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Münster: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

  1. Highlights der Stadt
  2. Besondere Stadtviertel, Plätze, Straßen
  3. Besondere Bauwerke
  4. Kirchen und Moscheen
  5. Schlösser, Burgen und Villen
  6. Museen
  7. Opernhäuser und Theater
  8. Universitäten und Hochschulen
  9. Parkanlagen und Gärten
  10. Tierpark und Delphinarium
  11. Gewässer und Kanäle
  12. Hafen

Highlights der Stadt

Münster: Markt am Domplatz © goruma (V. Koppenwallner)

Münster: Markt- und Stadtkirche „St. Lamberti“ © goruma (V. Koppenwallner)

Allwetterzoo Münster 
1974 eingeweiht und in einem Waldgelände in der Nähe des Aasees angelegt, erstreckt sich der Allwetterzoo auf etwa 30 Hektar. 
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Domplatz

Der Domplatz ist der wichtigste und schönste Platz von Münster. Er wird von vielen berühmten Bauwerken umsäumt, darunter die zwei Wahrzeichen der Stadt. 
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Fürstbischöfliches Schloss

Das barocke 
Fürstbischöfliche Residenzschloss wurde von 1767 bis 1787 erbaut und diente Münsters Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels. 
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Hansaviertel

Das Studentengebiet zwischen Hauptbahnhof und Hafen breitet sich um den Hansaring aus. 
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Historisches Rathaus

Das historische Rathaus steht am Prinzipalmarkt und gilt als eines der Wahrzeichen Münsters. 
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Lambertikirche 

Die Stadt- und Marktkirche bildet den nördlichen Abschluss des Prinzipalmarktes und entstand ab 1375 im Stil der westfälischen Spätgotik. Bestimmt wird die imposante Kirche von ihrem Turm, der fast 100 Meter hoch ist. 
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Promenade

Dieser Rad- und Fußweg entstand aus dem einstigen Befestigungsring um Münster herum und gehört zu den beliebtesten Orten der Stadt. 
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St.-Paulus-Dom 

Seit dem Jahre 805 das Zentrum des Bistums Münsters, ist der bedeutendster Kirchenbau zugleich unumstrittenes Wahrzeichen der Stadt. 
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Besondere Stadtviertel, Plätze und Straßen

Münster: Markt am Domplatz © goruma (V. Koppenwallner)

Hansaviertel (auch 
Hafen-Neustadt oder 
Hafenviertel)

Das Studentengebiet zwischen Hauptbahnhof und Hafen breitet sich um den Hansaring aus und wird insbesondere von jungen Leuten besucht. Hier gibt es unzählige Kneipen, Cafés und Bars bei ausgelassenster Atmosphäre. 

Hawerkamp
Die dort etablierte künstlerisch-musikalische Szene feiert sich selbst in diversen Musikveranstaltungen, von denen die bekannteste das einmal pro Jahr stattfindende HawerkampFestival ist. Der Hawerkamp ist einer der Kulturschwerpunkte Münsters.

Domplatz

Der Domplatz ist der wichtigste und schönste Platz von Münster. Er wird von vielen berühmten Bauwerken umsäumt, darunter zwei die zwei Wahrzeichen der Stadt: das historische Rathaus sowie der St. Paulus-Dom. Außerdem haben sich am Platz u.a. der Hauptsitz der Bezirksregierung Münster und das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte niedergelassen. Weitere prächtige Bauwerke am Platz sind das Fürstenberghaus und das Bischöfliche Palais.
Tipp!
Jeden Mittwoch und jeden Samstag kann man auf dem wundervollen Domplatz den größten Wochenmarkt von Münster besuchen.

Hindenburgplatz

Direkt vor dem Schloss und dem Schlossplatz breitet sich der Hindenburgplatz aus, eine der größten innerstädtischen Freiflächen Europas, deren Geschichte bis in das Mittelalter hineinreicht. Der Platz setzt sich aus zwei großen Parkplatzflächen zusammen und fungiert dreimal im Jahr als Austragungsort des Sends, dem größten Jahrmarkt von Nordrhein-Westfalen.

