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Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

  1. Highlights der Stadt
  2. Der Quedlinburger Kirchenschatz
  3. Altstadt
  4. Stadtschloss
  5. Kirchen
  6. Besondere Plätze und Straßen
  7. Besondere Bauwerke
  8. Museen und Kultureinrichtungen
  9. Park und Mühlengraben

Highlights der Stadt

Quedinburg: Blick auf das Quedlinburger Schloss © goruma (V.Koppenwallner)

Altstadt
Die Altstadt von Quedlinburg, der Geburtsstätte der deutschen Nation, steht seit 1994 in der Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätte.
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Kirchenschatz
Bereits um das Jahr 1000 umfassten die Reliquien als Kunstschätze einen erheblichen Umfang, der sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte noch erheblich vergrößerte. So umfasste der Schatz um 1000 zwölf edelsteingeschmückte Reliquienflaschen, drei Heiligenschreine aus Elfenbein, ca. 20 Heiligenbilder und Kreuze sowie ca. 50 kleinere Behälter aus Bergkristall, Silber und Gold. 
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Stadtschloss
Das Schloss steht seit 1994 in der Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätte. 
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Stiftskirche 
Die Kirche steht seit 1994 in der Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätte. Sie ist bekannt als Grablege des Geschlechtes der Ottonen. Besonders bekannt ist die Gruft von Heinrich I. (876-936) und seiner Frau in der Krypta der Kirche, der als erster deutscher König gilt. Nach einem Brand des Vorgängerbaues wurde die Kirche in den Jahren 1070 bis 1129 als dreischiffige Basilika neu errichtet.
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Der Quedlinburger Kirchenschatz

Quedlinburg: Stiftskirche © goruma (V.Koppenwallner)

Bereits um das Jahr 1000 umfassten die Reliquien als Kunstschätze einen erheblichen Umfang, der sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte noch erheblich vergrößerte. So umfasste der Schatz um 1000 zwölf edelsteingeschmückte Reliquienflaschen, drei Heiligenschreine aus Elfenbein, ca. 20 Heiligenbilder und Kreuze sowie ca. 50 kleinere Behälter aus Bergkristall, Silber und Gold. Der berühmte Knüpfteppich wurde um 1200 im Auftrag der Äbtissinnen des Stifts erstellt. Unter der Regentschaft Napoleons wurde der Schatz nach Kassel verbracht und erst im Jahr 1820 zurück nach Quedlinburg verbracht.
Während des Zweiten Weltkrieges war der Schatz zum Schutz vor Bombenangriffen in sichere Höhlen ausgelagert worden. Nach dem Einmarsch der US-Truppen, die das Gebiet vor den Russen erobert hatten, waren große Teile des Schatzes darunter auch das Samuhel-Evangeliar aus dem 9. Jahrhundert spurlos verschwunden. Ende 1980 wurden in Whitewright/Texas in den USA wertvolle Kunstwerke zum Kauf angeboten, die sich als Teile des Quedlinburger Schatzes erwiesen. Auf diese Weise stieß man auf den bereits verstorbenen Joe Tom Meador, der 1945 als Oberleutnant der US-Army Teile des Schatzes schlicht gestohlen und per Feldpost in die USA geschickt hatte. Die Objekte wurden nach ihrer Entdeckung nach langwierigen außergerichtlichen Verhandlungen den Erben abgekauft, und zwar über die "Kulturstiftung der Länder" und kamen im Jahr 1992 nach Quedlinburg zurück. Die bedeutendsten Bestandteile des Domschatzes sind: das Servatiusreliquiar, der Heinrichskamm, das Samuhel-Evangeliar, das Heinrichsreliquiar und das Wiperti-Evangelistar.

Der gesamte Schatz ist in der Stiftskirche St. Servatii (St. Servatius) auf dem Schlossberg zu besichtigen.

