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Marburg: Bekannte Personen

Marburg: Skulptur der hl. Elisabeth von Thüringen © goruma (barton/koppenwallner)

Elisabeth von Thüringen, die Heilige (1207 - 1231)
1231 starb in Marburg an der Lahn die thüringische Landgräfin, welche u.a. mit dem Kaiser verwandt gewesen war; die 1235 heilig gesprochene Elisabeth wird auch als deutsche „Nationalheilige“ des Mittelalters bezeichnet. Ihr zu Ehren wurden 2007 die Festlichkeiten "800 Jahre Hl. Elisabeth" begangen.

Wolfgang Abendroth (1906 - 1985)
sozialistischer deutscher Politologe und Rechtswissenschaftler, war von 1950 bis 1972 als Professor für wissenschaftliche Politik an der Philipp-Universität in Marburg tätig

Hannah Arendt
(1906 - 1975)
jüdische Publizistin und Gelehrte; sie studierte ab 1924 in Marburg

Emil Adolf von Behring,
(1854 - 1917)
der in Marburg 1917 gestorbene Bakteriologe und Serologe war der Träger des ersten Nobelpreises für Physiologie oder Medizin im Jahr 1901. Er entwickelte u.a. das erste Antiserum gegen die vorher oft tödlich verlaufende Diphtherie.

Rudolf Karl Bultmann
(1884 - 1976)
berühmter evangelischer Theologe, der 1976 in Marburg verstorben ist

Brüder Grimm

Jacob (1785 in Hanau - 1863 in Berlin), Wilhelm (1786 in Hanau - 1859 in Berlin)
Sie sind als Sprachwissenschaftler, aber vor allem als Sammler von Märchen (Grimms Märchen) bekannt und populär. Beide Brüder hatten in Marburg studiert.

Jürgen Habermas
(geb. 1929)
bedeutender Soziologe und Philosoph; er hatte an der Universität Marburg bei Wolfgang Abendroth habilitiert

Otto Hahn
(1879 - 1968)
deutscher Chemiker; Entdecker der Kernisomerie sowie der Kernspaltung des Urans, was ihm 1944 den Nobelpreis einbrachte; sein Studium und seine Promotion absolvierte er in Marburg

Heinrich I. von Hessen
(1244 - 1308)
erster Landgraf von Hessen und Begründer des hessischen Fürstenhauses

Michail Wassiljewitsch Lomonossow
(1711 - 1765)
russischer Dichter und Naturwissenschaftler sowie Gründer der Moskauer Universität; von 1736 bis 1739 studierte er in Marburg

Konrad von Marburg
(um 1180-90 - 1233)
der 1233 in Beltershausen bei Marburg verstorbene Priester und Magister war ein erfolgreicher Kreuzzugsprediger; später fungierte er als Inquisitor und Beichtvater Elisabeths von Thüringen

Denis Papin
(1647 - 1712)
Erfinder der Kolbendampfmaschine; wurde 1687 als Professor für Mathematik an die Universität Marburg berufen

Boris Leonidowitsch Pasternak
(1890 - 1960)
berühmter russischer Dichter und Schriftsteller, der v.a. mit seinem „Doktor Schiwago“ weltweite Bekanntheit erlangte; den ihm 1958 verliehenen Nobelpreis für Literatur konnte er aus politischen Gründen nicht annehmen; studierte im Sommer 1912 an der Philipps-Universität Marburg

Philipp I. („der Großmütige“)
(1504 - 1567)
in Marburg geborener Landgraf der Landgrafschaft Hessen; 1527 gründete er die Universität Marburg und wurde 1531 zum Mitgründer des Schmalkaldischen Bundes.

Roland Suso Richter
(geb. 1961)
deutscher Filmregisseur und Produzent; zu seinen bekanntesten Filmen gehören „14 Tage lebenslänglich“ (1997), „Nichts als die Wahrheit“ (1999) und „Dresden“ (2006)

Wilhelm Georg Ritter
(1850 - 1926)
romantischer Maler aus Marburg; Mitglied der Willingshauser Malerkolonie und der Künstlerkolonie Goppeln

Ernst Ferdinand Sauerbruch
(1875 - 1951)
bekannter deutscher Arzt, der als bedeutendster und einflussreichster Chirurg der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt; fungierte auch als Oberarzt an der Chirurgischen Klinik der Marburger Universität

Friedrich Carl von Savigny
(1779 - 1861)
Jurist bzw. Rechtsgelehrter, der die so genannte "Historische Rechtsschule" begründete; er studierte seit 1795 Jura an der Universität Marburg, von er nach Marburg, Jena, Leipzig, Göttingen und Halle wechselte; aber im Jahr 1800 kehrte er nach Marburg zurück, wo er noch in dem selben Jahr in jurisprudens promovierte. In Marburg unterrichtete er an der Universität als Dozent, wobei zu seinen Studenten unter anderen die Gebrüder Grimm, gehörten. Im Jahr 1803 wurde seine wegweisende Untersuchung "Das Recht des Besitzes" veröffentlicht. 1804 heiratete er übrigens Kunigunde Brentano, die Schwester Bettina von Arnims und Clemens Brentanos.




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