Uhr
November - April: Mo - Sa 10:00 -16:00 Uhr, So 11:30-16:00 Uhr

Wittenberg: Stadtkirche St. Marien
Stadtkirche St. Marien © goruma (T.Kruse)

Stadtkirche St. Marien
Die ersten Erwähnungen einer Kirche an dieser Stelle stammen aus dem Jahr 1180. Ein Nebau auf dem Gelände dieser alten Kirche erfolgte um 1280.Die Stadtkirche ist das älteste Gebäude der Stadt. Zwischen 1412 und 1493 wurde die Kirche im spätgotischen Stil erweitert. Es wurde die Turmanlage errichtet. Während des Schmalkaldischen Krieges im Jahre 1546 wurden die Turmspitzen abgetragen, um Stellfläche für Kanonen zu gewinnen. Wenig später wurden die Turmspitzen wieder errichtet. Die derzeitige Inneneinrichtung stammt von dem italienischen Baumeister Carlo Ignazio Pozzi und wurde um 1815 vollendet. Das Innere der Kirche ist der Ort, wo Luther überwiegend predigte. Hier wetterte er während des Wormser Reichstages im März 1522 über mehrere Tage lang wortgewaltig von der Kanzel. Die Kirche wird von einem dreiflügeligen Altar Cranachs des Älteren und seines Sohnes geschmückt. Die Orgel stammt von der Fa. Sauer aus Frankfurt/Oder und wurde erst 1983 installiert.
Jüdenstraße 35
06886 Wittenberg
Öffnungszeiten:
Mai - Oktober: Mo - Sa 10:00 -17:00 Uhr, So 11:30-17:00 Uhr
November-April: Mo - Sa 10:00 -16:00 Uhr, So 11:30-16:00 Uhr

Wittenberg: Stadtkirche St. Marien

Stadtkirche St. Marien

Wittenberg: Stadtkirche St. Marien

Stadtkirche St. Marien

Wittenberg: Stadtkirche St. Marien

Stadtkirche St. Marien

Fronleichnamskapelle
Diese gotische Backsteinkirche aus dem Jahre 1377 war ehemals eine Begräbniskirche des sie umgebenen Friedhofes. Dieser wurde gegen 1800 eingeebnet und die kleine Kirche neben der Stadtkirche verlor Ihre Funktion.

Zoologische Gärten

Alaris Schmetterlingspark
Der Park ist einer der größten Schmetterlingsparks in Deutschland. Zahlreiche Schmetterlinge fliegen in besonderen Gehegen umher.
Rothemarkstraße 121
0686 Wittenberg
Tel: 03491 - 4572 22
Öffnungszeiten
1. April- 31. Oktober 9.30- 17.30 Uhr

Falkenhof Wittenberg
Im Falkenhof kann man Falken und andere Greifvögel frei herumfliegen sehen.
Waldstraße 60
06886 Wittenberg
Tel: 0177 - 6202140

Tierpark Wittenberg
Der Tierpark von Wittenberg wirbt selber unter dem Slogan "Willkommen im kleinsten Zoo von Sachsen-Anhalt". Im Zoo findet man u.a. Erdmännchen, Nasenbären und neun verschiedene Affenarten.
Im Streichelgehege für Kinder können Ziegen und Schafe gestreichelt werden oder man schaut Meerschweinchen und Kaninchen an.
Außerdem beteiligt sich der Zoo am internationalen Erhaltungsprogramm (EEP) zur Rettung des europäischen Nerzes undvon vier weiteren Tierarten.
Pfaffengasse 8
06886 Wittenberg
Tel: 03491 - 405581
Öffnungszeiten
Im Winter von 09:30 bis16:00 Uhr
Im Sommer von 9:30 bis 19:00 Uhr

Aquarium  im Tierpark
Das Aquarium befindet sich im Wittenberger Tierpark. Es beherbergt ausschließlich einheimische Arten. In fünf Schaubecken mit einem Fassungsvermögen von jeweils rund ca. 2.000 Litern wird der Verlauf der Elbe von der Quelle bis zur Mündung mit über 40 verschiedenen Fischarten verdeutlicht. In zwei Terrarien werden zudem typische Amphibienarten der Elbauen gezeigt.

Botanischer Garten

Hortus medicus
Einst befand sich in der Universität ein Hortus Medicus, also ein Kräutergarten. Dieser Kräuter- und Lehrgarten wurde zu Beginn des 17. Jh. im Innenhof des Augusteums angelegt.

Flüsse und Seen

Die Elbe
Die Stadt Wittenberg liegt am Mittellauf der Elbe. Die Elbe entspringt auf der Schneekoppe in einer Höhe von rund 1.380 m im tschechisch-polnischen Grenzgebiet des Riesengebirges in der Nähe des (Ski)Ortes Spindlermühlen. Ihre Mündung in die Nordsee befindet sich bei Cuxhafen in Schleswig Holstein. Bis Hamburg ist die Elbe eine Binnenwasserstraße, ab hier bis zur Nordsee gelten die internalen Regeln der Kollisions Verhütungs Regeln. Schiffbar ist die Elbe ab dem tchechischen Ort Pardubice - ca. 100 km östlich von Prag gelegen. Das bekannte Elbsandsteingebirge erstreckt sich von Pirna - ca. 25 km südöstlich von Dresden gelegen - bis zum tschechischen Děčín auf beiden Seiten der Elbe. In Deutschland liegen die Großstädte Dresden, Magdeburg und Hamburg an diesem Fluss.

Rischebach
Der Rischebach durchfließt u.a. die Schlossstraße, die Coswigstraße, die Collegienstraße und die Jüdenstraße. Er entspringt in Nudersdorf - einem Ortsteil von Wittenberg und mündet nach rund 14 km in die Elbe.

Trajuhnscher Bach
Der Trajuhnsche Bach besitzt eine Länge von rund 6 km und entspringt in Trajuhn, einem Ortsteil von Wittenberg. Er mündet in den Bahngraben, der in die Elbe mündet. An dem Bach befinden sich u.a. zwei Grünanlagen und Neubaugebiete. Der Bach fließt heutzutage nördlich an der Innenstadt von Wittenberg vorbei.

Bergwitzsee
Südlich von Wittenberg liegt der Bergwitzsee. Der See besitzt eine Fläche von 1,72 km² und ging aus einem früheren Tagebergwerk hervor. Seine maximale Tiefe beträgt 18 m.

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