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Schweinegrippe

Allgemeines

Die Schweinegrippe ist insofern etwas Besonderes, da sie vom Schwein auf den Menschen übertragbar ist, gleichzeitig aber auch von Mensch zu Mensch. Dabei wurde das jetzt grassierende Virus, das neben Erbgut von Schweinegrippeviren auch solches von Menschen- und Vogelgrippeviren aufweist, bei Schweinen selber bisher nur in Kanada nachgewiesen. Ein aus Mexiko zurückgekehrter Farmer hatte das Tier wohl infiziert.

Schon im April und Mai 2009 beherrschte die Infektionserkrankung, die umgangssprachlich Schweinegrippe, offiziell Mexikanische oder Neue Grippe genannt wird, die Medien sowie zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen in zahlreichen Ländern, obwohl es in Deutschland beispielsweise nur 15 (17. Mai) Infizierte gab - weltweit waren es zur selben Zeit rund 8.500 - deren Krankheitsverlauf aber nicht allzu dramatisch war, mit Ausnahme einiger Toter in Mexiko und einem Toten in den USA. In Mexiko, dem Ausgangsland der Infektionserkrankung war nahezu das ganze öffentliche Leben wochenlang stark eingeschränkt - wobei zweifelhaft ist, ob tatsächlich alle Erkrankten an der Schweinegrippe litten. Allerdings wurde um den 6. Mai wieder Entwarnung gegeben. In Ägypten wurden auf Anordnung der Regierung ein Großteil der Schweine - ca. 350.000 - getötet. Dabei muss man wissen, dass Schweine hier vor allem von Christen gehalten werden - besonders von den Müllsammlern in der Hauptstadt Kairo. Für Moslems gelten Schweine als unrein. Ägyptische Religionsführer sprachen sogar davon, dass Schweine schlimmer seien als Atombomben.
Anfang Juni 2009 kam es dann jedoch zu einer zweiten, deutlich stärkeren Infektions-Welle. In Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt bereits rund 100 und weltweit in 74 Ländern fast 30.000 bestätigte Erkrankungsfälle. Dabei musste aufgrund des oft milden Verlaufs zusätzlich mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet werden. Angesichts der zunehmenden globalen Ausbreitung rief die WHO (World Health Organization) am 11. Juni 2009 erstmals seit über 41 Jahren mit die höchste Warnstufe 6 aus und erklärte die sich mit immer größerer Geschwindigkeit in immer mehr Ländern ausbreitende Erkrankung damit zur Pandemie.
Die Pandemie ist definiert als die unabhängige voneinander stattfindende Ausbreitung einer Infektionserkrankung in zwei oder mehr der sechs WHO- Regionen. Die Warnung bezieht sich also ausschließlich auf die geographische Ausbreitung der Erkrankung und nicht – wie oft fälschlich angenommen – auf ihren Schweregrad. Tatsächlich ist der Verlauf der Schweinegrippe im Gegensatz zu ihrer hohen Ansteckungsrate zumeist milde und in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht behandlungsbedürftig.
Eine Pandemie hatte es zuvor das letzte Mal im Jahr 1968 gegeben – damals forderte die so genannte Hongkong-Grippe innerhalb von zwei Jahren rund 800.000 Todesopfer. Die bislang schwerste Grippe-Pandemie war wohl die „Spanische Grippe“, der in den Jahren 1918/19 schätzungsweise 40 bis 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen.

