Städte » K » Kiew » Kiew: Sehenswürdigkeiten

UNESCO!

Weltkulturerbestätten Deutschlands

      UNESCO!

Religionen und Orden

Wissenswertes zu Religionen und Orden

      Religionen und Orden

Baustile

Klassizismus, Barock, Rokoko ... in der folgenden Rubrik finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Baustile.

      Baustile

Kochrezepte

So kocht die Welt..

      Kochrezepte

Kiew: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

  1. Highlights der Stadt
  2. Museen und Galerien
  3. Opernhäuser, Theater, Kulturzentren
  4. Besondere Straßen und Viertel
  5. Besondere Plätze und Märkte
  6. Besondere Bauwerke
  7. Kirchen
  8. Burgen, Paläste & Villen
  9. Parkanlagen
  10. Universitäten, Goethe-Institut
  11. Fußballstadien
  12. Zoologischer Garten
  13. Gewässer
  14. Brücken über den Dnjepr

Highlights der Stadt

Andreas-Gasse (Andriyivsky Uzwiz)
Hierbei handelt es sich um die berühmteste historische Straße Kiews und eine der Hauptattraktionen der Stadt. Man spricht bei ihr auch vom „Montmartre Kiews“. Näheres hier >>>

Kiew, Ukraine, Kijewo-Petscherska Lawra (Höhlenkloster)
Kijewo-Petscherska Lawra © goruma (T.Asthalter)

Kijewo-Petscherska Lawra (Höhlenkloster)
Dieses Kloster zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt direkt neben dem Park des höchsten Ruhmes im Kiewer Stadtteil Petschersk. Das Kloster erhielt seinen Namen, weil das Flussufer hier hügelig ist und es zahlreiche Höhlen gibt, in denen seit dem 11. Jahrhundert Mönche gelebt haben. Näheres hier >>>

Ukraine, Kiew, Kijewo-Petscherska Lawra

Kijewo-Petscherska Lawra

Ukraine, Kiew, Kijewo-Petscherska Lawra

Kijewo-Petscherska Lawra

Burg von Richard Löwenherz
Zwischen 1902 und 1904 von Dimitri Orlow erbaut, sollte das Haus in der Andriyivsky Uzwiz auch dessen Namen tragen. Indes kam es im Anschluss der Bauarbeiten zu einem Skandal mit den städtischen Autoritäten. Näheres hier >>>

Gorodetskij Haus (Haus der Chimären)
In den Jahren 1901 und 1902 wurde das Haus der Chimären im Stile des Art Nouveau in der heutigen Bankowa Straße gebaut. Näheres hier >>>

Kiew, Ukraine, Maidan Nesaleshnosti
Maidan Nesaleshnosti © goruma (A.Khomenko)

Maidan Nesaleshnosti ("Platz der Unabhängigkeit")
Dieser Platz im Zentrum von Kiew gehört zu den bedeutendsten Hauptplätzen der Stadt und wird von vielen historischen Bauwerken umrahmt. Näheres hier >>>

Sophienkirche (Sophienkathedrale)

Hierbei handelt es sich um eine vierkuppelige, fünfschiffige Kreuzkirche, deren Galerie im Inneren nach byzantinischem Vorbild offen ist. Besonders interessant sind die zahlreichen Fresken und Mosaike sowie das Grabmal von Jaroslaw dem Weisen. Näheres hier >>>
 

 

Museen und Galerien

Kiew: Andreaskirche © goruma (T.Asthalter)

Andreevskiy Spusk 
Museum

Gelegen in der Andriyivsky Uzwiz werden in diesem Museum Exponate zur Andreaskirche, der Burg von Richard Löwenherz und zu vielen anderen Gebäuden der berühmten historischen Straße gezeigt. Hinzu kommen große Kollektionen alter Bücher.

Bogdan und Varvara Khanenko Museum der Kunst

Dieses Museum zeigt die größte ukrainische Kollektion ausländischer Kunst. Dazu gehören nicht nur westeuropäische Malereien sowie ägyptische und klassische Antiquitäten, sondern auch Keramiken und Porzellan aus aller Welt.

Memorial complex

Der an den Zweiten Weltkrieg erinnernde 10 Hektar große Komplex befindet sich im Distrikt Pechersk am rechten Ufer des Dnjepr. Er beinhaltet die Ruhmesflamme sowie die "Allee der heldenhaften Städte“ und zeigt Ausrüstungsgegenstände der sowjetischen Armee zur Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Mikhail Bulgakow Museum

Dieses Museum ist dem bekannten russischen Schriftsteller Mikhail Bulgakow gewidmet. Zu sehen sind etwa 2.500 Stücke aus dem einstigem persönlichen Besitz des Meisters.