Roggenmarkt

Als einer der ältesten Märkte von Münster liegen seine Anfänge irgendwo im 10. Jahrhundert. Er befindet sich nördlich vom Prinzipalmarkt und bezaubert durch die vielen historischen Kaufmannshäuser.

Servatii-Platz

Nicht nur Knotenpunkt wichtiger Straßen und einstiger Schmuckplatz, beherbergt er heutzutage Münsters erstes Hochhaus (= Signal-Iduna-Haus, siehe oben). Dank der historischen Umgestaltung zu Beginn der 1990er wurden weite Teile des originalen Platzes wieder hergestellt.

Prinzipalmarkt

Auch als „Gute Stube“ Münsters bezeichnet, wurde der Prinziplmarkt 2006 in der ZDF-Sendung „Unsere Besten - Die Lieblingsorte der Deutschen“ auf den vierten Platz gewählt. Der Platz wird umsäumt von gereihten und allesamt völlig verschiedenen Giebelhäusern. In seiner unmittelbaren Nähe liegt das zwischen 2004 und 2006 erbaute Einkaufzentrum „Münster Arkaden“.

Promenade

Dieser Rad- und Fußweg entstand aus dem einstigen Befestigungsring um Münster herum und gehört zu den beliebtesten Orten der Stadt. Ganze 4,5 Kilometer ist er lang und trennt die Altstadt von den anderen umliegenden Stadtteilen ab. Auf der Promenade öffnet auch ein großer Flohmark zwischen Mai und September seine Pforten.

Salzstraße

Die älteste Handelsstraße von Münster ist heutzutage eine belebte Fußgänger-Einkaufsstraße mit vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Stadtmuseum Münster und der „Barockinsel“ (= Erbdrostenhof, Clemenskirche und Dominikanerkirche).

 

Besondere Bauwerke

Münster: Historisches Rathaus © goruma (V. Koppenwallner)

Buddenturm (auch 
Pulverturm)

Der älteste noch zu sehende Bestandteil der einstigen Münsteraner Stadtbefestigung wurde 1150 als Wehrturm gebaut. Er diente zudem als Gefängnis und Pulverturm. Der Turm überlebte den Abbruch der Stadtbefestigung zwischen 1764 und 1767 und wurde nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg restauriert. Das heutige Bauwerk misst 30 Meter Höhe.

Fernmeldeturm Münster

1986 wurde der Fernmeldeturm von Münster fertig gestellt und misst seither fast 230 Meter Höhe. Er wird von der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm betrieben und beinhaltet u.a. diverse Rundfunk-Sendeanlagen. Der Turm wird übrigens auch Münster 42 genannt.

Historisches Rathaus

Das historische Rathaus steht am Prinzipalmarkt und gilt als eines der Wahrzeichen Münsters. Der aus dem 14. Jahrhundert stammende gotische Giebel des historischen Rathauses wurde während des Zweiten Weltkrieges stark zerstört, konnte aber bis 1958 originalgetreu wieder aufgebaut werden. Der bekannteste Bestandteil des Rathauses ist der Friedenssaal, der ab 1643 Tagungsort der Verhandlungen für den Westfälischen Frieden war. Durch diesen Frieden war 1648 der Dreißigjährige Krieg beendet worden, und im Frieden von Münster wurde auch der 80-jährige Spanisch-Niederländische Krieg beigelegt. Somit fungiert das Münsteraner Rathaus als Symbol einer europäischen Friedensordnung. Zu sehen sind gotische Holzschnitzarbeiten und Portraits der zu den Friedensverhandlungen Gesandten.

Iduna-Hochhaus

Dieses Bauwerk am Servatii-Platz war einst das erste Hochhaus Münsters. Entstanden ist es zwischen 1960 und 1961. Heutzutage steht es unter Denkmalschutz.

Krameramtshaus

Das zu den ältesten Gildehäusern der Stadt Münster zählende Gebäude wurde 1589 nördlich von der Lambertikirche erbaut. Es hatte 1648 den Gesandten der Niederländischen Generalstaaten gedient, die während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden hier lebten. Daher ist seit dem Jahre 1995 auch das so genannte „Haus der Niederlande“ im Krameramtshaus beheimatet und stellt ein in Deutschland einzigartiges Wissenschafts- und Kulturzentrum dar.

