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Kurzinfo

Dresden - Das Elbflorenz

Dresden: Blick auf die Frauenkirche © goruma (V.Koppenwallner)

"Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es beim Untergang Dresdens wieder."
Gerhart Hauptmann)

Der bedeutende deutsche Schriftsteller Gerhart Hauptmann drückte in diesem Satz die ungeheure Betroffenheit aus, die der Anblick Dresdens nach dem Untergang der Stadt im Februar 1945 in einem jedem verursachte, der das ehemalige Elbflorenz erblickte oder gar von dem Inferno betroffen war. Noch heute ist Dresden stark durch den damaligen Feuersturm geprägt: Das Altstadtbild der Stadt kann sich nach wie vor nicht in der ursprünglichen Geschlossenheit präsentieren. Der Wiederaufbau hat bis zum heutigen Tage nicht alle Wunden heilen können, auch begründet durch die Plattenbauweise der DDR, die bedrückend nahe an die wiederhergestellten historischen Bauten heranreicht. Allerdings sollten die Einheitsbauten schon bald keine so große Rolle mehr spielen, da Dresden sich jeden Tag ein bisschen mehr herausputzt: Auf immer mehr der unzähligen Baustellen werden die Arbeiten vollendet, die prachtvollen Fassaden erstrahlen nach der Restauration in neuem Glanz und weitere elegante Läden öffnen ihre Türen. Frauenkirche, Residenzschloss und Altmarkt wurden bis zum 800-jährigen Stadtjubiläum rekonstruiert, ebenso das Kurländer Palais und viele mehr. 

Ein großer Teil der vielen bedeutenden Bauwerke Dresdens wurden im Augustinischen Zeitalter erbaut: 70 Jahre lang regierten Friedrich August I. und sein Sohn und Nachfolger Friedrich August II. Auf diese beiden Herrscher gehen die weltberühmten Barockbauten und Kunstsammlungen Dresdens zurück. Die Stadt zählt zu den schönsten Städten Europas. Heute bietet sie dem Besucher Hochgenüsse in allen denkbaren Bereichen. Allein die Theaterinszenierungen und Konzerte locken eine Vielzahl von Besuchern in die Elbstadt, zudem fasziniert Dresden durch seiner malerische Lage und die wahrhaften Wunderwerke aus Sandstein - wie allen voran der Zwinger - die die Elbe säumen; diesem Anblick von der Brühlschen Terrasse aus verdankt die Stadt ihren Beinamen "Florenz des Nordens". Auch die Neustadt überzeugt durch ihre Atmosphäre. Schöne Altbauten mit Erkern, kleine Kneipen und Hinterhöfe sowie vereinzelt übrig gebliebene Tante-Emma-Läden prägen diesen Stadtteil. Zudem liegt hier das größte historische Villenviertel Deutschlands, in dem wunderschöne Parks und Gärten zum Spazierengehen und Verweilen einladen. Ein weiteres reizvolles Abenteuer für Naturfreunde bietet eine Raddampferfahrt in die Umgebung der Stadt, beispielsweise in die Weinberge oder die Sächsische Schweiz, wo jeder Wanderer voll auf seine Kosten kommt. Das Elbtal ist seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe: In den Elbauen darf nicht gebaut werden, so dass sie sich herrlich mit dem Rad erfahren lassen.

 

Dresden

Dresden, Semperoper: Virtuelles Panorama © www.visit-world.com

Dresden vereint heute Barock und Hightech. Neben den barocken Prachtbauten entstanden in Dresden schon zu DDR-Zeiten zahlreiche Industriegebäude. Dresden entwickelte sich zum Wissenschafts- und Hightechzentrum. Die modernsten Chipwerke Europas befinden sich ebenso in Dresden wir mehrere Forschungszentren wie zum Beispiel das Max-Planck-Institut. Dresden ist eine besonders vielfältige Stadt: Neben ihrer wieder hergestellten besonderen Schönheit bietet die Metropole viel Natur, Kunst und Gastronomie, so dass ein Aufenthalt in der Stadt an der Elbe jeden Besucher begeistern wird.
Vom 1. bis 5. Juni 2011 fand in Dresden der 33. "Deutsche Evangelische Kirchentag" statt.