Tabellarischer Überblick

NameSchweinegrippe, Influenza A/H1N1
Weitere BezeichnungenSchweine-Influenza, Mexikanische Grippe, Neue Grippe
VorkommenVon Mexiko ausgehend weltweite Ausbreitung
UrsachenVirusinfektion
ErregerInfluenza-A-Virus des Subtyps H1N1 (A/H1N1)
ÜbertragungTröpfcheninfektionen über den Atemtrakt, seltener Schmierinfektion
RisikofaktorenNähe zu infizierten und erkrankten Menschen
Inkubationszeit1 bis 4 Tage
SymtomeDie Symptome gleichen im Wesentlichen denen einer normalen Grippe:
Fieber, Husten, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit und Erbrechen
KomplikationenEs ist mit den Komplikationen zu rechnen, die auch bei einem "normalen" grippalen Infekt auftreten können.
DiagnostikDie klinische Verdachtsdiagnose aufgrund der Symptome wird gesichert durch direkten Erregernachweis
TherapieEs gibt zwei Antivirenmittel:
Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir) und Relenza (Wirkstoff: Zanamivir)
PrognoseDie Letalität beträgt um 1-2%, in der Regel heilt die Erkrankung ohne Spätfolgen vollständig aus 
Zum Vergleich: SARS hatte eine Letalität von ca. 10%
ProphylaxeEine Impfung ist sowohl für Schweine als auch mittlerweile für den Menschen verfügbar. 
Beim Erhitzen auf über 72° C werden die Viren abgetötet, obwohl das Virus in Schweinefleisch bisher nicht nachgewiesen wurde.
Das Berühren von Menschen, Anniesen oder Anhusten vermeiden. Verstärkt auf Hygiene achten, häufig Hände waschen. 
Ggf. Menschenansammlungen meiden. Evtl. Mund-Nasenschutz verwenden.
(in Deutschland oder Europa zur Zeit derzeit jedoch unnötig)

Was versteht man unter Schweinegrippe?

Die Schweinegrippe - auch Schweine-Influenza, Mexikanische oder Neue Grippe - ist eine milde bis hochakut verlaufende, fieberhafte Erkrankung, die durch spezielle Grippeviren ausgelöst wird. Sie ist in ihrem Erscheinungsbild von der saisonalen Virusgrippe kaum zu unterscheiden und verläuft in den meisten Fällen milde. Seltener kommt es aber auch zu schweren Verläufen bis hin zum Tod. Auffällig ist hierbei, dass es sich bei den Todesopfern anders als bei der herkömmlichen Grippe nicht vornehmlich um ältere oder immungeschwächte Personen handelt, sondern häufig um junge und zuvor vollkommen gesunde Menschen. 

Ursachen/Erreger

Die 2009 als Schweinegrippe bekannt gewordene Infektionskrankheit beim Menschen wird durch eine Virusinfektion mit besonderen Grippeviren ausgelöst. Es handelt sich dabei um eine besondere Variante von Influenza-A-Viren des Subtyps H1N1. Dieses spezielle Virus vereint in sich Erbmaterial (RNA) sowohl von menschlichen als auch von aviären (vom Vogel stammenden) und porzinen (vom Schwein stammenden) Grippeviren.
Viren des Typs Influenza A/H1N1 sind üblicherweise für die Grippeerkrankung des Hausschweins, die sogenannte porzine Influenza (von lat. porcus = Schwein) oder auch Schweinegrippe, verantwortlich. Unter normalen Umständen sind diese Viren für Menschen wenig ansteckend und führen allenfalls zu einer milden Erkrankung. Schweine hingegen sind auch für menschliche oder aviäre (von Vögeln stammende) Grippeviren sehr empfänglich, die sich in ihnen – oft unbemerkt – vermehren können. Darin besteht die besondere Gefahr, da im Schwein durch eine Vermischung des genetischen Materials der Viren neuartige Varianten mit neuen pathogenen (krankmachenden) Eigenschaften entstehen können (Antigenshift). Derart veränderte Varianten des Schweinegrippe-Virus können dann plötzlich auch für Menschen zum hochinfektiösen Krankheitserreger werden. Von einem solchen Fall geht man bei der aktuell grassierenden Schweinegrippe aber auch beispielsweise bei der Spanischen Grippe aus, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts Millionen von Menschen den Tod brachte. 