Nationales Kunstmuseum der Ukraine

www.namu.kiev.ua
Der ukrainischen Kunst wurde dieses Museum gewidmet. Gegenwärtig sind dort über 20.000 Ausstellungsstücke zu besichtigen.

Nationalmuseum der Geschichte des Großen Patriotischen Krieges von 1941-1945

www.warmuseum.kiev.ua
Das Museum gehört zu den größten der Ukraine und beinhaltet über 300 Ausstellungen. Es befindet sich gleich bei der 62 Meter hohen bekannten Statue "Rodina Match".

 

Opernhäuser, Theater, Kulturzentren

Operhaus “Taras Shevchenko"
www.opera.com.ua
Nach den Opernhäusern von Odessa und Lemberg gehört die Oper von Kiew zu den ältesten der Ukraine. Sie wurde 1867 eingerichtet.

Ukraine, Kiew, Operhaus “Taras Shevchenko"

Operhaus “Taras Shevchenko"
© goruma (N.Khomenko)

Ukraine, Kiew, Operhaus “Taras Shevchenko"

Operhaus “Taras Shevchenko"
© goruma (N.Khomenko)

Lesya Ukrainka Theater 
www.rusdram.com.ua
Das 1979 in Kiew gegründete Lesya Ukrainka National Academic Theater of Russian Drama ist aus dem kulturellen Leben der ukrainischen Hauptstadt nicht mehr wegzudenken. Das Haus produziert und zeigt seit seinem Bestehen Stücke der russischen und natürlich auch der ukrainischen Dramatik.

Kiew: National-Philharmonie © goruma (T.Asthalter)

National Philharmonic Society of Ukraine
www.filarmonia.com.ua
Das Konzerthaus Kiews liegt am Ende der Chreschtschatik-Straße und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die im 19. Jahrhundert begonnen hat. Seither konnte das Haus bereits viele berühmte Komponisten wie Rachmaninow, Scrijabin oder Tschaikowskij begrüßen.

 

Besondere Straßen und Viertel

Kiew: Chreschtschatik-Straße © goruma (T.Asthalter)

Chreschtschatik-Straße
Diese beeindruckende Straße durchzieht den Platz der Unabhängigkeit. Sie zählt zu den Pracht- und den beliebtesten Einkaufs- und Bummelmeilen der Stadt und wird von Geschäften, Restaurants, Cafés, Banken und Bürogebäuden gesäumt.
Übrigens
Freitags, samstags und sonntags wird die Straße von 9 bis 21 Uhr für den Verkehr gesperrt. Sie entwickelt sich dann immer hin zu einem Volksfest.

Ukraine, Kiew, Chreschtschatik-Straße

Chreschtschatik-Straße
© goruma (N.Khomenko)

Ukraine, Kiew, Chreschtschatik-Straße

Chreschtschatik-Straße
© goruma (N.Khomenko)

Hidropark
Diese Insel im Fluss Dnjepr, deren Name einfach "Wasserpark“ bedeutet, wird als Unterhaltungskomplex mit natürlich v.a. Wasserattraktionen genutzt. Dazu gehören Strände, Bootsverleihe, Ping-Pong, Restaurants, ein Casino und vieles mehr. Über die "Venezianische Brücke" ist sie mit der Dolobetskij-Insel verbunden und mit dem Rest der Stadt über einerseits die Metrobrücke und andererseits über die Rusaniwkabrücke.

Kiew: Andreas-Gasse © goruma (T.Asthalter)


Andreas-Gasse
(Andriyivsky Uzwiz)
Hierbei handelt es sich um die berühmteste historische Straße Kiews und eine der Hauptattraktionen der Stadt. Man spricht bei ihr auch vom „Montmartre Kiews“, denn die Straße befindet sich zwischen zwei Hügeln und stellt den kürzesten Weg von der alten Oberstadt (Kniaziwska Hora) zum kommerziellen Distrikt Podil dar. Genauer genommen beginnt die Straße auf der Hügelspitze bei der Andreaskirche und endet beim Kontraktowa Platz. Zu den beeindruckendsten Gebäuden, die sich entlang der Straße erheben, gehören die Burg von Richard Löwenherz, die barocke Andreaskirche und das Haus von Mikhail Bulgakow.

