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Hamburg - Das Tor zur Welt

Hamburger Hafen © goruma (Dr.Ramm)

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern nach Berlin nicht nur die bevölkerungsreichste deutsche Stadt, sondern auch eines der 16 Bundesländer.
Die Stadt gliedert sich in sieben Bezirke, die  ihrerseits in insgesamt 105 Stadtteile gegliedert sind und die sich wiederum alle zusammen in 180 Ortsteile unterteilen.

Gut 100 Kilometer von der Nordsee entfernt zu liegen und trotzdem maritimes Flair zu haben, das können nicht viele Städte von sich behaupten. Hamburg kann es: Kreischende Möwen, Seeklima und ein riesiger Hamburger Hafen lassen in der Hansestadt das Gefühl aufkommen, sich in unmittelbarer Nähe des Meeres zu befinden, was daran liegt, dass die Nordsee durch die Elbe direkt mit Hamburg verbunden ist. 
Der Hafen nimmt mit seinen 7.339 Hektar = 73,39 km² etwa zehn Prozent der Gesamtfläche des Stadtgebiets ein und ist somit der größte Hafen Deutschlands und der zweitgrößte Europas, im und rund um den Hafen sind rund 155.000 Menschen beschäftigt. Im Jahr 2005 wurden rund 8 Mio. Standardcontainer und 125 Mio. Tonnen Waren und Güter umgeschlagen. Schiffe mit einem Tiefgang unter ca. 15 m können den Hafen und die Stadt anlaufen. Ein Ausbaggern der Elb-Fahrrinne auf eine Tiefe von rund 17,50 m ist für die nächsten Jahre geplant. 
Neben der Elbe gibt es in Hamburg eine große Anzahl weiterer Wasserflächen wie beispielsweise die Alster, die sich im Stadtgebiet in Binnen- und Außenalster aufteilt. Zudem verfügt Hamburg über zahlreiche Kanäle und Fleete, die von unzähligen Brücken überspannt werden. Die Hansestadt ist im übrigen mit ihren 2.453 Brücken die brückenreichste Stadt Europas und übertrifft sogar London, Venedig und Amsterdam

Trotz der großen Zerstörungen, vor allem im Zweiten Weltkrieg und nach der Sturmflut im Jahre 1962, ist Hamburg eine der wenigen großen Städte mit einem relativ einheitlichen Stadtbild, das durch das harmonische Nebeneinander historischer und moderner Bauten geprägt ist. So gibt es viele sehenswerte Gebäude zu entdecken wie z. B. die Speicherstadt, das Hamburger Rathaus oder die modernen Bauten in der neu entstandenen Hafencity mit der im Januar 2017 eröffneten Elbphilharmonie. Sehenswert sind auch die Einkaufspassagen, von denen Hamburg mehr hat als jede andere deutsche Stadt. Diese wurden zum Teil schon während des 19. Jahrhunderts angelegt und bieten, auch bei schlechtem Wetter, hervorragende Bedingungen für einen Einkaufsbummel. Besonders schön sind beispielsweise die Alsterarkaden in unmittelbarer Nähe der Binnenalster.

Hamburg, St.Pauli Landungsbrücken
St.Pauli Landungsbrücken © goruma (Dr.Ramm)

Wer es lieber grüner mag, dem empfiehlt sich ein Besuch in einer der schönen Parkanlagen, die in Hamburg zahlreich vorhanden sind und die die Stadt zu einer der grünsten Städte Deutschlands machen. Ob man sich im Stadtpark im größten Biergarten Hamburgs trifft, im Alsterpark flaniert oder in "Planten un Blomen" den wunderschönen Japanischen Garten besichtigt - entspannen lässt es sich in der Hansestadt auf vielerlei Arten. Und wer die Stadt einmal aus der Wasserperspektive sehen möchte, kann dies von einem der vielen Ausflugsschiffe aus tun. 

Neben der maritimen Wirtschaft (Reedereien und Werften) ist Hamburg seit einigen Jahrzehnten auch als Werbe- und Medienstadt bekannt, in der sich zahlreiche Werbeagenturen und Verlage angesiedelt haben. Weiterhin verfügt die Stadt über ein großes Kulturangebot mit unzähligen Galerien, Museen und Theatern. Das Hamburger Ballett unter der Leitung von John Neumeier ist eine der besten Kompanien weltweit und auch weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Fans der "leichteren Kost" können eine Reihe verschiedener Musicals wie den "König der Löwen", "Dirty Dancing" oder "Mamma Mia" anschauen. Und wer danach noch Appetit auf leckeres Sushi oder eine knusprige Pizza hat, kann bei einem der zahlreichen Hamburger Lieferservices das Gewünschte bestellen.

Auch die Vergnügungsmeile in St. Pauli - mit der bekannten Reeperbahn - bietet einige Abwechslung und wer bis zum frühen Morgen durchgefeiert hat, der kann danach sonntags früh an 05:00 Uhr in aller Ruhe über den Fischmarkt schlendern und den Tag z.B. mit einem Fischbrötchen beginnen und das während über der Stadt die Sonne aufgeht. Und wer erinnert sich hier nicht an den immer noch extrem populären Hans Albers mit seinem Chanson: "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins ..."

Hinweis
Informationen, die für das gesamte Land gelten, z. B. zur Währung, zu Einreisebestimmungen, Gesundheitsfragen u. ä. finden sie unter Deutschland.

