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Kosmetische Hautpflege

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie ist von der Kindheit bis ins hohe Alter laufend Veränderungen unterworfen. Ihre Beschaffenheit wird nicht nur von äußeren Einflüssen bestimmt, sondern auch vom körperlichen und seelischen Gesamtzustand des Menschen. Sie spiegelt nicht nur Vorgänge in unserem Organismus wider, sondern hat auch vielfältige Funktionen als Grenzschicht zwischen Organismus und Außenwelt

Wichtige Aufgaben der Haut sind:

  • Die Schutzwirkung als Barriere gegen thermische, mechanische und chemische Einwirkungen von außen.
  • Das Regulieren des Wärmehaushalts des Körpers durch Verengung und Erweiterung der feinen Blutgefäße in den Hautschichten und durch Steuerung der Sekretion von Schweißdrüsen. Dies wird unterstützt durch die isolierende Wirkung des Unterhautfettgewebes.
  • Das Entlasten der Nieren, indem sie einen Teil des Abtransportes der Stoffwechselprodukte übernimmt.
  • Das Empfangen von Reizen über die sensorischen Nervenendigungen, wie den Tastrezeptoren, Schmerzrezeptoren oder den Wärme- bzw. Kälterezeptoren.

Geschützt wird die Haut durch einen Säureschutzmantel, der sich aus den Produkten der Schweiß- und Talgdrüsen, aus den in der Hornschicht enthaltenen wasserlöslichen Substanzen und auch aus der ausgeschiedenen Kohlensäure bildet. Durch den Säureschutzmantel wird die natürliche Bakterienflora der Haut reguliert und Krankheitserreger, die auf die Haut gelangen, geschwächt. Das natürliche saure Milieu auf der Haut liegt bei einem pH-Wert um 5 bis 6. Ein gestörter pH-Wert beeinträchtigt die natürliche Bakterienflora der Haut. Als Folge können verschiedene Hautveränderungen auftreten, wie beispielsweise Rötungen, Juckreiz, Pickel, Entzündungen und Infektionen.

Viele Menschen sind heute der Ansicht, dass die Schönheit der Haut in erster Linie von der Anwendung kosmetischer Mittel bestimmt wird, was nicht zuletzt durch die Werbebotschaften der Kosmetikindustrie gefördert wird. Oftmals wird dabei außer acht gelassen, dass auch das körperliche und seelische Wohlbefinden für eine schöne Haut wichtig ist. Die enge biologische Beziehung zwischen der Haut und den inneren Organen des Menschen verdeutlicht, dass natürliche Schönheit den gesamten Organismus betrifft. Schönheit kommt also auch von innen!
Für eine schöne, und damit in der Regel auch gesunde Haut, ist außerdem eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, genügend Schlaf, sowie Bewegung (am besten an frischer Luft) wichtig.

Besonders hautschädigend dagegen sind übermäßiger Alkoholgenuss, Zigarettenrauchen und ausgedehnte Sonnenbäder. Letzteres gewinnt zunehmend an Bedeutung, da in vielen Teilen der Erde die Ozonschicht immer dünner wird. Dadurch gelangt mehr UV-Strahlung auf die Erdoberfläche und damit auch auf unsere Haut. Personen mit heller Haut haben gegenüber Personen mit dunkler Haut einen schlechteren natürlichen Schutz vor Sonneneinstrahlung. Daher sollten Sonnenschutzmittel der Strahlungsintensität, der Aufenthaltsdauer in der Sonne und zusätzlich dem Hauttyp angepasst werden. Außerdem sollte man nicht dem häufig noch geltenden Zwang unterliegen, dass eine Bräunung der Haut erstrebenswert ist, um als gesund, sportlich und erfolgreich zu gelten.

Neben dem gesunden Lebensstil spielt aber auch die kosmetische Pflege der Haut eine wichtige Rolle. Während eine gesunde Haut von Babys und Kleinkindern in der Regel gar keine oder nur wenig Pflege benötigt, gewinnt die Hautpflege mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Dabei geht es aber nicht nur um den Aspekt der Schönheit, sondern auch um den der Funktionalität. Eine schlecht gepflegte Haut, wie beispielsweise eine sehr trockene und rissige Haut verliert nicht nur an Elastizität, sondern ist auch anfälliger für Hautkrankheiten.