 

Die Altstadt

Quedlinburg: Die Altstadt und St. Servatius © goruma (V.Koppenwallner)

Quedlinburg ist einer der Geburtsstätte der deutschen Nation: Es wurde der jugendlichen Herzog Heinrich von Sachsen im Jahr 919 von den deutschen Stämmen gebeten, die Königskrone zu übernehmen So wurde König Heinrich I. der erste deutsche Reichsgründer. Er lebte bevorzugt in Quedlinburg. Es sei erwähnt, dass Heinrich einer der wenigen deutschen Könige war, der nicht zum Kaiser gekrönt wurde.
Quedlinburg war im 10. Jahrhundert eine der größten deutsche Städte. Dorothea Erxleben, die 1754 geboren wurde, lebte hier. Klopstock wurde in Quedlinburg geboren. Viele Werke von Feininger (geb. 17. Juli 1871 in New York,  † 13. Januar 1956 in New Yok) sind in Quedlinburg zu besichtigen  Die romantische Altstadt fasziniert jeden Besucher mit ihren Handwerker- und Bürgerhäusern und zeigt eine einmalige Städtebaukunst.. Man findet in der historischen Altstadt 1200 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten. Die Straßen haben noch Kopfsteingepflaster, die Gassen sind verwinkelt und man findet überall kleine Plätze. Das Renaissance-Rathaus und die Roland-Statue befinden sich am Marktplatz.
Der historische Stadtkern Quedlinburgs nimmt in Deutschland die größte Fläche eines UNESCO-Welterbes einDie Innenstadt besteht aus Fachwerkhäusern und zeigt bestens die Entwicklung der Stil- und Zeitepochen des Fachwerkbaus. Die Quedlinburger Altstadt gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe.

Quedlinburg, Rathaus

Quedlinburg, Rathaus

Quedlinburg, Roland

Roland

Quedlinburg, Fachwerkmuseum

Fachwerkmuseum

Stadtschloss

Quedinburg: Torhaus beim Aufgang zum Schloßberg © goruma (V.Koppenwallner)

Das wundervolle Stadtschloss zu Quedlinburg - auch als das Hagensche Freihaus bezeichnet - ist ein Renaissance-Ensemble, das sich am Ost-Eingang zur Altstadt erhebt. Das zwischen 1564 und 1566 von Christoph von Hagen erbaute herrschaftliche Anwesen besitzt mit dem heute als Hotel dienenden Adelshof auch einen Teil, der auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht. Das Bauwerk wird von einem imposanten Eckturm charakterisiert, der wiederum von einer so genannten „welschen Haube“ abgeschlossen wird. Das Schloss lohnt auf jeden Fall einen Besuch von Innen, wo insbesondere herrlich dekorative Holzdecken und -vertäfelungen zu bewundern sind. Das Quedlinburger Stadtschloss dient heutzutage - wie bereits erwähnt - einem Vier-Sterne-Hotel der Precise Hotel Collection. Es wurde im August 2004 eröffnet und kann auch auf zwei Seitenflügel zurückgreifen, die als Neubau zum Schloss hinzugekommen sind.

 

Kirchen

Quedlinburg: Türklinke der Stiftskirche in Form eines Schweinehundes © goruma (V.Koppenwallner)