Hinweis
Informationen, die für das gesamte Land gelten, z. B. zu Währung, Einreisebestimmungen, Gesundheitsfragen u. ä., finden Sie unter Deutschland.

Name der Stadt Dresden
weitere Bezeichnungen Das Elbflorenz
Staat Bundesrepublik Deutschland
Bundesland Freistaat Sachsen
Wahrzeichen der Stadt Frauenkirche
Semperoper
Zwinger
Brühlsche Terrasse
Lage Dresden liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges an der Nordabdachung des Osterzgebirges,
am Übergang vom Ober- zum Mittellauf der Elbe, in der Dresdner Elbtalweitung.
   
Funktion der Stadt Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen
Kreisfreie Stadt
Sitz des Regierungsbezirks Dresden
Fläche 328,30 km²
Einwohnerzahl Ca. 531.000
Ethnien V.a. Deutsche
Daneben v.a. Vietnamesen, Russen, Ukrainer, Polen, Türken, Chinesen, Iraker, Ungarn,
Jugoslawen, Tschechen, Italiener, Griechen, Inder, Bulgaren
Umgangssprache V.a. Deutsch
Religionen Nur ein Viertel der Dresdner sind Angehörige einer Religionsgemeinschaft: 
17,5% evangelisch-lutherisches Christentum
4,7% römisch-katholisches Christentum
1,5% Judentum und andere Glaubensrichtungen (v.a. Islam)
Landeswährung Euro (1 € = 100 Cent)
Flüsse Die Elbe durchfließt auf 30 km Länge das Stadtgebiet:
In Form einer halben Acht verläuft sie um das Stadtzentrum herum.
Die Neustadt liegt auf der rechten Seite, die Altstadt auf der linken Seite des Flusses.
Die Weißeritz und der Lockwitzbach sind linke Nebenflüsse der Elbe, die im Osterzgebirge entspringen.
Die Prießnitz ist ein rechter Nebenfluss der Elbe.
Erhebungen bzw. Berge Triebenberg: 383 m
Dresden liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges und südlich des Osterzgebirges.
Offizielle Homepage www.dresden.de
Touristenzentrum
Tourist-Information Dresden
Prager Str. 2b
01069 Dresden oder
Schinkelwache am Theaterplatz
Tel: 0049-(0)351 - 50 160 160
Fax: 0049-(0)351 - 50 160 166
Öffnugszeiten: Mo - Fr: 10 - 18 Uhr, Sa: 10 - 16 Uhr
Email: info@dresden.travel
Telefonvorwahl mit Länderkennung 0049 - (0)351 - Teilnehmernummer
Uhrzeit MEZ bzw. im Sommer die  MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit)
Netzspannung, Netzfrequenz 230 V und 50 Hz
Fußball Dynamo Dresden
Kfz.-Kennzeichen DD


Kommentare
Ein Sachse  (Dienstag, 03.11.2015)
Hllo. Gestern hatte Lutz Bachmann von Pegida erklärt, dass der Justizministr Maas der schlimmste Demagoge seit Goebbels sein. Einabsoluter Schwachsinn für jeden der Goebbels mal gehört hat. Das kritisierte die SPD-Generalsekretärin Fahimi mit harten Worten und bezeichnete dabei Bachmann als Faschisten. Das hat merkwüdigerweise kaum jemanden aufgeregt. Und ich erinnere mich noch gut daran, wie Sarrazin als Nazi und schlimmeres bezeichnet wurde. Unsere Medien sind merkwürdig einseitig. GORUMA: Wir sind kein politisches Portal. Weitere derartige Postings - egal aus welcher politischen Richtung - werden wir nicht mehr veröffentlichen.
Ein Dresdner  (Montag, 21.09.2015)
Nicht schlecht. Aber ihr hättet darauf aufmerksam machen müssen, das unser Land ab dem Jahr 2025 "Islamisches Kalifat Deutschland" heißen wird. Entsprechende Pläne, das Grundgesetz in dieser Richtung zu ändern liegen, bereits vor.


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