Um aus dem zahlreichen und häufig unübersichtlichen Kosmetikangebot die richtigen Präparate herauszufinden, muss man vor allem Kenntnisse über seinen Hauttyp haben. Hierfür geben die folgenden Informationen Orientierungshilfen zur Bestimmung des eigenen Hauttyps. Dabei sollte aber beachtet werden, dass bei vielen Menschen verschiedene Hauttypen vorkommen können. Die Gesichtshaut kann beispielsweise an den Wangen und der Stirn trocken sein, an der Nase und dem Kinn dagegen fettig, mit der Neigung zu Hautunreinheiten. Zusätzlich beeinflusst die äußere Umgebung, hierbei vor allem die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur den Zustand der Haut. Bei problematischer Haut sollte ohnehin ein Experte (Hautarzt oder Kosmetikerin) konsultiert werden.

Normale Haut

Die "normale Haut" ist der Idealzustand. Sie ist gesund, geschmeidig, widerstandsfähig und enthält ausreichend Feuchtigkeit und Fett.
Je nach Alter des Menschen ist aber auch dieser Hauttyp Veränderungen unterworfen. So kann eine normale Haut in der Pubertät, durch Überproduktion der Talgdrüsen, vorübergehend fettig werden und zu Hautunreinheiten neigen.
Mit zunehmenden Alter dagegen verliert auch die normale Haut Feuchtigkeit und Fett, so dass sie in den trockenen Hauttyp übergehen kann.
Normale Haut bedarf in jungen Jahren wenig Pflege. Je nach Lebensumständen sollten aber vor allem Frauen ab Mitte Zwanzig die Haut mit feuchtigkeits- und eventuell auch fettspendenden Kosmetika pflegen. Dieses gilt besonders, wenn die Haut schädigenden Einflüssen, wie beispielsweise Sonneneinstrahlung oder extremer Kälte ausgesetzt ist.
Als Pflege für die normale Haut eignen sich in jungen Jahren eher feuchtigkeitsspendende Kosmetika, mit zunehmendem Alter Präparate mit einem steigenden Fettanteil. Es können Cremes oder Masken für die Gesichtshaut und Lotionen für den Körper angewendet werden.Wichtige Aufgaben der Haut sind:

  • Die Schutzwirkung als Barriere gegen thermische, mechanische und chemische Einwirkungen von außen.
  • Das Regulieren des Wärmehaushalts des Körpers durch Verengung und Erweiterung der feinen Blutgefäße in den Hautschichten und durch Steuerung der Sekretion von Schweißdrüsen. Dies wird unterstützt durch die isolierende Wirkung des Unterhautfettgewebes.
  • Das Entlasten der Nieren, indem sie einen Teil des Abtransportes der Stoffwechselprodukte übernimmt.
  • Das Empfangen von Reizen über die sensorischen Nervenendigungen, wie den Tastrezeptoren, Schmerzrezeptoren oder den Wärme- bzw. Kälterezeptoren.

Geschützt wird die Haut durch einen Säureschutzmantel, der sich aus den Produkten der Schweiß- und Talgdrüsen, aus den in der Hornschicht enthaltenen wasserlöslichen Substanzen und auch aus der ausgeschiedenen Kohlensäure bildet. Durch den Säureschutzmantel wird die natürliche Bakterienflora der Haut reguliert und Krankheitserreger, die auf die Haut gelangen, geschwächt. Das natürliche saure Milieu auf der Haut liegt bei einem pH-Wert um 5 bis 6. Ein gestörter pH-Wert beeinträchtigt die natürliche Bakterienflora der Haut. Als Folge können verschiedene Hautveränderungen auftreten, wie beispielsweise Rötungen, Juckreiz, Pickel, Entzündungen und Infektionen.