Übertragungswege

Die Schweinegrippe wird wie die herkömmliche Grippe von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ansteckung erfolgt dabei in erster Linie über eine Tröpfcheninfektion der Schleimhäute im Mund-, Nasen- und Rachenraum – beispielsweise durch Anhusten oder Niesen. Seltener kann es beispielsweise durch infektiöses Sekret an den Händen zu einer Schmierinfektion kommen. Nach den bisherigen Beobachtungen ist das Virus dabei deutlich ansteckender als die saisonal üblichen Grippeviren. So konnte beispielsweise auch der Beginn des Sommers auf der Nordhalbkugel die Ausbreitung nicht wie sonst üblich ausbremsen.
Man nimmt an, dass sich die gegen die üblichen Viren bestehende Grundimmunität in Deutschland nicht auf die Erreger der neuen Grippe erstreckt, was die beobachtete rasante Verbreitung begünstigt. 

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit beträgt ein bis vier Tage. Dabei ist zu beachten, dass Infizierte bereits ab dem ersten Tag ansteckend für andere sind.

Anzeichen, Symptome

Die typischen Symptome der Schweinegrippe gleichen denen einer herkömmlichen Grippe: Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, trockener Husten, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl. Auch eine verstopfte Nase und Schnupfen sowie Atemnot (Dyspnoe) wurden beobachtet. Dabei können die Anzeichen ganz unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Während manche Personen sich kaum beeinträchtigt fühlen, leiden andere unter schwerem Krankheitsgefühl.

Diagnose

Anhand der Symptomatik und der Krankheitsgeschichte, insbesondere bei vorausgegangenem Aufenthalt in Risikogebieten, wird die Verdachtsdiagnose gestellt. Es gibt Influenza-Schnelltests, die das Vorliegen einer Grippe – nicht aber einer bestimmten Grippe – nachweisen. Sie können die neue Grippe also nicht gesondert nachweisen, aber einen weiteren Hinweis geben und das Patientenmanagement bis zum Vorliegen weiterer Laborbefunde beeinflussen.
Zur Diagnose sollte ein Rachenabstrich, Nasenabstrich oder gegebenenfalls eine bronchoalveoläre Lavage (Spülung der Bronchien) möglichst rasch nach Beginn der Erkrankung durchgeführt und in ein spezielles Labor eingesandt.
Ein negatives Untersuchungsergebnis, insbesondere eines Schnelltests, sollte jedoch bei Fortbestehen des klinischen Verdachts kurzfristig und ggf. mit weiterem Material aus den tieferen Atemwegen wiederholt werden. Dies gilt zum Beispiel, wenn ein junger, zuvor gesunder Patient ungewöhnlich schwere Krankheitssymptome zeigt oder wenn eine Person den Erregern intensiv ausgesetzt war. 

Therapie, Behandlung

Erkrankte sind strikt zu isolieren, ein unmittelbarer Kontakt sowie der Kontakt mit Körperflüssigkeiten des Patienten sollten vermieden werden.
Zur Behandlung der Erkrankung stehen mit Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir) und Relenza (Wirkstoff: Zanamivir) zwei wirksame Medikamente zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Erkrankung symptomatisch behandelt. Schwere Verläufe erfordern eine stationäre intensivmedizinische Betreuung. 

Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Es sind keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bekannt. 

Verlauf, Prognose

Die Schweinegrippe verläuft in den weitaus meisten Fällen milde und gleicht dem einer leichten Grippe. Die Erkrankten sind in der Regel n ach höchstens einer Woche wieder gesund. Selten kommt es zu schweren Verläufen bis hin zum Tod.
Es ist aber nicht auszuschließen, dass mögliche Virus-Mutationen zu schwereren Krankheitsverläufen führen und die Behandlung der neuen Grippe wie auch die Impfung deutlich erschweren könnten.

Vorkommen

Die Schweinegrippe hat sich von Mexiko aus in kürzester Zeit weltweit ausgebreitet. Am 24. Juli 2009 meldete die WHO eine beinahe hundertprozentige Verbreitung der neuen Grippe auf der ganzen Welt, von 193 WHO-Mitgliedsstaaten seien bereits 160 betroffen. Rund vier Monate nach dem ersten Auftreten der Erkrankung haben sich weltweit mehr als 132.000 Menschen infiziert, die Zahl der Todesopfer liegt bei fast 800.
Auch in Deutschland hat die Infektionsrate zu diesem Zeitpunkt ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen: Innerhalb von nur 24 Stunden wurden bundesweit 380 Neuerkrankungen gemeldet, die meisten davon Reiserückkehrer. Die Gesamtzahl gemeldeter Erkrankungen in Deutschland kletterte damit am Samstag den 26. Juni 2009 auf über 3.000 Fälle. Gerade für den Sommer ist diese rasante Verbreitung nach Angaben des RKI ungewöhnlich. Mit einem weiteren Erkrankungsschub wird nach Ende der Reisezeit durch die Reiserückkehrer gerechnet. Mit der zunehmenden Zahl der Erkrankungen muss auch in Deutschland mit dem Auftreten schwererer Verläufe gerechnet werden.

