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Klassizismus, Barock, Rokoko ... in der folgenden Rubrik finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Baustile.
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Prag: Soziale Situation
Ende des Jahres 2005 hatte die Zahl der Arbeitslosen in Tschechien erneut die halbe Million überschritten. Die Arbeitslosenrate war hiermit auf 8,9 Prozent angestiegen. In Prag selbst gibt es seit Langem um die 20.000 Arbeitslose, das entspricht etwa 3,4% der Einwohner. Tschechien ist am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten.
Einen wichtigen politischen Kritikpunkt stellt die Lage der Roma in Tschechien dar. Auch wenn nach offiziellen Angaben nur 12.000 Roma in Tschechien leben, so sind es inoffiziellen Angaben zufolge 250.000- 300.000 (4% der Bevölkerung), die sich zum Teil aus Furcht vor Diskriminierungen zur tschechischen Nationalität bekennen. Ghettoisierung, mangelnde Ausbildung und hohe Arbeitslosigkeit vor allem aufgrund ungenügender Sprachkenntnisse führen auch heute noch zu einer Ausgrenzung der Roma aus der tschechischen Gesellschaft.
Nachdem in den späten 90ern Tschechien unter einer Rezession zu leiden hatte, nimmt seit 2000 entgegengesetzt zur weltweiten konjunkturellen Entwicklung das tschechische Wirtschaftswachstum zu. Als Standort mit langer Industrietradition ist Tschechien attraktiv für Investitionen ausländischer Unternehmen.
Die Hauptstadt ist nach wie vor der deutlich am Westlichsten orientierte Fleck Tschechiens. Verlässt man Prag, wird schnell deutlich, dass der Lebensstandard noch lange deutlich unter dem von Deutschland und anderen europäischen Ländern liegen wird. Innerhalb und außerhalb Prags sind Drogen und Prostitution ernstzunehmende Probleme, auch aus dem Grund, dass hier vieles sehr viel billiger verkauft und angeboten wird als anderswo. Daher entsteht auf diese Weise Raum für einen kriminellen Schwarzmarkt und Gefahr für Bürger und Touristen gleichermaßen.
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