Viele Menschen sind heute der Ansicht, dass die Schönheit der Haut in erster Linie von der Anwendung kosmetischer Mittel bestimmt wird, was nicht zuletzt durch die Werbebotschaften der Kosmetikindustrie gefördert wird. Oftmals wird dabei außer acht gelassen, dass auch das körperliche und seelische Wohlbefinden für eine schöne Haut wichtig ist. Die enge biologische Beziehung zwischen der Haut und den inneren Organen des Menschen verdeutlicht, dass natürliche Schönheit den gesamten Organismus betrifft. Schönheit kommt also auch von innen!
Für eine schöne, und damit in der Regel auch gesunde Haut, ist außerdem eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, genügend Schlaf, sowie Bewegung (am besten an frischer Luft) wichtig.

Besonders hautschädigend dagegen sind übermäßiger Alkoholgenuss, Zigarettenrauchen und ausgedehnte Sonnenbäder. Letzteres gewinnt zunehmend an Bedeutung, da in vielen Teilen der Erde die Ozonschicht immer dünner wird. Dadurch gelangt mehr UV-Strahlung auf die Erdoberfläche und damit auch auf unsere Haut. Personen mit heller Haut haben gegenüber Personen mit dunkler Haut einen schlechteren natürlichen Schutz vor Sonneneinstrahlung. Daher sollten Sonnenschutzmittel der Strahlungsintensität, der Aufenthaltsdauer in der Sonne und zusätzlich dem Hauttyp angepasst werden. Außerdem sollte man nicht dem häufig noch geltenden Zwang unterliegen, dass eine Bräunung der Haut erstrebenswert ist, um als gesund, sportlich und erfolgreich zu gelten.

Neben dem gesunden Lebensstil spielt aber auch die kosmetische Pflege der Haut eine wichtige Rolle. Während eine gesunde Haut von Babys und Kleinkindern in der Regel gar keine oder nur wenig Pflege benötigt, gewinnt die Hautpflege mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Dabei geht es aber nicht nur um den Aspekt der Schönheit, sondern auch um den der Funktionalität. Eine schlecht gepflegte Haut, wie beispielsweise eine sehr trockene und rissige Haut verliert nicht nur an Elastizität, sondern ist auch anfälliger für Hautkrankheiten.

Um aus dem zahlreichen und häufig unübersichtlichen Kosmetikangebot die richtigen Präparate herauszufinden, muss man vor allem Kenntnisse über seinen Hauttyp haben. Hierfür geben die folgenden Informationen Orientierungshilfen zur Bestimmung des eigenen Hauttyps. Dabei sollte aber beachtet werden, dass bei vielen Menschen verschiedene Hauttypen vorkommen können. Die Gesichtshaut kann beispielsweise an den Wangen und der Stirn trocken sein, an der Nase und dem Kinn dagegen fettig, mit der Neigung zu Hautunreinheiten. Zusätzlich beeinflusst die äußere Umgebung, hierbei vor allem die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur den Zustand der Haut. Bei problematischer Haut sollte ohnehin ein Experte (Hautarzt oder Kosmetikerin) konsultiert werden.

Trockene Haut

Trockene Haut ist rauh, spannt und hat weniger Elastizität. Sie ist besonders empfindlich und neigt zu Juckreiz, Rötungen, Entzündungen und Schuppung.
Als Ursache kann ein Feuchtigkeitsmangel oder ein Fettmangel, sowie eine Kombination aus beidem vorliegen. Bei jüngeren Leuten benötigt trockene Haut in der Regel mehr Feuchtigkeit als Fett, bei älteren Personen ist es eher umgekehrt. Die Bedürfnisse der Haut können aber auch je nach Körperregion unterschiedlich sein und sind generell Veränderungen unterworfen.
Bei extremen Hautproblemen, wie starke Rötungen, Juckreiz und starke Schuppung sollte zur genaueren Diagnose immer ein Spezialist befragt werden.
Fehlt der trockenen Haut Feuchtigkeit, eignen sich Kosmetika mit hohem Wasseranteil, also in erster Linie Cremes. Zusätzlich kann in den Präparaten die chemische Substanz Harnstoff enthalten sein, die in der Konzentration bis maximal zehn Prozent als Feuchtigkeitslieferant geeignet ist. Ein höherer Harnstoffanteil dagegen bewirkt eine Schuppung der Haut und würde die trockene Haut schädigen.
Fehlt der trockenen Haut Fett, sollten eher salbenartige Zubereitungen angewendet werden, bei denen im Gegensatz zu den cremigen Präparaten der Fettanteil überwiegt.
Durch steigenden Fettanteil in Kosmetika wird auch der Feuchtigkeitsverlust der Haut herabgesetzt, weil die fettenden Anteile auf der Haut einen Schutzfilm bilden, wodurch die Verdunstung von Wasser herabgesetzt wird.