Stiftskirche St. Servatii
Schlossberg 1
Die Kirche ist bekannt als Grablege des Geschlechtes der Ottonen. Besonders bekannt ist die Gruft von Heinrich I. (876-936) und seiner Frau in der Krypta der Kirche, der als erster deutscher König gilt. Nach einem Brand des Vorgängerbaues wurde die Kirche in den Jahren 1070 bis 1129 als dreischiffige Basilika neu errichtet. Als solche steht sie heut noch. Sie ist eine der bedeutendsten Bauten romanischer Architektur in Deutschland. Im Inneren der Kirche kann man den sächsischen Stützwechsel, ein Stilmittel der Hochromanik bewundern. Einem viereckigen Pfeiler folgen jeweils zwei runden Stützen, auf denen kunstvoll bearbeitete romanische Würfelkapitelle sitzen, die vermutlich von italienischen Steinmetzen hergestellt wurden. Mit dem Motiv der Adler wollte man an die Herrscher des römischen Reiches anknüpfen. Die romanischen Grabsteine der Äbtissinnen sind Meisterwerke ihrer Art. Bedingt durch seine Geschichtsträchtigkeit weckte die Kirche auch bei den Nazis Begehrlichkeiten. Diese bauten die Kirche im Innern nach ihren Bedürfnissen um, und wollten so an die 1.000 jährige Geschichte des Baus anknüpfen. So wurde die Kirche "entweiht" und diente ab 1936, dem Todesjahr Heinrichs der SS als Kultstätte. Es sei erwähnt, dass sich Heinrich Himmler als Reinkarnation von Heinrich I. begriff. Hier wird der berühmte Domschatz nach seiner Rückkehr aus Amerika im Jahr 1992 in der Kirche ausgestellt.

Quedlinburg: St. Nicolai © goruma (V.Koppenwallner)

St. Nicolai
Die Kirche präsentiert sich heute als dreischiffige gotische Hallenkirche. Teilweise sind noch Reste des romanischen Vorgängerbaues zu bewundern. Die Kirche überragt heute mit Ihren 72 Meter hohen Türmen die Neustadt.

St. Blasii
Man nimmt an, dass es sich hier um die älteste Kirche der Stadt handelt. Die Kirche wird heute als Konzerthaus genutzt.

Ägidiikirche
Die Pfarrkiche, eine gotische Hallenkirche, wurde 1179 erstmals schriftlich genannt.

St. Benedikti
Die gotische Hallenkirche befindet sich südlich des Kornmarktes.

Wibertikirche
Die Kirche liegt südlich des Schlossberges. Im Jahr 950 wurde hier kreuzförmige Basilika errichte, die im Lauf ihrer Geschichte mehrfach umgebaut wurde.

Besondere Plätze und Straßen

Quedlinburg: Der Marktplatz © goruma (V.Koppenwallner)

Marktplatz
Auf dem Marktplatz laufen 8 Strassen zusammen. Der Platz wird vom Rathaus und dem davor stehenden Roland dominiert.

Kornmarkt

Der Platz ist von historischen Häusern wie z.B. der Adlerapotheke aus dem Jahre 1625, der Ratswaage aus dem Jahre 1562 und dem Salfeldschen Palais umgeben.

Lange Gasse
Die Straße ist wegen ihrer besonderen Fachwerkbauten besuchenswert.

Breite Straße

Die Straße wird von Häusern wie das Gildehaus zur Rose.

Quedlinburg, Breite Straße

Breite Straße

Quedlinburg, Höllenhof

Höllenhof

Quedlinburg, Schuhhof

Schuhhof

Klopstockhaus in Quedlinburg © goruma (V.Koppenwallner)

Schlossplatz
Der Platz befindet sich zu Fuße des Schlossberges. Von hier aus erklimmt man den Schlossberg. In der Mitte des Platzes ist das Geburtshaus Klopstocks, das heutige Klopstockmuseum gelegen. Um den Platz gruppieren sich Cafes.

Besondere Bauwerke

Quedlinburg: Rathaus © goruma (V.Koppenwallner)

Rathaus
Das Rathaus präsentiert sich heute mit einer Renaissancefassade aus den Jahren 1616-1619. Der Bau ist jedoch älter. Er wurde 1310 erstmalig urkundlich erwähnt. 

Roland
Vor dem Rathaus steht der Roland, eine Symbol für die Zugehörigkeit der Stadt zur Hanse. Hier wurde er 1869 wieder aufgestellt, nachdem er fast 400 Jahre verbannt worden war.

