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Haarentfernung

Epilation - eine effektive Methode © goruma (Dr. Ramm)

Volles Haar galt schon in der Antike als Zeichen der Lebenskraft. Doch was soll man tun, wenn die Haare nicht am richtigen Platz sprießen und aus dem Symbol für Schönheit und Lebenskraft ein unerwünschtes Ärgernis wird? Methoden zur Haarentfernung an unerwünschten Stellen gibt es viele, doch letztlich lassen sie sich in drei Kategorien unterteilen:

  • Die Depilation: das Haar wird an der Hautoberfläche abrasiert oder mit einer Enthaarungscreme behandelt
  • Die Epilation: das Haar wird herausgezupft
  • Das Lasern: durch die Einwirkung von Laserstrahlen werden die Haarwurzeln zerstört, um ein Nachwachsen des Haares zu verhindern

Depilation - eine saubere, schmerzfreie Methode

Eine Möglichkeit der Depilation ist die Rasur. Beim Rasieren werden die Haare an der Hautoberfläche abgeschnitten. Hierzu empfiehlt es sich die Haut anzufeuchten und mit Rasierschaum; Seife oder auch Shampoo einzuschäumen. Der Rasierschaum hat den Vorteil das nasse, gequollene Haar aufzurichten, so dass es leichter und präziser an der Hautoberfläche gekappt werden kann. Da ein menschliches Haar am Tag 0,3 mm wächst, sind die abrasierten Härchen nach wenigen Tagen wieder nachgewachsen. Durch das stumpfe Schnittende erscheinen die Haare dicker und borstiger. Um sich eine glatte, "stoppelfreie" Haut zu bewahren, muss nach 2 bis 5 Tagen nachrasiert werden. Zum Rasieren kann man einen modernen elektrischen Rasierapparat (für Damen: Ladyshaver) benutzten, mit dem neben der normalen Trockenrasur auch oft nass rasiert werden kann. Der gängigste Rasierer ist der Damen-Nassrasierer, den es in zahlreichen Variationen in den Drogeriemärkten zu kaufen gibt.
Fazit: Es ist die günstigste, schmerzfreiste und auch schnellste Methode der Haarentfernung. Allerdings wachsen die Haare schnell wieder nach, die haarfreie Zeit beträgt nur 2 bis 3 Tage. Die Klinge sollte regelmäßig gewechselt werden und der Rasierer nur von einer Person genutzt werden, um bei eventuellen Verletzungen Entzündungen vorzubeugen.

Die andere Depilationsmethode ist die chemische Enthaarung. Spezielle Produkte wie Enthaarungscremes, Enthaarungssprays und Enthaarungsgele werden auf die behaarten Körperstellen aufgetragen und nach einer gewissen Einwirkdauer wieder abgewaschen. Die Mittel enthalten keratinlösende Wirkstoffe, die das Haar unmittelbar unter der Hautoberfläche auflösen. Die Haarwurzel wird hierbei nicht angegriffen. Nachteile dieser Produkte sind oft allergische Reaktionen der Haut. Vor der chemischen Enthaarung sollte das Produkt einen Tag zuvor in der Armbeuge getestet werden. Dieser Hautverträglichkeitstest ist wichtig, da schon beim kleinsten Anzeichen eines "Brennens" oder "Stechens" auf der Haut, auf eine Anwendung des Mittels verzichtet werden sollte.
Fazit: Wenn eine Verträglichkeit der chemischen Mittel erwiesen ist, kann man sich mit dieser schnellen, schmerzfreien Enthaarungsmethode auf 5 bis 10 haarfreie Tage freuen.

Eine weitere Enthaarungsmethode sind die Peelingpads. Durch kreisende Bewegungen mit den Pads auf den behaarten Stellen werden die Härchen in wenigen Minuten schnell und schmerzfrei abgelöst. Unklar ist nur, ob die Härchen an ihrer Wurzel herausgezogen werden (Epilation) oder durch das mechanische Kreisen an der Hautoberfläche porös werden und abbrechen (Depilation).
Fazit: Je nach der Intensität der kreisenden Bewegung können gute Resultate erzielt werden. Leider werden nicht alle Härchen gleich stark entfernt, so dass es zum einem unregelmäßigen nachwachsen der Haare kommen kann.