Fettige Haut

Bei der fettigen Haut liegt eine übermäßige Produktion der Talgdrüsen vor. Die Haut glänzt, ist großporig und neigt häufig zu Mitessern und Pickeln. Oftmals ist sie zusätzlich schlecht durchblutet und dick, was Hautunreinheiten fördern kann. Fettige Haut braucht eine gründliche Pflege, wobei beachtet werden muss, dass die Talgdrüsenproduktion durch ein Austrocknen der Haut nicht noch mehr angeregt wird.
Wichtig ist, dass man fettige Haut immer sehr gut reinigt, am besten zweimal am Tag. Nur so kann man einem Verstopfen der Poren durch ein Gemisch aus Staub, Schmutz und Hauttalg und der Entstehung von neuen Hautunreinheiten vorbeugen. Wichtig sind auch eine gründliche Nachreinigung mit einem Gesichtwasser, sowie die sparsame Anwendung von fettreichen Hautpflegecremes.
Tritt fettige Haut mit der Neigung zu Hautunreinheiten in der Pubertät auf, hat dieses meist hormonelle Ursachen. Im Idealfall normalisiert sich die Beschaffenheit der Haut nach dem Ende der Pubertät.
Fettige Haut kann aber auch angeboren oder durch bestimmte Lebensumstände bedingt sein. So können Störungen des vegetativen Nervensystems, Verdauungsstörungen, psychische Probleme, schlechte Ernährung oder sogar Erkrankungen zu einer vermehrten Fettproduktion der Haut führen.

Die Mischhaut

Die so genannte Mischhaut tritt nur im Gesicht auf und ist in ihrer Behandlung und Pflege nicht ganz einfach, da sie die Merkmale zweier Hauttypen aufweist. Oftmals ist die Haut im Bereich der Stirn, der Nase und des Kinns fettig (T-Region), an den Wangen und dem Hals dagegen trocken.
Da eine Anwendung unterschiedlicher Präparate im Gesicht umständlich ist, bietet die Kosmetikindustrie Präparate für die Pflege der Mischhaut an. Wenn die Unterschiede zwischen den fettigen und den trockenen Bereichen der Haut nicht sehr ausgeprägt sind, kann ein einzelnes Präparat auch ausreichen. Bei extrem trockenen oder fettigen Hautarealen sollten diese aber besser einzeln gepflegt werden.

Akne

Unter dem Begriff Akne versteht man Hauterkrankungen, die mit Rötungen, Pickeln und Pusteln einhergehen. Die Diagnose sowie die Behandlung der Akne sollte generell dem Dermatologen vorbehalten sein.
Am häufigsten ist die Akne vulgaris (gewöhnliche Akne), die meist in der Pubertät auftritt. Sie entsteht aufgrund einer krankhaften Überproduktion der Talgdrüsen (Seborrhöe) und tritt besonders deutlich in den talgdrüsenreichen Hautpartien Stirn, Nase, Wangen und Kinn auf. Die Akne vulgaris kann in zwei Phasen unterschieden werden: In der ersten Phase bilden sich vermehrt Mitesser (Komedonen), da die übermäßige Talgproduktion in Verbindung mit Staub und Schmutz zur Verstopfung der Poren führt. In der zweiten Phase können sich die verstopften Poren entzünden und zu eitrigen Pickeln oder Pusteln entwickeln. Auf gar keinen Fall sollte der Laie versuchen Mitesser, Pickel oder Pusteln durch Herumdrücken zu beseitigen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass sich die entzündlichen Bereiche verschlimmern und es zur Narbenbildung kommen kann.