 

Museen und Kultureinrichtungen

Quedlinburg: Schlossmuseum © goruma (V.Koppenwallner)

Schlossmuseum
Schlossberg 1
Tel. 0049 -(0)3946 - 2730
Fax 0049 -(0)3946 - 515975
Das Schlossmuseum liegt auf dem Schlossberg, wo Heinrich I. seine Pfalz im 10. Jh. erreichten ließ. Heute stehe hier ein Renaissanceschloss aus dem 16. u. 17. Jh. In dem Museum wird die Stadtgeschichte und die Baugeschichte es Schlossberges dargestellt. Daneben kann man die Prunkgemächer des Schlosses besichtigen, von wo aus die Äbtissin regierte. Das ottonische Kellergewölbe ist ein herausragendes Beispiel der ottonischer Architektur. Es stammt vom Ende des 10 Jh.

Klopstock Museum
Schloßberg 12
Tel. 0049 -(0)3946 - 2610
Das Geburtshaus Klopstocks zu Fuße des Schlossberges wurde im Jahre 1560 errichtet. Das repräsentative Fachwerkhaus im niedersächsischen Fachwerkstil präsentiert eine Ausstellung zu dem Dichter Klopstock und anderer namhafter Quedlinburger.

Quedlinburg: Deutschlands einziges Fachwerkmuseum © goruma (V.Koppenwallner)

Fachwerkmuseum
Wordgasse 2-3
06484 Quedlinburg
Tel.: 0049 -(0)3946 - 3828
Das Fachwerkmuseum, das sich den ca.1.300 Fachwerkhäusern der Stadt widmet ist in einem Hochständerbau des beginnenden 14. Jh. untergebracht. Es ist zugleich das älteste Fachwerkhaus in Quedlinburg. Ausgestellt werden neben der Geschichte der Fachwerkbauten die Bautechnik sowie die Rekonstruktionsmaßnahmen der Stadt, anhand von Modellen, Werkzeugen aber auch original Bauteile.

Museum für Glasmalerei und Kunsthandwerk Quedlinburg
Tel. 0049 -(0)3946 - 81 06 53
Das Museum ist im Wordspeicher einem Fachwerkhaus aus dem 17.Jh. untergebracht. Hier kann man in der Schauwerkstatt bei der Entstehung des Kunsthandwerkes auch selbst Hand anlegen.

Mitteldeutsches Modelleisenbahn- und Spielzeugmuseum

Blasiistraße 2
Tel. : 0049 -(0)3946 - 3751

Quedlinburg: Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg
Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg
© goruma (V.Koppenwallner)

Lyonel-Feininger-Galerie
Finkienherd 5a
Tel. 0049 -(0)3946 - 23 84
Das Museum beherbergt die umfassendste Sammlung des Deutsch-amerikanischen Malers. Die Werke entstanden in den Jahren 1906-1937. Feiniger ist für seine Aquarelle berühmt, die die mittelalterlichen Städte der Region als Motiv haben. Feiniger war über Jahre im Bauhaus tätig.

Holzwurmmuseum

06484 Quedlinburg
Halberstädter Straße 47
Telefon: 0049 -(0)3946 -701183
Fax: 0049 - (0)3946 -703831
Über 200 Exponate geben einen guten Einblick in die Wirkung der Holzschädlinge. In dem von dem Quedlinburger Holzschutzexperten Christof Silz errichteten Museum werden alte Stuhlbein mit den charakteristischen Löchern, Dielenteile eines Fachwerkhauses bis hin zu hölzernen Kirchenverkleidungen gezeigt.

Kulturzentrum Reichenstrasse

Das Zentrum beherbergt auch in ein Kino.

 

Park und Mühlgraben

Brühlpark an der Bode
Der Park wurde von den Äbtissinnen im Jahre 1685 als Lustgarten im Stil des Barock angelegt. Er befindet sich südlich des Schlossberges.

Mühlgraben, Stitelgraben, Bode 
Der Mühlgraben, der Stitelgraben und die Bode durchziehen die Altstadt an mehreren Stellen und prägen den Charme der Stadt mit.

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