 

Besondere Plätze und Märkte

Kiew: Maidan Nesaleshnosti © goruma (T.Asthalter)

Maidan Nesaleshnosti ("Platz der Unabhängigkeit")
Dieser Platz im Zentrum von Kiew gehört zu den bedeutendsten Hauptplätzen der Stadt und wird von vielen historischen Bauwerken umrahmt. Fast immer sind hier Touristen sowie Einheimische unterwegs, die ihm ein lebhaftes Gesicht verleihen. Mehrere Brunnen und Treppen sowie eine Gedenksäule verzieren den Platz.
Übrigens
In den 2000er Jahren fanden auf diesem Platz die größten politischen Demonstrationen der Ukraine statt. Die wichtigste davon sicherlich war die "Orangene Revolution" im Jahre 2004. Damals hatten sich mehrere 100.000 Protestierende auf dem Platz versammelt und für mehrere Wochen trotz der Kälte dort auch in Zelten übernachtet. Der Protest hatte sich aufgrund von Wahlbetrug gebildet und verhalf schließlich dem Kandidaten Viktor Yushchenko zu seinem verdienten Sieg.

Besarabskij Market
Zwischen 1910 und 1912 etabliert, befindet sich dieser Markt im Zentrum der Stadt am südwestlichen Ende der Chreschtschatik-Straße. Hier wird eine riesige Auswahl einheimischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse angeboten.

Buchmarkt
An der U-Bahn-Station Petriwka gibt es einen sehr beliebten Buchmarkt, den man unbedingt einmal besuchen sollte.

Kontraktowa Platz ("Platz der Verträge")

Ukraine, Kiew, Kontraktowa  Platz
Kontraktowa Platz © goruma (N.Khomenko)

Dieser Platz ist v. a. wegen seiner bedeutenden Rolle für das kommerzielle Viertel Podil bekannt. Der Name des Platzes geht auf die 1800er Jahre und den Umstand zurück, dass auf ihm die Händler und Kaufleute ihre Verträge unterschrieben hatten. Außerdem siedelten sie sich hier mit ihren Geschäften und Läden an. Der Platz besticht durch den Samsonbrunnen, welcher in den Jahren 1748 und 1749 vom ukrainischen Architekten Iwan Hryhorowitsch-Barskij geschaffen worden ist. Viele Freiluftveranstaltungen finden auf dem Platz ebenso statt wie Musikkonzerte und Volksfeste.

Michailplatz

An diesem beeindruckenden Kiewer Platz befinden sich gleich mehrere imposante Bauwerke. Neben dem Michaelkloster und der Sophienkirche, die zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde, sticht auch das Reiterdenkmal der Kosaken ins Auge. Zudem reihen sich am Platz viele alte und neue Gebäude entlang, wobei sich in einem von ihnen das Ukrainische Historische Museum befindet.

 

Besondere Bauwerke

Kiew: Ukrainisches Haus © goruma (T.Asthalter)

Ukrainisches Haus
Dieses Kunst- und Kulturzentrum in der bekannten Chreschtschatik-Straße wurde 1982 erbaut. Ursprünglich war das monumentale Bauwerk als Leninmuseum konzipiert worden, was interessant ist, hat doch Lenin kein einziges Mal in seinem Leben auch nur einen Schritt nach Kiew getan. Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde das Gebäude seinem jetzigen Zweck zugeführt.

Fernsehturm Kiew

Die mit 385 Metern vermutlich höchste Stahlfachwerkkonstruktion der Welt ist der Kiewer Sendeturm für UKW und Fernsehen. Er wurde bereits im Jahre 1973 errichtet.

Gebäude der Nationalbank der Ukraine

Dieses Gebäude entstand zwischen 1902 und 1905 und geht auf Entwürfe der Architekten O Koboljew und O. Verbitskij zurück. 1933 wurden zwei weitere Etagen hinzugefügt. Besonderheiten sind, dass der italienische Bildhauer Emilio Sala einige der Dekorationen am Gebäude geschaffen hat. Das Bauwerk beherbergt heute die Nationalbank der Ukraine.