Risikogruppen

Wie bei allen Infektionskrankheiten sind immungeschwächte Personen, ältere und Kinder besonders ansteckungsgefährdet. Gerade bei der Schweinegrippe scheinen aber auch Schwangere eine besondere Risikogruppe darzustellen.

Vorsichtsmaßnahmen, Prophylaxe

Der einzige derzeit bereits verfügbare Schutz vor der Erkrankung besteht derzeit in der Expositionsprophylaxe, also der Vermeidung einer Ansteckung. Dabei sollte engerer Kontakt zu Erkrankten aber auch zu Reiserückkehrern aus Risikogebieten soweit möglich vermieden werden. Wegen der Übertragung durch Tröpfcheninfektion ist dabei insbesondere ein Kontakt mit den Körperflüssigkeiten zu vermeiden. Beim Niesen und Husten solle unbedingt ein Taschentuch vor Mund und Nase gehalten und danach umgehend entsorgt werden. Um einer Ausbreitung entgegen zu wirken, ist nicht nur im Kontakt mit Erkrankten sondern auch allgemein in der Öffentlichkeit insbesondere bei größeren Menschenansammlungen Vorsicht angeraten.
Besonders die Risikogruppen, aber auch andere Menschen sollten vermehrt auf Hygiene achten. Wichtig ist häufiges Händewaschen, um eine Übertragung des Virus über die Hände zu vermeiden, wo sich die Viren häufig festsetzen würden. Auch sollte man vermeiden, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen, wo die Viren auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund gelangen können.
Bei Symptomen wie plötzlichem Fieber, trockenem Husten und Gliederschmerzen sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.

Impfung

Die WHO-Kollaborationszentren haben den Herstellerfirmen so genannte Saatviren für die Entwicklung eines spezifischen pandemischen Impfstoffs zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung und Produktion des Impfstoffes läuft auf Hochtouren. Derzeit wird damit gerechnet, dass ein wirksamer und getesteter Impfstoff Ende September zur Verfügung steht.
Mehrere Industrieländer haben bereits Vakzine für ihre gesamte Bevölkerung geordert. Es steht aufgrund dieses Wettlaufs um den Impfstoff zu befürchten, dass letztlich Schwellen- und Entwicklungsländer das Nachsehen haben werden.
Deutschland mahnt zur Zurückhaltung - hat aber für alle Fälle - bislang Impfstoff für ein Drittel der Bevölkerung bestellt. Dabei sollen im Herbst 2009 zunächst chronisch Kranke sowie die im Gesundheitswesen tätigen und damit besonders gefährdeten Menschen geimpft werden. Auf längere Sicht besteht nach Angaben der Regierung aber die Option, dass alle Menschen die erforderlichen zwei Impfungen erhalten (können).
Geimpft wird zweimal im Abstand von einem Monat; von einem zuverlässigen Impfschutz kann erst nach der zweiten Impfung ausgegangen werden.
Die konventionelle Grippeimpfung bietet nach derzeitigem Kenntnisstand keinen zusätzlichen Schutz vor der Schweinegrippe.
Es gibt aber mittlerweile erhebliche Bedenken dagegen, ca. 30% der Menschen mit einem nicht ausreichend getesteten Impfstoff zu impfen. Zumal der Impfstoff Ähnlichkeiten mit einem im US-Bundesstaat New Yersey in den Siebziger Jahren verwendeten Impfstoff aufweist, der u.a. zu Nervenschädigungen führte (Guillan-Barre´-Syndrom). Der Impfstoff musste 1976 wieder aus dem Verkehr gezogen werden.