Stadthausturm

Dieser Turm am südlichen Ende des Prinzipalmarkts ist allein vom früheren Stadthaus übrig geblieben, das zwischen 1902 und 1907 entstanden war. Das Stadthaus wurde indes im Zweiten Weltkrieg zerstört, während der Turm die Bombardements ohne nennenswerte Schäden überstand. Jeden Tag um 11, um 15 und um 19 Uhr erklingt vom Turm das 2001 installierte Glockenspiel.

Zwinger

An der berühmten Promenade erstreckt sich der Zwinger, ein 1528 als Festungsbauwerk konstruiertes Bauwerk. Nach den so genannten Täuferunruhen wurde der dann „Dwenger“ genannte Geschützturm von 1535 bis 1542 unter Bischof Franz von Waldeck zu einem Zwingturm gegen die Stadt Münster ausgebaut.Zwischen 1732 und 1734 von dem Barockbaumeister Johann Conrad Conrad Schlaun umgebaut, diente der Zwinger bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert als Gefängnis. Im Jahr 1911 wurde der Turm von der Stadt Münster gekauft und ab 1919 wurde er durch den Maler Friedrich Wilhelm Liel zu einem Wohn- und Ateliergebäude umgebaut. Im Jahr 1938 diente der Turm als Kulturheim der HJ. Traurige Berühmtheit erlangte der Zwinger von Anfang 1944 bis zu seiner Zerstörung Ende 1944: Damals unterhielt die Gestapo dort eine Inhaftierungs- und Hinrichtungsstätte. 1997 vollständig restauriert, dient der Zwinger heutzutage als Mahnmal, in dem „Das gegenläufige Konzert“ der Künstlerin Rebecca Horn von 1987 zu sehen ist. Dieses Werk zwingt zur direkten Auseinandersetzung mit dem Geschehenen.

 

Kirchen und Moscheen

Münster: „St. Ludgeri" © goruma (V. Koppenwallner)

Münster: „St. Paulus-Dom" © goruma (V. Koppenwallner)

Kirchen gibt es Münster geradezu wie Sand am Meer, und einst galt die Stadt wegen ihrer dichten Ansammlung christlicher Sakralbauwerke als „Nordisches Rom“. Auf diese Segnung mit Kirchen- und Klostergabäuden (sowie das angeblich so schlechte Wetter) geht auch das Münsteraner Sprichwort zurück:

„Entweder es regnet oder die Glocken läuten – und wenn beides zusammenfällt, dann ist Sonntag.“

Die folgende Auswahl an Kirchen stellt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit!

Apostelkirche

Als erste (vollständig) gotische und älteste evangelische Kirche Münsters hält der christliche Sakralbau gleich zwei Superlative. Erbaut wurde die Apostelkirche 1270 als Klosterkirche der Franziskaner-Minoriten. Später wurde sie zur evangelischen Gemeindekirche.

Bait-ul-Momin Moschee

Die von der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat erbaute Moschee ist zugleich das erste islamische Gotteshaus Münsters. Die muslimische Gemeinde, welche hier zusammenkommt, wird von den Sunniten nicht anerkannt, da sich ihre Gründer als Messias betrachteten.

Clemenskirche

Die eigentlich zwischen 1745 und 1753 erbaute Barock-Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber danach originalgetreu wieder aufgebaut. Sie besticht durch eine reiche Rokoko-Innenausstattung und gilt als bedeutendster barocke Sakralbau von Norddeutschland. In der Clemenskirche finden neben v.a. fremdsprachlichen Gottesdiensten auch klassische Konzerte statt.

Erlöser-Kirche

Der erste Bau dieser protestantischen Kirche wurde 1900 geweiht, aber während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Durch Otto Bartning entstand nach dem Krieg die heute noch zu sehende „Notkirche“, die mit Neonlicht und moderner Verglasung versehen ist. Wichtigstes Ereignis in der Kirche sind die regelmäßig aufgeführten Erlöserkonzerte.