Methoden der Hautpflege

Hautreinigung

Hautprobleme können entstehen, weil die Haut ungenügend oder falsch gereinigt wird. Falsch wäre beispielsweise eine trockenen Haut mit alkoholhaltigen Mitteln oder eine fettige Haut mit ölhaltigen Präparaten zu reinigen.
Eine gründliche Reinigung ist besonders für fettige Haut, die zur Bildung von Mitessern und Pickeln neigt, wichtig. Wer Make-up oder andere dekorative Kosmetika anwendet, sollte seine Haut ebenfalls gründlich reinigen. Auf dem Kosmetikmarkt gibt es für die unterschiedlichen Hauttypen zahlreiche Hautreinigungsmittel und im Prinzip haben sie alle dieselbe Aufgabe: Sie sollen die Schmutzteilchen, die sich auf der Oberfläche der Haut abgelagert haben entfernen, ohne dabei die natürlichen Hautfunktionen zu beeinträchtigen. Neben einfachem Leitungswasser besteht eine Auswahl zwischen Reinigungsemulsionen, Reinigungsölen, wasserfreien Fettcremen, Waschsyndets, Seifen und festen Stoffen (unter anderen Mikrofasertücher, Bürsten, Waschlappen), die die Haut mechanisch reinigen. Das Reinigungsmittel sollte nach seiner spezifischen Funktion gewählt werden und möglichst den ph-Wert der Haut von ca. 5,5 besitzen: Make-up entfernt man am Besten mit öllöslichen Reinigungsmitteln, normal verschmutzte Haut kann man mit Waschsyndets oder Seife reinigen und bei fettiger, unreiner Haut empfiehlt sich eine Mischreinigung mit wasserlöslichen und eventuell alkoholhaltigen Mitteln.

Gesichtswasser

Nach der Hautreinigung muss man sichergehen, dass keine Rückstände des Reinigungsmittels oder, bei sehr kalkhaltigem Wasser, Kalkreste auf der Haut zurückbleiben. Auch dadurch können Hautirritationen und Unreinheiten entstehen. Aus diesem Grund sollte nach jeder Reinigung entweder gründlich mit Wasser nachgespült oder (noch besser) mit einem Gesichtswasser nachgereinigt werden. Die Nachreinigung mit einem leicht sauren (pH-Wert um 5) Gesichtswasser fördert die schnelle Regeneration des Hautsäuremantels und zu dem auch das Entfernen von wasserlöslichen Reinigungsmittel- und Kalkrückständen. Falls man nach einer Gesichtsreinigung kein Gesichtswasser zur Hand hat, kann der letzten Wasserspülung einige Tropfen Zitronensaft oder Obstessig hinzugefügt werden. Zusätzlich zum reinigenden Effekt haben Gesichtswasser eine erfrischende, klärende und adstringierende (zusammenziehende) Wirkung. Weitere beliebte und einfache Gesichtswässer sind Gurken- oder Traubensaft.

Hautcremes

Bei der Auswahl der Hautcreme sollte man den zu pflegenden Hauttyp berücksichtigen. Für viele Personen spielen außerdem wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle. So haben unabhängige Tests von Hautpflegemitteln häufig als Ergebnis, dass preiswerte Kosmetika ähnlich gute Effekte erzielen, wie teure Produkte.
Ferner wird bei anspruchsvollen und informierten Anwendern eine genaue Betrachtung der Inhaltsstoffe die Wahl des Produktes beeinflussen. Zum Sinn und Unsinn von Inhaltsstoffen objektive Angaben zu machen ist schwierig, da sich die Erkenntnisse der Forschung und Wissenschaft laufend ändern, so dass Richtlinien immer wieder neu bewertet werden müssen. Noch vor wenigen Jahren waren besonders naturnahe Präparate gefragt und galten sehr verträglich. Die zunehmende Entwicklung von allergischen Reaktionen rückt aber die Verwendung von Naturprodukten, wie beispielsweise Pflanzenextrakte oder fettige Bestandteile der Schafswolle in ein anderes Licht.
Zu den diversen Hautcremes ist außerdem zu bemerken, dass es keine Wundermittel gibt, wie einem die Werbeaussagen der Kosmetikindustrie versuchen zu vermitteln. Alle Hautcremes können nur die oberen Hautschichten erreichen und pflegen, massive Veränderungen der Hautbeschaffenheit, wie das Glätten von Falten, ist bislang noch Utopie.