 

Name der Stadt Freie und Hansestadt Hamburg
Weitere Bezeichnungen Hamborg (plattdeutsch)
Staat Bundesrepublik Deutschland
Bundesland Stadtstaat Hamburg
Lage Hamburg liegt im Norden von Deutschland, zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein,
an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe und etwa 110 km südostlich vor der Mündung der Elbe in die Nordsee.
Wahrzeichen der Stadt Hamburger Michel, Elb-Philharmonie
Funktion der Stadt Hafenstadt, Stadtstaat 
Eines der 16 deutschen Bundesländer
Bürgerschaft Die Bürgerschaft ist das Parlament des "Bundeslandes Hamburg"
1. Bürgermeister

Am 07. März 2011 Alaf Scholz von der SPD
Mit 75 Stimmen wieder gewählt am 15. April  2015

Fläche 755,24 km²
Einwohnerzahl ca. 1.778.000
Ethnien V.a. Deutsche
Sprachen Deutsch
Religionen V.a. evangelisches und römisch-katholisches Christentum
Landeswährung Euro (1€ = 100 Cent)
Flüsse Elbe (Norder- und Süderelbe)
Alster 
Bille
Seen Im Südosten der Stadt liegen der Hohendeicher See sowie die Binnen- und die Außenalster.
Offizielle Homepage www.hamburg.de
Touristenzentrum
Tourist Information im Hauptbahnhof
Hauptausgang Kirchenallee
Öffnungszeiten: tgl. 7-23 Uhr
Telefonvorwahl mit Länderkennung 0049 - (0)40 - Teilnehmernummer
Uhrzeit MEZ bzw. im Sommer die MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit)
Netzspannung, Netzfrequenz 230/400 V und 50 Hz
Fußball Hamburger Sportverein (HSV)
FC St. Pauli von 1910
Kfz.-Kennzeichen HH (Hansestadt Hamburg)


Kommentare
Hummel  (Mittwoch, 12.07.2017)
Jetzt geht, wie erwartet, die Umdeuterei und Relativierung der G20-Krawalle los. Demnach war zum einen die Polizei schuld, da sie die Menschen provoziert hatte. Und andereseits sollen es gar nicht die Angehörigen des schwarzen Blocks gewesen sein, die Steine und Molotowcocktails geworfen hatten, sondern irgendwelche erlenishungrige Partyjugendliche. Einer der geschädigten Ladenbesitzer im Schanzenviertel verstieg sich sogar zu der Behauptung, dass Angehörige des schwarzenBlocks im Gegenteil geholfen hatten, die Partyjungs vom Steinewerfen und Plündern abzuhalten. Da die gefasten "Täter" alles Jugendliche sind, werden die Strafen wohl im Bereich von ein paar Sozialstunden liegen. Unsere Polizei wird geradezu verarscht. Ich sag nur noch "Mors Mors"
Ein Hamburger  (Sonntag, 09.07.2017)
Dem Einsatzleiter des G20-Gipfels Hartmut Dudde fehlt das absolut erforderliche Differenzierungsvermögen zwischen friedlichen Demonstranten und den Kriminellen des Schwarzen Blocks. Es war geradezu idiotisch, die harmlosen Demonstranten daran zu hindern, ihre Zelte aufzubauen und sie ihren oft humorvollen Protesten nachgehen zu lassen Und dann schickt er 300 Beamte wegen einer völlig harmlosenParty nach Berlin zurück, um sie wenige Tage später flehentlich zurück erbittet. Aber auch der Innensenator hatte keine gute Figur gemacht. Der Bürgermeister Scholz hat sich damit jede weitere Karriere verbaut. Da hatten 1.000 bis 2.000 Kriminelle den Staat vorgeführt.
Dr. Klaus Janker  (Freitag, 07.07.2017)
Ich habe die Demonstranten in meiner Straße selber erleben und erdulden müssen. Da können die Linken auf ihren Pressekonferenzen soviel argumentieren wie sie wollen. Ein Blick in zahlreiche Straßen von Altona dürfte reichen!
Livebeobachter  (Freitag, 07.07.2017)
Lernt die Polizei denn nie dazu. Warum hat sie den Demonstrationszug "Welcome zur Hölle" nicht einfach laufen lassen. Wenn es dann zu Übergriffen des Schwarzen Blocks gekommen wäre, hätte sie immer noch eingreifen können. Und niemand hätte Grund zu Kritik. Jetzt heißt es überall, dass die Polizei für die Krawalle verantwortlich sei. Ich fürchte, am Ende wird der Gesamteinsatzleiter geopfert und evtl. werden der Polizeipräsient und Innensenator zurücktreten. Glückwunsch an die Linksradikalen!!!!!
Khadir  (Donnerstag, 20.04.2017)
Ich lebe jetzt seit 6 Jahren in Hamburg und sehe die Stadt mittlerweile - nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium - als meine Heimat an. Danke Hamburg, Danke Deutschland!! GORUMA: Das freut uns!
Hummel  (Sonntag, 18.12.2016)
Das folgende Gedicht von Matthias Claudius, der am 21. Januar 1815 in Hamburg verstorben ist hat mich etwas irritiert. Kann mir jemand sagen, was er damit ausdrücken wollte: Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar; Der Wald steht schwarz und schweiget, Und aus den Wiesen steiget Der weiße Neger wunderbar. GURUMA: Sie sind ein kleiner Scherzkeks. Es heißt korrekt: Und aus den Wiesen steiget Der weiße Nebel wunderbar.


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