Lambertikirche 

Die Stadt- und Marktkirche bildet den nördlichen Abschluss des Prinzipalmarktes und entstand ab 1375 im Stil der westfälischen Spätgotik. Bestimmt wird die imposante Kirche von ihrem Turm, der fast 100 Meter hoch ist.
Übrigens
Die Lambertikirche ist aber nicht allein wegen ihrer Schönheit so berühmt, sondern deshalb, weil an ihrem mittelalterlichen Turm die Leichen der Täufer Jan van Leiden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling in Eisenkörben aufgehängt worden waren (siehe oben „Geschichte der Stadt“). Die noch heute hier zu sehenden Originale der Körbe sollen als Warnung vor dem „Abfall von der allein selig machenden Kirche“ gelten. Abends brennen in den Körben die „Drei Irrlichter“, welche während der Skulptur.Projekte 1987 dort von Lothar Baumgarten angebracht wurden.

St.-Aegidii-Kirche

Hierbei handelt es sich um eine frühere Ordenskirche der Kapuziner, die in den Jahren zwischen 1724 und 1728 nach den Plänen von Johann Conrad Schlaun errichtet worden ist.

St.-Konrad-Kirche

In St. Mauritz steht diese 1937 erbaute Kirche, die 1938 vom späteren Kardinal Clemens August Graf von Galen geweiht wurde. Seit Pfingsten 2007 fungiert sie als Pfarrkirche der neuen Gemeinde St. Benedikt.

St. Mauritz

St. Mauritz ist der älteste Sakralbau Münsters (um 1074 gegründet) und diente schon Bernhard Rothmann, dem Hauptredner der Münsteraner „Wiedertäufer“, als Podium seiner reformatorischen Predigten von 1531. Die heutige Stifts- und Pfarrkirche besticht insbesondere durch ihre wundervolle Akustik und die historische Orgel aus dem Jahre 1882.

St.-Paulus-Dom 

Seit dem Jahre 805 das Zentrum des Bistums Münsters, ist Münsters bedeutendster Kirchenbau zugleich unumstrittenes Wahrzeichen der Stadt. Das heute zu sehende Bauwerk auf dem Domplatz stammt aus der Zeit zwischen 1225 und 1264 und stellt den bereits dritten Dom des Bistums dar. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde der Dom in den 1950ern umgebaut, wobei das einstige wundervolle Westportal des Doms (zwischen den Türmen) durch eine einfache Sandsteinwand mit kleinen Fenstern ersetzt wurde. Dieser Umbau war sehr umstritten. Der Dom besticht architektonisch vor allem durch die beiden Türme sowie die Kupferdächer, welche sich mit den Jahrhunderten grün verfärbt haben.
Tipp!
Jeden Mittwoch und jeden Samstag kann man auf dem wundervollen Domplatz den größten Wochenmarkt von Münster besuchen.

 

Schlösser, Burgen und Villen

Münster: Fürstbischöfliches Schloss © goruma (V. Koppenwallner)

Erbdrostenhof
Dieses barocke Adelspalais in der Salzstraße wurde zwischen 1753 und 1757 für Adolf Heidenreich Freiherr von Droste zu Vischering erbaut. Besonders sehenswert sind der nach den Kriegszerstörungen rekonstruierte Festsaal sowie die ausgezeichnete Sammlung wertvoller historischer Tasteninstrumente. Den Klang dieser Instrumente kann man in jedem Jahr anlässlich der „Erbdrostenhofkonzerten“ genießen.

Fürstbischöfliches Schloss

Das barocke Fürstbischöfliche Residenzschloss wurde von 1767 bis 1787 erbaut und diente Münsters Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels. Im Zweiten Weltkrieg wurde es so weit zerstört, dass nur noch die Grundmauern intakt blieben. Zwischen 1946 und 1949 wurde es wieder aufgebaut und fungiert seit 1954 als offizieller Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität. Zum Schloss gehört auch ein wundervoller Garten, der auch den Botanischen Garten der Uni beherbergt.
Übrigens:
Jedes Jahr im Sommer findet auf dem Schlossplatz das „Turnier der Sieger“ statt, ein vom Westfälischen Reiterverein ausgerichtetes Reitturnier der Superlative. Außerdem dient die historische Kulisse des Schlosses dem Münsteraner Volkfest Send.