Goldenes Tor

Ukraine, Kiew, Goldenes Tor
Goldenes Tor © goruma (N.Khomenko)

Hierbei handelt es sich um ein Stadttor Kiews, das unter Jaroslaw dem Weisen nach dem Vorbild des Goldenen Tores von Konstantinopel erbaut wurde. Im 13. Jahrhundert von mongolischen Truppen beschädigt, wurde das Tor im 19. Jahrhundert rekonstruiert. Lange war es der Haupteingang nach Kiew. Heute beherbergt es ein Museum, das anlässlich seines 1500-jährigen Bestehens eingerichtet wurde.

Ukraine, Kiew, Goldenes Tor

Goldenes Tor
© goruma (N.Khomenko)

Ukraine, Kiew, Goldenes Tor

Goldenes Tor
© goruma (N.Khomenko)

Gorodetskij Haus (Haus der Chimären)
In den Jahren 1901 und 1902 wurde das Haus der Chimären im Stile des Art Nouveau in der heutigen Bankowa Straße gebaut. Der verantwortliche Architekt war Wladislaw Gorodetskij, der so genannte “Gaudí von Kiew.“ Seinen interessanten Beinamen verdankt das Haus dem Umstand, dass es zahlreiche exotische Tierdarstellungen und Jagdszenen an der Fassade besitzt. Gegenwärtig wird das imponierende, aber ein wenig sureal und düster wirkende Haus für offizielle und diplomatische Zeremonien verwendet.

Legenden

Das Haus ist spannend und daher auch Objekt von ein paar Legenden gewesen. Eine besagt, dass Gorodetskijs Tochter sich im Dnjepr ertränkt habe und der Architekt darauf, von Wahnsinn umwittert, sein Haus im Andenken an die geliebte Tochter gebaut habe. Eine andere nimmt an, das Gorodetskij das Haus so verflucht habe, dass seine Mieter entweder unglücklich werden oder finanziellen Schiffbruch erleiden. In der Tat ist es wahr, dass alle Geschäftsleute, die in dem Haus gewohnt haben, Bankrott gingen und alle Organisationen, die sich hier niederließen, schnell aufgelöst wurden.

Mutter Heimat (Rodina Match)

Eine weithin sichtbare Gedenkstätte, die an den Zweiten Weltkrieg erinnern soll, ist die im Jahr 1981 erbaute monumentale Statue namens „Mutter Heimat“. Sie hat die stattliche Höhe von 62 Metern und steht auf einem 40 m hohen Podest. Geschaffen wurde sie von Yevgeny Vuchetitsch.

Werkhowna Rada Gebäude

Im Zentrum von Kiew steht das Haus, in dem sich das Ukrainische Parlament (= Werkhowna Rada) während seiner regulären Sitzungen berät. Zwischen 1936 und 1938 im neo-klassizistischen Stil der Stalinära erbaut, wird es dominiert von einer beeindruckenden Glaskuppel, welche nachts eine mehrfarbige Beleuchtung erhält. Das Innere des Bauwerks glänzt durch unzählige Dekorationen, Marmorarbeiten und den imposanten Kronleuchter der Haupthalle, der wie eine Sonnenblume geformt ist.

 

Kirchen

Kiew: Sophienkathedrale © goruma (T.Asthalter)

Sophienkirche (Sophienkathedrale)
www.sophia.org.ua
Hierbei handelt es sich um eine vierkuppelige, fünfschiffige Kreuzkirche, deren Galerie im Inneren nach byzantinischem Vorbild offen ist. Besonders interessant sind die zahlreichen Fresken und Mosaike sowie das Grabmal von Jaroslaw dem Weisen. Die Sophienkathedrale, welche auch auf einer russischen Münze abgebildet ist, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Das 1037 erbaute christliche Gotteshaus ist die älteste Kathedrale des ostslawischen Raumes. Sie gilt als eines der herausragendsten Bauwerke der europäisch-christlichen Kultur und war in der Zeit der Kiewer Rus Hauptsitz der Kirche. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche im ukrainischen Barockstil restauriert. 
Übrigens:
Der gegenwärtig noch in Lemberg (Lviv) residierende Großerzbischof der griechisch-katholischen Kirche wird in Kürze seinen Sitz in die Sophienkirche verlegen.

Andreaskirche

Diese hübsche Kirche von Kiew befindet sich auf halber Strecke an der beliebten Andreasgasse. Sie wurde ab 1749 für Katharina die Große von dem italienischen Baumeister Bartolomo Francesco Rastrello erbaut.