Epilation - eine effektive, aber nicht schmerzfreie Methode

Bei der Epilation werden die Härchen mit ihrer Wurzel herausgezupft. Hierzu kann man entweder ein elektrisches Epiliergerät oder Kaltwachs- bzw. Warmwachsstreifen benutzen. Diese Methode ist zwar relativ zeitintensiv und nicht unbedingt schmerzfrei, aber das Resultat ist eine wochenlange Abwesenheit von Härchen und "Stoppeln". Auf Reisen und in den Sommermonaten erspart es die wiederholte Rasur. Bei einem elektrischen Epiliergerät rotieren Metallscheibenpaare, die das Haar wie Pinzetten greifen und in der Rotationsphase herausreißen. Wichtig ist, dass man mit dem Epilierer gegen die Haarwuchsrichtung arbeitet. Dieser Vorgang ist für Ungeübte schmerzhaft. Allerdings gibt es Epiliergeräte mit Kühlaufsatz, die die zu bearbeitende Hautpartie unmittelbar vor der Epilation "vereisen", so dass das Herauszupfen des Haares nicht all zu schmerzhaft erscheint.
Eine andere Epilationsmethode ist die Haarentfernung mit Kalt- oder Warmwachsstreifen. Diese Prozedur ist die Schmerzhafteste von allen. Auf die gründlich getrockneten und fettfreien Hautpartien werden die Wachsstreifen aufgedrückt und mehrmals mit leichtem Druck glatt gestrichen. Dann reißt man die Streifen entgegen der Haarwuchsrichtung(!) mit einer schwungvollen Bewegung wieder ab. Je nach Haarwuchsdichte muss man diese Prozedur wiederholen. Für große Flächen benötigt man eine Vielzahl an Wachsstreifen. Wichtig ist, dass die zu entfernenden Härchen mindestens einen halben Zentimeter lang sind. Ansonsten könnten sie nicht am Wachsstreifen haften bleiben. Nach der Haarentfernung lassen sich Wachsrückstände ganz leicht mit warmem Wasser entfernen. Häufiger Fehler bei der Wachsenthaarung ist, dass die Steifen zu lange auf der Haut verbleiben und damit antrocknen. Beim Entfernen kann dann die Haut verletzt werden. Generell dürfen Härchen auf Muttermalen niemals herausgezupft werden, da sonst die Gefahr von, unter Umständen, bösartigen Zellveränderungen besteht. Besser wäre es, die Haare durch vorsichtiges Abschneiden zu entfernen.

Ein Nachteil der Epilation ist, dass es zu eingewachsenen Härchen kommen kann. Hautschuppen können die Haarkanäle verstopfen und zu Entzündungen der Haarwurzel führen. Um das zu vermeiden, sollten die enthaarten Körperpartien regelmäßig mit einem Luffaschwamm, einem leicht rauen Schwamm, massiert werden. Durch das mechanische Kreisen werden die nachwachsenden Härchen aufgestellt und können nicht in die Haut einwachsen.

Fazit: Diese Methode ermöglicht eine relative lange haarfreie Zeit, zirka 2 bis 3 Wochen. Allerdings ist sie zeitintensiv und schmerzhaft. Je nach Größe der Körperpartie benötigt man mindestens 10 Minuten. Der anfängliche Schmerz bei der Haarentfernung lässt in der Regel nach mehreren Anwendungen nach und die Haare wachsen weich mit einer feinen Spitze oder teilweise gar nicht mehr nach. Oftmals bieten Kosmetikinstitute Epilationen (kostenintensiv) an.