Haus Rüschhaus

Im Stadtteil Nienberge liegt dieser Landsitz, der zwischen 1745 und 1748 errichtet worden war. Zunächst lebte dort der Baumeister Johann Conrad Schlaun selbst. 1825 ging das Haus an den Freiherrn Clemens August von Droste-Hülshoff, dem Vater der bekannten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Letztere zog nach des Vaters Tode selbst dort ein und lebte dort bis 1846. Wer heutzutage das Haus besichtigen will, kann dies über das Stadtmuseum Münster tun.

Villa ten Hompel

Das Haus entstand in den 1920er Jahren für den Industriellen Rudolf ten Hompel, einen der damals reichsten Bürger Münsters, der von 1920 bis 1928 auch Reichstagsabgeordneter der Zentrums-Partei gewesen war. Seit 1999 dient die Villa ten Hompel als Gedenkstätte für die Verbrechen von Polizei und Verwaltung unter den Nationalsozialisten in Münster.

 

Museen

Münster: Graphikmuseum „Pablo Picasso“ © goruma (V. Koppenwallner)

Archäologisches Museum
Das Archäologische Museum ist am Domplatz im Fürstenberghaus untergebracht und dient v.a. dem Archäologischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität. Aber auch Nichtstudenten können es (kostenlos) besuchen. Der Fokus der Sammlung liegt auf der griechischen Antike.

Bibelmuseum

Auch dieses Museum gehört zur Westfälischen Wilhelms-Universität. Wie der Name verrät, sind hier Exponate rund um die Bibel zu sehen.

Graphikmuseum Pablo Picasso Münster 

Das Museum unterteilt sich in den Standort „Druffelscher Hof“ und den Hensenbau gleich nebenan. Zu sehen sind Lithografien von Pablo Picasso sowie andere Werke aus dessen Schaffen.

Lepramuseum
 
Das Museumbefindet sich rund 5 km nördlich der Altstat in der Albrecht-Thaer-Str. 15 (48147 Münster). Es befindet sich im früheren Leprosenhaus. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1333. Das heutige Lepramuseum ist sozusagen ein „Freilicht-Museum“ der mittelalterlichen Geschichte der Lepra, die früher als Aussatz bezeichnet wurde und relativ weit verbreitet war. Das Museum wurde am 29. Januar 1986 eröffnet.

Mühlenhof-Freilichtmuseum
 
In dem Museum kann man anhand von 26 historischen Bauten das alte Münsterland wieder entdecken.
Theo-Breider-Weg 1
48149 Münster
Tel.: 0049 – (0)251 – 98 120 - 0

Stadtmuseum Münster 

Das Museum hat sich der Münsteraner Stadtgeschichte verschrieben und liegt in der Salzstraße. Die Exponate gehen bis auf die Zeit der Gründung der Stadt zurück und behandeln auch Ereignisse der jüngsten Gegenwart. Ein weiteres Gebäude des Museums ist das Haus Rüschhaus.

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
 
Am Domplatz liegt das im 19. Jahrhundert gegründete zentrale Kunstmuseum Westfalens, indes ist für das Jahr 2011 ein Umzug in einen Neubau geplant. Im Landesmuseum werden bedeutende Kunstwerke gezeigt, welche die Zeit vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Gegenwart abdecken.

Westfälisches Landesmuseum für Naturkunde – Landesmuseum und Planetarium 

Hier findet man Skelette bzw. Überreste von von Dinosauriern. Man wird auf eine Reise ins Erdmittealter eingeladen. Die Veränderungen der heimischen Pflanzen- und Tierwelt in den letzten 15.000 Jahren können neben vielem anderen erlebt werden. Und im Planetarium öffnet sich für Sternengucker und Hobbyastronomen der Himmel in seiner ganzen Schönheit
Sentruper Straße 285
48161 Münster.
Tel.: 0049 – (0)251 – 591 60 98

Westfälisches Pferdemuseum im Allwetterzoo

Hier finden Kinder wie Erwachsene alles Wissenswerte rund um das Pferd
Sentruperstr. 311
48161 Münster
Tel.: 0049 (0)251 – 48 42 70