Kijewo-Petscherska Lawra (Höhlenkloster)

Kiew, Ukraine, Kijewo-Petscherska Lawra (Höhlenkloster)
Kijewo-Petscherska Lawra © goruma (T.Asthalter)

Dieses Kloster zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt direkt neben dem Park des höchsten Ruhmes im Kiewer Stadtteil Petschersk. Das Kloster erhielt seinen Namen, weil das Flussufer hier hügelig ist und es zahlreiche Höhlen gibt, in denen seit dem 11. Jahrhundert Mönche gelebt haben. Das gesamte Areal setzt sich aus vielen Kirchen- und Klostergebäuden zusammen und ist eine Wallfahrtsstätte russisch-orthodoxer Christen. Im Zentrum der sakralen Stätte liegt die Uspenskikathedrale. Erst vor kurzem hat man das Kirchenbauwerk wieder neu errichtet, nachdem es im Zweiten Weltkrieg gesprengt worden war. Um die Kathedrale herum gibt es viele Museen und ein Theater. Am für viele interessantesten sind aber natürlich die Petscheri, also die Höhlen, die sich durch viele verwinkelte Gänge ziehen. In einigen Nischen sind Glassärge aufgestellt worden, in denen auch Mumien liegen.
www.lavra.kiev.ua

Kiew: Swjato Michailiwskii Solotowerchii Monastir © goruma (T.Asthalter)

Swjato Michailiwskii Solotowerchii Monastir (Michael-Kloster)
www.zolotoverh.info
Dieses Kiewer Klostergebäude am Michaelplatz wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 1936 wurde es zerstört und zwischen 1997 und 1998 neu aufgebaut. Das Kloster besticht zunächst durch seine auffällige Farbgebung, welche sich so zusammensetzt, dass der Hauptteil des Gebäudes zwar blau ist, die zahlreichen Kuppeln aber golden erstrahlen. Ein weiterhin interessantes architektonisches Detail ist der imposante Glockenturm. Im Inneren des Michael-Klosters liegt auch ein Geschichtsmuseum.

Wladimirkathedrale
Die Wladimirkathedrale in Kiew ist die bedeutendste Kathedrale des Kiewer Patriarchats - der ukrainisch-orthodoxen Kirche - und wurde zwischen 1859 und 1882 errichtet.

Ukraine, Kiew, Wladimirkathedrale

Wladimirkathedrale
© goruma (N.Khomenko)

Ukraine, Kiew, Wladimirkathedrale

Wladimirkathedrale 
© goruma (N.Khomenko)

Vydubychi Kloster
Das historische Kloster entstand zwischen 1070 sowie 1077. Indes haben nur ein paar wenige Kirchen dieses sakralen Komplexes die vergangenen ca. 950 Jahre überlebt. Eine davon ist die Kirche des Hl. Michael, welche in den Jahren zwischen 1766 und 1769 durch M. I. Yurasow rekonstruiert worden ist. Seit den späten 1990ern wird das Kloster von der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche verwaltet.

 

Burgen, Paläste und Villen

Kiew: Burg von Richard Löwenherz © goruma (T.Asthalter)

Burg von Richard Löwenherz
Zwischen 1902 und 1904 von Dimitri Orlow erbaut, sollte das Haus in der Andriyivsky Uzwiz auch dessen Namen tragen. Indes kam es im Anschluss der Bauarbeiten zu einem Skandal mit den städtischen Autoritäten, so dass Wiktor Nekrassow das Bauwerk kurzerhand nach dem berühmten englischen König und Kreuzfahrer benannte, über den er zu dieser Zeit gerade ein Buch geschrieben hat. Die gotischen Stilelemente bestärken diese Verbindung architektonisch. Der Keller des Hauses beheimatet einen Frisör, ein Lebensmittelgeschäft und eine Fleischerei. Gegenwärtig soll das Haus in ein Hotel umgewandelt werden.

Kiew Festung (Kievskaya krepost)

Hierbei handelt es sich um einen ganzen Komplex an Befestigungsbauwerken. Sie sind im 19. Jahrhundert durch die russische Armee entstanden. Einige der Gebäude des Komplexes, der im 20. Jahrhundert seinen eigentlichen Nutzen verloren hatte, wurden restauriert und in ein Museum umgewandelt, während andere militärischen und kommerziellen Zwecken dienen.