Cremepackungen und Hautpflegemasken

Möchte man seiner Haut eine zusätzliche Pflege gönnen, empfehlen sich Cremepackungen und Hautpflegemasken. Auch hierbei ist das Angebot auf dem Kosmetikmarkt vielfältig.

Im folgenden ein paar Tipps, um sich seine Cremepackung oder Maske selber herzustellen:

Empfehlenswert für die trockene und alternde Haut wäre eine Cremepackung mit Eigelb: Zuerst verrührt man das Eigelb mit einem Spritzer Zitronensaft und gibt dann reichlich von einer hauttypgerechten Gesichtscreme hinzu. Die Zutaten zu einer streichfesten Paste verrühren. Die Cremepackung sollte nach einer ca. 30minütigen Einwirkzeit mit einer feuchtwarmen Kompresse abgenommen werden.

Für die Pflege der trockenen bzw. sensiblen oder alternden Haut wird eine Johanniskrautölpackung empfohlen. Folgende Zutaten werden für die Ölpackung benötigt: Zwei Esslöffel Johanniskrautöl, ein Eigelb und einen Spritzer Zitronensaft. Das zimmerwarme Öl sollte tropfenweise in das Eigelb eingerührt werden, bis eine feste Emulsion entsteht. Die Emulsion wird mit einem Spritzer Zitronensaft ergänzt und auf das gereinigte Gesicht aufgetragen. Nach 30 Minuten Einwirkzeit entfernt man die Johanniskrautölpackung mit viel lauwarmem Wasser und reinigt die Haut mit einem erfrischendem Gesichtswasser nach. Bei regelmäßiger Anwendung bewahrt man die Elastizität der Haut.

Für die Pflege der fettigen, unreinen Haut eignet sich besonders eine Sonnenblumenmaske. Hierzu benötigt man eine handvoll geschälte Sonnenblumenkerne, einen Teelöffel reinen Bienenhonig und einen Teelöffel reines Pflanzenöl. Die zu feinem Pulver gemahlenen Sonnenblumenkerne verrührt man mit dem Bienenhonig, dem Pflanzenöl und etwas warmen Wasser zu einem gut streichfähigen Brei. Die lauwarme Paste wird auf die gut gereinigte Haut aufgetragen und nach 30 Minuten mit viel lauwarmen Wasser wieder abgewaschen. Diese Maske kann zur Verbesserung des Hautbildes über einen längeren Zeitraum angewandt werden. Sie ist dank der Sonnenblumenkerne reich an Vitamin E, Öl und Lezithin und bildet mit dem Pflanzenöl und dem Bienenhonig eine gute Wirkstoffkombination. Bei schweren Akneformen und besonders geschädigter Haut, sollte aber vor der Anwendung der Maske der behandelnde Dermatologe befragt werden.

Peeling

Unter einem Peeling versteht man eine Hautreinigung, bei die oberen verhornten Hautschichten abgeschält werden. Es versteht sich von selbst, dass ein Peeling bei einer sehr trockenen, geschädigten Haut nicht ratsam ist. In erster Linie sind Peelings bei fettiger Haut, die zu Unreinheiten neigt sinnvoll.
Das Peeling kann mit käuflichen Peelingpasten oder -masken durchgeführt werden. Es können aber auch andere geeignete Substanzen verwendet werden, wie zum Beispiel geriebene Mandelkleie. Die Substanzen zum Peeling werden auf die feuchte Haut aufgetragen und mit sanften kreisenden Bewegungen auf der Haut verteilt. Die Augenpartie sollte dabei ausgespart werden. Das Massieren sollte, um Verletzungen der Haut zu vermeiden, nicht übertrieben werden. Anschließend wird die Peelingmasse mit lauwarmen Wasser abgewaschen. Da die Haut durch ein Peeling tendenziell austrocknet, empfiehlt sich im Anschluss die Pflege mit einer zum Hauttyp passenden Creme.




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