 

Opernhäuser und Theater

Städtische Bühnen Münster 
Das Stadttheater von Münster, das auch Sitz des Sinfonieorchester Münsters ist, ist ein Vierspartentheater mit Vorstellungen aus den Gebieten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater sowie Kinder- und Jugendtheater. Hinzu kommen Lesungen, Vorträge, Aufführungen der Niederdeutschen Bühne und diverse Gastspiele. Dabei werden die Aufführungen in einem Gebäude verwirklicht, das zwischen 1952 und 1956 entstanden ist. Das Theater unterteilt sich in das Große Haus mit 955 Sitzplätzen und das Kleine Haus mit etwa 280 Plätzen.

Theater im Pumpenhaus 

Seit 1985 gibt es in Münster dieses unabhängige Theater, das über kein festes Ensemble verfügt, sondern eher nationale und internationale Theaterprojekte realisiert.

Wolfgang Borchert Theater 

Das professionelle private WBT gibt es seit 1956 und ist mithin eines der ältesten privaten Theater Deutschlands. Man findet es im Hafenweg im Binnenhafen von Münster, wo auf sehr spezielle Art Theater-Klassiker, aber auch zeitgenössischen Stücke aufgeführt werden.

 

Universitäten und andere Bildungseinrichtungen

Fachhochschule Münster  
Etwa 9.000 Studenten studieren gegenwärtig in den zwölf Fachbereichen der Hochschule, die sich in ca. 30 Studiengänge unterteilen. Die viertgrößte Fachhochschule Deutschlands gibt es seit 1971.

Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen 

Seit 1971 kann man an Deutschlands größter privater sowie staatlich anerkannter Hochschule studieren. Dabei hat sich die Katholische FH von Münster auf die Studienfächer Sozial- und Gesundheitswesen spezialisiert. Hinzu kommt die Religionspädagogik. Etwa 750 Studenten besuchen sie in Münster.

Kunstakademie Münster

Seit dem Jahre 1987 ist die KA Münster eine selbständige Kunsthochschule. An ihr studieren etwa 320 Studenten.

Philosophisch-Theologische Hochschule Münster

Die 1971 gegründete Hochschule ist seit 1983 kirchlich und auch staatlich anerkannt. Gerade einmal 60 Studenten werden an ihr unterrichtet.

Westfälische Wilhelms-Universität 

Die WWU gehört mit ihren fast 38.500 Studenten und 130 Studienfächern zu den größten Universitäten Deutschlands. Hochschulleitung und -verwaltung sind im früheren fürstbischöflichen Residenzschloss untergebracht. Ansonsten gibt es in Münster 285 Gebäude, die zu dieser renommierten Universität gehören. Hinzu kommen vier Museen (Archäologisches, Geologisch-Paläontologisches, Mineralogisches und Bibelmuseum) sowie der Botanische Garten.

 

Parkanlagen und Gärten

Botanischer Garten Münster 
Auf dem Gelände des 4,6 Hektar großen Botanischen Gartens verteilen sich etliche Gewächshäuser und etwa 8.000 Pflanzenarten aus allen Teilen der Erde. Dabei versteht sich der zur Westfälischen Wilhelms-Universität gehörende Garten als Lehr- und Forschungsstätte, wobei er auch der Öffentlichkeit (gratis) zur Verfügung steht.

Ehemaliger Friedhof der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser

Seit 1926 wurde der frühere Friedhof in einen wundervollen Stadtpark umgestaltet, der voller alter (Grab-)Denkmäler steht.

Hörsterfriedhof

Dieser aufgegebene Friedhof wird heute als Park benutzt, auch wenn die vielen atmosphärischen Grabsteine noch zu sehen sind. Aber nicht nur wegen der romantischen Stille, sondern auch als Familientreffpunkt für Picknicks etc. wird der Park aufgesucht.

Südpark

In der Nähe der Josefskirche liegt der Südpark, ein wahres Muss für Jogger und Hundebesitzer. Außerdem ist er ein beliebter Familienausflufsort.