Mariyinsky Palace

Dieser malerische Barock-Palast an den hügeligen Ufern des Dnjepr entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und fungiert heutzutage als offizielle Residenz des ukrainischen Präsidenten. An der südlichen Seite des schönen Bauwerks, das in den frühen 1980ern restauriert worden war, breitet sich ein großer beeindruckender Park aus.

Mizhnarodny tsentr kul'tury i mystetstv (Zhovtneny palats - Oktober Palast)

Vom Architekten Vikentij Beretti in den frühen 1900ern erbaut, wurde nach der ukrainischen Unabhängigkeit 1991 in „Internationales Kultur- und Kunstzentrum“ zurück benannt. In seiner Geschichte hatte der Palast bereits mehreren Zwecken gedient. Zur Zeit der Russischen Revolution 1917 beherbergte das Gebäude ein "Seminar für junge Damen" (= Institut Blagorodnyh Devits). Nach der Revolution wurde der Palast von der Regierung sowie dem KGB genutzt. Der Oktober-Palast wird gegenwärtig als Konzerthaus und als internationales Handelszentrum verwendet.

Parkanlagen

Park Witschnoji Slawi ("Park des höchsten Ruhmes")
Park Witschnoji Slawi © goruma (T.Asthalter)

Park Witschnoji Slawi ("Park des höchsten Ruhmes")
Dieser Kiewer Park liegt in südöstlicher Richtung oberhalb des Dnjepr. Hier befindet sich auch ein Kenotaph (= Ehrenmal für einen oder mehrere Verstorbene) in Form eines Obelisken, den man zur Erinnerung an die Kriegsopfer erbaut hat.

A.V.Fomin Botanischer Garten
Im Jahr 1839 eröffnete die Kiewer Universität Schewtschenko ihren eigenen Botanischen Garten. Er hat heute eine Größe von 22,5 Hektar und beheimatet über 8.000 verschiedene Pflanzenarten. 1977 kam das 30 Meter hohe Gewächshaus hinzu, das die ältesten Palmengewächse der Ukraine enthält. Der Name des Parks geht auch den Akademiker A.V. Fomin zurück, welcher den Botanischen Garten mehrere Jahre geleitet hatte.

Botanischer Garten der Wissenschaftlichen Akademie (Zentraler Botanischer Garten)

Als der wohl malerischste Park Kiews gilt dieser 1936 gegründete Botanische Garten. Er beheimatet auf seinen 120 Hektar nicht nur mehr als 13.000 Pflanzenarten aus aller Welt, sondern liegt auch in der unmittelbaren Umgebung zum Kloster Wijdubitskij. Der Garten ist bei Touristen wie Einwohnern Kiews gleichermaßen beliebt. Die beste Zeit, ihn aufzusuchen ist das späte Frühjahr. Dann nämlich blüht überall der lilafarbene Flieder.

Park Peremohy (Siegespark)

In der Nähe zur U-Bahn-Station Darnytsia gelegen, ist dieser Park vor allem bei Spaziergängern, Joggern und Fahrradfahrern beliebt.

Schewtschenko Park
Der Park befindet sich im Zentrum der Stadt gegenüber der "Nationalen Taras Schewtschenko Universität". Es ist daher kaum verwunderlich, dass der Park ein beliebter Ort für die Studenten und Studentinnen zum Bummeln und Entspannen darstellt.
 

Ukraine, Kiew, Schewtschenko Park

Schewtschenko Park
© goruma (N.Khomenko)

Ukraine, Kiew, Schewtschenko Park

Schewtschenko Park
© goruma (N.Khomenko)

Wolodimirska Hirka-Park
Als westlichster Teil der grünen Lunge Kiews erstreckt sich der Park in der hügligen Landschaft des Flusses Dnjepr. Er gewährt allen Besuchern einen herrlichen Blick auf die Stadt. In diesem wundervollen Park befindet sich das Denkmal des heiligen Wolodimir (russ. Wladimir). Durch diesen Fürsten wurde im Jahr 988 das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Neben dem Denkmal startet eine Seilbahn, die zum Michael-Kloster führt.