Haarentfernung - durch Lasertechnik

Die jüngste Methode zur Haarentfernung ist die Anwendung eines Lasers bzw. anderer technischer Geräte, deren Ziel die Verödung der Haarwurzel ist. Auch hierbei gibt es mehrere Verödungsmethoden: Eine Methode ist die Nadelepilation bei der durch den Haarkanal eine hauchdünne Sonde bis zur Haarwurzel geschoben wird. Die Sonde überträgt einen leichten Stromstoß, der die Haarwurzel veröden und somit die Wachstumszellen zerstören soll. Diese Prozedur kann sehr schmerzhaft sein. Nach der Behandlung bilden sich an den betroffenen Stellen Schorfpunkte, die aber nach ein, zwei Tagen abheilen. In der Regel sind zwei bis vier Behandlungen pro Köperpartie nötig bis ein endgültiges Resultat erzielt ist. Die Behandlung ist sehr zeitaufwendig und daher auch sehr kostenintensiv, da jedes Härchen einzeln verödet werden muss.
Fazit: Bei einer gelungenen Behandlung kann man langfristig die Härchen beseitigen. Risiko der Behandlungsmethode ist, dass durch das Eindringen der Sonde in den Haarkanal an dem umliegenden Gewebe Schäden entstehen können. Narbenbildung und Taubheit der Haut ist möglich.

Die Laserepilation und die Blitzlichtmethode arbeiten nach demselben Prinzip wie die Nadelepilation. Sie schädigen die Haarwurzel und zerstören die Wachstumszellen. Im Gegensatz zu der Nadelepilation wird beim Lasern, bzw. Arbeiten mit dem Blitzlicht die gekühlte und rasierte Hautpartie großflächig mit dem Laserlicht bestrahlt. Die in Wärme umgewandelte Lichtenergie wird über das Haar zur Wurzel (Papille) geleitet und schädigt dort das Versorgungsgefäß des Haares Die Härchen wachsen nur noch sehr dünn oder gar nicht nach. Entscheidend bei der Behandlung mit Lasertechnik oder Blitzlicht ist, dass die Haarwurzel während der Wachstumsphase getroffen wird. Die unterschiedlichen Wachstumsphasen der vielen Härchen erfordern mehrere Behandlungssitzungen. Nur so ist eine erfolgreiche Enthaarung möglich. 
Der Vorteil bei der Anwendung eines Lasers oder einer hochenergetischen Blitzlichtlampe gegenüber einer elektrischen Nadel ist, dass die Haut bei der Schädigung der Haarwurzel nicht durch eine Taubheit oder Narbenbildung beeinträchtigt wird. Nachteil dieser Behandlungsmethode ist, dass sie nur bei einem bestimmten Haut- und Haartyp sinnvoll ist, und zwar bei heller Haut mit dunklen pigmentierten Haaren. Bei dunkler Haut kann die Lichtenergie zu einer Pigmentveränderung der behandelten Hautpartie führen. Es könnten Melaninansammlungen (dunkle "Sommersprossen" oder auch Altersflecken) auftreten, oder die Haut stärker geschädigt werden als bei heller Haut. Ein weiterer Nachteil der Methode ist die Kostenintensität der einzelnen Behandlungssitzung. Der Preis richtet sich nach der Größe der zu enthaarenden Hautfläche und kann mehrere hundert Euro betragen. Zur kompletten Enthaarung einer Hautpartie sind mehrere Sitzungen nötig, die stets von einem Dermatologen durchgeführt werden sollten. Nachteilig ist auch, dass Haarentfernung durch Laser noch relativ neu ist und somit wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet vorhanden sind. So genannte Langzeitstudien gibt es noch nicht, Beobachtungen und Studien umfassen einen Zeitraum von weniger als zwei Jahren. Falls man sich zu einer Haarentfernung mit Laser oder Blitzlicht entschließt, sollte man sich nach den Qualifikationen des Anwenders und seiner Praxiserfahrung erkundigen. Außerdem sollte man sich vor dem Beginn der Behandlung ein Hautprofil und einen Kostenvoranschlag erstellen lassen und sich genau über die verschiedenen Arten von Laserstrahlen informieren. Zur Haarentfernung werden normalerweise Rubin-, Alexandrit- und Epi-Light-Laser eingesetzt.

Fazit
Die Behandlung mit Laser und Blitzlicht ermöglicht eine langfristige, dauerhafte Enthaarung. Allerdings gilt diese Annahme nur für Personen mit pigmentierten, dunklen Haaren und heller Haut. Für alle anderen ist das Risiko einer Pigmentveränderung der behandelten Hautpartien zu groß. Nachteilig ist die Kostenintensität der Methode und die noch nicht erforschten Langzeitwirkungen.




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