Wienburgpark

Der Wienburgpark gehört zu den nördlichen Stadtteilen Münsters und wird gern von Verliebten und für sommerliche Grillnachmittage frequentiert. Neben den obligatorischen Joggern sind aber auch alle gängigen Ballspieler zu finden, denn Spielfläche gibt es zur Genüge.

 

Tierpark und Delphinarium

Allwetterzoo und Delphinarium Münster 
1974 eingeweiht und in einem Waldgelände in der Nähe des Aasees angelegt, erstreckt sich der Allwetterzoo auf etwa 30 Hektar. Zu sehen gibt es dort ungefähr 450 unterschiedliche Tierarten, die in thematisch angeordneten Bereichen artgerechte Unterbringung gefunden haben. Am beliebtesten sind das Löwenhaus, das Menschenaffenhaus, das Aquarium sowie das Bärenhaus. Zum Zoo gehören auch ein Streichelzoo sowie ein Delfinarium.
Übrigens
Seinen Namen erhielt der Zoo wegen der so genannten „Allwettergänge“, über die man viele Häuser des Zoos auf überdachten Wegen erreichen konnte.

 

Gewässer und Kanäle

Münster: Der Aasee © goruma (V. Koppenwallner)

Aasee
Der künstlich angelegte Aasee ist mehr als 40 Hektar groß und bis zu zwei Meter tief. Er ist wichtiger Bestandteil eines frequentierten Naherholungsgebietes. Zu den Besonderheiten am Aasee gehören die Segelboothäfen, die gastronomischen Einrichtungen sowie der um den See herumführende Rad- und Wanderweg. Auch fährt der „Wasserbus Professor Landois“, über den man den Allwetterzoo, das Freilichtmuseum Mühlenhof und die Torminbrücke erreichen kann. Das Baden im See ist leider wegen der schlechten Wasserqualität nicht gestattet.
Übrigens
Der See wurde 2006 dadurch bekannt, dass sich ein Trauerschwan auf dem Aasee in eines der weißen Tretboote verliebt hat, das selbst die Form eines Schwanes besaß.

Dortmund-Ems-Kanal

Über eine Länge von 265 Kilometern verbindet der Dortmund-Ems-Kanal den Dortmunder Stadthafen mit Emden. Er wurde 1899 eröffnet und sollte seinerzeit die Eisenbahn als Transportmittel entlasten. Das berühmteste Bauwerk am Kanal ist das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg (Waltrop). Dieses ermöglichte es den Schiffen, einen Höhenunterschied von 14 Metern zu überwinden.

Max-Clemens-Kanal (oder Max-Klemens-Kanal)

Hierbei handelt es sich um einen unvollendeten Schifffahrtskanal, der (teilweise nur noch als Rinnsal) zwischen Münster und den Niederlanden verläuft. Dabei wird er von Straßen gesäumt, welche gerne für Radtouren verwendet werden.

Münstersche Aa

Dieser etwa 30 Kilometer lange Nebenfluss der Ems hat seinen Ursprung ungefähr 16 Kilometer westlich von Münster entfernt und durchfließt in Münster den Aasee.

 

Hafen

Hafen Münster  
Der 1899 eröffnete Binnenhafen von Münster hat heutzutage keine große Bedeutung für den Frachtverkehr mehr und wurde größtenteils stillgelegt. Entstanden ist aber etwas völlig Neues, denn viele der früher von Industriebetrieben genutzten Flächen und Gebäude wurden durch Ansiedlungen von Künstlern zu neuem Leben erweckt, so dass sich hier ein beliebtes Freizeitgebiet etabliert hat. Das nördliche Ufer wurde als „Kreativkai“ angelegt und besticht durch unzählige Verlagshäuser, Ateliers, Agenturen und gastronomische Niederlassungen. Die bekanntesten Gebäude am Kai sind das Wolfgang-Borchert-Theater und das Cineplex, Münsters größtes Kino.
Übrigens
Einmal pro Jahr wird am Hafen das Hafenfest veranstaltet, ein dreitägiges Ereignis mit vielen Besuchern, die u.a. dem Drachenbootrennenund den Auftritten nationaler Künstler beiwohnen.

 

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