Universitäten, Goethe-Institut

In Kiew gibt es gegenwärtig 99 Hochschulen. Die drei folgenden Universitäten sind also nur eine verschwindende Auswahl aus dem Reichtum der Stadt an höheren Bildungseinrichtungen:

Nationale Taras Schewtschenko Universität.
Im Jahr 1930 wurde die Universität gegründet. Sie besteht aus folgenden Fakultäten:

  • Biologie
  • Chemie
  • Kybernetik
  • Geologie
  • Ökonomie 
  • Geschichte 
  • Recht 
  • Mechanik und Mathematik 
  • Philosophie 
  • Physik 
  • Radiophysics 
  • Soziologie und Psychologie

Kiewer Nationale Universität für Bauwesen und Architektur
www.knuba.edu.ua
1930 gegründet, aber erst seit 1999 unter dem gegenwärtigen Namen bestehend, bildet die Universität gegenwärtig etwa 7.500 Studenten aus und besteht aus folgenden Fakultäten:

  • Architektur
  • Baukonstruktion und Bautechnologie
  • Bauwesen
  • Computer- und Informationswissenschaften
  • Städtebau und Stadtentwicklung
  • Wasserbau
  • Weiterbildungs- und Pädagogisches Zentrum

National Technical University of Ukraine
www.ntu-kpi.kiev.ua
Als führende technische Universität Kiews lernen an dieser 1898 gegründeten Universität in jedem Jahr mehr als 40.000 Studenten.

Nationale Universität Kiew-Mohyla-Akademie

www.ukma.kiev.ua
Die NaUKMA ist die älteste und eine der bedeutendsten ukrainischen Hochschulen. Ihre Gründung geht auf das 17. Jahrhundert zurück, wobei sie erst 1994 den Rang einer staatlichen Universität zuerkannt bekam. Folgende Fakultäten bietet die Universität, an der schon der russische Wissenschaftler und Dichter Michail Wassiljewitsch Lomonossow studiert hat:

  • Computerwissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Naturwissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften

Goethe-Institut Kiew
wul. Woloska 12 / 4
0Tel. +380 44 4969785
Fax 4655 Kiew, Ukraine
+380 44 4969789
info@kiew.goethe.org
www.goethe.de/kiew

Fußballstadien

Lobanovsky Dynamo Stadium
Das multifunktionale Stadion Kiews wird gegenwärtig v.a. für Fußballspiele verwendet, denn es ist das Heimstadion des FC Dynamo Kyiv. Insgesamt bietet es 16.888 Zuschauern Platz und wurde 1934 erbaut.

Nazionaly Sportiwny Komplex (NSK) "Olympysky"
(Olympiastadion)
Ein weiteres Stadion Kiews ist das NSK - das Olympiastadion. Es ist die Heimspielstätte der ukrainischen Nationalmannschaft. In dem Stadion finden bei der vom  8. Juni bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine stattfindenden Fußball-Europameisterschaft (EM) drei Vorrundenspiele, ein Viertelfinalspiel sowie das Finale statt. Für die EM wurde das Stadion  durch das Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner  umgebaut -  u.a. mit einer Überdachung der Tribünen sowie mit einer integrierten Flutlichtanlage.
www.nsc-olympic.com

Ukraine, Kiew, Nazionaly Sportiwny Komplex (NSK) "Olympysky"
Nazionaly Sportiwny Komplex

Ukraine, Kiew, Nazionaly Sportiwny Komplex (NSK) "Olympysky"
"Olympysky"

Ukraine, Kiew, Nazionaly Sportiwny Komplex (NSK) "Olympysky"
NSK

Sportpalast
Etwa 6.000 Zuschauer können den Sportpalast besuchen, der sich seit 1960 im Zentrum Kiews befindet. Im Laufe seiner Geschichte konnten hier schon viele Rockkonzerte mit solchen Größen wie bspw. Deep Purple aufgeführt werden. Abgesehen von Konzerten finden im Sportpalast auch große Ausstellungen und Handelsmessen statt. Im Jahre 2005 wurde hier auch der Eurovision Song Contest veranstaltet.

Zoologischer Garten

Kiew: Zirkus © goruma (T.Asthalter)

Kiew Zoo
Der Kiewer Zoo ist einer der größten Zoologischen Gärten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetstaaten. Der auch zu den ältesten Tierparks der Ukraine gehörende Zoo beheimatet auf mehr als 40 Hektar über 3.500 Tiere aus aller Welt. Diese entstammen etwa 400 Tierarten. Hier werden auch wissenschaftliche Forschungen betrieben, die sich bspw. mit dem Schutz bedrohter Tierarten befassen. Der Kiew Zoo gehört seit 1996 zur „European Association of Zoos and Aquariums.
zoo.kyiv.org

 

Gewässer

Kiew: Dnjepr © goruma (T.Asthalter)

Dnjepr
Der Dnjepr ist 2.285 Kilometer lang, was ihn zum drittlängsten Fluss Europas macht. Er fließt von Russland durch Weißrussland bis zur Ukraine und ergießt sich schließlich ins Schwarze Meer. Auf einer Länge von 115 Kilometern bildet der "Fluss des Ruhmes", wie er auch genannt wird, die natürliche Grenze zwischen Weißrussland und der Ukraine.