Linktipps

RKI (Robert Koch Institut)
http://www.rki.de/cln_091/nn_205760/influenza.html
Sammlung der Informationen des RKI zur Neuen Grippe u. a. mit einer Situationseinschätzung 

WHO
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/
Informationen der WHO zur Schweinegrippe-Pandemie

Medknowledge
http://www.medknowledge.de/krankheiten/schweinegrippe.htm
Aktuelle Nachrichten zu Schweinegrippe und Erstmaßnahmen-Empfehlungen für Angehörige und Rettungsdienste

N24
http://www.n24.de/nachrichten/panorama/schweinegrippe/Schweinegrippe.html
Aktuelle Meldungen rund um die Schweinegrippe im Themenschwerpunkt Schweinegrippe bei N24


Kommentare
anonymus  (Mittwoch, 04.11.2009)
Wieso kommentieren? Das macht doch der Betreiber dieser Seite wunderbar selbst! Goruma: Kritik gehört zum Leben - aber es wäre schön, wenn die Kritiker nicht so feige sind, sich anonym zu äußern!
Dr.Barbara Neuweiler  (Samstag, 25.07.2009)
Zuerst einmal meinen herzlichen Dank und meinen Glückwunsch zu dieser sehr ausführlichen aber dennoch verständlichen Darstellung. Mir erscheint sie sogar für Nicht-Infektiologen hier und da noch zusätzliche Informationen bereit zu stellen. Übigens würde der Herr Mäkel wohl heute nicht mehr so polemisch posten - oder? Die Verantwortlichen haben beispielhaft vorgesorgt!
Mäkel  (Montag, 11.05.2009)
Heute ist der 11. Mai - und schon jetzt redet kein Schwein mehr von der Schweinegrippe! Sag mir wo die Viren sind -wo sind sie geblieben?
Dr. med. K. Noack  (Donnerstag, 07.05.2009)
Ich bin in der Regel bei allen Beiträgen im Internet, die sich mit medizinischen Fragestellungen befassen, sehr skeptisch. Aber bei den Darstellungen der Infektionserkrankungen in diesem Portal, auf das ich zufällig gestoßen bin, bin ich angenehm überrascht worden. Ich kann da nur dem Beitrag der Frau Merckle zustimmen - zumal ich Psychiater bin und daher natürlich nur ein rudimentäres Wissen über Infektionen besitze. Ich werde bei Ihnen häufiger einmal reinschauen!
Klaus Bieber  (Montag, 04.05.2009)
Heute, den 4. Mai, gibt es in Deutschland bereits sechs Infizierte - von denen vier aber schon wieder gesund sind. Da hat die Pandemie doch tatsächlich auch Deutschland erreicht. Müssen wir jetzt alle auswandern oder zumindest einen Mundschutz tragen?
Dr. Klaus Neuenfels  (Freitag, 01.05.2009)
Die oben erwähnte Zeitung - leider wurde nicht geschrieben welche es war - hat völlig recht. In Deutschland gibt es bis zum heutigen Tag gerade mal drei!!! Infizierte, und das mit keinem besonders schweren Verlauf und die ganze Republik spielt verrückt. Minister bis hin zur Bundeskanzlerin äußer sich. Natürlich treten fast jeden Tag "Wissenschaftler" im TV auf, um sich zu äußern und theoretische Gefahren zu verkünden! Die Schweinegrippe ist aber bisher nur eine "virtuelle Erkrankung". Die hysterischen Reaktionen spiegeln aber treffend den Zustand unserer Gesellschaft wider!
Sabine Merckle  (Donnerstag, 30.04.2009)
Gute Übersicht über die Schweinegrippe. Aber Sie sollten den Beitrag aber sehr schnell genauso ausführlich darstellen, wie die anderen Infektionserkrankungen - die erste Sahne sind, und auch für den Nicht-Internisten, den Allgemeinmediziner, oder Zahn-, HNO- oder Augenärzte eine ganze Menge Informationen liefern..


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