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Reise- und Urlaubsversicherungen

Reisemedizin – So ist man vielseitig gewappnet

Reise nach Indien, Agra Altstadt © Goruma

Der eigene Urlaub soll stets zur schönsten Zeit des Jahres werden. Gleichzeitig gibt es das Risiko einer Erkrankung, welche diese Freude schnell schmälern kann. Vor Ort die passenden Medikamente zu finden, kann aufgrund der Sprachbarriere schnell schwierig werden.
Umso wichtiger ist es, bereits im Vorfeld eine kleine Reiseapotheke zu packen, um für den Notfall gewappnet zu sein. Tatsächlich ist es nicht möglich, sich für jeden noch so unwahrscheinlichen Fall vorzubereiten.
 

Es bleibt nur die Chance, einen großen Teil der Szenarien abzusichern und sich entsprechend zu wappnen. So bleibt die Zahl der eingepackten Medikamente überschaubar und die kleine Apotheke lässt sich gut im Koffer verstauen.
Dabei ist es sehr zu empfehlen, sich stets individuell über die Begebenheiten vor Ort in Kenntnis zu setzen. Denn gerade Ort und Art der Reise haben am Ende des Tages einen großen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit von Infektionen und Krankheiten.
Im schlimmsten Fall können jedoch auch Krankenhausaufenthalt oder Rücktransport nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Eine entsprechende Reiseversicherung hilft, hier das finanzielle Risiko zu senken.

Die typischen Reisekrankheiten

Neben bedrohlichen oder sogar lebensgefährlichen Infektionserkrankungen, wie beispielsweise Dengue-Fieber, Malaria, Chagas, Leismaniose oder Tollwut - um nur einige zu nennen -   ist zudem mit folgenden Erkrankungen oder Verletzungen zu rechnen:

Reisedurchfall
Tatsächlich stehen Magen-Darm-Erkrankungen auf dem ersten Platz bei den häufigen Reisekrankheiten. Mehr als 20 Prozent der Reisenden müssen sich damit herumschlagen, wobei für Erwachsene keine gesundheitliche Gefahr besteht.
Da Reisediarhoe jedoch für Kinder und vor allem Säuglinge schnell lebensbedrohlich werden kann, ist eine schnelle Behandlung besonders wichtig. Die Wirksamkeit entsprechender Medikamente ist jedoch umstritten, weshalb diese nur eingesetzt werden sollten, wenn es beispielsweise zu parallelen Fieberschüben kommt.
Grundsätzlich sollte genügend Flüssigkeit zugeführt werden, um ein Austrocknen des Körpers zu verhindern. Zudem gibt es einige hilfreiche Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko der Erkrankung zu senken. Vor Ort sollte demnach auf Leitungswasser, Eiswürfel oder Milchprodukte verzichtet werden.
Als weitere Gefahrenquelle kommt Fisch in Betracht, solange dieser nicht einwandfrei zubereitet wurde.

Schnupfen und Erkältungen
Direkt auf dem zweiten Platz der häufigsten Reisekrankheiten stehen Schnupfen und Erkältungen. Diese gehen in vielen Fällen auf die klimatische Umstellung zurück, die der Körper vor allem bei einer Fernreise bewältigen muss.
Doch nicht nur nördliche Länder oder die kalte Jahreszeit können für eine Erkältung auf der Reise verantwortlich sein. Zugleich werden in südlichen Ländern die Schlafzimmer nachts stark heruntergekühlt. Wer nicht an die Verwendung von Ventilatoren und Klimaanlagen gewöhnt ist, sollte sie deshalb besser etwas runterschalten. Medikamente, die wirksam gegen eine Erkältung eingesetzt werden können, gibt es noch immer nicht.

Platzwunden, Knochenbrüche und Verstauchungen
Auch diese Verletzungen zählen leider in den Kreis der häufigsten gesundheitlichen Probleme auf einer Reise. Betroffen sind in erster Linie Aktiv-Urlauber, die das ausgiebige Freizeit- und Sportprogramm des Hotels unter die Lupe nehmen.
Ein guter Veranstalter wird natürlich immer auf die Sicherheit der Gäste achten, doch beim Klettern, Wandern oder Radfahren bleibt stets ein gewisses Restrisiko bestehen. Essentiell ist daher, die empfohlene Schutzkleidung zu tragen, die meist vom Veranstalter bereitgestellt wird. Zugleich empfiehlt es sich selbst in heißen südlichen Ländern, nie auf das eigene Aufwärmprogramm zu verzichten.

An diese Dinge sollte gedacht werden

Indonesien, White Sand Beach in Padang Bai © Goruma

Gemeinsam mit dem Hausarzt empfiehlt es sich, die eigenen Impfungen zu kontrollieren. In manchen Ländern sind sogar einige Impfungen vorgeschrieben, die vor der eigenen Einreise auf jeden Fall durchgeführt werden müssen.
Um eine adäquate Behandlung zu gewährleisten, die in manchen Fällen sogar mehrere Besuche beim Hausarzt erfordert, sollte daher schon einige Wochen vor der geplanten Abreise begonnen werden, um wirklich sicher gehen zu können. Darauf weist beispielsweise auch die AOK bei ihrer Reiseapotheke explizit hin.
Erst nachdem die eigenen Medikamente eingepackt wurden, geht es an die eigentliche Reisemedizin. Zu den absolut grundlegenden Dingen zählt Verbandsmaterial, wie Schere, Pflaster, sterile Kompressen und Mullbinden. So ist es möglich, vor Ort schnell erste Hilfe zu leisten.
Gleichzeitig sollte an gut verträgliche Schmerzmittel gedacht werden, die beispielsweise die Wirkstoffe Ibuprofen oder Paracetamol in sich tragen. Gegen trockene Luft im Flugzeug kann bereits ein kleines Nasenspray im Handgepäck helfen.
Da Durchfall tatsächlich die häufigste Reisekrankheit ist, dürfen auch hier entsprechende Vorkehrungen nicht fehlen. Durchfallmittel wie Elektrolyt-Pulver oder Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid sollten daher bereits im Vorfeld besorgt werden. Hinzu kommen Klassiker wie Insektenmittel oder Sonnenschutzmittel, die in keinem Koffer fehlen sollten.

Geht es nun an die Aufstellung der passenden Reiseapotheke, spielen stets individuelle Faktoren eine wichtige Rolle. In einem ersten Schritt sollte daher an die Medikamente gedacht werden, die auch zuhause regelmäßig eingenommen werden müssen. Gleichsam gilt es zu überprüfen, ob die eingepackte Menge für die Dauer des Aufenthalts reicht. Wer absolut sichergehen möchte, packt zusätzlich eine kleine Reserve mit ein, die gegebenenfalls an einem anderen Ort verstaut wird, falls der Koffer verloren gehen sollte.

Fazit

In vielen Fällen bleibt die Reiseapotheke zum Glück im Koffer verstaut, und muss nicht zum Einsatz gebracht werden. Gleichwohl bietet sie vielen Reisenden ein gutes Stück Sicherheit, da sie nun auf verschiedene Szenarien gut vorbereitet wären. In jedem Fall sollten zumindest die absoluten Grundlagen eingepackt werden, um im Notfall nicht völlig unvorbereitet an einem fremden Ort zu stehen.




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