Desna
Die Desna ist ein 1.130 Kilometer langer Nebenfluss des Dnjepr, der in der russischen Oblast Smolensk entspringt. In den Dnjepr mündet die Desna, die auf einer Länge von 535 Kilometern beschiffbar ist, nördlich von Kiew.

Seen in Kiew
Mehrere Seen gibt es auf dem Kiewer Stadtgebiet. Sie erfreuen sich nicht nur im Sommer bei badenden und sich sonnenden Menschenmassen größter Beliebtheit, sondern auch im Winter, wenn sie zugefroren sind. Dann nämlich kommen die Eisfischer herbei und bilden einen merkwürdig harmonischen Kontrast zu den rasanten bunten Kindern auf ihren Schlittschuhen.

 

Brücken über den Dnjepr

Ukraine, Kiew, Fußgängerbrücke
Kiew: Fußgängerbrücke © goruma (N.Khomenko)

Fußgängerbrücke
Diese Kiewer Brücke ist 427 Meter lang und verbindet seit 1957 den Dnjepr Kai mit der Insel Trukhanow.

Metro Brücke

Die zweietagige Brücke löste zwei Vorgängerbrücken aus den Jahren 1853 und 1925 ab. 1965 wurde sie erbaut und verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie sowohl für den U-Bahn- als auch den Autoverkehr konzipiert worden ist.

Moskowskiij Brücke

Diese Brücke wurde 1976 erbaut und überspannt den Dnjepr mit einer Länge von 816 Metern.

Paton Brücke

Über eine Länge von 1.521 Metern spannt sich diese Brücke über den Dnjepr. Mit ihrem Bau wurde bereits vor dem Zweiten Weltkrieg begonnen, indes konnte sie erst 1953 fertig gestellt werden. Besonders markant sind die 10 Meter hohen dorischen Säulen auf ihr.

Yujnij Brücke

Als zweite Metrobrücke Kiews wurde sie zwischen 1983 und 1990 erbaut und misst seitdem eine Länge von 1.200 Metern. Über die Brücke verlaufen der U-Bahn-Verkehr und sechs Hochgeschwindigkeitsfahrstreifen. Die gewaltigen turmähnlichen Pfeiler können fast schon als Wahrzeichen Kiews fungieren und geben der Brücke eine Höhe von bis zu 110 Metern.

>>> Zum Seitenanfang


Kommentare
Rene  (Donnerstag, 29.09.2011)
Gute Seite. Auch ich hab letztens darüber nachgedacht, einen Trip nach Kiew und anschließend nach Pripyat zu machen!
mumuuu  (Mittwoch, 03.12.2008)
schöööön...danke hat mir bei nem referat geholfen =D


Kommentieren

eMail:  

Name:  

Kommentar:  


Benoten sie diesen Artikel


 
gut 1   2   3   4   5  schlecht 

Hotels suchen

Anreisedatum

Abreisedatum




Kurzinfo

Die genaue Zeit der Gründung Kiews, einer der ältesten Städte Osteuropas, liegt im Dunkeln. Sie muss...

      Kurzinfo

Kiew

Die genaue Zeit der Gründung Kiews, einer der ältesten Städte Osteuropas, liegt im Dunkeln. Sie muss...

      Kiew

Fremdenverkehrsamt

Momentan gibt es in Kiew noch keine städtische Touristeninformation. Die von einer solchen Agentur z...

      Fremdenverkehrsamt

Besonderheiten, Feste und Veranstaltungen

Besondere Veranstaltungen in Kiew Nicht nur, dass Kiew im August 2007 der Austragungsort der Weltme...

      Besonderheiten, Feste und Veranstaltungen

Anreise und Verkehr

In Kiew wird, wie im Rest des Landes, auf der rechten Seite gefahren.  Um Ärger mit der Polize...

      Anreise und Verkehr

Bekannte Personen

Michail Afanasjewitsch Bulgakow (1891 - 1940) russischer Schriftsteller aus Kiew, der zu den großen...

      Bekannte Personen